Symptome passen zu Borreliose und Amalgamvergiftung

01.03.08 01:56 #1
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Symptome passen zu Borreliose und Amalgamvergiftung

Schneefeuer ist offline
Beiträge: 4
Seit: 26.02.08
Hallo Manfred,
ich möchte Euch zur Schmerzlinderung bzw. wegen des Kribbelns eine Akupunktmassage nach Penzel empfehlen (keine Akupunktur!).
Das kommt aus der cinesischen Medizin und behandelt den Energiekreislauf (ganzheitlich). Es ist etwas "ganz Einfaches" aber meist mit durchschlagender Wirkung!
Daneben sollt Ihr natürlich auch die bisher besprochenen Aspekte weiter verfolgen, aber bei Schmerzlinderung ist schonmal sehr viel Druck von dem Ganzen genommen.
Laßt Euch nicht von der Einfachheit dieser Methode abschrecken, ich hab da schon die unglaublichsten Dinge damit erlebt.
Zur Info und Therapeutensuche schaut mal auf die Seite Akupunkt Massage nach Penzel

Viel Erfolg....und ich bin mir sicher, daß sich an Julias Befinden damit was ändern läßt!

Viele Grüße
Schneefeuer

Symptome passen zu Borreliose und Amalgamvergiftung

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Manfred,

Vor ca. 1 Jahr war Julia in Köln bei Dr. Biedermann wegen Kopf- u. Nackenschmerz in Behandlung. Eine Veränderung der Symptome konnte anschließend aber nicht festgestellt
werden.
Das heißt aber gar nichts. Veränderungen treten nicht auf Knopfdruck ein und außerdem sind oft mehrere Behandlungen nötig. Wie oft ist sie dort behandelt worden? Mein Sohn wurde das erste Mal mit 7 behandelt - seitdem 6 mal (ca. 2 mal im Jahr). Erst die letzten beiden Kontrollen waren ohne Befund. Vielleicht hat er jetzt die Nährstoffe (seit 2 Jahren Nahrungsergänzung aus Obst und Gemüse), die er auch für genügend Muskeln brauchte, sodass die Wirbel nicht wieder herausspringen. Dr. Koch (selbst HWS-geschädigt), der meinen Sohn behandelte, lässt sich einmal im Jahr von Biedermann behandeln. Man muss da am Ball bleiben. Auch Kuklinski spricht von lebenslanger Behandlung der HWS. Wer weiß, was sich außerdem inzwischen durch die vielen Antibiotika und Vitaminpräparate verändert hat. Das kann ein Ruck an der HWS auch nicht so schnell verändern.

Warum hat Julia auch ein stark vermehrtes Ameisenlaufen, wenn sie nach nur 1/2 oder 1 Stunde Schlaf aufwacht?

Warum verstärkt sich das kribbeln und ameisenlaufen (bis hin zur Kopfhaut) wenn man Julia nur leicht z. B. im Rücken kitzelt (und das noch "oberhalb" der 8 Anziehsachen, die
sie obenher anhat)???

Was verursacht dieses eisige Gefühl ("als wenn mein ganzer Körper ein Kühlschrank ist")?

Warum wird das Ameisenlaufen schlimmer, wenn Julia müde und abgespannt ist?
Wann fing das an? Könnte es ev. auch eine Überdosierung z.B. von Vitamin B6 sein? Guck mal hier http://hevert.de/upload/res/467.PDF im Beipackzettel. Ich halte Hochdosiertes nicht für ungefährlich.

Das Kühlschrankgefühl könnte ev. mit Störungen der Temperaturregulation zu tun haben (s. Kuklinski)?

Wie kann man feststellen, ob der Magen / Darm überhaupt noch genug Nährstoffe (Vitamine / Mineralstoffe) aufnimmt?? Oder ob alles "ungefiltert" wieder ausgeschieden wird???
Stuhluntersuchung / Vollblutuntersuchung / spezielle Urinuntersuchungen z.B. für B6 Cystathionin oder für B12 Methylmalmonsäure - oder Homocysteinspiegel für B6/B12/Folsäure - mehr weiß ich auch nicht.

Wer ist der richtige Ansprechpartner (Arzt / Therapeut) wenn es sich bei Julias Symptomen um HWS-Instabilität nach Dr. Bodo Kuklinski handelt??
Das kann ich dir leider auch nicht sagen. Kuklinski ist in Rostock. Schreibe ihn doch einmal an. Vielleicht kann er dir jemanden nennen oder Tipps geben. Vielleicht hilft dir auch sein Buch weiter.

