Wachstumshormon-Therapie

28.04.09 21:18 #1
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Wachstumshormon-Therapie

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
So wahnsinnig finde ich Deine Überlegungen gar nicht .
Da Tschernobyl u.a. die Schilddrüsen geschädigt hat, wäre es ja möglich, daß damit die hormonelle Situation der Geschädigten sich drastisch verändert hat.
Um diese Zusammenhänge zu erkennen, müßte man sich gründlich damit befassen.

Das finde ich auch ganz interessant:

Radioaktive Isotope sind spätestens seit Tschernobyl im Gespräch. Unbestritten ist das seit Beginn der Atomwaffentests mit einem Höhepunkt zu Beginn der 60 er Jahren, die Belastung durch radioaktive Isotope wesentlich höher ist als noch vor Ende des zweiten Weltkrieges. Die bei dem Zerfall von radioaktiven Stoffen freiwerdende radioaktive Strahlung führt zu Zellschäden oder im noch schlimmeren Fall zu DNA Schäden und damit zu Krebs oder Erbgutschädigungen. Dabei wirken auch Strahlungsarten wie Alpha und Beta Strahlung, die außen schon durch die Kleidung oder die Haut abgeschirmt werden, im Innern des Körpers aber am Wirkort lokale Schädigungen hervorrufen können.
Wo ein radioaktives Element wirkt hängt von seinen chemischen Eigenschaften ab. Jod sammelt der Körper z.B. in der Schilddrüse weil dort die Jodhaltigen Wachstumshormone Trijodtyronin und Tetrajodthyronin (Thyroxin) gebildet werden, Strontium ist chemisch dem Calcium verwandt und wird in den Knochen eingelagert. Cäsium dagegen verhält sich relativ indifferent und verteilt sich im ganzen Körper.

Radioaktive Isotope verhalten sich wie normale chemische Elemente. So findet man radioaktives Cäsium dort wo man auch normales Cäsium findet. Die Halbwertszeit eines Nuklids ist wesentlich wie gefährlich es ist. So war direkt nach Tschernobyl das radioaktive Jod (Halbwertszeit 8 Tage) Grund zur Besorgnis, während 10 Jahre später dieses vollständig zerfallen ist und die Nuklide von Cäsium und Strontium mit Halbwertszeiten von 37 und 28 Jahren die meiste Aufmerksamkeit verdienen.

Im Vergleich zu der Belastung Anfang 1961 war auch die Belastung durch Tschernobyl nur ein Zehntel dessen was damals "normal" war. Man schätzt die zusätzliche Aufnahme von Radionuklide pro Jahr durch Tschernobyl auf 0.04-0.26 mS pro Jahr. Zum Vergleich die normale Belastung liegt bei 2 mS pro Jahr, davon 0,38 mS durch Nahrungsmittel.

Für die Allgemeinheit ist heute die Belastung durch Radionuklide als gering einzustufen. Ausnahmen sind zwei Lebensmittel bei denen sie angereichert vorkommen: Wildpilze und Wildfleisch. Pilze reichern aktiv bestimmte Nuklide wie Cäsium aus dem Boden an. Wildtiere essen diese Pilze. Wer allerdings nicht jeden Tag Wildschwein mit Pfifferlingen isst (auch wegen der Schwermetalle in Wildpilzen nicht zu empfehlen) dürfte keinerlei Gefährdung haben.
Umweltkontaminanten

Also war die Belastung um 1961 herum wesentlich höher als später.
Evtl. haben ja die Männer und Frauen, die in den 60iger und 60iger Jahren lebten, durch die Strahlenbelastung schon Gen-Mutationen oder Schäden erfahren, die sich dann später ausgewirkt haben?

Gruss,
Uta

Wachstumshormon-Therapie

kc87 ist offline
Themenstarter Beiträge: 22
Seit: 27.04.09
@Uta

Möglich wäre es. Vielleicht lässt sich hierzu noch genaueres herausfinden.

Dankende Grüße

kc

Wachstumshormon-Therapie

kc87 ist offline
Themenstarter Beiträge: 22
Seit: 27.04.09
Ich bin mehr zufällig auf folgenden Link gestoßen und bin mir nun ziemlich sicher, dass ich das Ullrich-Turner-Syndrom habe. Diese Krankheit tritt wohl hauptsächlich bei Mädchen und Frauen auf, seltener aber auch bei Jungen und Männern.

Es werden allerlei Symptome dieses Syndroms aufgeführt, u.a. Kleinwuchs, Hypogonadismus (Unterfunktion der Geschlechtsdrüsen), Pigmentnaevi und
eine

"Dermatose, die als vesiculöse Form des Morbus Hallopeau aufgefasst wird".

SpringerLink - Journal Article

Morbus Hallopeau

Morbus Hallopeau ist eine pustulöse Form der Psoriasis, die anfangs die Spitzen von Fingern und Zehen befällt. Sie beginnt mit geröteten, schuppenden Herden, auf denen sich Pusteln bilden. Die Acrodermatitis continua suppurativa Hallopeau neigt dazu, sich langsam auszubreiten. V.a. bei älteren Menschen kann sie in eine generalisierte Psoriasis pustulosa übergehen. Austrocknende Pusteln können hellrote, glasige und sehr schmerzhafte Hautveränderungen an Fingern und Zehen hinterlassen.


Morbus Hallopeau ? Wikipedia

Damit schließt sich der Kreis. Die vier genannten Symptome treffen ohne weiteres auf mich zu. Es gibt bestimmt noch weitere.


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