Ich habe oft das Gefühl, ich werde bald sterben

05.03.10 22:08 #1
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Ich werde bald sterben

Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
GuitarGuy, habe ich dich richtig verstanden, Du schiebst die Schuld den Medien zu? Du hast sicherlich schlechte Erfahrungen damit gemacht?

Wer in der Selbsthilfe mit arbeitet und eigentlich für den Patienten etwas erreichen möchte? Der wird sehr bald des besseren belehrt. Entweder Du läst dich von der Pharma Industrie sponsern, oder Du arbeitest bedingungslos mit den Ärzte zusammen.

Was unter dem Strich dabei heraus kommt, kennen wir ja.

Selbst bei den Veranstaltungen wird es von den Verantwortlichen schon bewusst so gesteuert, dass eine Vorsitzende/r einer Selbsthilfegruppe kaum die Möglichkeit hat, im Interessen der Betroffenen sich einzusetzen.

Vertrittst Du jetzt immer noch die Meinung, dass die Presse daran schuld ist?


Die Presse ist verantwortlich für das was sie schreibt und wird vom System gesteuert. An diesen Umständen ist in erster Linie, das System dran schuld.


Ich habe gestern bei meinen Recherchen einen Link gefunden, der verschlug mir die Sprache. Eine chronische Borreliose gibt es nicht.


Zum eigentlichen Thema:

OH, kläre Schritt für Schritt deine Problemen ab.

Ich bin nach wie vor der Meinung es sind deine Zähne, oder Du wohnst unter Funkmasten wie es bei mir gewesen war.

Auch die Schimmelproblematik kommt noch mit hinzu.


Ich würde sagen, das reicht schon um schwer krank zu werden.



lg
__________________
Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was du verstehst!

Ich werde bald sterben

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo OhneHoffnung,

Du hast mittlerweile sehr viele Hinweise bekommen, und man kann natürlich nicht allem gleichzeitig nachgehen.

Trotzdem wäre es sicher sinnvoll, angegangene Themen (Du hast bei einigen bereits erste Schritte unternommen) zu Ende zu führen und nicht frühzeitig aufzugeben, wenn sich kein schneller Erfolg einstellt.

Es ist oft eine mühsame Angelegenheit, die Ursache/n für Beschwerden und Probleme zu finden; es erfordert Geduld und Ausdauer. Hier im Forum bekommst Du sehr viel an Unterstützung, und ich denke, dass Du von daher schon mal gute Voraussetzungen hast, Dich an die verschiedenen Hinweise und Möglichkeiten heranzutasten - und sie nach und nach zu bearbeiten.
Dazu gehört auch ein gewisses Maß an Zuversicht; wenn sich gleich bei ersten Misserfolgen Hoffnungslosigkeit einstellt, wird es immer schwieriger, an die Dinge heranzugehen, weil die Motivation immer mehr zusammenbricht.

Vielleicht magst Du einmal darüber nachdenken? Du bist hier wirklich gut aufgehoben, wie Du an den vielen Beiträgen in Deinem Thread sehen kannst.

Liebe Grüße,
uma

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Maja 72 ist offline
Beiträge: 981
Seit: 30.12.09
Genau Uma
Maja

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Zitrone ist offline
Beiträge: 1.026
Seit: 12.10.09
Psyche und Koerper arbeiten eng zusammen. Gern kann die Prioritaet der Koerper sein, aber begleitend muss was fuer die Psyche getan werden, vor allem, wenn jemand sich das Leben nehmen will! Mich nervt es an, wie es teilweise immer noch als Katastrophe angesehen wird, wenn man psychisch angeknackst ist. Eine Therapie ist das mindeste, was man in so einer Verfassung braucht.

Ich werde bald sterben

SamiaX ist offline
Beiträge: 566
Seit: 18.01.10
Ich fand es bei mir schön zu sehen, wie sich die Krankheiten auf beiden Ebenen abspielten. Ich habe große psychische Probleme gehabt und in der Therapie behandelt und große organische Probleme. Und auf den verschiedenen Ebenen waren es im Prinzip die gleichen Vorgänge. Ich finde es schwierig, diese Dinge zu trennen.