Viele Grüße
Erika

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Wann fing das an? Könnte es ev. auch eine Überdosierung z.B. von Vitamin B6 sein?
Wer weiß, was sich außerdem inzwischen durch die vielen Antibiotika und Vitaminpräparate verändert hat
Nach allem, was Manfred bisher geschrieben hat, würde ich Errika bei den Antibiotika Recht geben. Die können den Stoffwechsel schon sehr beeinflussen, man muss nur mal den Beipackzettel kritisch lesen, wobei man natürlich auch sagen muss, dass man nie alle Nebenwirkungen, die da drin stehen auf einmal hat, aber es reicht oft nur eine Nebenwirkung. Andererseits muss man zu Antibiotika auch sagen, dass sie, wenn sie dringend nötig sind, lebensrettend sein können.

Hinsichtlich einer Vitamin-Überdosierung habe ich aus den Angaben von Manfred keine Bedenken. Gut, bei der Antibiose wurden B-Vitamine, Mg und Calcium gegeben. Durchaus berechtigt, finde ich. Und aus einer Vitamin-B-Gabe, auch wenn sie mal hochdosiert war, kenne ich keine langfristigen Nebenwirkungen, in der Form wie Julias Beschwerden sind.
B-Vitamine, B6 auf jeden Fall, sind wasserlöslich und die wasserlöslichen Vitamine können in sehr hoher Dosierung in der Zeit in der man sie nimmt, auch negative Nebenwirkungen machen, wenn sie überdosiert sind. Bei wasserlöslichen Vitaminen weiß man aber, dass sie im Körper nicht gespeichert werden und sofort wieder ausgeschieden werden.
Anders hingegen bei den fettlöslichen Vitaminen, das sind A, D, E und K. Diese werden im Körper gespeichert, so dass man bei starken Überdosierungen Überdosierungsbeschwerden, ja auch Vergiftungssymptome bekommen kann. Aber da muss die Überdosierung auch wirklich hoch sein.

Ich habe eher den Eindruck, dass bei Julia aufgrund der durch die Diät einseitigen Ernährung bestimmte Nährstoffe fehlen und wenn Julia vieles nicht verträgt, dann sollte man die fehlenden Nährstoffe auch über synthetische Nahrungsergänzungen ausgleichen. Eine gute Nährstoffversorgung ist zur Vermeidung vieler Krankheiten wichtig. Man weiß, dass viele Krankheiten durcht Nährstoffmängel entstehenoder zumindest ungünstig beeinflusst werden, sei es Parkinson, sei es Grauer Star, auch bei Diabetes spielt falsche Ernährung eine große Rolle.
Und gerade bei vielen neurologischen Problemen kommt es auf die B-Vitamine an. Mir rieten Neurologen schon, viel Fleisch zu essen, eben wegen der B-Vitamine. Wenn jemand aber, wie Julia, kein Fleisch isst, dann müssen die fehlenden Nährstoffe anderswo herkommen. Es wird auch behauptet, dass man die Nährstoffe aus Fleisch besser aufnimmt, als aus pflanzlicher Nahrung. Es wird wohl, was wahres dran sein, auch wenn Erika da sicher anderer Meinung ist.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Mir rieten Neurologen schon, viel Fleisch zu essen, eben wegen der B-Vitamine. Wenn jemand aber, wie Julia, kein Fleisch isst, dann müssen die fehlenden Nährstoffe anderswo herkommen. Es wird auch behauptet, dass man die Nährstoffe aus Fleisch besser aufnimmt, als aus pflanzlicher Nahrung. Es wird wohl, was wahres dran sein, auch wenn Erika da sicher anderer Meinung ist.
Ob es auch für die B-Vitamine zutrifft, kann ich nicht sagen, aber auf jeden Fall gibt es da bei der Eisenaufnahme einen wesentlichen Unterschied:

Pflanzliches Eisen liegt als dreiwertiges Eisen vor, teilweise fest gebunden an bestimmte Kohlenhydrate. Um aufgenommen werden zu können, muss pflanzliches Eisen in freier, ionisches Form im Darmsaft erscheinen und eine gewisse Zeit löslich bleiben. Dies ist aber unter den gegebenen chemischen Bedingungen im Darm sehr schwierig, weil dreiwertiges Eisen bei dem neutralen pH-Wert des Darmtraktes extrem schwer löslich ist. Zusätzlich muss dreiwertiges Eisen durch ein Enzym (dcytb1) erst zu zweiwertigem Eisen (Fe2+) reduziert werden, denn nur diese Form wird über den kürzlich entdeckten zweiwertigen Metallionentransporter, DMT1, in die Darmzelle aufgenommen [3]. Pflanzliches Eisen ist deshalb generell schlecht bioverfügbar und relativ große Mengen sind notwendig, um den täglichen Bedarf aus dieser Nahrungsform allein zu befriedigen.
Eisen in Fleisch, Fisch, Geflügel liegt vorwiegend gebunden in den Proteinen Myo- und Hämoglobin vor. Für diese Form des Nahrungseisen hat die Evolution einen eigenen Rezeptor in der Bürstensaummembran der Darmzelle entwickelt. Dieser spezifische Aufnahmeweg und die Tatsache, dass dieses „Häm-Eisen" in dem für freies Eisen sehr ungünstigem Milieu des Darmlumens geschützt vorliegt, sorgen dafür, dass Fleisch-Eisen sehr gut aufgenommen wird.

