20 Jahre krank, kein Befund

05.03.08 18:01 #1
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Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Danke für die Antworten !
Aus Resignation bin ich spät dran das ich mich melde, sorry.
Mir geht es halt sehr schlecht. Ich habe vor ein paar Jahren auch mal eine "Steinzeitdiät" gemacht. Diese erfolgte auf Anweisung eines Buches.
Man isst für 2 Wochen nur Sachen, welche zu 99,9 % keine Allergien verursachen. zB. Rindfleisch oder bestimmte Nudelsorten usw. Alles natürlich sehr naturbelassen. Da dies damals keinen Erfolg brachte, schliess ich eine Narungsmittelunverträglichkeit aus. Mir wäre lieber, ich hätte eine, glaubt mir das, dann wüsste ich was zu tun ist. So tappe ich weiter im Dunkeln.
Ich habe das "Ding" ja schon seit 20 Jahren, aber nun hat es eine neue Qualität erreicht. Ich kämpfe zur Zeit mit leichtem Ohrensausen, Atemnot und Herzunregelmässigkeiten wenn ich mich Bewege (manchmal reicht das ich vom sitzen aufstehe), Kribbeln und Hitzegefühl im Gesicht, Schwindel, unterschiedlich geweiteten Pupillen, Blähungen und dünnem Stuhl um die wichtigsten zu nennen.
Wenn ich mich etwas anstrenge (gehen!) oder in die Sonne sitze, verstärken sich die Symptome bis zum unerträglichen und es kommen Ohnmachtsgefühle dazu. Natürlich hat man da auch Angst, ich schliesse aber eine Angsterkrankung aus.
Die meiste Zeit bin ich zu Hause weil mehr einfach nicht geht. Was das für Konsequenzen für das Privat-, Berufs- und Beziehungsleben hat ist leicht vorstellbar.
Vielleicht fällt jemand noch was ein, aber ich hab schon ziehmlich viel hinter mir. Vieleicht hilft mir der Zufall.

Danke an Alle

PS: Wer Schreibfehler findet, kann sie behalten

Histaminintoleranz und Diät

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hast Du eigentlich schon daran gedacht, eine gluten- und laktosefreie Zeit hinter Dich zu bringen?
Es ist ja auch zu deprimierend, daß Du nicht auf die Ursache und damit hoffentlich Therapie Deiner Probleme kommst!

Um herauszufinden, ob Du eine LI hast, könntest Du einen Atemtest machen.
Um herauszufinden, ob Du eine Glutenintoleranz hast, müßtest Du für ein paar Wochen auf Gluten ganz verzichten, also auch auf jegliche Nudeln, es sei denn Mais- oder Reisnudeln. Hier gäbe es entsprechendes Brot: http://www.symptome.ch/vbboard/glute...ugsquelle.html

Gruss,
Uta

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Hallo.
Den Atemtest hab ich schon gemacht, auch wenn es 10 Jahre her ist.
Ist der den verlässlich ?
Bei der "Steinzeitdiät" war Gluten sicher auch ausgeschlossen. Aber reichen 2 Wochen Diät ?
Danke

Histaminintoleranz und Diät

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo fak,
Du hast bei der "Steinzeitdiät" aber geschrieben, daß Du Nudeln gegessen hast. Insofern nehme ich an, daß Du nicht glutenfrei gegessen hast.

Der Atemtest auf Laktose ist recht verläßlich. Eine 100%ige Sicherheit garantiert er sicher nicht. Aber ich würde ihn trotzdem machen. Sind eigentlich die "Grundallergene" bei Dir als Allergene getestet worden, so also auch Milch(produkte)?

Ich glaube, mit 2 Wochen glutenfreier Ernährung kommst Du noch nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. 4 Wochen wären besser. Schau doch mal ins Wiki hier im Forum bzw. in die Rubrik Glutenintoleranz. Vielleicht steht etwas dazu drin.

Grüsse,
Uta

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo,

Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Hallo fak,


Wie sieht es denn mit Allergien aus?
Wie mit Wohngiften?
Wie mit Amalgam-, Palladium- oder Metall-Arbeiten in Deinem Mund?

Gruss,
Uta
Uta hat dich ja bereits gefragt ob du evtl Amalgam im Mund hast oder mit Wohngiften belastet bist, mich würde es auch sehr interessieren
Evtl habe ich ja deine Antwort überlesen

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Hallo.
Amalgan wurde vor 17 Jahren entfernt. (20 Jahre krank).
Ein Belastung durch Wohngifte halte ich eher für unwahrscheinlich. Bgegründen kann ich es nicht genau, jedenfalls bin ich schon 3 mal in der Zeit umgezogen. Ausserdem kann ich keinen Bezug von Winter zu Sommer feststellen, wo man ja mehr lüftet oder mehr draussen ist.

