Hashimoto, Wechseljahre, Arthrose, Histaminintoleranz

15.10.15 12:17 #1
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Hashimoto, Wechseljahre, Arthrose, Histaminintoleranz

bubo ist offline
Beiträge: 21
Seit: 20.10.15
Hallo Sonora,

Es stimmt, jede Person ist zwar anders, dennoch könnte die Medizin gar nicht funktionieren, wenn jede Person mit den gleichen Symptomen und ähnlichen Problemen eine andere Behandlung erfahren würde. Hier habe ich nur zu zwei Themen von den Tausenden etwas gesagt, weil ich mit gleichen oder ähnlichen Gesundheitsproblemen zu kämpfen hatte oder habe.

Mir ist bekannt, dass die östliche Medizin noch die eigene Konstitution mitberücksichtigt aber das ist bei uns nicht der Fall. Da wir das nicht können, haben wir kaum noch Mittel zur Typisierung neben den gleichen Symptomen. Die Blutgruppe ist z.B. ein wichtiger Faktor dazu, wobei sie von der westlichen Medizin, was die Behandlung anbelangt, noch völlig ausser Acht gelassen wird.
Wenn jemand dazu noch raucht und Dauerstress hat, dann werden die Erfolgschancen bei gleicher Behandlung massgeblich gemindert aber das können wir aus der Ferne nicht wissen und darauf einwirken.
Die Lebensumstände berücksichtigt höchstens die Psychiatrie/Psychologie aber nicht die somatische Medizin.
Im übrigen war ich auch längere Zeit von der chinesischen Medizin behandelt worden aber mir ging es zunehmend schlechter als besser. Ich kann vorstellen, dass ihre furchtbaren Pulvermischungen mir zu meinen Magen-/Galle-/Bauchspeicheldrüsenbeschwerden verholfen haben.

Meiner Erfahrung nach ist nicht deshalb so schwierig anderen zu helfen, was du geschrieben hast, sondern es scheitert eher an den Menshen selbst, an ihren Glaubenssätzen, Einbildungen und Vorstellungen von gut, schlecht, nützlich, machbar oder eher nicht machbar, etc., wobei genau das, was biologisch gesehen einem notwendig, vorteilhaft oder nützlich wäre, oft ausgeschlossen wird. Die Biologie/Biochemie kann mit Ideologien einfach nichts anfangen. Ich habe schon so viel Wissen und Erfahrung auf dem Gebiet und würde gerne in der Naturheilkunde tätig werden aber mich halten gerade die potentiellen Patienten zurück.

Hast du vielleicht durchgelesen, was ich in diesen zwei Threads, wo ich etwas geschrieben habe, überhaupt empfohlen habe? Nur harmlose Sachen, die aber ganz gut helfen können: manche Untersuchungen bei gewissen Symptomen durchführen lassen, einige Vitamine bei gewissen Symptomen nehmen, andere ev. überdenken, gewisse Lebensmittel in gewissen Situationen nicht essen, austesten, was einem gut tut. Es war alles. Wenn jemand diese Vorschläge befolgt, passiert entweder nichts oder wird es einem besser gehen. Eine Verschlechterung tritt sicherlich nicht ein, wenn jemand z.B. keine Orange isst, wenn der Rahen juckt oder generell keine Kuhmilch trinkt. Er kann aber ggf. von seinen Erkältungsymptomen befreit werden. Ich glaube nicht, dass meine Vorschläge Allheilmethoden sind aber immerhin waren sie bei gleichen und ähnlichen Problemen so hilfsreich, dass ich heute so gut wie symptomfrei und auch beschwerdefrei bin.

Was die HIT anbelangt, habe ich das Gefühl, dass es hier total überbetont und überbewertet wird. Ich bin schon seit vielen Jahren mit vielen Problemen bei allen möglichen Ärzten und Therapeuten in verschiedenen Ländern gewesen aber den Ausdruck "Histaminintoleranz" habe ich noch NIE gehört.