Eisen in Milch oder Käse ist gebunden an das Protein Laktoferrin und wird in dieser Form ebenfalls über einen eigenen Rezeptor aufgenommen, allerdings ist der Eisengehalt von Kuhmilch relativ gering. Die in allen Nahrungsmitteltabellen als sehr eisenreich eingestufte Leber (Rind, Schwein) weist im Vergleich zu „Häm-Eisen" jedoch nur eine vergleichsweise geringe Bioverfügbarkeit auf. Hierbei handelt es sich im wesentlichen um dreiwertiges Eisen aus dem Speicherprotein Ferritin erst im Darmlumen herausgelöst werden und dabei zum großen Teil als unlösliches Eisenhydroxid, ähnlich wie das pflanzliche Eisen, ausfällt (vergl. Tabelle 1).


www.eiseninfo.de/ernfeueberladubg.htm
Liebe Grüsse
pita

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Manfred,

mir sind noch einige Dinge eingefallen, auf die ich gern hinweisen würde:

Nochmals zur Liponsäure:
Julia bekommt die höchste Dosierung von 2 x 300 mg tgl.
In jedem Beipackzettel wird dieses geschrieben, siehe z. B. hier:
LIPONSAEURE ratiopharm 600 Inf.Set m.Zubeh. Ampullen 10 St Ampullen - Versandapotheke Online Apotheke www.pharma24.de LIPONSAEURE ratiopharm 600 Inf.Set m.Zubeh. Ampullen
Kinder und Jugendliche sind von der Behandlung auszunehmen, da keine klinischen Erfahrungen vorliegen.
Weiterhin ist eine Gegenanzeige ein Lactase-Mangel, den jemand hat, wenn er Lactose nicht verträgt und Julia hat ja eine Lactoseunverträglichkeit:
www.gelbe-liste.de/04_suche/glsuche.php?gl%5Bsm%5D=0&gl%5Bpraepdetail%5D=1&gl% 5Bpraepnr%5D=356240
Gegenanzeigen (bei Liponsäure):

Hereditäre Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel, Glucose-Galactose-Malabsorption; Kdr., Jugendl.
Laktase Intoleranzen Laktose Mangel Milchzucker
Bei einer Laktose - Intoleranz fehlt Laktase
Gegenanzeige heißt, dass man das Produkt nicht nehmen darf.

Ich selbst habe Liponsäure nie vertragen und ich bin hoch allergisch...


Nochmals zu der Ernährung von Julia:
Seit Dezember 06 ernährt sich Julia ausschließlich von ca. 1 ltr. Fencheltee am
Tag sowie Vollkornreis / Spezial-Gluten- Ei-Sojafreies Toastbrot sowie
Teff-Vollkorn-Nudeln (natürlich ohne Gluten, Ei....)
Sie sollte auf jeden Fall mehr als einen Liter pro Tag trinken.

Ich muss sagen, ich würde dies nicht aushalten, nur Reis, Brot, Nudeln und Tee...nee, da würde ich verrückt...

Julia isst nur Kohlenhydrate, kein Eiweiß und kein Fett.
Das führt zu einer Mangelernährung.
Die fettlöslichen Vitamine (Vitamine A, D, E und K) sind in Fetten enthalten, die sie aber nicht isst.
Lexikon - kurz und bündig
Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine A, D, E und K, sowie das Provitamin A (Carotin). Sie sind vorwiegend in fetthaltigen Lebensmitteln zu finden, aber auch in Obst und Gemüse als Carotin. Resorbiert werden können fettlösliche Vitamine nur, wenn gleichzeitig auch Fett verzehrt wird.
fettlösliche Vitamine (Vitamin E, A, D, K)
Nur in Begleitung von Fett, aber nicht in einer wässrigen Umgebung ist der Körper in der Lage, die fettlöslichen Vitamine aufzunehmen.
Es nützen daher Zuführungen als Tabletten nur etwas, wenn Julia auch Fette zu sich nimmt, weil sonst diese Vitamine nicht aufgenommen werden können.
D. h. Julia hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen extremen Mangel an den fettlöslichen Vitaminen und ihre Beschwerden passen teils auch auf solche Mängel.

Vitamin A-Mangel macht u. a. Augenprobleme, macht grauen Star, Nachtblindheit, Haut- und Schleimhautschäden,...

