Die Last des "Alleinlebens" macht mich krank!

16.02.10 21:25 #1
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Die Last des "Alleinlebens" macht mich krank!

Summer44 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 16.02.10
Hallo Lealee,

das ist wirklich eine sehr interessante Literatur ....! Danke!

Die Komplexiität dieser Thematik wird mir allerdings auch langsam bewusst . Oh Mann, es gibt noch viel zu lesen und zu lernen.

Aber genau das ärgert mich ein wenig. Da gibt es Menschen, die sich Mediziner schimpfen, und eigentlich wäre es deren Aufgabe, sich damit auseinander zu setzen. Da muss ich mich als Patient hinsetzen und stundenlang Lektüre wälzen, um überhaupt eine Chance zu haben?! Das finde ich schon sehr grotesk.

Morgen um 11 Uhr habe ich jetzt erstmal einen Termin bei einen Schulterspezialisten in der ARCUS Sportklinik in Pforzheim. Man möchte nun doch ausschließen, dass die Missempfindungen linksseitig im Arm und in der Hand nicht doch von meiner alter Schulterverletzung (Luxation bei einem Skiunfall) kommen. Dann hätte ich wenigstens mal eine Baustelle weniger ....

Also, weiter geht's in den Kampf um mein Wohlbefinden!

LG
Summer
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lealee ist offline
Rubrikenbegleiterin Entsaften / Mixen
Beiträge: 799
Seit: 05.02.10
Zitat von Summer44 Beitrag anzeigen
Aber genau das ärgert mich ein wenig. Da gibt es Menschen, die sich Mediziner schimpfen, und eigentlich wäre es deren Aufgabe, sich damit auseinander zu setzen. Da muss ich mich als Patient hinsetzen und stundenlang Lektüre wälzen, um überhaupt eine Chance zu haben?! Das finde ich schon sehr grotesk.
Hallo Summer,

da hast du völlig Recht - wenn ich bedenke wie hoch mein Verdienstausfall allein wegen der zeitraubenden Recherchen mittlerweile ist. Andererseits ist es ein Zeichen der Zeit, dass wir als Patienten eigenverantwortlich handeln und Initiative ergreifen müssen, leider mehr als manchem möglich ist. Einerseits sind die Einschränkungen bei den Ärzten sehr groß (systembedingt), andererseits ist der Wirkungsbereich in der Medizin riesig und -ähnlich wie bei Computern- in Umfang und Komplexität von einem Menschen nicht zu überblicken. Was ich am meisten kritisiere ist, dass dies von Ärzten nicht zugegeben wird und die Arroganz (oder Blindheit?) mit der behauptet wird, dies und jenes könne nicht sein weil es ihnen nicht bekannt ist. Oft wird sogar regelrecht fundiertes Wissen negiert und abgelehnt. Ein forschender Geist würde doch jeden neuen Aspekt prüfen oder, wenn er mit seinem Latein am Ende ist, darauf verweisen, dass er nicht helfen kann anstatt dem Patienten einreden zu wollen, er hätte nichts.

Zum Glück gibt es ja die globale Vernetzung mit dem www und wir sind heute wie nie zuvor in der Lage, spezifische Informationen von Betroffenen und Experten zu erhalten und uns umfassend schlau zu machen. Ich denke allein schon deshalb sind wir heute besser dran denn je, auch wenn es mühsam ist.

Falls deine Untersuchung nichts ergibt: das Schulter-Arm-Syndrom wird auch unter Borreliosesymptomen geführt. Aber auch unter HWS-Trauma... Ich habe auch eins.

Viel Glück bei deinem Kampf ums Wohlbefinden - hin zu völliger Gesundheit. Meine Devise lautet: Nie aufgeben!

LG Lealee

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Summer44 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 16.02.10
Lealee,

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen - dem ist nichts mehr
hinzuzufügen!!!

Gute Nacht

Summer
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Summer44 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 16.02.10
Hallo,

so, gestern hatte ich nun den Termin in der Sportklinik bzgl. meiner Schulter. Die ist nach wie vor sehr instabil auf Grund eines Labrum-Abrisses durch die Luxation (Auskugeln) bei meinem Skiunfall vor vielen Jahren.

Heißt, dass die Muskulatur natürlich viel mehr arbeiten muss, um den Arm in Position zu halten. Über viele Jahre hinweg verspannen sich diese dann natürlich auch heftig. Aussage des Orthopäden (Schulter-Spezialist) in der ARCUS Klinik.

Er meinte, dass er empfiehlt, eine arthroskopische Untersuchung zu machen und, wenn nötig, das Gelenk dann direkt zu rekonstruieren ...

Würde bedeuten ca. 6 Wochen Arm in Schlinge, halbes Jahres kein Sport, viel Reha und KG ..... Aber, er kann mir nicht 100%ig versprechen, dass meine Beschwerden dadurch wirklich besser werden. Ist eine reine Stabilisierung der Schulter. Meine Missempfindungen in der Hand und alles andere haben damit wohl nichts zu tun.

