Schon lange energielos....

28.02.14 23:25 #1
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moon1 ist offline
Beiträge: 46
Seit: 26.02.14
Hallo Zusammen

Ich weiss nicht so recht wie ich mein Problem beschreiben soll. Ich hoffe das mir jemand von euch weiterhelfen kann oder vielleicht weiss was das sein könnte oder jemand der das vielleicht selbst hat oder hatte mit dem ich mich austauschen könnte.

Ich bin jetzt 35. Ich fühle mich ziemlich energielos und das wahrscheinlich schon ungefähr seit 10 Jahren. Vielleicht sogar noch länger. Ich zweifle immer wieder selbst an mir und frage mich, ob das wirklich so ist. Ich habe mich mit meinem Umfeld wohl schon so arrangiert, dass die Leute es nicht wirklich mehr mitbekommen. Ich fange dann immer an zu vergleichen, was die anderen in ihrem Leben so haben. Dann denke ich, ich bräuchte dazu etwa 2 Leben. Sorry für die selbstmitleidigen Worte.

Ich versuche jetzt mal zu beschreiben und hoffe, dass ich nichts wichtiges vergesse. Der grosse Knall war bei mir 2006. Ich ging in eine Psychosomatische Klinik wegen einer Psychisch-Pysischen Erschöpfung (man hat mir damals gesagt, dass es eine Art Burnout ist). Ich hatte damals noch einen ziemlich schlimmen Reizdarm, Depression und Gedächnisprobleme. Die Arbeit wurde mir gekündigt und mein Freund war auch weg.

Heute bin ich im 2. Semester in einer Uni am studieren.
Ich weiss, dass der Reizdarm bei mir von der Psyche abhängig ist. Wenn ich nicht all zu sehr gestresst bin, dann kann ich mich mitlerweile in der Region, die ich kenne normal bewegen. Orte die ich nicht kenne sind aber schon eine Herausforderung. Und wenn ich gestresst bin, dann habe ich immer noch bei einem normalen Einkauf mühe. Ich muss halt dann immer aufs WC. (peinlich)
Klingt vielleicht paradox, weil ich ja am studieren bin, aber Gedächnisprobleme sind auch immer noch vorhanden. Es ist zwar schon besser, aber eben nicht so wie früher. Ich habe mitlerweile herausgefunden, dass es scheinbar verschiedene Gedächnisarten gibt. Ich nehme an, dass das auch der Grund ist wieso man mir nicht zuhört wenn ich den Ärzten und anderen Leuten um mich herum versuche zu erklären, dass ich Gedächnisprobleme habe.
Im Moment bin ich 60 % Arbeitsfähig. Vor der Uni habe ich die Matura nachgeholt. Schon damals und auch heute mache ich eigentlich nichts nebenbei. Meine Energie reicht nicht aus für mehr. Seit einem halben Jahr habe ich wenigstens den Haushalt besser im Griff. Ich habe bemerkt, dass es immer so ein auf und ab ist mit der Energie. Es gibt Tage, da kann ich einigermassen gut lernen und Sachen erledigen und dann gibt es immer wieder Tage, da habe ich keinen Antrieb. Meistens habe ich dann auch das Gefühl, dass ich den ganzen Tag nicht richtig wach werde. Das ganze wiederholt sich so alle 3 - 4 Tage. Meine Psychologin meint das die Energielosigkeit von der Dysthymie (chronisch depressiv) kommt. Ich fühle mich aber eigentlich meistens nicht mehr depressiv. Diese Energielosigkeit zermürbt mich. Ich glaube eher, dass da noch ein körperlicher Grund ist. Vor ca. 1 Jahr habe ich meinen Hausarzt überredet mich zu einem Endokrinologen zu überweisen. Ich wollte das, weil ich gehört habe, dass schon ein TSH Wert über 2.5 mal abgeklärt werden sollte. Jedenfalls hat der Endo dann eine Prädiabetes diagnostiziert. Cortisol im Blut war bei mir in Ordnung. TSH, Eisen und B12 sind bei mir noch in Ordnung, aber an der Grenze der Norm. Deshalb erhielt ich jetzt schon 2mal Eisen und B12 gespritzt. Schilddrüsenhormone nehme ich eine Minimaldosis. Vitamin C, Vitamin D und Folsäure nehme ich auch noch. Es ist aber nicht so als hätte ich jetzt mehr Energie. Davon habe ich nichts gemerkt.