Vitamin D-Mangel, siehe u. a. hier:
www.meine-gesundheit.de/555.0.html

Vitamin D ist enthalten in

www.meine-gesundheit.de/media/bullets/dot.gifFischleberöl (Lebertran).
www.meine-gesundheit.de/media/bullets/dot.giftierischem Fett.
www.meine-gesundheit.de/media/bullets/dot.gifEiern, Milch Butter.


Vitamin D-Mangel führt zu

www.meine-gesundheit.de/media/bullets/dot.gifgestörtem Calciumhaushalt (www.meine-gesundheit.de/282.0.html) mit "Ausdünnung" der Knochenmasse, Verbiegen der Knochen, schlechten Zähnen.
www.meine-gesundheit.de/media/bullets/dot.gifbei Kindern entsteht das Krankheitsbild der Rachitis, eine abnorme Weichheit der Knochen mit Verformung des Skeletts. Erste Anzeichen bei Kindern sind Unruhe, Schwitzen, schlaffe Muskeln.
Wegen der Eiweißzuführung:
Nährstoffe: Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe
Eiweiß kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. Das tierische Protein ist für den Menschen wertvoller (besitzt eine höhere „biologische Wertigkeit“), da es dem menschlichen Aminosäurenmuster ähnlicher ist und daher aus tierischem Protein leichter körpereigene Substanz aufgebaut werden kann.
Die tägliche Nahrung sollte jedoch aus einer Mischung an tierischem und pflanzlichem Protein zusammengesetzt sein.
Die wichtigsten Eiweißlieferanten unserer Ernährung sind: Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte (Joghurt, Quark, Frischkäse etc.), Sojaprodukte (Tofu, Sojamilch etc.), Hülsenfrüchte, Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln
Kann Julia denn nicht wenigstens leicht verdauliches Fett/Eiweiß essen? Ich denke da an Fisch (evtl. gedämpft und nicht gebraten) und an Geflügel, denn tierische Produkte enthalten doch wichtige Fett- und Eiweißstoffe und der Körper nimmt diese besser auf.

Wegen der Laktoseintoleranz könnte man es auch mit Lactase-Kapseln probieren, die man zu Milchprodukten einnimmt und die das fehlende Enzym Lactase ersetzen, so dass man evtl. Milchprodukte wieder verträgt. Ich nehme Lactase-Kapseln auch ein.

Gru0
margie

Nachtrag:
Wegen Amalgam:
Verdacht auf Amalgam-Vergiftung
Ich habe außer diesem Verdacht noch nicht herausgefunden, wie hoch denn Julia mit den Amalgammetallen belastet ist, d. h. wurde denn mal eine Messung der Spiegel von Quecksilber, Zinn, Kupfer etc im Blut oder Urin gemacht um zu sehen, ob übehaupt eine "Belastung" vorhanden ist?
Man muss ja bedenken, dass Julia erst 14 Jahre alt ist, d. h. so lange hatte sie Amalgam nicht in den Zähnen wie andere, die es erst im Alter von über 30 Jahren entfernt bekommen.
Und die erfolgte Behandlung mit DMSA, DMPS ist ein schwerer Eingriff bei einem Kind und der sollte schon durch eine Messung der Giftbelastung gerechtfertigt sein.
Der LTT-Test auf Amalgam sagt nichts zur Amalgam-Belastung aus, sondern nur, dass Julia auf die Metalle allergisch ist.
Wobei man bei LTT-Tests auch vorsichtig sein muss. Ich hatte letztes Jahr einen auf Nahrungsmittel und war gegen einige auch allergisch. Dieses Jahr war ich im LTT auf kein Nahrungsmittel mehr allergisch und ich wüßte nicht, wie ich das erklären soll, weil ich keines der Nahrungsmittel, auf die ich letztes Jahr allergisch war, weggelassen habe, denn ich verlasse mich bei der Prüfung auf Allergien nicht immer auf nur einen Test.
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maxlohnee ist offline
Themenstarter Beiträge: 83
Seit: 21.08.07
hallo zusammen und danke für euere bisherigen beiträge

zum Thema Ernährung: Julia ist knapp einem halbem jahr vegetarierin. an den sympthomen hat sich aber in dieser zeit nichts verändert.
da julia sehr viel vollkornbrot (gluten- soja- laktosefrei) ist, bekommt sie natürlich bei
jeder schnitte auch eine portion margarine mit aufs brot und auch beim dem vollkorn-naturreis und den teff-vollkornnudeln ist immer ein stich margarine mit dabei.

zum thema Amalgam: julia hatte schon mit 4 jahren die ersten plomben in den zähnen und
das steigerte sich bis dahin, dass ca. 10 zähne im milchzahngebiss dann amalgamfüllungen hatten und auf einer plombe saß dann noch einige zeit eine silberkappe.
ein erster damaliger dmps-test wurde meines erachtens nicht vorschriftgemäß ausgeführt und verlief negativ.

wir suchen bis heute noch einen erfahren arzt der sich mit ausleitung (dmsa.....) auskennt. hat da jemand einen spezi in Nordrhein-Westfalen für uns?

bis dann

manfred

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Manfred,
ich kenne keinen erfahrenen Arzt in NW, aber Bodo hatte doch mal eine Liste mit DMPS-.Ärzten ins Forum gestellt:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...-rzte-brd.html

DMPS ist zwar zur Zeit nicht erhältlich, aber man kann ja bei diesen Ärzten anfragen, ob sie auch Tests mit DMSA machen.

