Starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schublade!

28.04.09 20:13 #1
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NessaNickLilly ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Hallo

Im Alter von 11 Jahren war ich zur Mandel Op im Krankenhaus und nach der Narkose ist meiner Mutter aufgefallen das meine Hände stark verkrampft waren. Aber nicht so schlimm das ich sie nicht bewegen konnte sondern nur ganz leicht. Die Schwestern dort sagten meiner Mutter es käme von der Narkose und irgendwann ging die Verkrampfung da auch weg. Dies war das erste Mal wo es meiner Mutter aufgefallen ist!

Magnesium und Calcium nehme ich ja schon ne Weile und nun seit zwei Wochen halt auch das Kalium!

Danke für Deine ausführlichen Antworten!

Lg
Katja

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schubla

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Katja,

wenn die Narkose damals die Krämpfe provoziert hat, dann ist ja stofflich sicher längst nichts mehr davon vorhanden.

Das ist eigentlich ein Fall für die (gute) klassische Homöopathie. Vielleicht finden die ein Mittel, das da greift?

Gruss,
Uta

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Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo NessaNickLilly,

ich traue Ihrem A l l e r g i e -Test nicht ! Wer machte den und mit welcher Methode ? Uta hat recht,die Schulmedizin hat mit ihren Haut-und Bluttest's längst nicht die Möglichkeiten,die ein Arzt oder HP mit einer biophysikalischen Methode hat.

Unsere Thesen sind :
1.) Fast alle Krankheiten haben irgendwie einen allergischen Hintergrund.
2.) Allergien und Unverträglichkeiten können so gut wie a l l e Symptome hervorbringen,also auch die Ihrigen.
3.) Liegt eine Allergie (ererbt) oder / und Unverträglichkeit (erworben) vor,
können natürlich eine Vielzahl von Organen davon betroffen sein.Dementsprechend sind dann natürlich auch deren Laborwerte ausser der Norm.

Fazit:
Man sollte bei einem kranken Baum nicht hier und da einen Ast versuchen zu reparieren (= Blick auf nur einzelne Organe),sondern sollte an der Wurzel ansetzen(= die eigentliche G r u n d-belastung/en finden und therapieren).
Dann wird sich auch vieles andere von alleine normalisieren.

Neben einem gekonnten Allergie-Test wäre in Ihrem Falle m.E. nach ein Allround-Test auf mögliche weitere Belastungen,sozusagen von "A bis Z" sehr sinnvoll,um nicht "zu kurz zu springen",d.h. etwas Wichtiges zu übersehen.Denn leider laufen Belastungen auf der entscheidend wichtigen
f e i n stofflichen Ebene,und um die geht es hier weitgehend, über von Mensch zu Mensch oder von Tier zu Mensch.Und da ist Vieles möglich.
Übrigens wäre es durchaus möglich,dass noch"Schlacken" der Narkosemittel vorhanden sind.Die könnte man ebenfalls löschen.

Ich wünsche guten Erfolg,
Nachtjäger

Geändert von Nachtjäger (29.04.09 um 15:55 Uhr)

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schubla

leneken ist offline
Beiträge: 70
Seit: 01.02.09
Ich lag damals im Krankenhaus und es war nach einer Mandeloperation, die Schwestern dort sagten es käme noch von der Narkose. Das Kribbeln und die Krämpfe in den Händen traten dann immer wieder auf in Situationen wenn ich krank wurde oder war.
Hi Katja, hab grad nur mal schnell drübergehuschelt, bin auf dem Sprung ;-)
Bei Mandel-Op & Pfötchenstellung fällt mir spontan ein, dass deine Nebenschilddrüsen was abbekommen haben könnten --> Tetanisches Syndrom, glaub ich. Wäre vl. auch noch wert, abgeklärt zu werden.

bei der Untersuchung auf bestimmte Elemente scheint die Untersuchung aus dem Vollblut wichtig zu sein, nicht aus dem Serum.
Hallo Uta, danke für den Tip. Aber ich hab so viel Mg genommen (auch gespritzt), dass es mir schon zu den Ohren rauskommen müßte. Da kann eigentlich (theoretisch) kein Mangel sein.

