Schmerzen, Schwindel, Schwächeanfälle und am Ende Angst

04.02.10 17:53 #1
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Tsimakos ist offline
Beiträge: 10
Seit: 01.01.09
Hallo.
Ich habe ein Problem was ich seit Jahren mit mir rumschleppe und das fängt mich langsam an zu belasten.
Weiß net ob ich in dieser Kategorie richtig bin aber das werden wir sehen.

Ich habe mir im Jahre 2004 eine Grippe eingefangen so das ich fast nichts gegessen haben und getrunken habe und musste öfters pro Tag Stuhlgang.
Am dem Tag habe ich Aspirin, Paracetamol. MCP, Maloxan und irgend eine andere Tablette noch für den Magen genommen aber nicht auf einmal.
Irgend wann am dem tag fing alles im haus sich zu drehen aber extrem so das ich eingeschlafen bin und es ging wieder sobald ich aufgewacht bin. In Laufer des Tages bin ich ohnmächtig geworden für paar Sekunden weil jemand mir die Beine hochgehoben hat und bin wieder zum ich gekommen und habe sofort einen starken Anfall bekommen als ob ich Epileptiker währe und mit notluft. Bin sofort ins Krankenhaus gekommen und die konnten nichts feststellen. Ich war komplett mit der Power am ende konnte nicht länger als 5 Minuten auf den Beine stehen und hat ziemlich viel Durst 3 Liter haben nicht ausgereicht am tag und habe wie ein Schwein gegessen und wurde nicht so leicht satt.
Ab dem tag habe ich nur Beschwerde. Die Anfälle kamen jede ca. 30 Minuten und hielten ca. 20 Minuten und die hatte ich über fast 6 Monate lang bis die irgend wann verschwunden sind.

Ich konnte mich nicht lange vor Computer mehr hinsetzten weil da schossen komische Gefühle im Kopf ich konnte nicht alleine nachts raus weil mein Körper wollte sich nicht mehr bewegen sobald ich die letzte Treppen angekommen bin nach draußen ich Habs probiert weiter zu gehen aber der Körper wollte es nicht hatte wie eine Blockade.

Jedes mal hatte ich auch immer andere Probleme. Sobald ich ein Problem überwunden habe hatte ich sofort das nächste.

Zur Zeit bekommen ich schwäche Anfälle, komische Gefühle im Kopf und leichte Körper Stiche (schmerzen)
Im extrem fall wenn ich das alles fühle bekomme ich Panik so dass ich Säh schwäche bekomme wenn ich weit gucke und Gefühle bekomme als ob ich eine auf der klatsche habe, schwäche Anfälle als ob ich umkippe starke innere Unruhe und Körper Stiche.

Ich habe bei vielem Ärzte Test gemacht und nicht gefunden und die Test habe ich doppelt und dreifach gemacht.

Fasse zusammen.
Schilddrüsen Test.
Danach Verkabelung am Kopf (weiß net wie das heißt das Gerät)
Am Halts die rechte und linke dicke Ader getestet ob
Durch die rühre mit dem Kopf,
EKG sehr oft.
Belastung EKG
24 Stunden EKG
Blut Test sehr oft
Hormonen Test
Magen Spieglung sehr oft
Augen Test
Usw.

1 Neurologe sagt Psychosomatische Überlagerung.
1 Neurologe sagt Panik Attacke angst zustände
1 Internist sagt Psychisch
1 Hausarzt sagt nervlich / Kreislaufstörungen
1 Hausarzt sagt Psychisch
1 Krankenhaus sagt Garnichts
1 Krankenhaus sagt auch gar nichts

Habe aber eine Blockade hinten am Nacken sobald ich den Kopf nach hinten drücke tut alles weh und drückt wieder nach vorne.
Sollte in der rühre da konnten die nichts feststellen und bei Röntgenaufnahme auch nichts.


Zusammengefast:
Zur Zeit habe ich leichte Körperstiche (schmerzen), bekomme schwäche Anfälle als ob ich umkippe und gerate dann im Panik so das ich nach Hause will (bin dann körperlich am Ende),
Kurz bevor ich schwäche Anfälle bekomme habe ich Reaktions Probleme und wenn ich weit gucke dann sehe ich alles aber ab und zu bisschen verwackelt und so ne komisches blick Gefühl dann kommen komische gefühle im Kopf als ob was im kopf Hochschießt. Ab und zu wird es mir dann warm und wenn ich mich beruhige friere ich bisschen aber nicht immer.
Herzrasen ist auch mal da aber nicht so oft.

