Meine Problemgeschichte

16.12.09 19:35 #1
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Meine Problemgeschichte

Kayen ist offline
Beiträge: 4.561
Seit: 14.03.07
Hallo John,

bei mir helfen basische Bäder (Salzbäder) und auch das Gesicht bitte basisch

versorgen sowie die Homoeopathie Graphites oder Sulphur jeweils in der

Potenz D 12. Viola Tricolor (Stiefmütterchen) wird eingesetzt wenn Du

auch z.B Ekzeme auf der Kopfhaut hast.


Alles Gute

Kayen
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Alles verändert sich - dahinter ruht ein Ewiges

Meine Problemgeschichte

chrisp83 ist offline
Beiträge: 12
Seit: 16.06.10
Zitat von John Rambo Beitrag anzeigen
Erstmal hallo an alle, ich bin neu hier.
Ich bin durch die Suche nach Neurodermitis und möglichen Heilungsmethoden auf dieses Forum hier gestoßen.
Ich bin männlich, 17 Jahre alt und habe Neurodermitis.

Alles fing in diesem Jahr kurtz vor den Sommerferien an. Ich bekam außen zwischen Schulterende und Oberarm eine rote, erhabene krustige Stelle (ca. 4cm x 4cm groß).
Ich und meine Eltern dachten uns da noch nichts und sind auch zu keinem Artzt gegangen.
Während des 3 Wöchigen Spanienurlaubs (mit viel Entspannung, Sonne und Meer ) verschwand diese merkwürdige Stelle. Ich weiß nicht, ob es was mit der Neurodermitis usw. zu tun hat, aber ich bekam im Spanienurlaub plötzlich unter der Brust einen roten Flecken, der wirklich höllisch gejuckt hat.
Ich konnte nicht schlafen und ich hab mich immer im Bett gewältzt und Muskeln angespannt....ich wollte auf keinen Fall kratzen, weil ich dachte, dass würde eh nichts bringen, sondern könnte eher schaden.
Meine Mutter hatte dann Venistil drauf geschmiert, wass den Juckreiz milderte. Am nächsten Tag war das Jucken dann so gut wie verschwunden.
Wir wissen nicht, was es war. Vielleicht hat es was mit dem Chlor im Pool zu tun, vielleicht war es Sonnenbrand..?
Naja wie dem auch sei, ich war jedenfalls glücklich, diese komisch Stelle los zu sein.

Doch die krustige Stelle kam genau an der selben Stelle wieder ungefähr im Herbst. Nun jedoch stark gelb nässend.
Außerdem bekam ich Herpes im ganzen Gesicht. (Jedenfall ging der Hausarzt von Herpes aus). Ausgelöst vermutlich durch Stress und zu langes Sonnen. Zuvorige Bläschen an den Lippen und das Jucken sprach auch dafür. Behandelt wurde es mit Zostex. Es heilte dann nach einigen Tagen endlich ab.

Ich muss noch erwähnen, dass ich Akne habe.
Eines Tages habe ich mir eine Maske aus Heilerde, Zinksalbe und Manukaöl zusammen gemixt, die ich ca. 40 min draufgelassen habe
(wobei es nachher , ich denke mal durch das Vaselin in der zinksalbe, nicht vollständig abging).
Die Haut war gereizt und brannte leicht.
Am nächsten Morgen hatte ich dann gerötete Stellen im Gesicht, die gejuckt haben und es bildeten sich bläschen oder pickelchen.
Der Hausarzt dachte an eine allergische reaktion und verschrieb mir ein antiallergikum, so wie eine salbe gegen rosazzea.
Auch diesesmal heilte es nach einigen Tagen ab.