@Nachtjäger!

NessaNickLilly ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Hallo
also ich glaube es ist noch nie ein richtiger Allergietest bei mir gemacht worden aber ich dachte immer ich wäre auf nichts allergisch!
Also können Sie mir denn genau sagen an wen ich mich da wenden muß (also an welchen Arzt?) und was ich dem sagen muß was genau getestet werden soll? Das würde mir doch sehr helfen! Um dies dann auch nochmal ab zu klären.

Vielen Dank
Lg
Katja

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Katja,

Du hast ja einen wirklich brutalen Kaliummangel.
Das Kalium ist viel zu niedrig.
Man sollte die Ursache aufklären. Wie hoch ist das Natrium?
Ist es eher an der oberen Grenze würde ich einen Hyperaldosteronismus beim Endokrinologen ausschließen lassen.
Es gibt den primären und den sekundären Hyperaldosteronismus. Bei beiden hat man wenig Kalium und viel Natrium.
Da Du leberkrank bist (GPT ist zu hoch), würde ich bei Dir auf den sekundären Hyperaldosteronismus tippen, der durch Leberkrankheiten auch entstehen kann. Ich selbst bin leberkrank und habe bzw. hatte beides: den sek. Hyperaldosteronismus wie auch die dies verursachende Leberkrankheit.

Hat man einen Kaliummangel so hat man meist auch einen Magnesiummangel und evtl. auch einen Calciummangel.
Alle diese 3 Mängel können Krämpfe verursachen. Ich habe auch oft Krämpfe gehabt und hatte all diese 3 Mängel auch. Bei mir ist meine Leberkrankheit daran schuld, die wiederum führt zu Nierenstörungen und durch die Nierenstörungen scheidet man vermehrt diese Mineralstoffe aus.

Ich würde bei der Ursachensuche mit der Leberkrankheit beginnen.
Warst Du schon mal in einer Leberambulanz (einer Uniklinik)? Wenn nicht, würde ich dazu raten.
Da Dein Langzeitzuckerwert am steigen ist, würde ich die Eisenspeicherkrankheit (eine genetische Leberkrankheit) ausschließen lassen, denn die macht langfristig einen Diabetes.
Vielleicht solltest Du wegen des Kaliums noch parallel dazu zu einem guten Endokrinologen gehen und einen Hyperaldosteronismus ausschließen lassen.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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NessaNickLilly ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Hallo Margie

Auch im Januar 09 wurde schon einmal Blut abgenommen da ich ja jetzt durch den Diabetes alle drei Monate kommen soll. Und im Januar 09 muß mein Kalium wert auch schon zu niedrig gewesen sein aber dummerweise hatte ich mir da noch nicht die Blutwerte aushändigen lassen um somit jetzt mal einen Vergleich zu haben. Und schon seit dem Januar habe ich dann täglich eine MagiumKalium genommen, nun nehme ich seit zwei wochen ca. eine morgens und eine abends, zusätzlich nehme ich auch noch Magnesium jetzt. Heute bin ich mal den 5 Tag beschwerdefrei d.h. ein wenig Kribbeln habe ich ja immer. Aber bei mir ist das immer phasenweise, mal geht es mir ein paar tage gut und dann geht es wieder los und ich habe es täglich.
Für mich hört sich Dein Beitrag so an als ob ich mal meine Nieren und auch die Leber mal kontrollieren lassen sollte. An welche Ärzte muß ich mich denn da wenden? Denn eine Uniklinik haben wir hier nach meinem Wissen nicht in der Nähe. Und was sollte da genau untersucht werden???? Nächste Woche nehme ich nun erstmal den Termin beim Neurologen war um da alles abklären zu lassen.
Aber meinst Du denn das ich dann schon seit dem 11 Lebensjahr was an der Leber/Niere habe denn da ist es das erste Mal aufgetreten. Und nun seit November 08 ist erst soooo schlimm.