Das ganze fühlt sich an, als wäre was in mir. Entweder zuviel oder zu wenig, eher aber zuviel. Eine Vergiftung würde ich so bschreiben wie ich mich fühle. Als sässe es in der Haut und würde sich bei Belastung dann verteilen und meine Nerven irritieren. Im Schlaf oder bei Ruhe geht es mir ja besser, wenn auch nicht gut.
Entschuldigt die laienhafte Formulierung.
In den 20 Jahren hat es sich ein wenig gewandelt. Ich konnte früher fast immer Sport machen und das tat ich auch. Seit etwa 9 Monaten geht das auch nicht mehr, was mich schwer belastet. Im Prinzip ist es aber gleich geblieben und ändert sich stündlich, täglich, wöchentlich.

Ich werde mich mal eine Weile auf die Gluten konzentrieren, was mir nicht so schwer fällt. Verzichten kann ich besser als andere.
Danke für die Antworten.
Übrigens hat mich gestern meine Partnerin verlassen, nach 7 Jahren.
Will jetzt nicht drüber berichten, aber der Grund ist wie schon einmal in meinem Leben, das ich den Menschen kein normales Leben bieten kann. Letzlich bin ich mir da sicher.
Wie ich das bewerten soll, weiss ich selbst nicht weil ich nicht weiss, was ich getan hätte in ihrer Lage. Aber nachdenklich macht mich das alles schon.

Danke für alle Antworten. Bin seit 1 Woche hier in Behandlung und hoffe auf Besserung.
Arzt Ravensburg Allgemeinmedizin Naturheilkunde und Naturheilverfahren

Histaminintoleranz und Diät

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo fak,

es tut mir leid, daß es im Moment so aussieht, als ob auch alles gar nicht gut gehen kann.
Ich wünsche Dir, daß es bald wieder aufwärts geht!

Noch eine Frage zur Amalgamentfernung damals: Du schreibst, du bist ca. 20 Jahre krank, und das Amalgam wurde vor 17 Jahren entfernt. Wie lange war es denn insgesamt drinnen?
Wie wurde es entfernt? Damals war ja von Schutzmaßnahmen eigentlich noch gar nichts bekannt.
Was ist jetzt in Deinen Zähnen alles drin - in Kronen, Brücken, Stiftzähnen, Löchern. Hast Du wurzelbehandelte Zähne?

Die Homepage Deiner Ärzte sieht gut aus. Ich wäre trotzdem vorsichtig, vor allem mit den Igel-Leistungen. Denn da ist schnell einiges an Geld weg, nur oft mit wenig Erfolg. Lieber hier nach den Erfahrungen fragen und dann entscheiden.

Grüsse,
Uta

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Das mit dem Amalgan kam ich nicht genau nachvollziehen. Ich bekam es als Kind oder jugendlicher rein. Es wurde einfach entfernt und durch Kunststoff ersetzt.
Es gab keine Ausleitung oder so, aber warum geht es mir nach 17 Jahren schlechter. Wäre also weit hergeholt, oder ?
Ich bekam Wurzelbehandlungen und habe auch seit 3 Jahren einen neuen Zahn der auf einem Stift sitzt. Beides ist aber nach Eintritt der Erkrankung aufgetreten und kommt deshalb für mich nicht in Betracht.

Bei der ganzen Sache sollte nicht vergessen werden, das mein Vater dasselbe Schicksal teilt. Bei ihm begann es mit ca. 30 bei mir mit 22 Jahren. Eine genetische Komponente ist als vorhanden. Da sich meine Eltern in meiner Kindheit getrennt haben, führen wir beide auch ein völlig unterschiedliches Leben was Wohnung, Ernährung usw. betrifft.

Danke
Übrigens finde ich mich bei diesen Symptomen wieder....
http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...ressionen.html

Geändert von fak2411 (28.06.08 um 10:56 Uhr)

Histaminintoleranz und Diät

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo fak,

stimmt ja, Du hattest geschrieben, daß Dein Vater die gleichen Probleme hat. Das klingt also dann nach einer Stoffwechselgeschichte, die in der Familie liegt. Da gäbe es z .B. die hereditäre Fruktoseintoleranz (sicher auch viele andere).
www.fructoseintoleranz.de/krankh.htm (auch hier im Forum gibt es viele Infos dazu).

