Schon lange energielos....

28.02.14 23:25 #1
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Schon lange energielos....

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Hallo Moon

Aber ich muss unbedingt noch Fett reduzieren und mehr Gemüse essen.
Gemuese ja, aber das mit fettreduziert essen ist nichjt mehr neuester Stand der Dinge.
Wenn du mit Fett keine Probleme hast, dann wuerde ich dieses eher erhoehen und die Kohlenhydratmenge nicht pro Mahlzeit auf 50gr. reduzieren sondern pro Tag auf 50-80gr., da du zu Diabetes neigst, musst du das vermutlich aufgrund von Gewichtszunahme selbst herausfinden, wo deine Grenze liegt.
Schau mal hier im forum, es gibt verschiedene Varianten der kohlenhydratarmen Ernaehrung, wie Palaeo, Ketogene..etc.
Achtung auf die altmodische Einstellung, alles muesse mehrfach ungesaettigt sein - Das Gehirn braucht dringend auch gesaettigtes Fett.

Ich kann dir nur von mir aus berichten, dass ich meine Darmprobleme (jahrelang Durchfall) und vorallem die psychischen ducrh 100%igen Milchverzicht losgeworden bin!
Vorher hatte ich 3 Jahre lang glutenfrei gelebt, aber keinen Unterschied festgestellt.
Diese Auslassdiaeten koenntest du probieren, es reichen schon wenige Wochen, um eventuell Veraenderungen festzustellen.

Zusaetzlich habe ich mir mit Aminosaeuren geholfen, durch das Buch "the mood cure" bin ich darauf gekommen.
In deinem Fall klingt es nach der Tyrosin-Variante.

Ausserdem habe ich meinen Hormonstatus(Oestradiol-Progesteron) ueber einen Speicheltest unetrsuchen lassen und habe dabei eine eindeutige Oestrogendominanz festgestellt, die ich mit Creme (Progesteron) behandle.

Was mich aber voellig veraendert hat, war in erster Linie Milchverzicht und Aminosaeuren.
Hier mein Erfolgsthread:

http://www.symptome.ch/vbboard/erfol...nosaeuren.html

Natuerlich bin das ICH, aber Einiges in deinen Beschreibungen kommt mir bekannt vor und vielleicht findest auch du durch meine Tipps und Erfahrungen was raus.

Mit lieben Gruessen, dadeduda

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.707
Seit: 21.05.11
Glutenauslass ist ohne vorherige Abklärung eine rZöliake, die jeder haben kann ist nicht zu empfehlen. Wenn man wochenlang raus ist aus dem Gluten, kann die Z. nicht mehr sicher abgeklärt werden. Da sollte sogar 14 Tage vor der Abklärung viel glutenhaltiges gegessen werden und vorher normal mindestens.
Bitte das zu beachten! Es ist sehr wichtig zu wissen, ob man eine Zöliakie hat oder nur glutensensibel ist wie die meisten. Bei Zölis winkt ein erhöhtes Darmkrebsrisiko bei Nichteinhalten der Diät .

Mit Milchauslass ist der Auslass von Milchprodukten gemeint. Man sollte das auch genauso schreiben, denn wer nicht in der Materie steckt, geht genau von der Milch und nicht von Milchprodukten aus.

Fette sind wichtig fürs Gehirn, da stimme ich zu und Cholesterin ist auch wichtig für den Menschen,
Fettreduzierte Produkte sind m übrigen häufig Zuckerfallen. Bringen also so oder so nichts.

Guten Abend und gute Nacht.
Claudia.

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moon1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 26.02.14
Ich habe mal ein Ernährungstagebuch geführt. Das ist jetzt aber schon wieder ein paar Jahre her. Ich musste damals aufschreiben was ich wann gegessen habe, wie das psychische befinden war und wann und wie der Reizdarm war. Es kam heraus dass es psychisch bedingt ist. Das kann ich heute aber auch bestätigen. Ich merke den Unterschied, ob ich Durchfall wegen dem Essen habe oder wegen dem Reizdarm. Oder ob ich Blähungen habe oder Reizdarm schmerzen. Der Reizdarm tritt in bestimmten Situationen auf. Wenn ich aber zum Beispiel Apfelsaft trinke, dann muss ich ganz bestimmt aufs Klo weil mein Darm das nicht verträgt. Apfelschorle geht hingegen ohne Problem. Ich vertrag zum Beispiel auch keine Vollmilch. Ausser es ist Demeter Vollmilch oder Bio Rohmilch. Ich nehme an, dass liegt an dem wo die Kühe essen. Es kann auch sein, dass ich mehr mühe mit Milch habe wenn ich gestresst bin. Das ist aber auch nicht immer so. (Apfelschorle und Vollmilch trinke ich übrigens eher selten). Wenn das Essen zu scharf ist habe ich auch mühe mit dem Darm. Aber das ist dann auch nicht so wie der Reizdarm sich anfühlt. Wenn ich zu viel Kaffee trinke, dann habe ich schon auch ein ziemlich unruhigen Darm und ich muss auch aufs Klo. Das passiert manchmal wenn ich 2 Kaffee hintereinander trinke, aber auch nicht immer. Zu scharfes Essen und starke Kaffees hintereinander vermeide ich. Wenn ich wirklich situationsbedingt Probleme mit dem Reizdarm habe, dann esse ich auch nur kleine Portionen. Das hat dann aber mit der Protion zu tun und nicht mit dem Essen selbst. Das ist auch typisch für ein Reizdarm. Ich habe auch mal gelesen, dass es verschiedene Ursachen für einen Reizdarm gibt.