Über eine mögliche NN-Erschöpfung habe ich haubentaucher schon im Oktober geschrieben und eine Link darüber hier eingefügt. Im Körper ist allerdings der Hormonhaushalt im Gleichgewicht, d.h. wenn etwas an einer Stelle zu viel ist, dann ist etwas anderes an einer anderen Stelle zu wenig. Aus diesem Grund sind mehrere Organe gleichzeitig beteiligt, auch wenn wir und vor allem die Ärzte es nicht wissen und merken. Darüber gibt es ein Buch, Regulationskrankheiten von Jürgen Schole und Wolfgang Lutz (beide Ärzte), 2001 aber es ist schon in den 80-er Jahren verfasst worden. Das Buch ist wissenschaftlich, liest sich an vielen Stellen schwer.
Ich werde auf jeden Fall das Buch Grundlos erschöpft, welche du empfielst, anschauen. Bei diesen Problemen lernt man nie aus, egal wie viel man weiss.

Gruss
bubo

Geändert von Malve (08.12.15 um 12:54 Uhr) Grund: Zitat entfernt

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Sonora ist offline
Beiträge: 2.960
Seit: 10.09.08
Hallo bubo!

Sicher hast du mich falsch verstanden. Ich kritisiere nicht deine Ansätze. Deine Ideen sind sicher alle gut. Was mir wichtig war, ist dies: Niemand sollte sich ZU sicher sein, dass das, was er schreibt, für andere die hundertprozentige Lösung ist. Das kommt bei dir leider so rüber und deshalb mein Einwurf! Alles, was wir schreiben, KANN, muss aber nicht für den anderen gut sein. Außerdem können wir alle uns immer wieder irren bei dem, wovon wir meinen, dass wir genau darüber Bescheid wissen.

Was mich z.B. verwirrt, ist, dass du schreibst, ein TSH-Wert von über 1,75 zeugt von einer Unterfunktion. Tut mir leid, aber das ist mir absolut neu! Dabei dachte ich, mein Wissen über die Schilddrüse wäre leidlich gut.

Liebe Grüße
Sonora

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bubo ist offline
Beiträge: 21
Seit: 20.10.15
Hallo Sonora,

Anscheinend gibt es allerseits Missverständnisse.
Du hast recht, sicher kann man nie sein aber ein Versuch wert kann vieles sein, was nicht schadet und wenn man nicht mehr weiter weiss. Das ist mein Anliegen.
Mit dem "Wissen" geht es mir auch so, wie dir. Ich denke, mir könnte niemand mehr Neues über ein leidiges Thema sagen und dann erfährt man plötzlich so nebenbei einiges.

Die Information mit den Schilddrüsenwerten ist nicht meine Erfindung. Ich habe es schon früher erklärt, ich wiederhole es nicht in jeder Post. Und ja, ich war auch perplex, als ich diese Information per Zufall erhalten hatte. Sofort habe ich alles kontrolliert. Nach meinen Symptomen und Werten über 10 Jahre hat es sich bewahrheitet.

Es ist so, dass ich mich seit etwa 10 Jahren bei meinem Arzt beklagt habe, weil ich alle aber wirklich alle Symptome einer Schiddrüsenunterfunktion hatte bzw habe. Daraufhin hat er die Werte öfters kontrolliert und sie waren für ihn immer "gut", auch über 4, als ich schon 84 kg wog, anstelle von 60. Er hat mich sogar bezichtig zu fressen, obwohl ich ständig auf Diät war. Er hat mir erst letztes Jahr L-Thyroxin aufgeschrieben, als der TSH-Wert schon über 4.5 lag.
In diesem Jahr war ich in ein Privatlabor einige Blutuntersuchungen machen zu lassen, weil sie vom Arzt sehr selten oder nie kontrolliert werden. Im Labor ist es aufgefallen, dass ich alles mögliche dabei habe aber keine Schilddrüse und sie haben mich danach gefragt. Ich habe gesagt, das wird der Arzt aufschreiben, weil ich damit schon Probleme habe, brauche ich nicht selber bezahlen. Darauf hin haben sie mich auf den genannten Wert ausdrücklich aufmerksam gemacht. Ich habe gleich gesagt, dass es nicht sein kann, denn ich habe viel höhere Werte, die "gut" sind. Aber es wurde bekräftigt, sie wissen schon, wie die Schulmedizin vorgeht und sie kennen sich in der Materia sehr gut aus. Sie haben sehr viele Patienten mit der gleichen, d. h. vor allem langen Leidensgeschichte, die zuerst in der Kassenbehandlung waren. Zuhause habe ich sofort meine Laborwerte kontrolliert und siehe da, ich hatte den letzten Wert unter 1,75 im Jahre 2005 und es war schon damals deshalb kontrolliert worden, weil ich Beschwerden hatte, sonst wird beim Arzt nix prophilaktisch kontrolliert.
Ich habe im Internet ebenfalls recherchiert und herausgefunden, dass die Referenzwerte falsch ermittelt worden sind und die amerikanische Schilddrüsengesellschaft max. 2,5 als Normwert vorschlägt. Siehe es z.B. hier:
http://www.lab-kl.de/fileadmin/bilde...1_2004_TSH.pdf
Du kannst auch sehen, dass diese Erkenntnisse schon recht alt sind, trotzdem passiert hier nichts. Es juckt neimanden, wenn die Menschen in diesen Gegenden, wo es kein oder kaum Jod gibt, jahrzehntelang leiden und falsch behandelt werden.