Es könnte auch sein, daß Dir - wie Deinem Vater - ein oder mehrere Enzyme fehlen, um bestimmte Nahrungsmittel zu verdauen. Bei vielen Asiaten ist das die Laktase. Evtl. gibt es hier im europäischen Bereich Ähnliches?
Was ich nicht so recht weiß ist, welcher Arzt/Ärzte die passenden Ansprechpartner für Dich sind. Wahrscheinlich wäre das jemand, der 1. auf Magen-Darm-Probleme spezialisiert ist und 2. sich in erblichen Anlagen für solche Probleme auskennt. Das dürfte schwierig sein, aber hoffentlich nicht aussichtslos.

Was auch möglich wäre: daß Dein Vater und Du beide Entgiftungsschwächen haben, weil bestimmte Entgiftungsenzyme in der Leber nicht ok sind. Das kann man aber untersuchen!

Hier wird ein solches Untersuchungsspektrum kurz beschrieben:
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IFU - Labor Service

Es scheint also eine genetische Disposition des Menschen hinsichtlich seiner Schwermetallverträglichkeit zu geben, die sich in der unterschiedlichen Zusammensetzung bzw. Aktivität seiner Glutathion-S-Transferasen manifestiert und damit prinzipiell auch durch einen Gentest messbar ist. Die Durchführung dieses Gentests ist denkbar einfach. Es werden lediglich einige wenige Tropfen Blut benötigt. Dieses Blut wird auf ein spezielles Filterpapier aufgetragen und getrocknet. In dieser Form ist die Probe mehrere Wochen haltbar und wird zur Analyse in ein Labor geschickt. Es genügt, diesen genetischen Test einmal vorzunehmen, da sich am genetischen Bild des Enzymes im Laufe des Lebens eines Menschen nichts ändert.
ZHK+ | Genetisch bedingte Metallunvertrglichkeit

Bitte sprich Deine Ärzte mal sowohl auf die hereditäre FI an und ebenso auf die Leberenzyme. Oder erkundige Dich direkt bei einem Labor wegen dieser Tests. Aber evtl. können diese Untersuchungen sogar auf Kasse gemacht werden. Das weiß ich nicht.

Das wäre deshalb wichtig, weil das erklären würde, warum Vater & Sohn beide an ähnlichen Problemen leiden. Und es wäre auch eine Erklärung, warum beide in relativ jungem Alter anfingen, sich nicht mehr gesund zu fühlen. Da könnte dann auch durchaus das Amalgam und die schutzlose Ausbohrung eine Rolle gespielt haben.

Gruss,
Uta

Histaminintoleranz und Diät

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 791
Seit: 18.02.08
Ich bin natürlich froh über jede Antwort.
Leider muss ich aber sagen, das mich das alles auch ein wenig verwirrt.
Welche Tests mein damaliger Hausartz bei mir gemacht hat oder bereits bei meinem Vater vorgenommen wurden weis ich nicht mehr. Aber es war jedenfalls sehr viel.
Ich habe schon sehr viel privat investiert und werde immer skeptischer.
Das mir das nicht weiter hilft ist mir auch klar. Aber da geht man 1 Jahr zu Heilpraktiker ... und ist danach nur schlauer, nicht aber gesünder. Dann schickt man auf eigene kosten Blutproben zu einem Labor für Nahrungsunverträglichkeiten und da steht was man meiden soll, tut das dann auch und nichts bewegt sich. Das mich eine Uniklinik auf den Kopf stellt um mir später zu sagen, das ich eine Angststörung hab, welche mit Antidepressiva und Psychotherapie behandelt wird aber erfolglos bleibt, obwohl mein Inneres mir sagt das es keine ist, ist auch frustrierend.
Meine grosse Hoffnung ist, das hier jemand liesst was mit mir los ist, er dasselbe hatte oder jemand kennt und mir den entscheidenten Tip gibt.
Mir kommt es so vor, als wären die Mehrzahl der Leute hier Personen die nach Lösungen suchen. Diejenigen die schon eine Lösung bekamen, ob von dem Forum oder wo anderst her sind nicht vertreten.
Bitte versteht das nicht als Angriff. Das Forum ist sehr toll und ich werde ihm treu bleiben, auch wenn ich vieleicht mal eine Lösung gefunden habe.

Vieleicht sollte mein Anliegen in einen anderen Bereich verschoben werden der allgemeiner ist weil ihn dann mehr anschauen. Das sollen Moderatoren entscheiden.

Ich werde jeden Tip ernst nehmen aber ich muss eins nach dem anderen tun.

Vielen Dank für Alles und jede Antwort ist Willkommen.
Und nochmal, bitte nicht falsch verstehen.

Gruss


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