Darmprobleme, Depressionen

14.02.08 19:52 #1
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Darmprobleme Depressionen

Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo WHO,

ich bekomme Herzklopfen auch von gewissen Nahrungsmitteln, von Hartkäse, bestimmten Süßigkeiten und anderem >> evtl Histaminintoleranz. Außerdem werde ich von gewissen Lebensmitteln zeitweise wirklich agressiv, einfach so läd sich in mir was auf. Oder ich werde depressiv. Mal so, mal so. Wenn ich diese Dinge weglasse ist die Welt in Ordnung. Oder naja, wenn ich zuviel Quecksilber bei der Entgiftung freisetze kommts auch, dann nehme ich mehr von den Chlorellas und dann ist es auch wieder ok.

Ich tippe weiterhin auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Außerdem auf eine Schwermetallvergiftung.

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Ich tippe auf Nahrungsmittelintoleranzen infolge einer schwermetallvergiftung
Bin immer noch der Ansicht, dass das Amalgam die Hauptursache ist und deshalb hauptsächlich behandelt werden sollte.
@ Nelly: lies Dich mal hier durch das Amalgam Wiki, da findest Du die verschiedenen Möglichkeiten zur Entgiftung.
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Liebe Grüße Carrie

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Petri ist offline
Beiträge: 5.315
Seit: 27.10.07
Hallo Carrie,

genau, das denke ich auch!


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WhOa.! ist offline
Themenstarter Beiträge: 29
Seit: 14.02.08
habe mal die amalgam symptome durchgelesen.....
da steht ja praktisch alles drauf was ein mensch so haben könnte.....
wenss nicht so schlimm wäre wäre es gerade zu lächerlich.....
ich muss sagen dass ich ca 90 prozent der symptome habe....
aber das ist irgendwie auch bei den anderen sachen der fall da fast überall das selbe steht.....muss das abklären lassen


wie sieht es aus mit diesem elektroakupunktur nach voll?
hat da jmd erfahrung gemacht?
kann ich da alle evtl. vergiftungen oder pilze rausfinden?

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Nelly

also wenn Du in der psychosomatischen Klinik kein Kaliummangel hattest, mag dies daran gelegen haben, dass Du Antidepressiva eingenommen hast oder andere Psychopharmaka. Diese bewirken, dass das Wasser nicht so schnell ausgeschieden wird, was wiederum dazu führt, dass Kalium etc. ansteigt, der Mangel dann (vorübergehend) nicht vorhanden ist.
Wenn Du aber diese Psychotabletten nicht mehr nimmst und sogar noch Durchfall hast, hast Du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Kaliummangel (aber auch einen Magnesiummangel). Beides wirkt sich auf das Herz aus.

Wie ernährst Du Dich? Welche Lebensmittel isst Du sehr häufig?
Ich tippe auf eine Histaminintoleranz. Da kann man auch jede Menge psychische Beschwerden bekommen, das Herz kann ganz heftig schlagen und der Blutdruck kann stark schwanken. Man wird oft auch rot im Gesicht und im Halsbereich.
Es kann zu Symptomen führen wie sie bei anaphylaktischen Reaktionen möglich sind, auch Schwindel kann dazu gehören.
Solche Symptome können auch von bestimmten Medikamenten ausgelöst werden, die Histamin freisetzen oder die den Abbau von Histamin unterdrücken.
Lese mal die Rubrik Histaminintoleranz, da wirst Du viele Links etc. finden, in denen Du viele Deiner Beschwerden wiederfindest.

wie sieht es aus mit diesem elektroakupunktur nach voll?
Meine Erfahrungen damit in einem Satz:
Es bringt dem Therapeuten viel Geld und nützt dem Betroffenen nichts (Hokuspokus).

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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toxdog ist offline
Beiträge: 1.021
Seit: 06.05.07
Hi Whoa.!

möchte mich meiner Vorschreiberin margie insoweit anschließen, daß Du Histaminintoleranz ernsthaft abchecken solltest!

