Wie kommt man nur aus diesem Leidenskreislauf raus?

23.08.14 20:01 #1
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Wie kommt man nur aus diesem Leidenskreislauf raus?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Lilamina,

Ja, die Elektrolyte. Da bin ich einfach ratlos weil ich Magnesium in hohen Dosen substituiere. Bei Kalium muss man ja vorsichtig sein.
Man muss mit Allem vorsichtig sein ? Auch die hohen Dosen Magnesium können ein mögliches Mißverhältnis noch verstärken.
Wurde Dir das verordnet ? Und Kalium nicht ?

Wurde der Candida, den Du bekämpfen möchtest, festgelstellt ?
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LG K.

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Lilamina22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 23.08.14
Hallo!
Ja das ist mir schon klar dass man mit allem vorsichtig sein muss. Ende letzten Jahres wurde ein Mangel gemessen und nachdem es jetzt immer noch zu niedrig war, kommt es einmal die Woche in die Infusion.
Allgemein haben die NEMs nie einen spürbar direkten Einfluss auf meine Herzproblematik gehabt. Wenn schon ging das immer über Umwege.
Candida wurde in meiner letzten Stuhlprobe gefunden mit dem Hinweis: massenhaft.

Liebe Grüße!

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Candida wurde in meiner letzten Stuhlprobe gefunden mit dem Hinweis: massenhaft.
Das ist nicht schön, aber weningstens hast Du einen Hinweis , das der Darm Deine besondere Aufmerksamkeit braucht.

Und da würde ich wieder an Deine Ernährung denken. Damit muss man einfach anfangen, denn über Nahrung entscheidet man ja schließlich, welche Bakterien sich dort wohlfühlen und welche nicht. Je nach Futter....

Du hast schon Einiges Geändert in Deiner Ernährung schreibst Du. Aber "glutenfrei" heißt nicht Getreidefrei ?
Das viele Gemüse, roh oder gekocht ?

Und kein Fleisch, Fisch, Eier ?
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LG K.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Lilamina,

fällt mir ein dass ich schon nach wenigen Wochen in NZ komoshe Sachen hatte. Das schob ich aber auf den Stress und die Belastung. Ein Wochenende war mir dauerhaft schwindelig und in einer anderen Woche hatte ich mehrere Tage das Gefühl, nicht richtig Luft zu kriegen...so mit Globusgefůhl und Beklemmung. Rätselhaft. ..
Was mir dazu einfällt:
Die Ernährung dort war sicher anders als zu Hause? Was genau war anders? Es könnte ja sein, daß Du dort Dinge gegessen und getrunken hast, die Du nicht vertragen hast?
Beispiel (so war es bei mir u.a.): Meeresfrüchte u.ä.
So könnten sich Allergien aber auch Intoleranzen gezeigt haben.
Dabei denke ich besonders an die Histaminintoleranz:
Histamin-Intoleranz

Wurden dort evtl. Insektensprays oder andere giftige Substanzen verwendet? Gab es Landwirtschaft mit großen Flächen, auf denen Dünger und Pestizide ausgebracht wurden. War das Haus evtl. mit Holzschutzmitteln gestrichen worden?
Bist Du evtl. vor dem Flug nach Neuseeland geimpft worden? Gegen was?

Grüsse,
Oregano
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Lilamina22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 23.08.14
Ja, Ernährung ist natürlich so ein Thema...einfach sehr schwierig, da alles richtig zu machen.
Mein Problem ist wie gesagt, dass ich schon immer sehr schlank war und meistens leicht untergewichtig (vielleicht ein Hinweis, dass Mitochondriopathie und Candida schon länger ein Problem sind? Ich war auch als Kind schon dünn und blass), weshalb ich nicht einfach mal so auf vegan oder sowas umsteigen könnte. Aktuell orientiere ich mich eher an Low Carb, weil das ja sowohl für Candida als auch für Mitochondriopathien und HPU gut sein soll.
Na ja, auch die glutenfreien Produkte esse ich so wenig wie möglich. Meistens einmal am Tag glutenfreies Brot. Das meiste Gemüse esse ich roh...besonders viel Kohlrabi, Paprika, Tomaten, Karotten, Salat. Gekocht viel Brokkoli, Weißkohl, Zucchini. Fleisch, Fisch und Eier esse ich...irgendwoher muss ich ja mein Fett beziehen. Ich achte bei allem was ich esse auf die Herkunft und meistens ist es Bio oder regional.
Histaminintoleranz...puh. Wie findet man das raus? Das würde bedeuten, auch noch Fisch und Tomaten und co. vom Speiseplan zu streichen...dann falle ich endgültig vom Fleisch.
Selbstverständlich habe ich in NZ Dinge gegessen und getrunken, die es hier nicht gibt. Insbesondere eben viel Sandwich (ist da Hauptnahrungsmittel Nr.1). In meiner Gastfamilie gab es aber auch immer viel Obst und Gemüse und einmal am Tag wurde frisch gekocht. Was mir dazu noch einfällt: Es war sehr auffällig, dass meine Zeit in NZ die einzige in meinem Leben war, wo ich sehr sichtbar zugenommen habe. Normalerweise nehme ich nicht zu...vielleicht mal 1 oder 2 Kilo in 2 Jahren. In einem halben Jahr NZ hab ich 8 Kilo zugenommen. Und die waren sofort wieder runter als ich wieder zuhause war (leider...).
Landwirtschaft, Holzschutzmittel...eher nicht. Die Luft sollte dort im allgemeinen auch wesentlich sauberer sein als bei uns.
Aber geimpft wurde ich tatsächlich vorher! Auffrischungsimpfung gegen die üblichen Sachen...Polio, Tetanus etc.. Vielleicht kam das dann wirklich alles zusammen...also Impfung, Flug, Stress, neue Umgebung, andere Ernährung (die wahrscheinlich Candida verschlimmert hat), Krankheit. Es kam nämlich wirklich von einem Moment zum anderen damals. Nach dem Sport...auf einmal hätte ich stumpf mit dem Kopf auf den Tisch fallen können. Sowas habe ich nie zuvor erlebt! Ich war noch nie so müde und erschöpft...ich glaube dass in meinem Körper in dem Moment irgendein System zusammengebrochen ist.

