Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich habe oft das Gefühl, es ist bald Frühling
Weiblich KimS
Hallo OH,

Freut mich mal wieder von Dir zu lesen. Besonders dass der Grüne Tee soviel positive Auswirkungen hat bei Dir. Hier was in Wikipedia geschrieben ist zu grüner Tee:

Medizinische Wirkungen/Studien

In der in Japan durchgeführten und über 11 Jahre laufenden sogenannten Ohsaki-Studie mit 40.530 Erwachsenen im Alter von 40 bis 79 Jahren wurde festgestellt, dass das Getränk positive kardiovaskuläre Eigenschaften hat und dadurch lebensverlängernd wirkt. Demnach sank die Sterberate bei männlichen Testteilnehmern, die mindestens fünf Tassen täglich tranken, um 12 Prozent, bei Frauen um 23 Prozent. Besonders Todesfälle wegen Herz-Kreislauferkrankungen waren seltener, auch hier bei Frauen deutlicher (31 / 22 Prozent). Eine Reduzierung der Sterblichkeit durch Krebserkrankungen wurde in dieser Studie nicht festgestellt.[2]

Einige andere Studien[3][4] geben Hinweise darauf, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee das Risiko, an Krebs zu erkranken, vermindern kann, da in den Teilen der Welt, in denen viel Tee getrunken wird, die Inzidenz für bestimmte Krebsarten geringer ist als im Rest der Welt. Für eine präventive Wirkung werden insbesondere die in manchen Teesorten natürlicherweise enthaltenen Polyphenole (v. a. das Epigallocatechingallat, EGCG) verantwortlich gemacht.

Eine Studie an Patienten mit Prostatakarzinom, die am Center for Human Nutrition an der David Geffen School of Medicine der UCLA durchgeführt wurde, konnte zeigen, dass das aus dem Tee stammende EGCG in den Tumoren nachweisbar war und das Zellwachstum hemmte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grüner Tee und Schwarztee helfen könnten, Prostatakrebs zu verhüten.

Die im Schwarztee und insbesondere im grünen Tee enthaltenen Polyphenole und Fluoride senken das Risiko für die Zahnkaries.

Wer mehr als zehn Tassen grünen Tee am Tag trinkt, könnte damit seine Leber und Nieren schädigen. Dies behaupten Chung Yang und seine Kollegen der Rutgers-Universität New Jersey im Journal „Chemical Research in Toxicology“ nach einer Sichtung von Studien. Zu hohe Dosen der im grünen Tee enthaltenen Polyphenole können toxisch wirken, so Yang.[5] Bislang konnte diese These in Studien am Menschen jedoch nicht bestätigt werden.

In einer weiteren japanischen Studie wurde gezeigt, dass sowohl grüner Tee als auch Rotbusch-Tee (Rooibos-Tee) eine prophylaktische Wirkung gegen die Diabetische Nephropathie zeigen. Man geht davon aus, dass die im Grüntee enthaltenen Polyphenole, beziehungsweise die im Rotbusch enthaltenen Flavonoide, freie Radikale abfangen. Dadurch wird möglicherweise die Anlagerung von Glukose an körpereigene Proteine (die sogenannte Maillard-Reaktion) reduziert, wodurch die Niere wirksam geschützt sei. Die diabetische Nephropathie ist eine durch Diabetes mellitus ausgelöste Nierenerkrankung. Sie ist eine häufige Ursache für das Nierenversagen bei Diabetikern.[6][7][8]

Chorea Huntington ist eine vererbte, neuro-degenerative Erkrankung. An Modellorganismen wurde festgestellt, dass Grüner Tee die zur Erkrankung führende Plaque-Bildung verzögern kann. Dafür verantwortlich ist die aus grünem Tee gewonnene Substanz EGCG. Sie ist in der Lage, eine Verklumpung des sogenannten Huntington-Proteins zu verzögern. Transgene Fliegen, denen das Huntington-Gen übertragen wurde, zeigten zudem eine verbesserte Beweglichkeit nach Aufnahme von EGCG.[9][10]

Der ägyptische Wissenschaftler Dr. Mervat Kassem fand heraus, dass Antibiotika deutlich besser wirken, wenn die Patienten zusätzlich grünen Tee trinken. Sein Forscherteam testete die Wirkung dieser Kombination an den Erregern von 28 Infektionskrankheiten. Der Grüntee verstärkte die Wirkung in allen Fällen. Selbst manche Keime, die nicht mehr auf Antibiotika ansprachen, wurden wieder angreifbar.[11]

Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson werden durch die Bildung von Amyloidfibrillen verursacht. Die im grünen Tee enthaltene Substanz EGCG verhindert deren Bildung durch Bindung an die nativen, noch ungefalteten Polypeptidketten. Dadurch werden statt der toxischen, faserförmigen Amyloidfibrillen harmlose, sphärische Oligomere gebildet.[12]

Durch die Zugabe von Milch fällt Calciumoxalat als schwerlösliches Salz aus. Die Gefahr von Nierensteinbildung wird so verringert. Allerdings zeigt eine Studie unter Leitung von Verena Stangl (Charité Berlin), dass die Kaseine in der Milch die gefäßschützende, entzündungshemmende und antioxidative Wirkung von Catechinen (wie EGCG) neutralisieren[13].
Grüner Tee

Interessant auch der Abschnitt hier oben zu neurodegenerativen Erkrankungen.



Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Leider gibt es auch negative Nachrichten: ich habe das Gefühl, dass mir seit der Einnahme von grünen Tee das Laufen noch schwerer fällt.
Vielleicht ist das so, weil die andere Probleme ja weg sind und somit weniger von Deiner Aufmerksamkeit fragen -> umgekehrt fällt dann sowas evt. mehr auf, und scheint es nur schlimmer..?

Zu dem was Du ansonsten dazu schriebst:

- Sehr "beruhigend" finde ich es, wenn es eigentlich gar nicht zu sehen ist, sondern nur für Dich sich so anfühlt!
obwohl meine Frau sagt, ich würde wie jeder andere Mensch auch laufen
Immerhin sind es oft die Familienmitglieder die sowas als erstes auffallen würde.

- Zum konzentrieren (um normal zu laufen) und
- Zum versuchen soviel wie möglich das gehen zu vermeiden

letzters = völlig falsch, denn:
- Übung macht den Meister (je mehr desto besser, und desto weniger Konzentration und Aufmerksamkeit ist nötig, gehts wieder wie auf der automatischen Pilot).
- Je mehr man also geht, desto leichter sollte es dann wieder gehen.
- Umgekehrt, je mehr man das gehen vermeidet, desto schwieriger wird's mit der Zeit werden: Use it or loose it - dafür muss man nicht mal erkrankt sein, wenn eine Körperfunktion nicht ausreichend und regelmässig geübt und trainiert wird, lässt die Funktion nach, egal ob Muskel, Hirn oder sonstwas. Ich habe vor einigen Tagen gelesen dass Personen die einen Schlaganfall hatten und fast sofort "aus dem Bett gejagt wurden" also wieder aktiv sein sollten, viel schneller wieder im Stande waren die Kontrolle über Körperfunktionen zurück zu gewinnen (z.B. gehen, Arm- und Handfunktion..)

- Ausserdem, wichtiger Bestandteil von Dr. K.'s Ansatz ist auch Bewegung, in der Rubrik Oxidativer/Nitrosativer Stress gibt es auch einigen Themen dazu, welche formen von Bewegung besonders geeignet wären... Gehen/Spazieren ist eine davon. !

Ist also wirklich so: Use it or loose it!

Vielleicht fährst Du zum Wald, und machst da Spaziergänge (brauchst Dich dann keine/weniger Gedanken zu machen dass andere Dich sehen, etwas dabei denken würden, denn normalerweise begegnet man da ja nicht ständig Leute - ausserdem ist die die Umgebung angenehm, begenet man Tiere, Vögel, es ist ruhig, Duftet manchmal herrlich, und so weiter...) Oder, andere Idee, Du gehst zum Tierheim (wenn es eins in Deiner nähe gibt) um da ehrenamtlich Hunde auszuführen, sie werden Dir dankbar sein! Und wenn Du Hunde/Tiere magst, ist es umso mehr Spaß beim Spazieren. Leute schauen mehr auf den Hund, als auf Deine Beine (wenn überhaupt).. Und das gehen wird geübt. Kann gut sein dass Du nach einiger Zeit gar nicht mehr merkst dass Du da extra Konzentration brauchst, geht es wieder ganz von alleine.