Gruss
bubo

Geändert von Malve (08.12.15 um 12:50 Uhr) Grund: Zitat entfernt

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Sonora ist offline
Beiträge: 2.960
Seit: 10.09.08
Hi bubo!

Nur zum Verständnis: Dass der TSH-Wert von 1,75 schon ein Marker ist, führst du auf deine persönliche Erfahrung zurück, ja? Oder gibt es da irgendwas schriftlich – irgendwelche Studien oder so? Das mit dem Wert von 2,5 ist mir bekannt.

Liebe Grüße
Sonora

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haubentaucher ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 14.10.15
Zitat von bubo Beitrag anzeigen
Daraufhin hat er die Werte öfters kontrolliert und sie waren für ihn immer "gut", auch über 4, als ich schon 84 kg wog, anstelle von 60. Er hat mich sogar bezichtig zu fressen, obwohl ich ständig auf Diät war. Er hat mir erst letztes Jahr L-Thyroxin aufgeschrieben, als der TSH-Wert schon über 4.5 lag.
In diesem Jahr war ich in ein Privatlabor einige Blutuntersuchungen machen zu lassen, weil sie vom Arzt sehr selten oder nie kontrolliert werden. Im Labor ist es aufgefallen, dass ich alles mögliche dabei habe aber keine Schilddrüse und sie haben mich danach gefragt. Ich habe gesagt, das wird der Arzt aufschreiben, weil ich damit schon Probleme habe, brauche ich nicht selber bezahlen. Darauf hin haben sie mich auf den genannten Wert ausdrücklich aufmerksam gemacht. Ich habe gleich gesagt, dass es nicht sein kann, denn ich habe viel höhere Werte, die "gut" sind. Aber es wurde bekräftigt, sie wissen schon, wie die Schulmedizin vorgeht und sie kennen sich in der Materia sehr gut aus. Sie haben sehr viele Patienten mit der gleichen, d. h. vor allem langen Leidensgeschichte, die zuerst in der Kassenbehandlung waren. Zuhause habe ich sofort meine Laborwerte kontrolliert und siehe da, ich hatte den letzten Wert unter 1,75 im Jahre 2005 und es war schon damals deshalb kontrolliert worden, weil ich Beschwerden hatte, sonst wird beim Arzt nix prophilaktisch kontrolliert.
Es juckt neimanden, wenn die Menschen in diesen Gegenden, wo es kein oder kaum Jod gibt, jahrzehntelang leiden und falsch behandelt werden.

Gruss
bubo
Hallo

das kann ich so ( leider ) nur bestätigen. Wegen jedem Wert muss ich fragen und jede Blutabnahme wird wieder heiss dikutiert, was nehmen wir ab und was nicht. Dieses mal bin ich tatsächlich mit den drei Mindestwerten abgespeist worden, TSH ft 3 und ft4. das war alles. Auf meine Frage ob nicht auch die AK " dran" wären hieß es, wieso ich weiß doch das Sie Hashimoto haben. Die Ultraschalluntersuchung war auch minimal, im Arztbericht steht nur rechts und links. das war alles ...ich hatte extra den Arzt gewechselt, weil er im Internet gute bewertungen hatte von wegen er nimmt sich Zeit etc...aber nix da. ich werde wohl wieder zu der anderen Ärztin gehen, die hat zwar erst wieder termine im Mai-aber egal...dann habe ich gesagt, der Vitamin D Wert müsste mitbestimmt werden, weil ich seit drei Monaten 40.000 i.E. nehme, den Wert hatte meine Hausärztin gemacht und mir das Rezept gegeben mit dem Hinweis, es müsse in drei Monaten - also jetzt- kontrolliert werden. Antwort des Facharztes " das kostet dann 25 Euro"
Ich habe verzichtet und war heute beim Hausarzt.so siehts aus.