In den letzten 10 Jahren hatte ich auch noch einige andere Symptome, die heute besser sind. Bsp. An einem Sommer war mir immer schwindelig. Mein Blutdruck ist eher tief, aber dadurch ist mir eigentlich selten schwindelig. Deshalb war das aussergewöhnlich. Ich hatte mehrere Jahre Rücken und Nackenprobleme durch Verspannung. Das war wohl stressbedingt und von einem leichten Schleudertrauma. Eine zeitlang hatte ich auch ziemlich Probleme mit den Augen. Damals waren sie zwischendurch so lichtempfindlich, dass ich in der Nacht mit der Sonnenbrille herumlief. Das Licht von entgegenkommenden Autos hat mich in den Augen gestochen, sogar mit Sonnenbrille. Ich musste einige Jahre am Tag viel Augentropfen und in der Nacht Augengel nutzen, weil meine Augen so trocken waren. Dann krieg ich noch dicke unterirdische Pickel im Gesicht bei Stress (peinlich). Das hat sich auch ein bisschen verbessert. Vor allem als ich ein dämpfendes Antidepressiva genommen habe. Seit einigen Monaten nehme ich aber nur noch eine Minimaldosis davon.

Ich nehme an das alles irgendwie zusammenhängt. Meine Lebensqualität empfinde ich als zermürbend, obwohl es schon besser geht als früher. Es dauert schon so lange. Ich würde gerne mehr unternehmen können. Einfach wieder das machen können was die Leute um mich herum auch können.

Vielleicht hat hier jemand eine Idee. Ich würde mich freuen wenn ihr mir weiterhelfen könnt.

Liebe Grüsse

moon1

Geändert von moon1 (01.03.14 um 10:40 Uhr)

Schon lange energielos....

Tarajal ist offline
Beiträge: 4.413
Seit: 12.05.13
Hallo moon,

mittlerweile ist sogar erwiesen, dass Schäden im Darm auch mit Störungen im Gehirn einhergehen, bei Alzheimer sind sogar die jeweils gleichen Zonen betroffen.

Du sprichst von Deinem Reizdarm, der wird über die Darmbakterien im Zusammenspiel mit dem Enterischen Nervensystem (Bauchhirn) ausgerufen, genau so wie Nahrungsmittelintoleranzen.

Er hängt nicht alleine von der Psyche ab, aber er kann durch sie in jeder Hinsicht mit beeinflusst werden.
Das gute daran ist, man kann den Körper sowohl über die Seele heilen, als auch die Psyche über den Körper.

Dein Darm hat vermutlich durch die jahrelangen massiven Medikamenteneinnahmen einiges abfangen müssen, und wenn er vieleicht vorher schon latente Unpässlichkeiten hatte, dann haben ihm gerade auch die Psychopharmaka ganz schön zugesetzt.

Eine Prädiabetes weißt auch auf eine falsche Ernährung, einen angeschlagenen Darm und eine überlastete Leber hin.

Sag uns doch bitte einmal möglichst genau, was Du so alles isst und trinkst.

Liebe Grüße tarajal :-)

Schon lange energielos....

moon1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 26.02.14
Hallo Tarajal