Hier gibt's ein Thema dazu:
http://www.symptome.ch/vbboard/beweg...usfuehren.html


Du schriebst:

Darüber hinaus habe ich immer noch das Problem, dass ich nicht aufrecht (im 90 Grad Winkel) sitzen kann. Es geht einfach nicht. Ich fühle mich erst besser, wenn ich die Beine ausstrecken kann und mich zurücklehne, oder mich nach vorne beuge und meinen Kopf abstütze.
Für mich (als med. Laie) hört sich das eher an als Muskelschwäche - Müdigkeit, dann als irgendwas wie Spastik. Beide sind sehr passive Körperhaltungen, also so wie jemand sitzt der Müde ist.
Zum Sitzen: Normal/Optimal wäre, dass man beim Sitzen aktive Körperhaltung abwechselt mit mal etwas passivere, und auch nicht Stundenlang nur sitzen, sonder regelmässig aufstehen, und bewegen. Z.B. der Gang zum Kaffeeautomaten auf der Arbeit, oder sowas.

Für eine bessere Haltung beim Sitzen, auch dabei kann z.B. mehr Spazieren m.E. gut helfen, denn beim Spazieren werden die Muskel zur Aufrechterhaltung/Stabilisierung der Wirbelsäule (schonend) trainiert. Sind die Muskel dann wieder in guter Kondition, so wird auch das "aktive" Sitzen wahrscheinlich Problem- und Gedankenlos möglich sein, erwarte ich.

Gute Schuhe könnten dabei (Spazieren/Gehen) übrigens auch hilfreich sein, oder besser gesagt, sind einfach wichtig. Zu dem Thema gibt es hier auch einigen Threads. (Suche "Schuhe Tipps", über den einen Thread findest Du dann auch zum anderen)


Du schriebst:

Wie kann ich nur diesen Abwärts-Prozess beenden?
Du bist schon gut dabei. Und/also ich denke:
so weitermachen mit Tee, und richtige Ernährung. UND/ABER vor Allem, auch gerade eher so viel wie möglich BEWEGEN. Wirklich. Und zwar am Besten so wie es von Dr. K. empfohlen wird. (sehe auch oben, schaue Dich mal um nach den Themen dazu damit Du weisst was gut wäre, was nicht gut, und evt. Ideeen/Inspiration bekommst zu was zu Dir am besten passt, Dir dabei am Meisten Spaß macht.

Übrigens: Ausserdem ist auch die Bewegung besonders gut für u.A. das Immunsystem, UND den Serotoninhaushalt, für die Regeneration der Mitochondrien und noch einiges mehr, zu erwarten wäre also dass sich das in vielerlei Hinsicht lohnen kann/wird. Und zudem die anderen Massnahmen die Du genommen hast noch in ihrer positiven Wirkung verstärken werden.

Also: Am Besten die Gedanken darauf fokussieren. Einen "Gang zum Rollstuhl" sehe ich bei Dir nicht, also denke mal nicht soviel in solchen Richtungen. Eher: los auf die Beine in die frische Luft, und geniesse es.

(grüner Tee)

Herzliche Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (26.02.11 um 01:49 Uhr)

Ich habe oft das Gefühl, es ist bald Frühling

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Vielleicht fährst Du zum Wald, und machst da Spaziergänge ...
Ich raffte mich heute auf und absolvierte einen längeren Spaziergang. Die kalte Luft hat mir überhaupt nicht gut getan, ich habe nämlich seitdem starkes Brennen im Kopf und Körper. Es fühlt sich furchtbar an, als ob ich starke Entzündungen hätte.
Warum diese heftigen Reaktionen? Ich war sehr warm angezogen und trug eine Mütze.

Zur Zeit bin ich auch total vergesslich.

Ich bin erst Mitte dreißig, fühle mich aber so, als ob ich bald sterben würde (da wären wir wieder beim Thema-Betreff).

Mein Körper verträgt NICHTS mehr, NICHTS.

Mein Untergewicht macht mir auch Angst (fast 20 kg).

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben
Weiblich KimS
Hallo OH,

das tut mir aber Leid dass es Dir nicht gut bekommen ist. Vielleicht bist Du auch zu lange gegangen? (sowas muss ja "klein" anfangen). Ich hoffe, wünsche Dir, dass die zusätzliche Symptome nach einer guten Nachtruhe rasch wieder abklingen.

Zu deinem Untergewicht: Erzähle doch bitte mal wie Du Dich ernährst, wenn Du magst.
Die Ernährung die Dr. K empfiehlt? Und/Oder oder noch zusätzliches, oder evt. Intoleranz/Allergie-Diäte zusätzlich?
(20 kg zu wenig ist viel... - schon länger oder eher seit kurzem?).