Wenn ich im Fitness Studio bankdrücken machen will dann bin ich nach 15 Minuten so schwach das alles ausbricht was ich zurzeit fühle vor allem extrem schwächen und hält 100 % 1 woche ab und zu mal länger.

Morgens früh wenn ich aufwache dann fühle ich mein hautgefühl nicht richtig und nach 20 minuten geht alles wieder.

Ich fahre auch gerne nachts nicht alleine weg in andere Stätte.
Habe es mit einatmen von der Nase und ausatmen vom Mund probiert sollte helfen aber mir hilft es nicht das belastet mich mehr.


Bin öfters ausgegangen samstags und kam so ca. 5 oder 6 Uhr morgens nach Hause. Ich rauche nicht und Trinke auch kein Alkohol.
Jetzt mit diesen Problemen die aufgetreten sind gehe ich nicht gerne so lange weck. Ca. bis 2 mitternachts bin ich unterwegs und das wars dann und das nicht jede Woche.
Das Problem was ich habe hat mir fast mein ganzen leben kaputt gemacht. Seit ca. 2004 ging es los.
Die Probleme verschwanden für eine kleine weile für ca. 95 % im Jahre 2005 weil ich da beim Militär war und jetzt habe ich die wieder aber mit ganz andere Symptome


Woran kann es liegen wenn die Ärzte ja nichts finden.
Bin erst 26 Jahre alt und das ging alles los nach dem ich diesen Anfall bekommen habe der ganz oben beschrieben ist.
Probleme im leben hatte ich nie und habe immer alles bekommen was ich wollte.

Geändert von Tsimakos (04.02.10 um 18:15 Uhr)

Schmerzen, Schwindel, Schwächeanfälle und am Ende Angst

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Tsimakos,

es tut mir leid, daß es Dir so schlecht geht und wünsche Dir, daß Du hier die entscheidenden Tipps bekommst .

Was mir auffällt an den Medikamenten, die Du 2004 bei der "Grippe" genommen hast: sie gehören teilweise oder sogar ganz zu den Medikamenten, bei denen man mit einer Histaminintoleranz vorsichtig sein sollte:

Hier finden Sie eine Sammlung potenziell unverträglicher Medikamentenwirkstoffe bei Histaminintoleranz.

Medikamentenwirkstoff Wirkstoffklasse
Acemetacin (Rantudil®) Analgetikum, Antirheumatikum
Acetaldehyd Abbauprodukt von Alkohol
Acetylcystein (ACC) Schleimlöser
Acriflavin (Panflavin®) Antiseptikum
Alcuronium Muskelrelaxans
Alprenolol Antihypertensiva (Betablocker)
Ambroxol (Mucosolvan®) Schleimlöser
Amilorid Diuretikum
Aminophyllin Bronchospasmolytikum
Amitriptylin (Saroten®) Antidepressivum
ASS (Acetylsalicylsäure) Analgetikum, Antirheumatikum
Cephalosporin (Cefuroxim, Antibiotikum
Cefotiam, Cefaclor, …)
Chinidin (Chinidin-Duriles®) Antiarrhythmikum
Chloroquin (Resochin®) Antirheumatikum,Malariamittel
Cimetidin Ulkustherapeutikum, Antihistaminikum
Citronensäure Ansäuerungsmittel
Clavulansäure Antibiotikum
Cyclophosphamid Zytostatikum
D-Cycloserin Antibiotikum
Diazepam (Valium®, Faustan®) Tranquilizer, Antikonvulsivum
Dihydralazin Antihypertensivum
Dobutamin Antihypertensivum
D-Tubocurarin Muskelrelaxans
Ethanol Alkohol
Framycetin (Leukase N®) Antibiotikum
Furosemid (Lasix®) Diuretikum
Haloperidol (Haldol®) Neuroleptikum
Isoniazid Antibiotikum,
Tuberkulosemittel
Metamizol (Novalgin®) Analgetikum
Metoclopramid (Paspertin®) Magen-Darm-Mittel
Metronidazol Antibiotikum
Morphin Analgetikum
Novaminsulfon (Novalgin®) Analgetikum
NSAR Analgetikum,Antirheumatikum
Paracetamol Analgetikum
Pancuronium Muskelrelaxans
Penicillin Antibiotikum
Pethidin (Dolantin®) Analgetikum
Pentamidin Antiprotozoikum
Prilocain (Xylonest®) Lokalanästhetikum
Promethazin (Prothazin®, Antihistaminikum, Neuroleptikum,
Atosil®, Closin®, Proneurin®) Sedativum
Propafenon Antiarrhythmikum
Propanidid Narkotikum
Röntgenkontrastmittel
Theophyllin Stimulans, Bronchospasmolytikum
Thiopental Narkotikum
Verapamil (Verahexal®) Antiarrhythmitikum

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
In Klammern sind häufig verwendete Produkte als Beispiel angegeben.
histaminintoleranz | unverträgliche Medikamente

Maloxan steht nicht auf dieser Liste, aber wer weiß ? Außerdem schreibst Du, daß Du noch ein anderes Mittel genommen hast.