So, damit hat er mich nun nach Hause geschickt und ich soll mir überlegen, ob ich eine OP riskieren möchte (Risiko-/Nutzen Abwägung).

Na klasse, jetzt ist guter Rat teuer

Hat jemend von Euch mit so etwas schon Erfahrung gemacht? Schulter-OP?

LG
Summer
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Summer44 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 16.02.10
ICH HAB SCHISS!!!!!

Hallo,

war gestern bei meinem Hausarzt wegen meinem Eisenmangel und habe eigentlich fast beiläufig erwähnt, dass ich evtl. ne Erkältung ausbrüte. Habe ein wenig geröchelt, die Nase war ein wenig zu und ich konnte nicht so richtig durchatmen. Er hat mich abgehört (alles okay) einen Lungenfunktionstest gemacht (alles okay) und einem Routine-Schnelltest (Blutgerinnung glaub ich).

UND ...... die D-Dimere waren leicht erhöht und schon stand das Thema Lungenembolie im Raum. Ich war geschockt - ohne Witz!!!! Er hat mir eine Überweisung für ein Lungenszintigramm ausgestellt und ich versuche nun seit gestern einen Termin zu bekommen.

Ich bin jetzt komplett duch den Wind muss ich gestehen. Ich kann mir nicht vorstellen, eine Lungenembolie zu haben. Eine Alternative zum Lungenszintigramm wäre ein Spiral CT mit Kontrastmittel. Ich habe da aber echt Schiss vor - wegen dem Kontrastmittel und so .... Und außerdem war ich doch erst beim CT (von wegen Strahlenbelastung).

WAS SOLL ICH DENN JETZT MACHEN????? Soll ich denn wirklich aufgrund der minimal erhöhten D-Dimere so einen Aufwand betreiben und mich schon wieder dieser Strahlenbelastung aussetzen? Andererseits habe ich natürlich auch Schiss, dass es wirklich eine LE sein könnte. Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter ....

LG
Summer
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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo Summer,

erhöhte D-Dimere müssen nicht heißen, dass man eine Lungenembolie hat

D-Dimer- Ausschluss von Thrombosen

D-Dimer-Konzentrationen können auch bei älteren Menschen erhöht sein und auch bei hohen Rheumafaktorspiegeln (einem Eiweiß, das bei rheumatoider Arthritis gefunden wird) werden bisweilen falsch positive Ergebnisse gemessen. Stoffe, wie zum Beispiel hohe Triglyzeride, Lipidämie (eine große Menge von Fetten im Blut, die der Patient durch fettige Speisen vor der Untersuchung verursachen kann) und Bilirubin können ebenso wie Hämolyse durch unsachgemäße Gewinnung und Behandlung der Probe falsch positive Werte erzeugen.
D-Dimer*-*Lab Tests Online*-*Tests

Liebe Grüße,
Malve

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Summer44 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 16.02.10
Ja, das ist schon richtig, nur geht kein Arzt das Risiko ein, diesen Wert so stehen zu lassen, ohne eine Zusatzuntersuchung anzuordnen. Das heißt, ich müss jetzt für mich ganz allein die Entscheidung fällen, ob ich die weiterführenden Untersuchungen mache oder nicht. Damit lebt es sich nicht gerade leicht. Und heute geht mein HA auch noch in den Urlaub - na klasse!

Könnte am Montag einen Termin zu einer Lungenszintigraphie haben und soll mir bis dahin Thrombosespritzen geben. Herzlichen Glückwunsch!

So und nun?? Ich weiß nicht, ob ich den Mumm habe, das selber zu entscheiden?!

Hat jemand vielleicht auch schon Erfahrung mit leicht erhöhten D-Dimeren gemacht?

Summer
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Summer44 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 16.02.10
.... und hat jemand schon einmal eine Lungenszintigraphie machen lassen. Da wird einen wohl radioaktives Material gespritzt

Oh mein Gott, mit wird ganz anders bei dem Gedanken!

Ich bin ein echter Schisser

Summer
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Summer44 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 16.02.10
Hallo zusammen,

war nun länger nicht mehr hier ..... Nun gibt es wieder einmal Anlass

Seit geraumer Zeit bekomme ich (komischer Weise meistens um die Augenbrauen herum) sehr schmerzhafte und fiese Entzündungen. Es fängt an mit einer heftigen Schwellung und Schmerzen. Ich habe dann das Gefühl, das Eiter drin ist. Ist aber nicht. Wenn ich mal daran drücke, nässt es nur. Habe mal ein Foto beigefügt.

Ich hatte eigentlich nie Probleme mit meiner Haut, aber im Moment ist es eine echte Katastrophe. Es ist ja nicht nur die Optik (sieht echt schlimm aus), es tut auch mördermäßig weh. Mir schmerzt dann echt das ganze Auge und sogar die Stirn.

Hat jemand eine Idee? Könnte das eine Nebenwirkung von z. B. Leinöl sein (nehme ich gerade täglich). Macht Öl vielleicht die Haut schlecht?

LG
Summer
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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Hallo,

hast du schon an Herpes gedacht?

LG
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Niveau ist keine Hautcreme!


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