Wenn das rasch/seit Kurzem ist -> zum Arzt. Ausserdem, denke ich dass es ohnehin gut wäre, nicht "eingleisig" zu handeln - also wenn z.B. neurologische Symptome sich verschlimmern, ebenso doch wieder zur Neurologe etc.

Schönen Abend,
Kim

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Heute habe ich das Problem, dass ich ständig meine Nase sehe. Das hört sich jetzt komisch an, ist aber so. Normalerweise merkt man beim sehen nicht, dass die Nase da ist. Mir ist aber ständig die Nase im Weg. Des weiteren habe ich heute manchmal das Gefühl, meine Arme wären nicht meine.
Weiterhin habe ich im ganzen Körper ein sehr starkes Brennen.

Sieht alles nach schweren neurologischen Störungen aus ....

Da wird mir echt Angst und Bange.

Vielleicht ist es nun doch Borreliose bzw. Bardonellen. Ich bleibe am Ball, habe aber das Gefühl, dass es bereits viel zu spät ist.

Hat jemand eine Idee, wie ich die Entzündungen unterdrücken kann?

Ich leg mich jetzt erstmal wieder flach.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

nana ist offline
Beiträge: 1.424
Seit: 04.07.10
hallo liebe (ohne) HOFFNUNG,

wollte nur mal anmerken, dass es fast genau ein jahr her ist, dass du hier geschrieben hast...also stellen wir fest das bald nicht zutrifft!!

denke es wäre wichtig einen zettel zu machen: einen PLAN

zunächst schreibst du alles auf was du als ursache vermutet hast und abgeklärt hast, dass es nicht die ursache ist.(also einen haken dahinter)

auf der anderen seite des zettelste recherchierst du, was noch alles in frage kommt...genau lesen...und dann hast du immer noch ersichtliche möglichkeiten was es sein könnte...und schritt für schritt arbeitest du die noch möglichen ursachen ab....und bist immer auf der sucche nach neuen...die du dazu schreibst...und immer abhaken, wenn etwas nicht zutrifft...

das hört sich etwas seltsam an, aber das hilft...du wirst immer einen schritt weiter kommen und behälst den überblick...

außerdem empfehle ich dir eine mappe anzulegen, wo ALLE ergebnisse chronologisch eingeheftet sind (hole dir alle unterlagen bei den ärzte wo du warts ein).

so habe ich das auch gemacht...und es hat funktioniert...ich habe immer gedacht "du hast ein ganzes leben zeit die ursache zu finden"- und dann eine lösung dafür...

du wirst das schaffen,ich drücke dir die daumen

lg
nana

ps hast du schon mal einen dao wert bzw. methylhistamin im sammelurin eingeholt...das wäre wichtig um eine histaminintoleranz abzuchecken...hier kann es auch zu schmerzen kommen, zu sehr unterschiedlichen syptome....leute mit neurodermitits bis hin zu leuten mit schizophrenie haben probleme mit histamin...die spannbreite ist also weit
__________________
"Nichts lockt die Fröhlichkeit mehr an als die Lebenslust." (Ernst Ferstl)

Geändert von nana (11.03.11 um 22:32 Uhr)

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

MusicMan ist offline
Beiträge: 118
Seit: 19.01.11
Auf die Gefahr hin es hat hier schonmal jemand geschrieben aber so was was du sagt erinnert mich sehr an mich selbst. Wenn du von neurologischen Beschwerden sprichst solltest du auch ein Morbus Wilson in Betracht ziehen. Sorry falls dass schon jemand gesagt hatte aber ich konnte jetzt nicht 28 Seiten lesen.

Ich weiß wie es dir geht Ohne Hoffnung weil mir gehts genauso aber hey, wir schaffen das.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Sieht alles nach schweren neurologischen Störungen aus ....

Da wird mir echt Angst und Bange.

Vielleicht ist es nun doch Borreliose bzw. Bardonellen. Ich bleibe am Ball, habe aber das Gefühl, dass es bereits viel zu spät ist.
Auch in der späteren Phase einer Borreliose kann man noch gut behandeln, es kann allerdings ein langer Weg werden. Bei mir wurde auch erst nach 15 Jahren Infektion plus Co-Erregern mit der Behandlung angefangen. Mein Leben hat dadurch wieder an Qualität gewonnen.

Think positiv!

Viele Grüße Quittie
__________________
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von Quittie Beitrag anzeigen
Auch in der späteren Phase einer Borreliose kann man noch gut behandeln, es kann allerdings ein langer Weg werden. Bei mir wurde auch erst nach 15 Jahren Infektion plus Co-Erregern mit der Behandlung angefangen. Mein Leben hat dadurch wieder an Qualität gewonnen.