Evtl. könnte auch das Bremer Labor helfen (Dr. Köster):
Ärzteteam Fachärzte Laborärzte Mikrobiologen Labormedizin Mikrobiologie Biochemie Transfusionsmedizin Umweltmedizin

Gruss,
Uta

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zonnebloemetje ist offline
Beiträge: 1
Seit: 01.08.08
Hallo,
das ist ja eine fürchterliche Krankheitsgeschichte, die Ihre / Deine Tochter da schon hinter sich hat mit einer Vielzahl an unterschiedlichsten Untersuchungen und Tests. Bei mir hat vor ca. 10 Monaten auch eine Zecke für den Ausbruch der Borreliose gesorgt - ohne dass die Ärzte dies erkannten... . Nach der 7. Blutuntersuchung war´s dann endlich der Befund da. Und wertvolle Zeit verstrichen und der allg. Gesundheitszustand stark angeschlagen.
Antibiotisch zu behandeln hätte noch Zeit ( so der Hausarzt ) , da ich ja auch noch stillen würde (der Kleine ist inzwischen fast 9 Monate). Ich solle einfach abwarten, mir ginge es ja gar nicht so schlecht.
Tolle Auskunft mit fast allnächtlichen Ohnmachten, Tinitus, einer verbliebenen Sehschärfe von 30 % und der heftigen Schmerzen in Ohren und Gelenken.

Rettung bei uns war die Homöopathie - seitdem bin ich nicht völlig beschwerdefrei, aber die Ohnmachten sind - Gott sei´s gedankt - Vergangenheit, die Schmerzen ebenso. Wir arbeiten jetzt noch an der Wiederherstellung des Sehvermögens und dem Verschwinden der lästigen konstant anwesenden Ohrgeräusche - ebenfalls alles homöopathisch.

Und so wie die Symptomatik bei Deiner / Ihrer Tochter klingt und da die Schulmedizin bis jetzt allenfalls auf der Stelle getreten ist, würde ich mal in die naturheilkundliche Richtung schauen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Adressen von zugelassenen klassisch homöopathisch arbeitenden Heilpraktikern sind zu finden auf Homöopathie - Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. . Desweiteren gibt´s da noch eine Adresse im hohen Norden in der kleinen Stadt Weener (Nähe Leer, Ostfriesland), wo Elfie Fust ihre Praxis hat. Sie ist ebenfalls Heilpraktikerin und hat sich auf die Behandlung von Pilzerkrankungen und die verschiedenen Zeckenbisserkrankungen spezialisiert. Ich weiß, das ist nicht gerade in der Nachbarschaft, aber ihre Patienten stammen aus dem gesamten Bundesgebiet - und der weiteste Weg lohnt, wenn einem endlich jemand helfen kann.

Das war´s dann von meiner Seite. Vielleicht hat sich das Thema ja auch inzwischen erledigt - ich wünsche es Euch und vor allem Deiner Tochter. Falls nicht, überlegt doch mal, diesen Weg auszuprobieren.

Alles Gute
sagt
Claudia

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Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo Manfred,

wenn ich einen Bericht wie den deinen lese, bin ich wie elektrisiert: hochwachsam, ob das nicht in die genau gleiche Richtung geht wie bei mir...

Das erste, was mir zu deinen Schilderungen aufgefallen ist: das viele Kribbeln und Ameisenlaufen, das deine Tochter hat, sind die typischen Mißempfindungen, die eine Polyneuropathie ausmachen. Polyneuropahtie meint eine Reizung oder leichte Entzündung der Nervenendigungen, die auch mal schmerzhaft werden können. Geradezu typisch dafür ist, daß sie durch das Liegen oder bei Übermüdung schlimmer werden. Julia klagt ja v.a. morgens nach dem Aufstehen und nach dem Mittagsschlaf über dieses Symptom. Durch das Liegen entsteht ein leichter Druck auf die liegende Körperseite, und da die Nerven ja schon gereizt oder entzündet sind, verstärkt der Druck noch die Symptomatik. Ich habe gerade erst vor 2 Tagen einen Fach-Artikel zu diesem Thema vom umg-Verlag von einem Arzt bekommen. Eine solche Polyneuropathie löst immer Nitrosativer Stress mit seinen weitreichenden Folgen aus. Nitrostress (Kurzwort) entsteht durch chronisch entzündete Nervenendigungen.