Lg
Katja

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Katja,

Du nimmst eine oder 2 Magium k forte-Tabletten oder heißt das Medikament anders (es gibt noch ein paar andere Präparate die Magium heißen, die aber meines Wissens nur Magnesium enthalten)?
Wenn Du einen so extremen Mangel an Kalium hast wie Dein Wert von 2,6 (oder 2,8 ?) zeigt, solltest Du meiner Meinung nach höher dosiert Kalium einnehmen.

Ich selbst nehme auch Magium K forte und ich nehme noch Tromcardin complex-Tabletten (Tromcardin wegen der anderen Zusatzstoffe). Beide enthalten Magnesium und Kalium und bei Tromcardin ist sogar etwas mehr davon drin. Davon nehme ich insgesamt mind. 4 bis 5 täglich, also ca. 3 Magium K und ca. 2 Tromcardin complex und nehme dazu noch Magnesium (ca. 400 bis 600 mg) und Calcium (ca. 250 mg). Ich hatte aber nie einen Kaliumwert unter 3,3 (zumindest ist mir keiner in Erinnerung). Dein Wert ist für mich daher extrem erniedrigt.
Dein Arzt sollte bei so einem niedrigen Wert natürlich das Blut auch sehr oft kontrollieren, ob Du mit Deiner niedrigen Dosierung überhaupt richtig liegst. Es ist gefährlich, wenn man zu wenig Kalium hat und es ist aber auch gefährlich, wenn man viel zu viel hat (aber hiervon bist Du meines Erachtens weit entfernt, wenn der Wert von 2,6 richtig ist und das glaube ich, wenn ich Deine Beschwerden lese).

Meine Werte sind bei meiner Dosierung beim Kalium selten mal über 4,2 angestiegen (bis ca. 5,1 geht der Normwert). Ich habe allerdings auch noch Durchfall, d. h. mehrere Ursachen gleichzeitig für zu wenig Kalium.

Allerdings warne ich davor, nun von meiner Dosierung auszugehen. Sie ist für mich richtig, kann für andere zu hoch oder zu niedrig sein.
Ich vermute, dass bei Dir die Dosierung höher sein sollte. Daher solltest Du den Kaliumwert in geringen Abständen (z. B. pro Woche ein Mal) untersuchen lassen, dann kann Dein Arzt abschätzen, ob die zuvor genommene Dosierung nicht erhöht werden muss (wegen der Empfindlichkeit des Kaliums bei Blutuntersuchungen siehe weiter unten).

Lasse Dir doch mal den Vor-Befund geben. Dann siehst Du, ob das Kalium überhaupt untersucht wurde und wie hoch es war.

Wissen solltest Du, dass das Kalium ein sehr empfindlicher Wert ist, der bei zu langem Transport zum Labor sogar abfällt und der auch abfällt, wenn der Arzt das Blut nicht zentrifugiert, bevor er es zum Labor schickt. D. h. Dein richtiger Wert ist wahrscheinlich sogar noch um vielleicht 2 bis 4 Zehntel niedriger.
Am besten wäre es, Du würdest das Blut gleich im Labor abgenommen bekommen oder in einer Klinik (die haben eigene Labore). Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Wert absinkt, geringer, weil das Blut schneller untersucht wird.

Kaliummangel tritt oft mit Magnesiummangel zusammen auf.
Es gibt dafür sehr viele mögliche Ursachen.
Wenn Deine Nieren einen tubulären Schaden haben (z. B. das Fanconi-Syndrom), dann verlierst Du über die Nieren Kalium, Calcium, evtl. auch Magnesium.
Eine andere Ursache könnte der sog. Hyperaldosteronismus sein, der als primärer Hyperaldosteronismus mit einer hormonellen Störung der Nebennieren zusammen hängen kann. Dann ist der Hormonspezialist, genannt Endokrinologe zuständig. Solche Ärzte gibt es fast nur in Großstädten und natürlich immer in Unikliniken.
Ist der Hyperaldosteronismus ein sekundärer, so kommt er von einer anderen Krankheit. Das kann eine Nieren- eine Leber- oder eine sonstige Krankheit sein.
Da Du einen erhöhten Leberwert bereits hast, würde es mich nicht wundern, wenn Du einen sekundären Hyperaldosteronismus hast.
Wurde denn nie das Natrium mitbestimmt? Wenn ja, war es eher hoch?
Natrium steigt beim Hyperaldosteronismus an und wenn man viel Natrium hat, sinkt das Kalium automatisch.

