20 Jahre krank, kein Befund

05.03.08 18:01 #1
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fak2411 ist offline
Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Hallo zusammen.
Ich bin relativ neu im Forum und habe mich bei den Symptomen der Histaminintoleranz wiedergefunden.
Ich mache seit ca. 1 Woche eine histaminarme Diät und hätte Fragen, welche ich hier und beim Googeln nicht beantwortet bekam.

Warum muss die Diät 4 Wochen gehen ?
Wie ist der Verlauf einer Besserung ?
Kann es auch 2 oder 3 Wochen gehen, bis sich was verbessert ?
Kann es einem auch erst schlechter gehen dabei ?
Ist nach 4 Wochen Diät und keiner Verbesserung sicher, das es nicht HI ist ?

Über die Antworten freue ich mich jetzt schon.

Gruss an ALLE....

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Mh, an was liegt es das niemand schreibt ?

Histaminintoleranz und Diät

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Tut mir leid, fak. Es waren heute so viele neue Postings ...


Warum muss die Diät 4 Wochen gehen ?
Es dauert erst einmal eine Weile, bis alle histamin- und biogene-amin-haltigen Nahrungsmittel den Darm verlassen haben. Außerdem können ja immer Histamine von außen angeregt werden (z.B. Pollenflug). Dann muss sich der Körper umstellen und ent-entzünden, also erst einmal vom eher entzündlichen Zustand durch Histamin herunterkommen. 4 Wochen sind eher zu kurz als zu lange.

Wie ist der Verlauf einer Besserung ?
Viele, die Histamin (aber auch Wohngifte, Allergene und ähnliches meiden), fühlen sich fast unmittelbar danach besser. Bei manchen dauert es, zumal man am Anfang auch Ernährungsfehler macht, weil man noch nicht alles im Kopf hat. Ich denke, daß nach einer Woche in etwa eine Verbesserung stattfinden müßte.
Kann es auch 2 oder 3 Wochen gehen, bis sich was verbessert ?: Kann sicher, muss aber nicht.

Kann es einem auch erst schlechter gehen dabei ?
Das könnte ich mir eher vorstellen, wenn bei den histaminhaltigen Lebensmitteln gleichzeitig auch Allergene dabei wären. Nur mal angenommen, Du bist auf Schweineschinken nicht nur wegen des Histamins empfindlich sondern auch wegen des Schweinefleischs an sich: dann kann evtl. ein Entzug stattfinden. Blödes Beispiel, ist aber so. Es wird besser verständlich, wenn man als Beispiel Schokolade nimmt: bei einer Sucht auf Schoko geht es beim Entzug erst einmal schlechter. Und das Tyrosin in Schoko entspricht dem Histamin!

Ist nach 4 Wochen Diät und keiner Verbesserung sicher, das es nicht HI ist ?
Wenn die Diät wirklich gut durchgeführt wird, müßte nach 4 Wochen eine Besserung eingetreten sein.

Sind denn bei Dir irgendwelche Untersuchungen gemacht worden, um der HI auf die Spur zu kommen`
Weißt Du von anderen Intoleranzen oder Allergien?
Ist Dein Umfeld einigermaßen frei von Wohngiften und Allergenen?

Gruss,
Uta

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Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Danke für die Antwort.
Da ich schon 19 Jahre nach der Ursache meines wirklich schlechten Befindens suche, kann ich doch einiges ausschliessen.
Auf HI wurde ich noch nicht geprüft, aber ich weiss, das letztlich nur eine Diät eine klare Antwort liefert. Sie dauert nun fast schon 2 Wochen. Leider geht es mir nicht wirklich besser.
Ich denke das ich doch sehr eisern bin mit der Diät. Die ganz groben Lebensmittel lass ich zu 100 % weg. Das einzige was eventuell noch schlecht ist, sind Sachen wie Fisch oder Fleisch was nicht ganz frisch ist. Mein einziges Laster sind Kartoffelchips, welche nur Kartoffeln-Sonnenblumenöl und Salz enthalten. Ich hoffe das die OK sind.
Ich werde noch ne Weile aushalten, glaube aber das es HI wohl auch nicht ist, was mich so quält.