Vielen Dank für deine Antwort. Also den Reizdarm habe ich zum ersten mal bemerkt als ich ca. 16 Jahre alt war. Ich wusste damals natürlich noch nicht dass man das einen Reizdarm nennt. Er ist dann zwischen durch immer wieder in gewissen Situationen aufgetretten. Erst zwischen 2003 und 2006 hat es dann angefangen richtig schlimm zu werden. Ich hatte damals ziemlichen stress bei der Arbeit. Ich habe mir damals schon psychologische Hilfe gesucht. Ich probierte 3 verschiedene Antidepressiva aus, aber nur für kurze Zeit. Entweder haben sie nicht gewickrt oder ich hatte üble Nebenwirkungen. Deshalb habe ich es dann eine Weile mit Jarsin (Johanniskrautpräparat) versucht. Zwischen 2006 und 2009 habe ich dann kein Antidepressiva mehr genommen. Ich fing nicht nur wegen der Depression wieder damit an, sondern wegen des Reizdarms. Es widerstrebte mir erlich gesagt ziemlich wieder so ein Medikament zu nehmen. Aber meinen damalige Lebensqualität hat mich dazu getrieben. Die Jahren zuvor nahm ich häufig Imodium oder ein Benzo um gewisse Situationen zu überstehen. Vor allem Benzos können ziemlich abhängig machen. Da ich sie aber nur in gewissen Situationen nahm gewöhnte sich nur mein Körper daran, meine Psyche nicht. Das Antidepressiva, das ich momentan habe wirkt schlafanstossend, gegen Angst und gegen Depression. Aufgrund von dem was ich jetzt erzählt habe glaube ich nicht, dass der Reizdarm vom Antidepressiva kam. Zur Zeit als der wirklich schlimmer wurde nahm ich keine Medikamennte ausser die Pille und Kopfschmerztabletten. Ich hatte damals oft Kopfschmerzen.

Das mit dem Darm ist eine gute Idee. Mein Endokrinolog hat mir auch noch Pro Biotische Bakterien gegeben, die ich in Kapselform einnehmen kann. Das habe ich im ersten Text nicht geschrieben. Helfen tut es aber nicht so wie erhoft. Ich habe mal in der Sendung Nano etwas über Darmbakterien gesehen. Ich glaube die haben auch mit der Serotoninsynthese etwas zu tun. Das Antidepressiva, das ich momentan habe ist auch ein Serotoninwiederaufnahmehemmer. 2005 habe ich zwar einmal einen Serotonintest gemacht und damals war der Wert in der Norm. Das war aber der Blutspiegel. Wie weit ist eigentlich die Forschung mit diesen Darmbakterien? Kann mir da ein Magen- Darmspezialist weiterhelfen? Ich ging einmal zu einem wegen dem Reizdarm und der hat mir nur Blut abgenommen und gesagt, das sonst alles in Ordnung ist.

Das mit den Leberwerten ist auch so etwas. Wenn ich die alten Laborergebnisse anschaue, dann sehe ich das die Gama-GT Werte immer an der oberen Normgrenze krazen. Ich mache mir deswegen schon auch ein bisschen Sorgen, aber die Ärzte, die ich darauf angesprochen haben sagen das alle in Ordnung ist. 2010 kam ich ins Krankenhaus weil meine Leberwerte so hoch waren. Ich hatte auch eine Enzündung im Bauchraum. In der Gegend von Dünndarm und Galle. Man hat dann eigentlich nie herausgefunden was es ausgelöst hat. Sie hatten eine Vermutung, aber das wars dann auch nicht.

Das mit der Prädiabetes hat schon etwas mit der Ernährung zu tun. Ich habe füher oft zwischendurch Kohlenhydrathaltige Sachen gegessen. Beim lernen fühlte ich mich oft nach einer Weile müde und energielos. Solche Sachen gaben mir kurzfristige Energie. Heute habe ich das aber schon ganz gut im Griff. Ich nutze dazu die Lifesum App. Nur in der Prüfungszeit ist es noch eine ziemliche Herausforderung. Ich weiss aber auch, dass ich Ernährungstechnisch noch andere Baustellen habe. Salat esse ich eigentlich jeden Tag. Aber ich muss unbedingt noch Fett reduzieren und mehr Gemüse essen. Mit Früchten muss ich aufpassen, da die auch viel Kohlenhydrate enthalten können. Die Getränke sind bei mir leider sehr oft Koffein haltig. Ich sollte mehr Wasser trinken. In dieser hinsicht weiss ich eigentlich was ich zu tun habe. Ich gehe auch zu einem Ernährungsberater. Ich werde versuchen das ganze nacheinander anzupassen.

Liebe Grüsse

moon1

Schon lange energielos....