Aber es gibt noch weitere Ursachen für zu wenig Kalium. Zum Beispiel Durchfälle, schlechte Nahrungsverwertung können eine Rolle spielen.
Und es gibt sicher noch andere Ursachen, die ich als Laie nicht kenne.

Sinnvoll ist auch, zum Nierenarzt (Nephrologen) mal zu gehen. Dein Kreatininwert ist mit 0,80 zwar gut, aber vielleicht kann der doch mal überprüfen, ob Du einen tubulären Nierenschaden hast.

Was mir an Deinen Blutwerten noch auffällt, ist das niedrige MCV. Mit einem Wert von 80 liegst Du so tief, dass ich fast zweifele, dass Du die Eisenspeicherkrankheit damit hast.
MCV ist das mittlere Volumen der roten Blutkörperchen. Ist der Wert niedrig, heißt das, dass Dein Körper keine alten roten Blutkörperchen hat, sondern immer neue produziert, die dann, weil sie noch jung sind, nicht soviel Volumen haben.
Ich selbst habe eine hämolytische Anämie, als Folge meiner Leberkrankheit und ich habe auch immer wenig MCV.
Vielleicht sollte Dein Arzt mal das Haptoglobin und die Retikulozyten bei der nächsten Blutentnahme mitbestimmen. Haptoglobin ist erniedrigt und die Retikulozyten sind manchmal erhöht bei einer hämolytischen Anämie.


Wegen der Frage, ob Du Diabetes hast, würde ich auch einen Endokrinologen empfehlen. Das fällt in deren Fachgebiet und so eine Diagnose sollte ein Facharzt bestätigen.

Du hat einen viel zu hohen GPT-Wert, was heißt, dass Du eine Leberkrankheit haben musst. Du solltest daher mal alle Leberwerte bestimmen lassen. GPT ist zwar der Leberwert, der sehr viel über das Vorliegen einer Leberkrankheit aussagt, aber es gibt noch andere, die auch etwas aussagen.
Leberwerte sind:
GPT, GGT, GOT, CHE (=Cholinesterase), GLDH, Alkalische Phosphatase (AP), Bilirubin
Auch der Quickwert, die PTT und das Albumin wären wichtig, wenn es um Lebererkrankungen geht.

Wenn weiterhin einer dieser Werte oder gar mehrere erhöht sind, würde ich an Deiner Stelle in die nächste Uniklinik gehen. Es gibt immer Unikliniken in der Umgebung. Natürlich kann es sein, dass die nächste 50 km oder mehr entfernt ist. Ich fahre auch über 50 km zur Uniklinik. Zu einer Uniklinik rate ich deshalb, weil die in der Abteilung "Gastroenterologie" immer eine Leberambulanz haben und weil die bei den Untersuchungen nicht so sehr auf das Budget achten.
Wenn Du eine andere Klinik mit einer Abteilung Gastroenterologie kennst, die keine Uniklinik ist, kannst Du es auch dort versuchen. Rufe an, ob sie dort einen Arzt für Lebererkrankungen haben. Die Gastroenterologen, so nennt man die Ärzte in diesen Abteilungen kümmern sich sonst oft lieber um Magen und Darm, d. h. nicht immer um die Leber. Mit Magen-und Darmspiegelungen läßt sich eben mehr Geld verdienen wie mit einer Blutuntersuchung der Leber.
Daher rate ich eigentlich fast von einem Gastroenterologen mit eigener Praxis ab, denn die meisten wollen eben nur den Magen oder Darm spiegeln.

