Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und einiges mehr...

24.06.13 20:33 #1
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Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und einiges mehr...

Diesundjenes2 ist offline
Beiträge: 89
Seit: 24.03.14
Zitat von endlesstired Beitrag anzeigen
Ich habe meine Endokrinologin noch nicht beigezogen, da sie aufgrund eines Bluttests eine NN-Schwäche "definitiv" ausgeschlossen hat. Den Speicheltest habe ich bei jemand anderem durchgeführt. Ich werde Sie aber nach dem Anwendungskontrolltest (2. Speicheltest) kontaktieren.
Bist du dir sicher, dass eine NN-Schwäche ausgeschlossen wurde?
Wie Kämpferin schon schrieb ist diese Erkrankung schulmedizinisch kaum anerkannt. Ob man an die Existenz glauben mag oder nicht das bleibt jedem selbst überlassen.

Hat deine Endokrinologin eventuell eine NN-Insuffizienz ausgeschlossen?

Zitat von endlesstired Beitrag anzeigen
Bluttests habe ich bereits durchgeführt. In der Literatur wird insbesondere bei Cortisol immer ein Speicheltest empfohlen (z.B. Buch von Dr. Wilson)
Kann gut sein, das ich da was durcheinander geworfen hab

Zitat von endlesstired Beitrag anzeigen
Ja und nein. Natürlich sind Symptome wie Müdigkeit und Konzentrationsstörungen in vielen Krankheitsbildern zu finden. Allerdings gibt es bei der NN-Schwäche einige Symptome die ich ansonsten eher selten angetroffen habe: sehr geringe Stresstoleranz, "Gehirnnebel" bzw. Watte-im-Kopf-Gefühl, Energiemangel am Morgen und Nachmittags (15-17 Uhr) und besserer Zustand ab 18 Uhr.
Auch das ist alles eher unspezifisch und vorallem meist verbunden mit (bzw Folge aus) Müdigkeit und Erschöpfung. Wer chronisch Müde ist ist automatisch anfällig für Stress und auch der sogenannte Gehirnnebel ist bei allen Formen der chronischen Müdigkeit weit verbreitet.

Die Verbesserung zum Abend hin tritt ebenso wenig exklusiv bei einer NN-Schwäche auf, sondern ist beispielsweise auch kennzeichnend für somatoforme Störungen und auch typisch beim Schlafapnoe-Syndrom.
Ebenso kann es aber einfach die Art wie dein Körper mit der Müdigkeit fertig wird sein und deswegen auch bei ganz anderen Erkrankungen in der Form auftreten.

Zitat von endlesstired Beitrag anzeigen
Zwei Psychologen haben unabhängig voneinander befunden, dass es wohl keine Depression ist. Ich meinerseits kann nur sagen, dass ich eigentlich trotz allen Symptomen keine depressiven Phasen habe/kenne.
Würde eine psychische Erkrankung vorliegen dann wären deine Beschwerden die depressiven Phasen.

Alles Gute!

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo,

Du bist müde und nennst auch sonst noch einige Symptome, die typisch für Leberkrankheiten sind.
Wurde mal die Leber gründlichst untersucht?
Sind die Leberwerte gänzlich unauffällig, d. h. auch nicht grenzwertig?

Wurde ein Eisenmangel, ein Vitamin B12-Mangel und ein Folsäuremangel ausgeschlossen?

Oder könnte evtl. ein Eisenüberschuss vorliegen ? Letzteres wäre bei einer bestimmten Leberkrankheit typisch.

LG
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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endlesstired ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 30.08.10
Hallo Margie
Die Leber wurde getestet (Hausarzt und Endokrinologin - beide haben nichts auffälliges erkannt). Auf meinem Laborblatt stehen folgende Werte.

GOT: 20 (Referenzbereich steht nicht auf dem Blatt)
GPT: 22 (Referenzbereich 7-56)

Ein Blutbild wurde mehrfach gemacht, darin müsste man ja ein Folsäuremangel sehen. Alles unaufällig...

Grüsse
Endlesstired

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo endlesstired,

diese beiden Leberwerte sind unauffällig.
Zum einen gibt es noch einige Leberwerte mehr wie GGT, Bilirubin, LDH, Alkalische Phosphatase, Cholinesterase, GLDH, die ggf. auch auffällig sein könnten, zum anderen weiß man, dass nicht immer die Leberwerte erhöht sind, wenn eine Leberkrankheit vorliegt.
Du machst Sport und das senkt evtl. erhöhte Leberwerte.