Danke für alle Antworten, Gruss

Histaminintoleranz und Diät

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Halllo fak,

wie sehen Deine Symptome denn aus? Wie fing das ganze an?

Gruss,
Uta

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Hallo Uta.
Das geht sehr lange, den ich glaube das Details wichtig sind.
Ich werde es mal mit einer vereinfachten Form versuchen.

Im Mittelpunkt stehen: Schwindel, Angstsymptome, Darmprobleme mit dünnem Stuhl, Blähungen.
Es gibt viele Begleiterscheinungen wie dumpfes Gefühl im Kopf, kalte Hände, Kopfdruck, Pupillen ungleich geweitet (im Wechsel), allgemeines Unwohlsein.

Die Symptome sind sehr stark und kein "Weh-Wehchen". Das private wie berufliche Leben ist sehr eingeschränkt und ist geprägt davon.

Ich will noch sagen, das dies die Hauptsymptome sind, sie aber stark variieren.
Hauptsymptome deshalb, weil es vieles gab, was ich nicht zuordnen kann oder ich nicht ausdrücken kann. zb. kribbeln in Händen.
Die Symptome ändern sich stündlich, täglich, monatlich, jährlich. Sie verändern sich ohne bekannte Ursache. Heute geht es mir anders als morgen. Es gibt Zeiten wo es besser ist und andersrum.

Wie gesagt sind es nun schon 19 Jahre. Es kam plötzlich, nicht schleichend.
Interessant ist sicher auch, das mein Vater das selbe "Schicksal" begleitet. Bei ihm trat es mit etwa 30 auf, bei mir mit 22 Jahren.

Viel Spass beim grübeln......

Histaminintoleranz und Diät

Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hallo Fak,

ich hoffe, dass Dir Deine Diät hilft. Wenn nicht solltest Du in Erwägung ziehen Dich auch über andere Unverträglichkeiten zu informieren.

Ich habe auch eine HIT, das mit den Symptomen ist mir also auch bekannt. Waren es vor über zehn Jahren hauptsächlich "angebliche Kehlkopfreizungen" und Gelenkschmerzen, hat sich die Symptomatik bis heute ganz super vervielfacht. Ob Flush oder restless legs, ob Herzhämmern oder ein schwummriges Gefühl. Eine HI hat viele Gesichter.
Und auch ich bin eine von denen, die jahrelang auf "psychisch" behandelt wurde, und das "nur" weil ich eine miese Kindheit hatte.
Aber für die Ärzte ist sowas eine viel einfachere Lösung als nach der wirklichen Ursache zu suchen.

Nur nicht locker lassen.


Liebe Grüße.

Heather
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Vielen Dank Heather.
Ich werde nicht aufgeben, aber mein Befinden ist sehr viel schlimmer als alle, auch die mich kennen, denken. Problem ist auch, man sieht es mir nicht an.
Ich habe die Psyche auch abgehackt, weil einfach zu viel dagegen spricht und ich ja auch fast alles tat, was man mir empfohlen hat. Möcht nicht wissen, wie viele die Diagnose "Psychosomatik" haben und die ware Ursache deshalb nie finden werden.
Freu mich auf weitere Meinungen.......

Histaminintoleranz und Diät

Heather ist offline
Beiträge: 9.813
Seit: 25.09.07
Hi Fak,

da fällt mir noch KPU ein, hier kannst Du einen onlin Fragebogen ausfüllen ob Du eventuell betroffen bist:

KEAC - Hämopyrrollaktamurie (HPU) und HPU-Test®

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Ursachensuche.

Heather
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Hab das mit der HPU gelesen.
Treffen meine Symptome da wirklich ?
Hab mich da nicht wirklich wiedergefunden, aber ich kann mich ja nach meiner HI-Diät darauf stürzen. . Das wäre dann etwa das 150 ste, was ich versuche und Geld kostet, aber mir bleibt wohl nix anderes übrig.

Gruss an ALLE....


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