Trotz meiner eindeutigen organischen Krankheiten war die Therapie für mich ebenso wichtig wie Insulin und SD-Hormone.

Ich denke man kann von beiden Seiten etwas bewirken und ich finde es gut die Chancen zu nutzen, es ist schwierig genug.

Problematisch finde ich die Zuordnungen, das einseitige Denken, das Beharren auf rein psychisch oder rein organisch. In mein Denkschema passt das gar nicht hinein. Entwickelt man eine Autoimmunerkrankung wenn man keinerlei psychische Probleme hat? Viele sagen ja so sei es.

Überzeugend finde ich die drei Säulen von Doc Klinghardt. Zunächst geht man die höchste an und sieht zu, dass die 3 Säulen im Gleichgewicht bleiben. Als nächstes versucht man dann das Gleichgewicht auf ein niedrigeres Niveau zu senken. Schlecht geht es einem besonders dann, wenn die Säulen nicht im Gleichgewicht sind.

Die Säulen sind die Psyche, die Belastung durch Schwermetalle und Anderes und Infektionen. Er zeigt auch den Zusammenhang, wie eines sich auf das nächste auswirkt. Das passt so perfekt in mein Erleben und mein Denkschema.

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Es gibt aber auch den Ausspruch eines Arztes, wenn man mal die Hormone verstünde, bräuchte es keine Psychiatrie mehr. Interessant zum Weiterdenken.

Grüße,
Samia

Geändert von SamiaX (15.05.10 um 07:42 Uhr) Grund: ich kaufe ein g :-)

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.535
Seit: 18.11.09
Zitat von Zitrone Beitrag anzeigen
Mich nervt es an, wie es teilweise immer noch als Katastrophe angesehen wird, wenn man psychisch angeknackst ist.
Recherchiere doch bitte einmal ernsthaft, wie die Entscheidung sich wegen eines psychischen Problems in Behandlung zu begeben für viele tatsächlich aussieht/früher ausgesehen hat und sehe das Ganze nicht nur von deinem idealisierten Standpunkt.

Die Wahrheit findest Du auch hier in vielen Threads und sie sieht oft ganz anders aus, als Du dir das idealerweise vorstellst. Millionen Psychopharmakaabhängige. Psychopharmaka als Selbstmordförderer und Krankheitsverursacher.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Geändert von nicht der papa (14.05.10 um 14:56 Uhr)

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christelchen ist offline
Beiträge: 234
Seit: 25.09.08
Zitat von Zitrone Beitrag anzeigen
Psyche und Koerper arbeiten eng zusammen. Gern kann die Prioritaet der Koerper sein, aber begleitend muss was fuer die Psyche getan werden, vor allem, wenn jemand sich das Leben nehmen will! Mich nervt es an, wie es teilweise immer noch als Katastrophe angesehen wird, wenn man psychisch angeknackst ist. Eine Therapie ist das mindeste, was man in so einer Verfassung braucht.
HALLO Zitrone,

ich habe Dir ja schon einmal mitgeteilt,dass ich durch eine Quecksilbervergiftung schwerst erkrankt war,und viele unterschiedliche Symptome
hatte.Bin dann von einem Arzt zum anderen gelaufen und keiner konnte mir
helfen,und musste mir zur Krönung noch von verschiedenen unwissenden Ärzten
anhören,dass ich bestimmt ein psychisches Problem hätte.
Ich habe dann auch aus lauter Verzweiflung des öfteren mal gesagt:,,Ich will nicht mehr leben:,,Das aller schlimmste war,dass mir nicht geholfen wurde.Ich dachte,
jedem Krebskranken wird geholfen,warum dir nicht.
Aus Verzweiflung sagt man viel.

PS.Ich möchte Dir noch sagen,dass Du dich vielleicht, nicht so sehr an der Psyche festhalten solltest.


Liebe Grüße
Christelchen

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kari ist offline
Moderatorin
Leiterin Video
Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen

Ich habe das Gefühl, dass manche Beschwerden nur in bestimmten Monaten/Jahreszeiten auftreten. Können meine vielen Pollen- und Schimmelpilzallergien schuld sein (Typ IV), oder sind es doch Viren oder Bakterien (Borrellien)?
Weiss jemand, ob sich Viren udn Bakterien im Sommer anders verhalten als im Herbst oder Winter?
Hi,

ich weiß, daß viele chronisch Borreliosekranke - jahreszeitlich abhängig - eindeutige Verbesserungen/ Verschlechterungen verzeichnen.