Vielleicht wäre es gut, wenn Du Dich erst einmal über die Histaminintoleranz informieren würdest, um die auszuschließen? Die Symptome einer HIT können sehr vielfältig sein! Da eine Histaminintoleranz sich auch bei etlichen Lebensmitteln und Getränken zeigt, ist es eine Sache, über die man Bescheid wissen sollte bei so schwierigen Symptomen.

Eine Histaminintoleranz kann eine Vielzahl verschiedener Beschwerden auslösen.
Dies sind die Symptome einer Histaminose mit dem zugehörigen Prozentsatz, der unter diesem Symptom leidenden, histaminintoleranten Personen (Spatz 2009):

Blähungen 61 %
Durchfall/weicher Stuhl 58 %
Bauchschmerzen 54 %
Müdigkeit 54 %
rinnende Nase/Schnupfen 52 %
Kopfschmerzen/Migräne 49 %
Hautrötungen/Flush 45 %
Erschöpfung 42 %
Kreislaufprobleme 41 %
Herzrasen/Herzstolpern 38 %
Übelkeit 36 %
Hautunreinheiten 36 %
Dismenorrhoe (Frau) 30 %
Atembeschwerden 28 %
empfdl. Nasenschleimhaut 24 %
Hautekzeme 21 %
Regelkopfschmerzen (Frau) 21 %
Nesselsucht 18 %
Wassereinlagerungen 17 %
Brennen im Mund 16 %
Muskelschmerzen 15 %
Gewichtsabnahme 15 %
Gewichtszunahme 12 %
Asthmaanfälle 7 %
Erbrechen 7 %
Fieber 4 %

Zu dem nannten viele Befragte weitere Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, brennende Augen, Unruhe, Verstopfung, Juckreiz, Kopfhautprobleme, Aufstoßen, niedriger Puls und Muskelschwäche.
........
(bitte weiter lesen).

Symptomatik der Histaminintoleranz

Gruss,
Uta

Schmerzen, Schwindel, Schwächeanfälle und am Ende Angst

Tsimakos ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 01.01.09
Uta danke für die schnelle Rückantwort.
Ich habe bis her nie Probleme mit den Medikamenten so wie Aspirin oder Paracetamol.
MCP habe ich zum erstes mal probiert da kann ich nichts sagen aber das Mittel nähme ich nie wieder weil ich nicht weiß ob das der Auslöser war.
Das einzige Medikament wo ich Probleme bekomme ist mit diklofenak

Sobald ich das Gefühl habe das es mir schlecht geht dann greifen sich meine Gedanken auch da rein und lasse nicht los so dass es mir immer schlechter und schlechter geht so dass ich einfach nach Hause will oder zum Arzt.

Was ich vergessen habe zu erwähnen ich spüre ab und zu auch dann die Augenränder als ob ich druck drauf bekomme und leichte Brust schmerzen (drücken)

Im Großen fall passiert es mir ziemlich häufig wenn wir winter haben.
Sommer geht es mir wesentlich besser

Geändert von Tsimakos (05.02.10 um 10:28 Uhr)

Schmerzen, Schwindel, Schwächeanfälle und am Ende Angst

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Das einzige Medikament wo ich Probleme bekomme ist mit Diclofenac
Auch Diclofenac gehört zu den Medikamenten, die bei einer HIT nicht zu empfehlen sind:

histaminfreisetzende Medikamentenwirkstoffe [Bearbeiten]
Meclofenaminsäure
Mefenaminsäure z. B. in Parkemed
Diclofenac z. B. in Deflamat, Diclobene, Voltaren, Neodolpasse, Neurofenac
Naproxen z. B. in Proxen, Miranax
Acetylsalicylsäure z. B. in Aspirin
Röntgenkontrastmittel
Opiate
Histaminintoleranz - Bestdoc.org Wiki

Es muß ja keine HIT sein, aber um das auszuschließen, wäre es gut, Dich über sie zu informieren.

Gruss,
Uta


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