Polyneuropathien können mit vielen Erkrankungen einhergehen - mit Vergiftungen, mit Nervenerkrankungen aller Art, mit Halswirbelsäulen-Instabilitäten, und auch mit Nitrostress.
Nitrostress kann seinerseits ausgelöst werden durch Polyneuropathien, Vergiftungen, HWS-Instabilitäten, HWS-Überstreckung durch Vollnarkosen, Infektionen u.a.m..

Als ich deine Schilderungen nach und nach las, habe ich eigentlich nur noch auf eines gewartet: auf eine Unfall-Schilderung mit Gewalt-Einwirkung auf den Kopfbereich. Tatsächlich!
Solche Unfälle können zu gravierenden Genicksgelenk-Schäden und HWS-Instabilitäten führen, und dadurch Nitrostress mit Polyneuropathien auslösen. Ich selbst bin als 1-jähriges Kind über das Balkongeländer geklettert und in die Tiefe gestürzt; weil eine Zahnecke abgeschlagen war und ich Schürfwunden im Gesicht hatte, muß es den Kopf erwischt haben - ich kann ein Lied singen von den Folgeerkrankungen.... . In einem normalen Röntgenbild sieht man eine Atlas-Dislokation nicht, hierzu braucht es eine spezielle Diagnostik und spezielle Röngenaufnahmen. Durch den Atlaswirbel laufen wichtige Arterien, die das Gehirn versorgen; bei Atlas-Dislokation kann das Gehirn bis zu 80 % weniger durchblutet werden!!

Einige der Symptome, die du geschildert hast (z.B. daß Schwimmen - ich nehme an Brustschwimmen - nicht vertragen wurde), verschwommenes Sehen, Sehstörungen etc. sprechen für eine deutliche Atlas-Dislokation (der oberste Wirbel der Wirbelsäule, der das Gelenk zum Kopf darstellt, heißt Atlas-Wirbel), die bewegungsabhängig unter Umständen auch zu mechanischen Rückenmarkskontakten führen kann. Im MRT sieht man diese Rückenmarkskontakte in der Regel nicht, da man gerade liegend die Aufnahmen macht, und nicht die typischen Bewegungen macht, die mechanisch den Atlas-Wirbel gegen das Rückenmark drücken. (Wenn es immer gleiche Kopfbewegungen gibt, die Julia nicht verträgt und z.B. mit Schwindel etc. reagiert, ist dies ein untrügliches Zeichen, daß dies von der Halswirbelsäule kommt.)

Ich will demnächst die "Indikationen für die Atlas-Therapie nach Arlen" hier ins Forum stellen, so daß du dann selber nachlesen kannst, welche Symptome auf Julia zutreffen, ich brauche aber noch ein bißchen Zeit... . Ein erster Link: KRYPTOPYRROLURIE · Die vergessene Stoffwechselstörung - Artikel - -.

Bei einer solchen Atlas-Dislokation ist man empfänglicher für Vergiftungen, weil die Blut-Hirnschranke geöffnet ist und Giftstoffe ungehindert ins Gehirn eindringen können (was sie bei den Gesunden sonst nicht können), und mit größter Wahrscheinlichkeit liegt dann auch Nitrostress vor, der - so jedenfalls bei mir, sobald er ansteigt - eine massive Polyneuropathie macht, sprich das Kribbeln wird bei Übermüdung und durch das lange Liegen schlimmer, er kann zu Nahrungsunverträglichkeiten führen, und noch eine ganze Reihe von Symptomen machen. Unter Nitrostress können dann auch die Borrelien-Titer immer wieder ansteigen...

Auch die Eiseskälte ist mir ein langjähriger Begriff. Möglicherweise ist sie auch ein Begleitsymptom der Polyneuropathie, da die Nervenendigungen an der Gefäßweit- und -éngstellung mit beteiligt sind (Engstellung bei Kälte von außen, Weitstellung bei Wärme von außen), und die Nervenanpassung an die kalten Temperaturen nicht mehr funktioniert. Aber auch bei Vergiftungen geht extremes Frieren oft miteinher.

Ich kann dir auch 2 Fachbücher (ein schwierigeres und ein einfacheres) zum Thema HWS-Trauma und seine Folgen empfehlen, wenn du interessiert bist? Über Nitrosativen Stress kannst du unter http://www.dr-kuklinski.info/publika...r-stress_1.pdf einen ersten Fachartikel lesen.