Hast du den Aufbau der Darmflora und die Entgiftung bei einem Darmspezialisten machen lassen?

LG moon1

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dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Claudia

haste recht, schreib ich normal auch so, irgendwie ist mir das -produkte- abhanden gekommen.

moon, ich dachte bei mir auch mal so, also, psychisch, dann kommt Darm....irgendwann bin ich draufgekommen, dass es umgekehrt sein koennte. Der Darm spinnt - mir geht es psychisch schlecht.

Deshalb die Suche nach den "Provokateuren".
lg dadeduda

p.s. ich habe keinen Darmspezialisten mehr aufgesucht und keine Mittelchen zum Aufbau verwendet. Der Spezialist meinte sowieso nur, es sei psychisch und hat mit den Antidepressiva gewachtelt.... die hat der Darm ja besonders gern vorllem Cipralex, nix als Durchfall ...
Wie gesagt, ich habe das rein ueber die Ernaehrung gemacht. Und ich hatte jahrelang Probleme.

Geändert von dadeduda (01.03.14 um 22:21 Uhr)

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.707
Seit: 21.05.11
Hallo moon 1, ich kann dadeduda nur zustimmen, aus meiner Erfahrung und aus dem Umkreis kommen die psychischen Probs häufig aus einer Verdauung die nicht funktioniert. Man weiss bei Fructose, Lactose, Gluten, dass es hier zu einem Tryptophanmangel kommen kann, Serotoninmangel ist die Folge, dann hat man ein Depression.
Apfelsaft klingt nach einem Problem mit Fructose. Kaffee könnte Histamin sein.

Wenn Du meinst, es ist psychisch ist das halt Deine Meinung, nur dann vergibst Du Dir meiner Ansicht nach die Chance zu schauen, ob nicht doch das Essen das Problem ist und damit das Problem am Ende gelöst werden kann.
Ich war sehr viele Jahre auf der rein psychischen Schiene unterwegs und habe damit nur meine Gesundung blockiert.

Alles Gute.
Claudia.

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moon1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 26.02.14
Vielen Dank für die guten Ideen. Ich bin übrigens 35.
Laut meinem Ernährungsberater darf ich 120 - 150 g Kohlenhydrate pro Tag zu mir nehmen. Wenn ich mehr als 50 g Kohlenhydrate pro Mahlzeit zu mir nehme, dann ist mein Blutzucker zu hoch und braucht sehr lange bis er wieder unten ist. Ich messe zwischendurch immer den Blutzucker um ein bisschen kontrolle zu haben. Das Fett liegt bei mir pro Tag bei 55 - 60 g. Ich bin nur 1.55 m gross und eigentlich nicht übergewichtig. Ich muss nur ein paar Kilos abnehmen. Das macht mir aber nichts aus. Ich habe vorher innert kürzester Zeit 4 -5 Kilo zugenommen. Wenn man 1.55 m ist merkt man den Unterschied ziemlich schnell. Dieses Tempo hat mir dann auch ein bisschen Angst gemacht.

Gibt es einen Unterschied, ob man Oestratiol-Progesteron im Speichel testet oder im Blut?

LG moon1

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dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
ja, meiner Info nach ist nur der Speicheltest aussagekraeftig.

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.707
Seit: 21.05.11
Meiner Info nach auch, alle Bücher zum Thema natürliche Hormontherapie präferieren den Speicheltest.

Mit einem Progesteronmangel werden Allergien auch NMU gefördert. Eine Histaminintoleranz entwickeln Frauen gerne im Alter um die 40.

Ich habe einer Frau die Diabetikerin war MSM, organischen Schwefe empfohlen
und bei ihr hat sich in wenigen Wochen der Diabetis klar gebessert und sie nahm nicht mehr von allem zu, was sie ansah.

Alles Gute.
Claudia.

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dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Der organische Schwefel (MSM) ist sowieso klasse! Und gibt viel Energie.

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moon1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 26.02.14
Ich gehe nicht davon aus das alles bei mir psychisch ist. Das habe ich auch bei meinem ersten Text geschrieben. Das mit der reinen Dysthymie (chronisch depressiv) glaube ich nicht mehr. Ich denke, dass mein Energieproblem eine körperliche Ursache hat. Den Reizdarm habe ich aber immer mit der Psyche in Verbindung gebracht, weil ich an verschiedenen Tagen das gleiche essen kann und je nach Situation habe ich dann den Reizdarm oder eben auch nicht. Und zu Hause habe ich ihn eigentlich nie. Ich habe mir noch überlegt, ob es ev. mit den Nebennieren zu tun hat. Da ich ja so was wie ein Burnout hatte. Das mit diesen verschiedenen Intoleranzen hat mich aber jetzt auch stutzig gemacht. Wenn das ganze System geschwächt ist dadurch, dann braucht es vielleicht nur eine psychische Stresssituation und ich habe den Reizdarm oder bin depressiver.

Cypralex kenne ich übrigens auch sehr gut. Das war bei mir auch eine Katastrophe. Ich hatte davon einige Tage ziemliches Herzrasen, obwohl ich nur die Hälfte der kleinsten Dosis nahm. In die gleiche Kategorie gehört auch Effexor.

Vielen Dank an Alle. Ihr habt mir heute wirklich weitergeholfen. :-)

Lg moon1


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