Die meisten Ärzte gehen bei erhöhten Leberwerten einfach davon aus, dass der Patient zuviel Alkohol trinkt. Das ist natürlich Blödsinn, denn nur bei extremem Alkoholkonsum und nach vielen Jahren kommt es zu einem Leberschaden. Ein mäßiger Alkoholkonsum führt nicht zu erhöhten Leberwerten. Ich könnte Dir dazu noch einiges schreiben.
Daher vermute ich, dass Dein Arzt den Leberwert nicht kommentiert hat, weil er davon ausgeht, dass er vom Alkohol erhöht ist. Wenn Du nur ein Mal zu ihm gesagt hast, dass Du ab und an mal ein Glas Wein trinkst, dann kann es sein, dass er glaubt, dass Du zuviel Alkohol trinkst.
Ich habe das bei meinen Ärzten vor der Diagnose meiner Leberkrankheit auch schon so erlebt.

Lasse Dich gründlich untersuchen und lasse Dich nicht abwimmeln.
Es könnte sein, dass man Dir sagt, Dein Leberwert ist doch so hoch noch gar nicht. Das habe ich auch oft gesagt bekommen und heute weiß ich, dass ich bereits viele Jahre eine partielle Zirrhose schon hatte, obwohl ich immer wieder normale Leberwerte habe bzw. hatte.
Die Leberwerte gehen erst dann stark in die Höhe, wenn die Leber schwerst krank bereits ist. Daher ist eine nur leichte Erhöhung eines Leberwertes schon ein starkes Alarmsignal.
Gerade bei den Leberkrankheiten soll die Dunkelziffer der nicht entdeckten Fälle sehr hoch sein. Jeder 10. Mensch soll leberkrank sein und die wenigsten wissen von ihrer Leberkrankheit, so sagen Ärzte, die sich damit beschäftigen.
Lasse mal die genetisch verursachten Leberkrankheiten ausschließen, denn wenn Du Deine Probleme schon so lange hast, dann sind die am wahrscheinlichsten, weil genetische Erkranungen angeboren sind (was aber nicht heißen muss, dass sie in der Familie öfter vorkommen).
Das wären u. a. die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose), die Kupferspeicherkrankheit (=Morbus Wilson, die ich habe), diese neue Leberkrankheit hier: Giftige Galle schädigt die Leber
und es gibt sicher noch die eine oder andere genetisch verursachte Leberkrankheit.

Wenn Du eine Leberkrankheit hast, dann kann es sein, dass als Folge davon viele andere Störungen auftreten.

So, nun hoffe ich, dass ich Dir etwas weiterhelfen konnte.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (02.05.09 um 11:12 Uhr)

starke Krämpfe am ganzen Körper seit der Kindheit, Ärzte schieben mich in Schubla

NessaNickLilly ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 28.04.09
Hallo,
also seit Januar 2010 steht nun fest das ich das Gitelman Syndrom habe! Das ist ein Gendefekt der Niere und es wird zu viel Kalium und Magnesium ausgeschieden. Heilbar ist es nicht aber man muß lernen mit hohen Medis damit zu leben.
Ausserdem nehme ich Spironolacton 100 mg (Diuretika) um das Kalium hoch zu treiben.......und zweimal Kalinor Brause täglich, aber den Wert bekomme ich nicht höher wie 3,5 (aktuell 3,2)! Da mein magnesium auch nur bei 0,5 immer ist muß ich auch Magnesium hoch dosiert nehmen, atuell dreimal täglich Magnesium 400 mg je Tablette.
Und trotzdem habe ich immer noch Beschwerden......zur Zeit ist das Herzstolpern sehr schlimm was nun mit 24 Std Ekg abgeklärt werden soll aber mein Nephrologe meint es kommt vom Magnesium und Kaliummangel.
Also ich versuch irgendwie mit der Krankheit zu leben, nicht so einfach bei drei Kindern die ich zu versorgen habe.
Bei Fragen könnt ihr euch gerne melden!
Liebe Grüße
Katja

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.474
Seit: 26.04.04
Hier gibt es nähere Info zum Gitelman-Syndrom:

Erbkrankheit: Gitelman-Syndrom

Liebe Grüße,
Malve


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