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hat Dich ein Doktor mal auf Zöliakie untersucht ? Laktoseintoleranz o.a. ?
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LG K.

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Lilamina22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 23.08.14
Nicht direkt glaube ich. Es wurden IgG Tests auf einige Nahrungsmittel, unter anderem verschiedene Mehlsorten, Kuhmilcheiweis und Ziegenmilch gemacht. Ich war da gegen nichts allergisch. Auffällig war noch ein hoher Zonulinwert.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Lilamina,

eine Glutenunverträglichkeit findet man wohl noch am besten heraus, indem man es für eine ganze Weile wegläßt und dann provoziert.
Ich schließe mich der Frage von Kullerkugel an, allerdings nicht nur in Bezug auf eine Zöliakie (das würde man bei einer Magen(darm)spiegelung sehen, sondern auch in Bezug auf eine Glutensensitivität und andere Formen der Glutenunverträglichkeit.

...
Leaky-gut – zu viel Zonulin schadet

Nun kann es vorkommen, dass zu viel Zonulin vorliegt und das womöglich über einen längeren Zeitraum. Die Folgen kann sich jeder ausmalen: Die Spalte zwischen den Darmzellen bleiben lange geöffnet. Der Darm wird löchrig und durchlässig: das Leaky-gut-Syndrom! So kommen dauerhaft Substanzen in den Körper, die eigentlich besser vom Darm ausgeschieden würden. Das betrifft einfach alles aus dem Nahrungsbrei im Darm, was den Zellzwischenraum passieren kann:

Besonders große Moleküle wie zum Beispiel Proteinstücke aus dem Nahrungsbrei können auf diese Weise problematisch werden: Auf sie reagiert das Immunsystem mit Antikörperbildung, so kann es zu Nahrungsmittelallergien kommen.
Durch solche Vorgänge bildet der Körper außerdem Entzündungen aus, die sich – je länger der Zustand des Leaky-gut anhält – verstärken. Entzündungen erzeugen verstärkt Radikale im Körper und können damit den betroffenen Geweben schaden.
Durch vermehrte Immunsystemaktivität erhöht sich die Gefahr für eine „falsche“ Immunreaktion auf eigene Proteine. Daher steigt durch ein Leaky-gut die Gefahr für Autoimmunerkrankungen.

Bedenklich: Gliadin lässt Zonulin ansteigen

Weizen und andere glutenhaltige Getreide werden von vielen Menschen nicht gut vertragen. Dennoch hält sich weiterhin hartnäckig der Glaube, dass Vollkorn-Getreide(produkte) unbedingt in eine gesunde Ernährung gehören. Inzwischen ist eine Ursache der schlechten Verträglichkeit gefunden: Gliadin (ein Teil des Glutens) in der Nahrung lässt Zonulin im Darm ansteigen [2, 3]. Das bedeutet, dass glutenhaltige Getreide –allem voran Weizen – langfristig den Darm löchrig machen können. Auch bei Gesunden ist ein Anstieg des Zonulins nach dem Genuss von Weizen zu beobachten. Es ist also für jeden Menschen ungünstig, täglich Weizen zu sich zu nehmen. Wer schon Ärger mit seinem Darm hat, sollte möglichst ganz darauf verzichten.
...
Zonulin im Labor bestimmen

Zonulin ist also in der Praxis ein wertvoller Anzeiger (Marker) für eine erhöhte Durchlässigkeit des Darmes geworden. Er leistet sowohl bei der Diagnose als auch im Therapieverlauf des Leaky-gut-Syndroms und damit assoziierter Erkrankungen hervorragende Dienste.
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Zonulin

Grüsse,
Oregano
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Wie kommt man nur aus diesem Leidenskreislauf raus?
lisbe
Welcher EAV-Therapeut verordnet Homöopathie gegen Parasiten? Das würde mich dringend interessieren.
Und welche wurden denn damals ausgetestet?
Gruss!

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Lilamina22 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 23.08.14
Ja, die Bedeutung von Zonulin kenne ich. Das einzige worauf mein Körper manchmal reagiert sind aber Nüsse. Ich konnte auch noch nie irgendwelche Zusammenhänge meiner Symptome mit Lebensmitteln feststellen. Wenn dann müsste es also sehr unspezifisch sein bzw. dauerhaft vorhanden sein. Auch na längerem Verzicht habe ich alles vertragen. Das einzige ist, dass ohne Zucker meine Verdauung immer wesentlich regelmäßiger wird.


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