Histamin-Intoleranz - Wikipedia

Wenn Du selbst kein Amalgam im Mund hast, halte ich eine so massive Symptomatik wie bei Dir aufgrund von Amalgamvergiftung für sehr unwahrscheinlich. Eine Allergie auf vorhandenes Zahnmetall (auch Gold!) wäre allerdings denkbar.

mfg Thomas

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Zitat von toxdog Beitrag anzeigen

Wenn Du selbst kein Amalgam im Mund hast, halte ich eine so massive Symptomatik wie bei Dir aufgrund von Amalgamvergiftung für sehr unwahrscheinlich.
Genau dasselbe denkt leidert auch jeder bei mir. Wenn man aber bedenkt, dass sich die Mutteer zu 60 % über ihr Kind entgiftet, und die sehr viele Amalgamfüllungen hat, dann ist die Belastung des Kindes sehr hoch. Und vielleicht ist eine solche Vergiftung sogar noch schwerwiegender als eine durch eigene Amalgamfüllungen, weil sie von Geburt an (sogar noch davor) besteht, wenn der Körper sich beginnt auszuformen etc. Das Zeug wandert dann ins Hirn und in die Drüsen.
Wenn die Drüsen nicht richtig arbeiten, kommt es zu Störungen im SToffwechsel, was auch eine Histaminintoleranz auslösen kann.
Es stimmt zwar, dass da ziemlich viele Symptome aufgelistet sind bei schwermetallbelastungen, aber Deine Symptome sind einfach so typisch dafür. Du kannst ja mal den Provokationstest machen und ein paar tage Chlorella nehmen.
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Liebe Grüße Carrie

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Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Zitat von WhOa.! Beitrag anzeigen

@mungg: klingt sowas von kompliziert dass es mir schon fast angst macht
meine frage an dich: so wie du geschrieben hast kann es also sein dass die borrelien gar nicht mehr nachgewiesen werden können? oder habe ich da was falsch verstanden?
Ja, es kann sein, dass die Borrlien mit den gängigen Testverfahren (Suche nach Antikörpern) nicht mehr nachgewiesen werden können. Hatte selbst auch nur sehr wenig nachweisbare Antikörper, sodass das Ergebnis als Seronarbe (Antikörper nach durchgemachter Infektion) interpretiert wurde. Später konnten die Borrelien direkt aus Hautprobe und Blutprobe nachgewiesen werden mit einem Test der Borrelien-DNA nachweist. Da war es aber für eine vollständige Heilung offensichtlich schon zu spät.

Wende dich an einen empfohlenen Spezi, wenn du die Sache so seriös wie möglich ausgeschlossen haben willst.

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Dragonfly ist offline
Beiträge: 17
Seit: 17.02.08
Hallöchen,

ich bin zwar erst seit heute im Forum angemeldet, aber Deinen Betrag habe ich trotzdem mit großem Interesse gelesen.
Also, ich hatte seit meinem 25sten Lebensjahr genau dieselben Symptome wie Du sie geschildert hast und galt lange Zeit auch als Hypochonder.
Nach 5 Jahren, unzähligen Artzbesuchen und Untersuchungen stellte sich dann heraus daß meine Beschwerden rein von der Psyche ausgelöst wurden.
Man nannte es damals *Angst vor der Angst* !!!
Ich habe auch Psychopharmaka einnehmen müssen, immer wieder andere Mittelchen.
Schlußendlich geholfen hat mir dann aber eine Kur.
In dieser lernt man mit seiner Angst umzugehen und IN diese hineinzugehen.
Man darf keine Attacke vermeiden sondern MUSS diese zulassen und lernen sich damit zu arrangieren.
Nach und nach verschwanden meine Probleme, nach 25 Jahren Leidensweg bin ich heute davon geheilt und hoffe daß nichts davon jemals weider kommt.

Ich kann Dir nur raten: Such' Dir einen guten Psychotherapeuten, mach' eine Gesprächstherapie, möglicherweise eine Kur und stelle Dich den Attacken.

Bye und Gruß,
Bärbel

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Toxdog schrieb:
Wenn Du selbst kein Amalgam im Mund hast, halte ich eine so massive Symptomatik wie bei Dir aufgrund von Amalgamvergiftung für sehr unwahrscheinlich.
Genau, so sehe ich dies auch und selbst mit Amalgam im Mund würde ich diese Beschwerden eher einer Intoleranz (Histaminintoleranz (HI) am wahrscheinlichsten, denn die Symptome kenne ich auch bei mir und ich habe eine starke HI <--DAO bei mir unter 1,0) zuordnen. Ich würde aber auch andere Intoleranzen untersuchen lassen wie Lactoseintoleranz, Fructoseintoleranz, Sorbitintoleranz, etc. Ein guter Gastroenterologe kann diese Tests machen.
Zur Untersuchung der HI sollte die DAO-Aktivität (Di-Amino-Oxidase-Aktivität) bestimmt werden und vor allem dann, wenn die Beschwerden mal wieder heftig sind, das Histamin im Heparin-Blut oder Plasma (beachten, dass der Wert sehr empfindlich ist, daher am besten im Labor das Blut nehmen lassen).
Hier ein paar Links zur HI:
Histadelie
Was ist Histamin, was eine Histaminintoleranz?
Histaminose &mdash; Histamin-Intoleranz