Aber wichtig ist, dass man wissen muss, dass die Leberwerte oft erst dann hochgehen, wenn die Leber schon schwer krank ist. D. h. wenn die Leber noch die Auswirkungen aus der Leberkrankheit kompensieren kann, müssen die Leberwerte noch nicht erhöht sein.
Die Leber ist ein großes Organ und wenn z. B. die Hälfte der Leber noch gesund ist, reicht das oft, um die Leberfunktionen erfüllen zu können.
Sogar bei einer Leberzirrhose haben die Betroffenen oft normale Leberwerte.

Dass Du morgens müde bist, könnte ein Hinweis auf eine Leberkrankheit sein, denn Leberkranke schlafen oft schlecht, weil die Leber nachts arbeitet. Durchschlafstörungen sind bei Leberkranken häufig.
Auch Konzentrationsprobleme sind häufig bei Leberkranken.

Und die Lichtempfindlichkeit könnte ein Hinweis auf einen Vitamin A-Mangel sein, der bei Leberkranken häufiger ist (ebenso ist der Mangel an Zink und an Magnesium bei Leberkranken häufiger).

Aber ich will Dir nun keine kranke Leber aufschwatzen. Müdigkeit würde eben zu einer Leberkrankheit sehr gut passen.

Wurde bei Dir vielleicht mal festgestellt, dass Du viel Eisen hast? Ist das Ferritin mal gemessen worden? Oder die Transferrinsättigung? Wenn einer dieser beiden Werte sehr hoch ist, wäre das ein Anhaltspunkt für eine bestimmte Leberkrankheit.

Kaliummangel kann auch müde machen. Kalium ist ein sehr empfindlicher Wert und er wird oft falsch hoch bestimmt, weil die Ärzte das Blut nicht korrekt behandeln. Dann kann ein Kaliummangel auch mal übersehen werden.
Jedoch sollte man Kalium nicht auf eigene Faust einnehmen. Zuviel davon ist nämlich auch schädlich.

Folsäure:
Diese wird nur untersucht, wenn der Arzt sie anfordert, d. h. selten oder gar nicht.
Sicher gibt es im Blutbild darauf auch manchmal Hinweise. Die können aber vage sein und durch andere Störungen überlagert sein.
Besser wäre, den Wert selbst im Blut untersuchen zu lassen und gleich das Vitamin B12 auch.

Der hohe TSH-Wert kann auch einige Symptome verursachen.
Die geistige Leistung läßt nach, wenn man eine Unterfunktion der Schilddrüse hat. Ich würde zusehen, dass dieser Wert durch Medikamente verringert wird.

LG
margie
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endlesstired ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 30.08.10
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo endlesstired,

diese beiden Leberwerte sind unauffällig.
....
Der hohe TSH-Wert kann auch einige Symptome verursachen.
Die geistige Leistung läßt nach, wenn man eine Unterfunktion der Schilddrüse hat. Ich würde zusehen, dass dieser Wert durch Medikamente verringert wird.

LG
margie
Liebe Margie

Danke für deine interessanten Ausführungen, ich ergänze noch meine Informationen vom Laborblatt:

Kalium: 4.5 (3.5-5.1 mmol/l)
Natrium: 139 (136-145 mmol/l)
Calcium: 2.59 (2.15-2.60 mmol/l)
Ferritin: 72 (30-360 ug/l)
Vitamin B12: 232 (156-672m pmol/l)
Folsäure: 15.9 (2.5-45.4 nmol/l)

Ist wohl alles in allem unauffällig. Wäre natürlich schön wenn immerhin die Leber funktionieren würde

Grüsse
Endlesstired

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo zusammen,

ich habe akute Probleme. Habe gerade wiederholt erbrochen. D. h. ich melde mich erst wieder, wenn es mir besser geht.

LG
Margie
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Kontraindikator ist offline
Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Dann schnelle Genesung :-)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
@endlesstired:

Vitamin B12: 232 (156-672m pmol/l)
Folsäure: 15.9 (2.5-45.4 nmol/l)
Diese beiden Werte liegen zwar im Normbereich, doch wären sie mir zu niedrig.
Die Normbereiche sind so zuverlässig nicht. Es gibt Meinungen, dass die Normbereiche höher sein sollten, so dass Werte, die relativ tief im Normbereich liegen, evtl. schon zu niedrig sind.

