Körperliche Probleme bei <9h Schlaf.

09.09.12 01:29 #1
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johnny2 ist offline
Beiträge: 3
Seit: 09.09.12
Hallo, Ich bin 23 und habe das Problem jetzt seit ca. 2 Jahren. Wenn ich weniger als 9 Stunden Schlafen, also auch schon bei 8 - 8 1/2 h habe ich Körperliche Beschwerden.

-Schwitzen, kalter klebriger Schweiß am ganzen Körper (vorallem Handfächen), den ich sonst nicht habe. Dabei ist es egal ob es Winter oder Sommer ist er ist immer ca. gleich.
-Es juckt überall, vorallem am Kopf, im Schritt und an den Füßen, und das immer auch direkt nach & während dem Duschen.
-Ein allgemeines starkes Körperliches unwohlsein.

Müde bin ich aber nicht wirklich, es sind nur diese Symptome.
Mehr als 9h brauche ich auch nicht, nur sobald es weniger sind fangen diese Symptome an.

Blutwerte, Eisen etc. ist alles im Normalbereich, Hormone wie Cortisol auch. Schilddrüse passt auch alles.

Das ganze hat wie gesagt vor ~ 2 Jahren begonnen, davor konnte ich ganz Normal auch mal nur 7 oder 8 Stunden Schlafen und war dann villeicht etwas Schlapp und unkonzentriert, hatte aber keines dieser Symptome.

Irgendwer eine Idee was das sein könnte?

Körperliche Probleme bei <9h Schlaf.

desperado ist offline
Beiträge: 1.038
Seit: 30.10.08
Hallo johnny2, es gibt z.b. diesen Zusammenhang Schlafdauer/ Befindlichkeit: längeres Schlafen bessert eine Insulinresistenz, während zu wenig Schlaf eine IR, auch beim gesunden Menschen, produziert.

Übergewichtig bist du nicht?
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liberte egalite fraternite

Körperliche Probleme bei <9h Schlaf.

johnny2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 09.09.12
Hallo,

doch bin ich, BMI ~28. Bin aber erst letztes komplett Durchgecheckt worden, also Blutwerte für fast alles, sollte da nicht etwas aufgefallen sein, bzw. auf welche Blutwerte kann ich in dem Zusammenhang schauen?
Bin gerade dabei abzunehmen, aber mein Stoffwechsel scheint sehr schlecht zu sein, muss schon sehr wenig Essen um abzunehmen, und würde ich normale 2000kcal / Tag essen würde ich zunehmen.

Geändert von johnny2 (09.09.12 um 05:21 Uhr)

Körperliche Probleme bei <9h Schlaf.

desperado ist offline
Beiträge: 1.038
Seit: 30.10.08
eine Tendenz zur IR ist, wie gesagt, nicht zwingend pathologisch. Eine IR wird z.B. so diagnostiziert

Insulinresistenz in der Praxis erkennen

BMI als Mass ist nicht unumstritten, jedenfalls Abnehmen (Erreichen von bmi 20-25) ist auch eine Methode zur Vermeidung einer IR, leider fährt der Stoffwechsel bei "Malnutrition" sozusagen runter (alternativ Ernährungskonzepte).

Ein Nährstoffmangel oder SD-Problem kann ausgeschlossen werden?
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Geändert von desperado (09.09.12 um 20:56 Uhr) Grund: textung

Körperliche Probleme bei <9h Schlaf.

johnny2 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 09.09.12
SD ist was?

lg

Körperliche Probleme bei <9h Schlaf.

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo johnny2,

SD ist die Abkürzung für Schilddrüse.

Vielleicht wäre es sinnvoll, bei den Symptomen, die Du geschildert hast, eine komplette Untersuchung durchführen zu lassen:

Laborwerte:
TSH, fT3, fT4; Antikörper TPO-AK, Tg-AK und TRAK
(bitte darauf achten, dass ALLE Werte überprüft werden).

Notwendig wäre ebenso ein Ultraschall, vorzugsweise beim Facharzt >Nuklearmediziner, Endokrinologe.

Liebe Grüße,
Malve

Körperliche Probleme bei <9h Schlaf.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.698
Seit: 21.05.11
Hallo johnny,
Schilddrüse finde ich auch wichtig aber bitte von einem Facharzt klären lassen, ein Hausarzt kennt sich da in der Regel nicht so gut aus, auch wenn er vielleicht das Gegenteil erzählt.
Ausserdem: Es kann sein, dass Du unverträgliches Essen zu Dir nimmst, ohne es zu bemerken, das kann auch dick machen! Stichwort :
Nahrungsmittelunverträglichkeiten, vielleicht auch Allergien in der Richtung.
Beides ist über Blutbilder nicht auszumachen! Da müssen spezielle Tests her, oder aber man testet selber aus. Mit Letzterem umgeht man falsch negatives Testergebnisse beim Arzt. NMI findest Du hier auch als Lebensmittelintoleranzen bezeichnet.

Ich kenne im übrigen eine Dame, die als sie jeden Morgen began Milch zu trinken, auf einmal immer dicker wurde, sie liess es dann.
Sie verträgt keine Milchprodukte meines Wissens nach.
Ich im übrigen auch nicht, obwohl ich nie was davon gemerkt habe...

Nahrungsmittelintoleranzen sind nicht gerade das Steckenpferd der schulmedizinisch ausgerichteten Ärzte, meine Internisten, die ich seit fast 20 Jahren 3 mal die Woche sehe, habe bei mir sämtliche NMI über den gesamten Zeitraum übersehen....Ich halte das nicht für ungewöhnlich.

Zusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln sind auch nicht gut, es sind schlicht Chemikalien mit Nabenwirkungen vor allem als Cocktail wie er in der Regel zugführt wirs. Geschmacksverstärker wie Gluamat und Hefeextract, Aromen würde ich auf jeden Fall meiden, die heizen zusätzlich noch den Appetit an.

Die Nahrung ist das Heilmittel Nr. 1 und wir ernähren uns alle falsch, weil kulturell bedingt nicht argerecht.

Auch für die Seele gut, eine gesunde artgerechte Ernährung für Menschen.

Plastikflaschen oder Tetrapacks meiden, die sondern hormonartige Stoffe ab!



Alles Gute.

Geändert von bestnews (10.09.12 um 09:42 Uhr)


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