3 Tage extreme Schwindelattacke

30.10.06 21:52 #1
Neues Thema erstellen
Schwindel

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
GBS klingt aber doch ganz anders:
Das akute GBS:
Das Guillain-Barré Syndrom wird auch als „akute idiopatische Polyneuritis“ bezeichnet. Es ist eine entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven. Diese liegen außerhalb des Gehirns und der Wirbelsäule. Charakteristisch beginnt GBS mit einer allgemeinen Schwäche, gefolgt von Empfindungsstörungen und Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen. Gelegentlich sind auch die Atem- und Gesichtsmuskeln betroffen. Viele Betroffene müssen bereits im frühen Stadium auf der Intensivstation behandelt werden, besonders dann, wenn auch Beatmungspflicht aufgrund der Lähmungen der Atmungsorgane notwendig wird.
www.gbsinfo.de/html/was_ist_gbs.html

Gruss,
Uta

Schwindel

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.240
Seit: 28.03.05
Und immer wieder die gleiche Frage nach dem Zahnstatus?

Meine Schwindelattacken setzten nach dem Herausbohren von Amalgam und dem Überkronen dieser Zähne ein.
Eine Woche später war ich beim Neurologen vorstellig, natürlich wurde keine Erklärung für den Schwindel gefunden. Außer "Überforderung u. Stress".
Nie hat mich auch nur ein Arzt gefragt, ob ich vielleicht einen Zahnarztbesuch hatte. Ich selbst habe damals in meiner Unwissenheit da keinen Zusammenhang gesehen. Von da an hatte ich 5 Jahre ständigen Schwindel.
Da doch jede Krankheit eine Ursache haben muss, habe ich immer und immer wieder bei Ärzten nachgefragt warum an einem Tag "X" dieser Schwindel plötzlich einsetzte.
Da kamen dann so saudumme Antworten. Na ja, Kreislaufprobleme fangen halt irgendwann mal an.
Jede Krankheite hat ihre Ursache. Deshalb lass dich nicht mit fadenscheinigen Erklärungen abspeisen.

Liebe Grüße
Anne S.

Schwindel

suiramblau ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 30.10.06
Zitat von Joh70 Beitrag anzeigen
Wenn ein klassischer Drehschwindel ausgeschlossen werden kann, wäre ein Virusinfekt vorstellbar.

Ein Neurologe diagnostizierte einen Virusinfekt im Gehirn

wie hat das der Neurologe gemach, einfach geraten oder nachgewiesen?

Ein Virusinfekt ist denkbar. Zum Beispiel genügen hierzu agressive Grippeviren, wie sie sich seit 2 Jahren überall verbreiten. Diese können den Hörnerv besiedeln und dort zu autoimmunen Reaktionen führen.

D.h. das Virus hält sich dort hartnäckig versteckt, vorallem intrazellulär, und das Immunsystem reagiert mit der Zeit allergisch auf das Virus und auf infizierte Zellen.

Zusammen mit einem Immundefekt kann sich eine autoimmune Störung wie GBS entwickeln, die auch dann noch anhält, wenn das Virus besiegt wurde.

Erst wenn alle Autoantikörper abgebaut sind, verschwinden die Symptome. Bei GBS dauert das erfahrungsgemäß 2 bis 3 Jahre. Andere Autoimmunerkrankungen gelten als unheilbar, z.B. die chronische Variante CIDP. Aber das liegt auch daran, daß sie nicht richtig therapiert werden.
Hallo Joh70,
der Neurologe hat die Diagnose Virusinfekt denke ich geraten, vermutet. In seinem Bericht stand davon nichts weiter.
Aber, falls ich sowas habe: "Zusammen mit einem Immundefekt kann sich eine autoimmune Störung wie GBS entwickeln, die auch dann noch anhält, wenn das Virus besiegt wurde. Erst wenn alle Autoantikörper abgebaut sind, verschwinden die Symptome. Bei GBS dauert das erfahrungsgemäß 2 bis 3 Jahre."
was kann man dann tun? Oder wie findet man es heraus?

Astrid


Optionen Suchen


Themenübersicht