viele grüße
Angela
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Wer dich abends klaut,bringt dich morgens wieder ( meine Oma zu mir 1972 )

Geändert von haubentaucher (08.12.15 um 19:19 Uhr)

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haubentaucher ist offline
Themenstarter Beiträge: 34
Seit: 14.10.15
so ihr Lieben.....

hier meine SD Werte :

ft3 3,2 ng/l Referenzwert 2-4,2
ft4 13,9 ng/l Referenzwert 8-17
TSH 1,18 Referenzwert 0,35-4,5

Volumen li 0,9ml re 2,6ml
dtl. aufgelockerte Struktur einer Hashimoto Thyr. entsprechend.

Was mich auch noch aufregt: der Facharzt gab mir aber OHNE Blutuntersuchung ein Rezept mit für Vitamin D 20.000 i.E. Ich fragte ihn wenn er der Meinung sei ich brauche das, warum er mir kein Kassenrezept gibt-darauf meinte er ich bekäme das nur wenn ich Osteoporose habe. Das würde jetzt länger halten, es reiche ja auch eine Tablette pro Woche.

viele Grüße

Angela
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Wer dich abends klaut,bringt dich morgens wieder ( meine Oma zu mir 1972 )

Geändert von haubentaucher (08.12.15 um 19:23 Uhr)

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bubo ist offline
Beiträge: 21
Seit: 20.10.15
Hallo Sonora,

Ich habe schon 2x geschrieben, dass ich den Wert nicht selber erfunden habe. Ich führe es nicht auf meine persönliche Erfahrung zurück, sondern ich sehe es aufgrund meiner langjährigen Werte und Symptome bestätigt.

Studien habe ich keine, weil ich keine schriftlichen Beweise brauche. Wie ich sehe, die Referenz tendiert zu einem von - bis Referenzbereich und nicht zu einem konkreten Wert.
Nicht nur das ist wahr und korrekt, was durch eine Studie untermauert wurde. Für so etwas braucht man viel Geld und es muss im Interesse von jemandem stehen. Ich habe an der Uni u.a. Wissenschaftstheorie studiert, also habe ich eine leise Ahnung davon, wie es mit dem Wert und der Richtigkeit vieler Studien bestellt werden kann. Als erstes schaue ich immer, in wessen Auftrag es gemacht wurde, um zu wissen, ob ich es weiterlesen soll. Z.B. die Milch-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie gibt oft Studien in Auftrag in ihrem Interesse, die wissenschaftlich betrachtet nicht das Papier wert sind, worauf sie stehen aber unten den Menschen sehr viel Schaden verursachen können, weil es geglaubt wird, was da steht.

Wenn wir diese Angelegenheit realistisch betrachten, sind diese Ergebnisse eine sehr grosse Blamage für die Medizin. Sie müssen öffentlich anerkennen, dass sie bis jetzt alles falsch gemacht haben und das geht offensichtlich nicht.
Der Wert 2,5 steht auch nicht in der Heiligen Schrift, nicht mal auf einem Laborblatt, sondern es ist lediglich eine Empfehlung aufgrund der geschilderten Studie. http://www.lab-kl.de/fileadmin/bilde...1_2004_TSH.pdf

Dieser Wert als Referenz kann auch nicht korrekt sein, wenn mehr als 95 % der gesunden Probanden niedrigere Werte als 2,5 hatte, und zwar zwischen 0,4 - 2,5. Als Erklärung sehe ich für die Empfehlung von 2.5 einen Mittelweg zwischen den alten aber immer noch gültigen Werten und den neu gemessenen Werten.
Woher sie im Labor den Wert 1,75 genommen haben, das weiss ich nicht, ich habe nicht danach gefragt, sie haben es nicht gesagt aber sie müssen schon wissen, was sie reden, es sind studierte Laboranalytiker und Ärzte dort, die täglich vielfach mit der Problematik konfrontiert werden.
Wenn der Wert bei 95% der gesunden Probanden niedriger als 2,5 ist, können sie mit ihrem 1,75 nicht sehr falsch legen. Ich kann z.B. vorstellen, dass das Labor interne Statistik führt. Wir wissen ebenfalls nicht, wie die interne Aufteilung von 0,4 - 2,5 ist aber eins ist sicher. Daraus kann man nicht ableiten, dass 2,5 als Minimalwert richtig ist.
Hier kann man mehrere Studien nachlesen.
Is your thyroid doctor using the old TSH lab standards?
Für mich ist dieses Thema hiermit gegessen.