Think positiv!

Viele Grüße Quittie
Es gibt immer wieder Stimmen die von einer längeren Antibiotika-Einnahme vehement abraten.
Es ist ja fraglich, ob meine Beschwerden tatsächlich von Borrelien kommen, oder ob es nicht doch das Quecksilber im Hirn ist.

Auf antraten vieler Forenmitglieder (und von Dr. Kuklinski) schlucke ich jetzt viele NEM. Dr. Daunderer wiederum spricht hier von Hirnvergiftung.

Aufgrund der Vergangenheit (ich war bei unzähligen Ärzten und Heilpraktikern, die mir irgendwelche Medikamente verordneten - die aber nicht wirkten) habe ich ein großes Misstrauen.

Ich habe große Angst, weitere Fehler zu machen. Ich habe große Angst vor Parkinson, Alzheimer und Co.

Ich verliere den Überblick. Der eine sagt meine Beschwerden kommen von Borreliose/Bartonellen, andere wiederum sind sich sicher es wäre das Amalgam oder ein Defizit an Mirkonährstoffen. Schon alleine bei der Quecksilberentgiftung gibt es viele unterschiedliche Meinungen, unterschiedliche Entgiftungsmethoden. Und immer kann man viel falsch machen, wenn man nicht alles weiss. Für einen Laien, der dazu noch gesundheitlich stark angeschlagen ist, ist es sehr schwer, alles richtig zu machen.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Lieber OH ,

schön , das Du hier wieder schreibst , und das Du zweifelst , freut mich auch ...werde ich hoffentlich verständlich erklären können.

Die Mikronährstoffterapie ist in meinen Augen sehr , sehr wichtig. Ein Körper kann nur gesunden , wenn er die richtigen Zutaten zum Stoffwechsel hat.
Borreliose/Bartonellen lassen sich , wie bei vielen Menschen vielleicht , nachweisen. Ob sie alleine DAS Übel sind ????
Quecksilber im Körper und im Hirn haben auch fast alle Menschen noch / oder gehabt ...

ALLES zusammen ergibt dann Krankheitssymptome , auch wie Du sie hast.

Auch wenn die Werte noch in der Norm sind , z.B. Leberwerte , kann der Körper irgendwann mit so viel Belastung nicht mehr zurechtkommen.
Die Leber ist da für mich ein zentrales , mit das wichtigste Organ. Und mein Gedanke ist schon lange , wenn solch überlastete Leber jetzt noch eine Hochdosis AB , Stoffe zur Ausleitung wie Du sie gerade suchst usw. verkraften musst , dann bricht der Körper und seine Funktionen tatsächlich zusammen. Beispiele gibt es hier im Forum mehrere .
Eine Gesundung ist so nach meinem Verständnis kaum möglich.

Für mich bleibt es deshalb bei der Vermutung , Du hast ein chronisches Histaminproblem.

Die Ursache dafür wissen wir (noch ) nicht. Wir haben immer nur über die Ernährung geschrieben. Du hast kürzlich aber über DEinen Beruf geschrieben , PC- und Bürotechnik können sehr belastend ausgasen und nicht nur elktromagnetisch abstrahlen. Das können auch Auslöser sein !

Ansonsten kann man über die richtige histaminarme Ernährung die Gesamtbelastung für den Körper senken . Weisst Du denn , was wir alle so in der "normalen" Nahrung ausser Pestiziden und Dioxin noch so drin haben ? Diese Gifte werden gespeichert....
Schon normales Nitritpökelsalz ist auf Dauer ein Gift , in (fast) allen Wurstwaren drin.
Ich könnte so weitermachen mit der Aufzählung...

Ich würde Dir nicht raten , Therapien wie Du ja überlegst , zur Entgiftung zu machen... es könnte Dir noch mehr schaden. Du kennst hier aus dem Forum bestimmt Beispiele ,wo es nicht gut geht ....

Ich wünsche Dir baldige Klarheit , der Wille und die Überzeugung , das Richtige zu tun , können auch schon helfen ...

LG K.
__________________
LG K.

Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

felix78 ist offline
Beiträge: 122
Seit: 09.03.11
Also du hast alles abklären lassen und keiner hat ernsthaft was gefunden? gibts ja nicht...

Tu dir was gutes geh in die Massage oder in die Sauna, irgendwas angehnemes, was du magst


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