Karde ist offline
Beiträge: 5.006
Seit: 23.05.12
Hallo
nebst dem Aufbau einer gesunden Darmflora, möchte ich aber zusätzliche auf allfällige Nebennierenprobleme oder Neurostress hinweisen, davon könnten so einige Dinge auch mitspielen, evtl. liest Du dazu mal was hier im Forum.
Herzensgrüsse und alles Liebe
Béatrice
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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.413
Seit: 12.05.13
Sorry, aber Salat ist für einen Reizdarm absolut ungut (und am Abend sogar katastrophal).

Er verträgt viel besser warme Suppen und warme Speisen.

Serotonin wird zu 97 % im Darm hergestellt und aktiviert zum Großteil den Darm.
Das findet der Reizdarm natürlich auch nicht so toll immer wieder mit Zusatzreizen angetrieben zu werden.
Genau so wenig mag er es von koffeinhaltigen Getränken ständig aufgepuscht zu werden weil er gar nicht zur Ruhe kommen kann. Du puschst Dich zwar kopfmäßig wach, aber der Darm wird von einem anderen Nervensystem gesteuert und arbeitet nur in der Ruhe gut.

Vielleicht kannst Du uns ja mal etwas detaillierter beschreiben, was Du wann isst und ob Du Fertiggerichte dabei hast oder irgendwelche Zusatzstoffe, wie oft und wieviel Fleisch Du zu Dir nimmst und was Du außer koffeinhaltigen Getränken noch trinkst?

Lieb grüße Tarajal :-)

Schon lange energielos....

moon1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 26.02.14
Hallo Béatrice

Danke für den Typ.

Liebe Grüsse

moon1

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Karde ist offline
Beiträge: 5.006
Seit: 23.05.12
Zitat von Tarajal Beitrag anzeigen
Sorry, aber Salat ist für einen Reizdarm absolut ungut (und am Abend sogar katastrophal).

Er verträgt viel besser warme Suppen und warme Speisen.
Das kenne ich aus eigener Erfahrung - viele Jahre lang konnte ich nur noch gekochtes Gemüse Essen, da gab es fast nur noch Suppeneintopf. Durch die vielen verschieden Medikamente und den Stress etc. bekam ich eine Dispiose, der Darm war dann auch nur noch gereizt - Durchfall bekam ich ab allem was ich roh zu mir nahm. Eine Zeitlang musste ich sogar alles pürieren. Ich fing dann ganz langsam an mit Wildkräutern die ich in kleinen Mengen ganz frisch verzehrte heute vertrage ich wieder fast alles, ausser einigen Sachen wo ich noch Intoleranz habe.
Hast Du das mal ausgetestet, wie es genau mit den verschiedenen Nahrungsmitteln steht?
Jedenfalls - Zucker und Kaffee... ist schon mal
Ein langsamer Aufbau der Darmflora wäre meiner Ansicht nach nötig - und auch eine Entgiftung.
LG Béatrice
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Geändert von Karde (01.03.14 um 20:50 Uhr)

Schon lange energielos....

moon1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 26.02.14
Hallo Tarajal