Bei mir wurde es im Frühling/Sommer immer schlechter, bei anderen im Herbst/Winter.

Des weiteren denke ich, daß Schimmelpilzbelastung und chron. Infektion gleichzeitig belastend wirken können und sich gegenseitig auch sehr verstärken können. Oftmals setzt sich die Infektion erst im schon angeknacksten System fest.

Schimmelpilz spielt oft eine große Rolle als Auslöser für chron. Borreliose (neben Amalgam), wie ich immer wieder aus den USA von Betroffenen höre.


LG - kari

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Fibro ist offline
Beiträge: 7
Seit: 13.05.10
Hey hallo Junger Mann, also erst mal tuts mir leid das du so leiden musst, ich kenne das nur zu gut, denn es geht mir ähnlich, ich leide an 3 Krankheiten, erste( Firbomyalgie) 2. Restless-Legs, 3. Schlafapnohe. die erste ist scher Schmerzhaft, tag und nacht, das zweite raubt einem die nacht wegen den Atemausetzer und fast kein schlaf, den tag über schlafe ich plötzlich ein, dann das dritte, nimmt mir jeglichen schlaf in der nacht , da ich immer wieder aufstehen muss und einen ewigen Bewegungs drang habe usw. Also ich habe für alles Medikamente, aber die eben wie man so schön sag, auch nur bedingt, den rest muss man leider leider einfach ertragen, weil sonst auch nichts mehr hilft.
Aber lieber Mann es gibt Hoffung!!! du wirst sicher wie ich eine eingeschränkte bewegungs möglichkeit haben mit dauer Schmerz, ich hachs dan so , ich gehe nach draussen mit meinen 4 Beinen und gehe etwas laufen, dass heisst 40- 100 max und setze mich hin und geniesse einfach, oder ich gehe etwas unter leute, das brauch ich dann den Rollstuhl, weil ich lange wege nicht mehr gehen kann. Dann beobachte ich andere Menschen bei ihrem treiben in der Shoping maile. Ich habe ja auch esrt gedacht dass ich Parkinson habe, aber es ist nach meinen ausagen beim Spezialisten, dieses unangenehme RLS ( Restless-Legs ) Genannt, heisst unruhe in beinen u oder armen. bei mir kommt ja wie bei dir auch dazu dass ich durch meine Schlafapnohe sehr vergesslich geworden bin, beim RLS kommt dazu das Hirn und Nervenzellen zuschnell unterwegs sind und infos verloren gehen, da müsste man einen Radar einbauen und diese zu schnellen zellen büssen :-) Ich habe auch viel keine lust mehr weiter zu machen, aber es kommt immer wieder ein neuer tag der besser ist, mann muss einfach nur wollen und nicht im Selbstmitleid versinken. ich weiss ich weiss , ist einfach gesagt wie getan, aber mach doch einfach mal und pfeiff auf alles andere, gebiesse dein leben, such dir die schönen dinge raus und mach einfach, du wirst sehen es wird gewisse dinge geben wo das leben wieder verschönern können, manchmal braucht man nur den Mut selbst was zu machen.

Beste Grüsse ( Leidensgenosse ) Ivan aus der Schweiz

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silberpfeil ist offline
Beiträge: 219
Seit: 04.03.09
Hallo Fibro,

du hast Schlafapnoe??? Und warum trägst du nachts keine Maske. Also mein Mann hat den Kasten jetzt bestimmt schon 7 Jahre. Seit dem ist er wieder ausgeschlafen....Und ich muss das Schnarchen nicht mehr ertragen u. das ständige ihn anstoßen, weil er kurz vorm ersticken war, wegen den Atemaussetzern...Diese Atemaussetzer sind sehr gefährlich, irgendwann kommen Herzprobleme dazu, dein Gedächnis leidet ja schon durch den Sauerstoffmangel bei dir, wenn du sagst du vergisst viel...

Was nimmst du an Medis bezgl. der Fibro u. des RSL??

LG Silberpfeil
__________________
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