Ferritin: 72 (30-360 ug/l)
Die Eisenspeicherkrankheit ist damit wohl ausgeschlossen.
Eher geht der Wert in Richtung Eisenmangel.
Ferritin kann nämlich auch mal falsch hoch sein, weil bei Entzündungen / Infekten der Wert ansteigt.
Wenn keine Entzündung vorlag, sollte der Wert nicht unbedingt noch weiter sinken.

Der Kaliumwert ist so wie er dasteht, gut.
Doch die Frage ist, ob der Arzt das Blut, nachdem es geronnen ist, zentrifugiert hat und ob er es dann auch noch getrennt hat und es dann am selben Tag schnellstmöglich ins Labor gekommen ist.
Wenn da Fehler passieren, kann das Kalium sogar auch über 5,0 ansteigen.

Sinn hätte es sicherlich, wenn auch die anderen von mir angesprochenen Lebwerte mal bestimmt würden.
Außerdem können Leberwerte auch schwanken.

LG
Margie
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Geändert von Malve (15.04.14 um 15:35 Uhr) Grund: Hier im Thread off-topic

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endlesstired ist offline
Themenstarter Beiträge: 16
Seit: 30.08.10
Hallo zusammen

Ich habe neu die Diagnose "mitochondriale Dysfunktion" (mittleren Grades) erhalten. Der Arzt stützt sich dabei auf folgende Laborwerte ab:

LDH: 75 U/l (<250)
LDH-1 (Subunit 4H): 18.3 % (17.0-31.0)
LDH-2 (Subunit 3H1M): 23.4 % (35.0-48.0)
LDH-3 (Subunit 2H2M): 34.3 % (15.0-29.0)
LDH-4 (Subunit 1H3M): 12.4 % (3.8-9.4)
LDH-5 (Subunit 4M): 11.6 % (2.6-10.0)
"Bewertung: Befund spricht für eine mitochondriale Dysfunktion"
LSA (Lipidgebundene Sialinsäure) 14.0mg/dl (15.0-22.0)

Gleichzeitig hat er einen Chrommangel festgestellt (1.0 ug/l), ein Calciummangel (54.36, Referenz: 59.0-61.0) und hat festgetellt, dass mein Körper unter dauerndem Stress steht:

rH2:
Blut: 26.47 (20.0-24.0)
Speichel: 28.5 (20.-24.0)
Urin: 23.6 (22.0-26.0).

Nun hat er mir unterschiedliche NEM's gegeben und er arbeitet mit Infusionen (irgendwelche molekulare Stoffe). Gleichzeitig hat er mir noch etwas für die Mitochondrien bestellt (habe ich noch nicht erhalten).

Wer hat Erfahrungen in diesem Thema? Was hat allenfalls schon bei einer mitochondrialen Dysfunktion?

Herzlichen Dank für Antworten im Voraus, freue mich auf Inputs.

Beste Grüsse
endlesstired

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kopf
meine erfahrung ist , Guten Morgen ! , einige ärzte verdienen mit dem vertreiben von NEM´s geld . und das nicht zu wenig . man kann hier von einem intressenskonflikt sprechen .

ich persönlich bekam auch infusionen . da ich mich mit den marktpreisen der einzelnen ifusionskomponenten auskannte ,war ich doch recht erstaunt , als rechnuungen kamen .
recherche ergab dann ,hier hatte sich eine kriminelle gruppierung gebildet . falsche rechnungen über einzelne komponenten wurden durch dritten erstellt und mir zur zahlung vorgelegt .

durch die recherchen war ich in eine massive machtposition gekommen und die entscheidung , ob hier noch irgendwas weiter geht (zukunft ,ärztliche ), lag wohl bei mir !

ich habe mehrere 1000 Euro nicht bezahlt .

das ist mir übrigens noch zwei weitere male passiert ,betrügereien von ärzten .

ich möchte dich nur warnen .schnell entstehen monatliche belastungen von mehreren hundert euro .
es werden abo´s angeboten . diese abo´s rückgängig zu machen -ärztliche bescheinigung erforderlich .
ich habe einen buchtip :

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im september ist wohl eine weitere version für medizinische fachkreise erhältlich .

LG kopf .

Geändert von kopf (10.07.14 um 09:33 Uhr)


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