Wenn die Mißempfindungen ausschließlich vom Nitrostress kommen sollten, läßt sich dieser mit Mikronährstoffen einfach herunterregeln. Ich bin dadurch meine hochgradigen Polyneuropathien vollständig losgeworden, muß aber die Nährstoffe weiterhin substituieren. Lasse ich sie weg, kippt schon nach 1 Woche der Zustand, und die Mißempfindungen kommen massiv wieder. Aber zuvor muß bei Julia ein Nitrostress-Befund gemacht werden, ob Nitrosativer Stress vorliegt. Ich kenne leider nur zwei Therapeuten, in Wuppertal und Rostock, aber du kannst auf der "Adressliste Stress" von "symptome.ch" noch schauen, ob du jemanden näher bei dir findest: Adressliste Stress - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit.
Auch Atlas-Therapeuten nach Arlen stehen auf der Adress-Liste. Hier kann ich dir dann bei Interesse noch einen Tip zum Recherchieren geben: In Mitteldeutschland muß es einen guten Atlas-Therapeuten nach Arlen geben...

Wenn es okay ist, gebe ich dir die Adress-Tips an deine e-mail-Adresse.

Erst einmal liebe Grüße - verbunden mit den allerbesten Wünschen für Julia -

Gini

Symptome passen zu Borreliose und Amalgamvergiftung

Gini ist offline
Beiträge: 1.032
Seit: 18.04.09
Hallo Manfred,

ich möchte noch ein paar Gedanken zur Eiseskälte von Julia hinzufügen. Ich bin weit entfernt von der "letzten" Antwort, aber da ich selbst im Winterdreivierteljahr und kühlen Sommer von einer abnormen Kälte-Intoleranz betroffen bin, haben mir Julias Beschwerden die nötige Anregung gegeben, dieses Thema nocheinmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Einzelen Aspekte, die mir in den Sinn gekommen sind:

1. Mich hatte beschäftigt, ob diese Eisekälte womöglich auch zu den polyneuropathischen Mißempfindungen zählt oder nicht. Jetzt habe ich nocheinmal recherchiert, und es ist tatsächlich so: "Die betroffenen Körperbereiche können spontan kribbeln und sind dann unangenehm und mitunter sehr störend entweder taub oder brennend schmerzhaft. Es können Missempfindungen wie Hitze- oder Kälte- und Schwellungsgefühle, z.B. „wie im Schraubstock“ auftreten." (Polyneuropathie ? Wikipedia).
Also eindeutig: Kälteempfindungen zählen zu den Mißempfindungen (oder Parästhesien), sind also ein Problem des Nervensystems.

2. Eine Kälte-Intoleranz, Körper-Untertemperatur gibt es auch bei Schilddrüsen-Unterfunktion. Meistens haben Menschen mit Schilddrüsen-Unterfunktion auch einen gedrosselten Stoffwechsel-Umsatz, weshalb sie oftmals intuitiv wenig essen (könnte das auf Julia zutreffen?), und jene, die trotzdem normal essen, nehmen u.U. rasch an Gewicht zu. (Am Rande bemerkt: auch Nitrosativer Stress kann zu Schilddrüsen-Unterfunktion führen). Ist bei Julia schon einmal die Schilddrüse überprüft worden?

3. Ich hatte mich selbst einmal einige Jahre von Rohkost ernährt. Auf einem Rohkost-Ernährungsseminar wurden wir belehrt, daß es für Rohköstler wegen des verstärkten Frierens wichtig, sei, daß sie genügend Nahrungsfette zu sich nehmen, weil Fette (und nicht Kohlenhydrate oder Eiweiße) die "Wärme liefern".
Für einen Normalköstler könnte das heißen: Nüsse zu essen, Avocados, Speiseöle, Milch und Milchprodukte (für Milcheiweißallergiker sind in der Regel Butter und Sahne erlaubt, als Käse kommen Ziegen, Soja- und Schafskäse und -milch in Frage; bei Milchzuckerallergie würde ich Sahne und Süßrahmbutter weglassen; Sauerrahmbutter wäre wohl okay - oder kennt sich hier jemand besser aus als ich?), wer es mag, auch Wurst und durchwachsenes Fleisch (ersatzweise Soja-Fleisch und -Wurst), Kakao bzw. Schokolade, Eier (Eigelb), und ich glaube auch Keimlinge und Sprossen zählen zum Teil dazu (müßte man nochmals recherchieren...) . Julia sollte also auf ihre tägliche Ration Nahrungs-Fette achten.
Auch Magersüchtige/Untergewichtige leiden verstärkt unter Frieren. Lieber ein paar Pfunde mehr auf den Rippen, wenn man zum Frieren neigt... . Ich selbst spüre den Unterschied. Ein wenig Winterspeck tut gut.

4. Beim Postpolio-Syndrom (Kinderlähmung-Spätfolgen) ist eine Kälte-Intoleranz typisch. Ob man das bei Julia abklären sollte.....? Da kenne ich mich zuwenig aus... (bei der Google-Eingabe "Kälte-Intoleranz" kommen sehr oft Post-Polio-Einträge). Eine Sache für die Neurologen.