Gegen die Stelle am Oberarm hatte ich bis dahin übrigens immer noch nichts getan.
Ich ging dann aber zum Hautarzt, welcher an streptokokken oder staphylokokken dachte und mir eine Antibiotikahaltige Salbe verschrieb.
Die half jedoch nichts und so ging ich zu meinem Hausarzt, der mir ein Antibiotikum verschrieb. Auch dass hielf nichts und es verschlimmerte sich immer mehr. Es breitete sich im Laufe der Zeit über den gesamten Oberkörper aus, auch an einer Stelle im Gesicht und an den Lippen.
Viele Stellen davon stark nässend und auf den Lippen bildeten sich immer dicke gelbe Krusten. Wenn ich aufwachte, waren meine Lippen immer zugeklebt und der Schlafanzug klebte an der Haut.
Ich bekam verschiedene Antibiotika, welche jedoch immer innerhalb kurtzer Zeit wieder abgesetzt und gegen neue ausgetauscht wurden, weil sich nichts besserte.
Es wurde immer schlimmer und mein Hautarzt dachte an Ekzema herpeticatum, worauf hin ich in eine Hautklinik eingewiesen wurde.
Die Ärtze gaben mir Infusionen mit Aceclovir und ein Antibiotika. Außerdem Sollte ich im Gesicht mit schwartzem Tee tupfen und am restlichen Körper Zinkschüttelmixtur auftragen.
Das Aceclovir wurde abgesetzt, weil neue Stellen kamen und man nicht mehr an herpes dachte.
Durch die zinkschüttelmixtur trockneten die nässenden Stellen aus.
Man versuchte Cortisonsalbe, was super gut half. Nach ein paar Tagen heilte alles wunderbar ab.
Ich wurde entlassen und schmierte noch einige Tage weiter Cortison auf ganz neue kleine rote Punkte.

Es wurde übrigens durch Abstriche Staphylokokkus aureus festgestellt und ein Bluttest ergab einen hohen IgG wert.
Ich war sehr froh, die hautprobleme los geworden zu sein, aber nach Absetzen kamen wieder nässende Stellen.
Übrigens auch drei Stellen an den Beinen und mittlerweile auch ein bisschen am Po. Wobei nur einige Stellen nässen.
Mein Hautarzt meint ich soll wieder Cortison draufschmieren, was ich im Moment auch tue und hat mir noch eine Salbe gegen Bakterien und Pilze verschrieben, die ich zweimal täglich draufschmieren soll.


Ich bin ganz verzweifelt, weil ich denke, dass ich es vielleicht mein Leben lang haben werde und ich doch nicht immer Cortison draufschmieren kann!
Desshalb lese ich zurzeit viel in Neurodermitisforen und co um nach alternativen Methoden zu suchen.

Wir wollen als erstes schon mal Allergietests machen lassen. Mein Hautarzt hat mir für anfang Januar einen Termin gegeben, für einen Allergietest mit pflastern am rücken, der wohl über mehrere Tage gehen wird.
(Wäre ein anderer Allergietest sinnvoller?)
Außerdem denken wir über Silbertextilien nach, was Entzündungen verhindern soll.
Und ich habe vor zu einem Hypnosetherapeuten zu gehen um Stress und die ganze psychische Belastung zu behandeln.
Ich hatte in den Jahren vor dem Beginn mit den nässenden Stellen sehr viel Stress und viele Probleme, die mich sicherlich psychisch sehr belastet haben, worüber ich hier aber nicht näher sprechen möchte.
Ich denke und hoffe, dass das Auflösen, dieser Probleme und Erlebnisse, sowie das erlernen von Entspannungsmethoden und Selbsthypnose(Tiefenentspannung) schon viel bringen wird und dass die Neurodermitis dadurch ausgelöst wurde.

In den Sommerferien hatte ich auch mit intensivem Krafttraining und Muskelaufbau begonnen, was ebenfalls eine starke, "gewollte" Belastung für das Zentrale Nervensystem und den ganzen Körper ist.
Auch der viele Schweiß soll ja Neurodermitis verschlimmern.
Anabolika oder ähnliches habe ich aber nie genommen und würde dies auch niemals tun. Ich hatte meine Ernährung extra für den Muskelaufbau schon Anfang des Jahres umgestellt. d.h. überhaupt keine Süßigkeiten, Chips, MC Donalds usw.
Desweiteren viel Obst und Gemüse, gute Fette und viel Eiweiß (dabei jeden Tag 500g Magerquark...), wobei ich Mittags halt das esse, was meine Mutter kocht und dazu zählen desöfteren auch Fertigprodukte usw.
Während und nach der Krankenhauszeit habe ich wieder angefangen Süßigkeiten zu essen und auch Fastfood nicht mehr zu meiden....
Dies werde ich jedoch sofort wieder ändern und überlege auch eine Darmsanierung und Entgiftung zumachen (habe übrigens auch öfter mal Thunfisch (Quecksilber?) gegessen).




Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben zur weiteren Behandlung usw.

Und ich entschuldige mich für Rechtschreibfehler, so wie den sehr langen Text
Schau mal hier, vlt. hilft dir was http://www.symptome.ch/vbboard/neuro...iagnostik.html


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