Gruss
bubo

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ullika ist offline
Beiträge: 2.146
Seit: 27.08.13
Zitat von Sonora Beitrag anzeigen

Was mich z.B. verwirrt, ist, dass du schreibst, ein TSH-Wert von über 1,75 zeugt von einer Unterfunktion....
Hallo Sonora,
ich hatte seinerzeit auch eine Unterfunktion mit einem TSH-Wert von 1, 7.
Der Arzt hat es mir nicht geglaubt und ich hab mir selber Novothyral besorgt und es ging mir danach schlagartig besser. Ohne Hormone bin ich kaum aus dem Bett gekommen. Allerdings hab ich da noch geraucht, das drückt den TSH-wert, das wusste der Arzt auch nicht.
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Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.835
Seit: 21.05.11
Hallo Bubo, die Hit ist noch nicht so lange auf dem Markt und die meisten Ärzte haben deswegen noch keinen Schimmer davon.
Ich selbst bin stark betroffen und habe erst hier von der Hit erfahren.
Ich bin Dialysepatientin und laut 'Ärzteblatt haben alle Nierenisuffizienten bzw. Dialysepatienten einen DAO Mangel, sprich eine Hit.
Sämtlich Neprhorlogen haben von der Hit keine Ahnung, sie meinen , es geht sie nichts an , weil sie überfordert sind.

Ich persönlich meine aus BEobachtungen schliessen zu können, dass die Hit ab 30 heute fast schon zum guten Ton gehört, aber in der Regel nicht diagnostiziert wird, eben weil weitgehend unbekannt und auch weil es übers Blut häufig nicht gelingt.
Ich hatte sie im übrigen schon als Kind , mein Onkel scheinbar auch.

Die Hit ist für mich in der Regel allerdings eher ein Symptom....

Alles Gute.
Claudia.

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bubo ist offline
Beiträge: 21
Seit: 20.10.15
Hallo Claudia,

Ja, ich weiss, dass du stark betroffen bist aber dein Problem ist mit der Niereninsuffizienz bzw. Dialyse auch um ein vielfach grösseres.
Wenn du es schon als Kind hattest, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine echte HIT hast, gross. Oder besteht ein Zusammenhang zwischen deiner Erkrankung und der HIT irgendwie.

Mich wundert diese HIT eigentlich nicht mehr, was wir alles kreuz und quer essen und trinken und niemand auf nichts verzichten will, egal ob etwas ihm bekommt oder nicht. Ich bin froh, dass ich ganz allein gefunden hatte, was mich krank macht. Ich verzichte gerne auf sehr vieles und übe Selbstdisziplin, wenn ich dabei ein beschwerdefreies Leben führen kann. Mir haben die leidvollen Jahre ausgereicht. Ich habe es so weit gebracht, dass ich mittlerweile ohne Medikamente oder gelegentlich mit minimalen Dosen auskomme, nehme nur Vitamine.

Ja, du hast Recht, die Ärzte sind überfordert. Es kann sein, dass sie keine Ahnung über gewisse Dinge haben, weil sie das nicht lernen aber wenn du und ich und jeder hier aufgrund von einigen Symptomen aus dem Internet ganz viele brauchbare Informationen herholen kann, dann können sie es auch. Mir kam es eher öfters so vor, dass sie vieles totschweigen, überhören oder Dinge bagatellisieren, damit sie sich damit nicht befassen müssen. Sonst müsste man noch acht weitere Laborwerte bestimmen lassen und noch dies und das, was sie einfach nicht wollen, sei es wegen der Aufwand, sei es wegen des Laborbudgets. Ich habe immer den Eindruck, es gibt für sie nicht schlimmeres als Laborwerte bestimmen zu lassen. Einer von meinen Ärzten hat mir schon gesagt, dass die Krankenkasse wegen Laboruntersuchungen andauernd Probleme macht. Medikamente aber, die sie dir geben wollen, nicht welche die du haben möchtest, werden ohne Kritik und Einschränkung aufgeschrieben und genehmigt.

Gruss
bubo


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