Also Salat esse ich eigentlich meistens mit einem Teil Kohlenhydrate und Proteinen zusammen. Es ist nicht so als würde ich am Mittag oder am Abend nur einen Salat essen. Ich koche oft selbst oder gehe in die Mensa der Uni. In der Prüfungszeit ist einfach so das ich manchmal nicht kochen mag und dann halt mal ein Dürüm oder eine Pizza esse usw. Ich passe aber dabei auch auf, dass ich die 50 g Kohlenhydrate pro Mahlzeit nicht überschreite. Ich esse regelmässig Fleisch. Mein Cholesterin ist aber in Ordnung. Ich esse Rind oder Hünchen. Schwein esse ich sehr wenig. Sonst esse ich auch noch Reis, Teigwaren, Pommes oder Kartoffeln in verschiedenen anderen Formen. Dazu Salat oder Gemüse oder beides zusammen. Weil ich am morgen nie aus dem Bett komme gibt es bei mir zum Frühstück während der Uni oft ein Gipfeli oder Schockoriegel. Und am Wochenende etwas mit Brot, Butter, Konfitüre, Joghurt, Käse, Wurst. Je nachdem alles zusammen oder ein Teil davon. Am Nachmittag oder manchmal auch am Abend esse ich zwischendurch auch mal Nüsse, Chips, Kuchen, Schockolade. Es ist aber so, dass ich schaue das ich die Kohlenhydrate Grenze nicht überschreite. Und ich schaue auch wie viel Kalorien ich zu mir nehme. Trinken tue ich in der Regel 2 - 3 Kaffee am Tag. Cola Zero und Energy Drink light und manchmal Milch und Wasser. Zu Hause habe ich mitlerweile Koffeinfreien Kaffee. Zum Kochen brauche ich meistens Pfeffer, Salz, Bratensauche, Kreuterbutter. Buillon brauche ich eher selten. Maggie und Aromat brauche ich fast gar nicht. Solche Sachen wie Zwibeln oder Kohl meide ich wenn ich gestresst bin. Ich müsste zwar nicht unbedingt mehr auf die Toilette wegen diesen Lebensmitteln, aber ich will keine Blähungen riskieren, die mich dann noch nervöser machen. Ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen. Ich kaufe auch oft Bio Produkte und schaue was sonst so drin ist. Wie bereits oben erwähnt, ich weiss das ich noch einige Baustellen habe (Mehr Gemüse, mehr Wasser, weniger fettiges und weniger Koffein). Ich kann aber nicht alles auf einmal angehen. Dazu fehlt mir die Energie. Und ich glaube nacheinander ist es auch nachhaltiger.

Mein Darm ist im Moment eigentlich relativ Ruhig im gegensatz zu früher. Nur in gewissen stressigen Situationen reagiert er nervös. Was manchmal ziemlich einschränkend ist. Es ist aber auch so, das der Reizdarm immer nur dann auftritt wenn ich unterwegs bin oder kurz bevor ich weggehe. Wenn ich Unterwegs bin und sich der Reizdarm meldet nehme ich auch die Umwelt ganz anders wahr. In dem Moment geht es in richtung Panikattacke. Manchmal braucht es dann nur eine kleine Ablenkung und alles kann sich wieder beruhigen oder ich zieh mich dann irgendwo zurück wo nicht so viele Leute sind. Je nach Situation ist das aber schwierig. Mein Antidepressiva wirkt beruhigend, nicht aufpuschend. Es gibt ja zwei Sorten. Die aufpuschenden sind nichts für mich. Da krieg ich üble Nebenwirkungen. Ich nehme jetzt auch nur noch die Minimaldosis, weil ich psychisch stabiler bin. Die wirkt eigentlich nur noch schlafanstossend.

Was sagt eigentlich dem Darm wie viel Serotonin er produzieren muss?

Liebe Grüsse
moon1

Schon lange energielos....

bestnews ist offline
Beiträge: 5.707
Seit: 21.05.11
Also was ich so rauslese: Darm, Antidepressiva, energielos, spricht für mich die Sprache der wenig erkannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten:
Gluten, Lacotse, Fructose, Milcheiweiss können Depressionnen herorrufen. Experten wissen das und ich kenne das am eigenen Leibe zur Genüge und auch aus meinem Umfeld.
Mein Onkel hatte das mit Gluten, ich auch, nun ist bei mir die Fructose der Auslöser, bei meiner besten Freundin war es Milcheiweiss. Alles von den Ärzten Jahrzehnte übersehen.
Es gibt im übrigen das gluteninduzierte Reizdarmsyndrom.
Zustände bekommt man auch gerne, bis hin zu Panikattacken, bei mir Nervositätsanfälle von der Histaminintoleranz. Diese wird auch kaum erkannt.

HIT > Einleitung

Eine Reihe von Nahrungsmittelunvertäglichkeiten kann man beim Gastroenterologen abklären lassen. DA braucht man in Deutschland noch nicht mal ne Überweisung.
Milcheiweiss z.B. muss man durch Auslass selbst austesten über 2 Monate.

Alles Gute.
Claudia.

Schon lange energielos....

bestnews ist offline
Beiträge: 5.707
Seit: 21.05.11
Darf ich fragen, wie alt Du bist ?


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