5. Bei der Beschäftigung mit Elektro-Smog bin ich auf den Hinweis gestoßen, daß E-Smog zu einer Störung des Temperatur-Sinns führen kann (auch zu Mißempfindungen der Körperoberfläche, gefunden bei Dr. Braun-von-Gladiß "Macht Mobilfunk krank?"). Gibt es Handy-Sendemasten, Hochspannungsleitungen, Starkstrom-Leitungen etc. in der Nähe eurer Wohnung? - Bei mir ist das massiv der Fall. (Buchtip: Dr. med. Scheiner Hans-Christoph "Mobilfunk - die verkaufte Gesundheit").
Nicht ganz unbedeutend: E-Smog macht Parästhesien..., wozu die Eiseskälte zählt! (Die Verbände für Baubiologen könnten bei der Adress-Suche für Messtechniker weiterhelfen, bzw. es gibt auch Mess-Geräte zum Ausleihen z.B. bei YSHIELD EMR-Protection).

Einige praktische Tips.
Vielleicht sind sie unnötig, vielleicht helfen sie aber auch ein bißchen weiter. Allerdings, was dem einen hilft, kann der andere unter Umständen nicht vertragen....
- ein winterwarmer Schurwoll-Pullover wärmt mehr als 3 Baumwoll-Pullover. Ich habe im Winter immer neben einem Unterhemd ein Langarm-Baumwoll-T-Shirt an, darüber 3 winterwarme Schurwoll-Pullover (2 dünnere, darüber 1 dicker). Sie sind zwar teurer als die Bw-Pullover, kosten aber auch nicht mehr als 3 Baumwoll-Pullover zusammen. Das kann Schafschurwolle sein, Merinowolle, Lambswool, am teuersten, weil am weichsten, ist Chasmere,..... . Der Schurwollanteil sollte 100 % betragen, vielleicht noch 90 %, aber nicht weniger, sonst ist der Wärmeverlust wieder zu groß und spürbar.
- Eine gute Beheizung im Winter ist ein Muß, wenigstens jenes Zimmers, in dem man sich hauptsächlich aufhält.
- ein Heiz-Unterbett im Winter ist - wer es verträgt - hervorragend, mit Bettflaschen kann man jedoch besser die Wärme dosieren. Wenn ich einmal richtig von Kälte erfaßt werde, und die Eiseskälte mir die Wirbelsäule hochkriecht, geht sie am schnellsten wieder weg, indem ich mich sofort mit dem Rücken (leicht schräg) im Bett auf 2 heiße Wärmeflaschen lege (längs aneinander gereiht). Es kann aber dann zwar trotzdem noch sein, daß ich noch 2-3 Tage komplett friere, zwar nicht mehr eiskalt, aber im Kaltschweiß gebadet bin (Frieren löst bei mir Kaltschweißigkeit aus), und nicht warm werde... . Bei mir funktioniert die Anpassung an die Kälte im immer kühler werdenen Herbst/Winter nicht. Erst im Janaur, Februar, wenn die tiefsten Temperaturen erreicht sind, wird es wieder erträglich.
- die Eiseskälte wurde etwas reduziert, nachdem ich letzten Sommer erstmals ganz bewußt bei Sonne möglichst täglich in den Garten zum Arbeiten gegangen bin, am besten um die Mittagszeit, wenn die Sonne so richtig heruntergebrannt hat. Zum ersten mal seit langem war ich von Juli bis Oktober frei von Frieren. Ich konnte sogar noch etwas Wärme "speichern"; erst im Oktober setzte die Kälte-Intoleranz wieder ein, in den Jahren davor schon mit den ersten "kühlen" Tagen im August.

Wie gesagt, keine letzten Antworten, aber Anregungen zum Abchecken.

Am hilfreichsten wäre es wahrscheinlich, herauszufinden, warum Julia unter der Polyneuropathie leidet, und woher die Beschwerden an der Wirbelsäule entlang kommen. Da denkt man natürlich an Rückenmarkserkrankungen, Gehirnhautentzündungen, neurologische Erkrankungen, Neurotoxine..... Da für euch eine Liquor-Entnahme im Moment nicht in Frage kommt, fragt doch mal die Neurologen, ob man diese Untersuchungen nicht (jedenfalls zum Teil?) über Bluttests machen kann. Es gibt soviele verschiedene Erreger für die Gehirnhautentzündung, und die Antikörper befinden sich doch im Blut?!. Könnte man nicht da einiges - weniger gefährlich - untersuchen? Weiß nicht...? .Löchere doch die Neurologen, und gehe notfalls vom einen zum anderen (dann Vor-Befunde mitnehmen). Auch gute Umweltmediziner könnten euch im Falle von Intoxikationen als Ursache vielleicht weiterhelfen.

Gibt es in der Zwischenzeit Neues, die letzten Beiträge liegen ja schon einige Monate zurück?

Liebe Grüße Gini


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