@Carrie:
Genau dasselbe denkt leidert auch jeder bei mir. Wenn man aber bedenkt, dass sich die Mutteer zu 60 % über ihr Kind entgiftet, und die sehr viele Amalgamfüllungen hat, dann ist die Belastung des Kindes sehr hoch. Und vielleicht ist eine solche Vergiftung sogar noch schwerwiegender als eine durch eigene Amalgamfüllungen, weil sie von Geburt an (sogar noch davor) besteht, wenn der Körper sich beginnt auszuformen etc. Das Zeug wandert dann ins Hirn und in die Drüsen.
Das sind meiner Meinung nach nur Erklärungsversuche. Dass ein Mensch vom Amalgam der Mutter nicht automatisch lebenslänglich krank wird, beweist doch, dass die Mehrzahl der Menschen, deren Mutter Amalgam im Mund hatte, gesund ist.
Da Du, Carrie, aber meiner Meinung nach Genträger für M. Wilson (MW) bist oder evtl auch einen milden MW hast (kenne von Dir nicht genügend Werte, um letzteres zu behaupten), würde ich Dein Problem in diesem Bereich vermuten. Genträger für MW haben eine gestörte Entgiftung für Kupfer und für andere Metalle, d. h. nicht das Amalgam der Mutter ist dann das Problem, sondern der Gendefekt. Da es sehr viele Genträger für MW gibt (mind. 1 Mio Menschen in Deutschland und fast alle wissen nichts davon, denn kein Arzt sucht nach Genträgern), gibt es auch sehr viele Menschen mit entsprechenden Problemen. Dass dann viele von denen sich auf das Thema "Amalgam" stürzen, wundert mich nicht bei den Ärzten, die Amalgam zu einem Thema machen.
Noch mehr Genträger gibt es für die Eisenspeicherkrankheit (jeder 10. Mensch ist Genträger) und auch hier geht man davon aus, dass ein Genträger eine gestörte Ausscheidung für Eisen und wahrscheinlich auch für andere Metalle hat, denn die Proteine, die für die Eisenausscheidung nötig sind, sind auch für die Ausscheidung anderer Metalle nötig. Die Folge einer solchen Ausscheidungsstörung ist immer, dass die Leber stark belastet wird und ihre Entgiftungsfunktionen nicht mehr voll erfüllen kann. Dann ist es egal, ob man Amalgam oder andere Metalle im Körper hat, d. h. die Leber kann dann eben einige Metalle nicht richtig entsorgen.
Die Ursache ist in beiden Fällen aber der Gendefekt der Leber und nicht das Amalgam. Ich sehe das Amalgamproblem daher immer als eine Folge/ein Symptom für einen solchen Gendefekt an, d. h. auch ohne Amalgam wird ein Genträger für diese Metallspeicherkrankheiten eine (evtl. nur leichte) Störung der Leber lebenslang haben.
Leider gibt es keine Ärzte, die nach den Genträgern für diese Krankheiten suchen, wenngleich im Falle von MW einige Experten der Meinung sind, dass man auch Genträger bei entsprechenden Beschwerden behandeln sollte. Doch leider sind die Gentests bei MW noch nicht so zuverlässig, als dass man Genträger damit eindeutig herausfinden könnte. Man kann aber anhand der Laborwerte schon eine Vermutung äußern, dass jemand Genträger sein könnte (wenn z. B. das Coeruloplasmin im unteren Normbereich liegt, ist man m. E. mind. Genträger, wenn man nicht gar MW richtig hat).

Ich will niemanden davon abbringen, das Amalgam weiterhin für ursächlich bei seinen Beschwerden zu halten, weil ich glaube, dass jeder seine Erfahrungen selbst machen muss.
Ich selbst war bei mir auch mal dieser Meinung, hatte ca. 20 Amalgamfüllungen extrem lange, bin aber bei mir der Überzeugung, dass mein Problem MW ist und nicht das Amalgam.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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