Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht

24.10.09 20:15 #1
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Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht

Shorty ist offline
Beiträge: 507
Seit: 12.09.10
Tja .... wie fühle ich mich, wenn ich die Klamotten durch die Gegend schmeisse, wenn ich nicht mehr weiss wohin mit meiner Wut??? Erstmal erleichtert. Dampf abgelassen, meinem Frust und meiner Wut richtig Lauf gelassen anstatt sich andauernd im Griff zu haben.

Ich durfte mir dann auch anhören ich hätte "nen Schaden" weil ich in gewissen Momenten die Klamotten durch die Gegend schmeiße.

Und ausserdem: Sind wir nicht alle ein bischen bluna??

Wer bestimmt denn wer normal ist und wer nicht??

Die "Beschwerde" über das nicht gemachte Frühstück hat mich doch herzlich lachen lassen. Schaaaaaade .... da hatte Weibchen mal keine Lust dem Kerl alles nachzutragen.... Wenn ich mal Zeit habe, werde ich das Wicht mal bedauern.

Ich finde es nicht schlimm, wenn Du ihn in seinem Müll so lässt. Hast ja Recht, er muss so rumlaufen wie er rumläuft, er wohnt in einem Dreckstall (wobei wir wieder bei dem absoluten Witz des Garagenwohnens sind ) und nicht Du. Und die Sprüche mit "Du bist keine gute Ehefrau" .... jaja... lass labern und stell die Ohren auf Durchzug. Da spricht doch nur der Frust darüber dass man mit Dir nicht mehr alles machen kann was man will.

Du sprichst von Jammern ..... Vielleicht kommt der Begriff "Jammern" von "Ich weiss nicht so wirklich was ich möchte" ? oder aber von "Ich habe keinen Antrieb etwas zu ändern".

Ich denke Du hast Dich ein klitzekleines bisschen verändert. Ist doch nicht schlecht, oder?


Ach ja .... Das Männer irgendwas nicht finden wenn es zwei Zentimeter verrückt wurde, ist "normal"

Jaja... dafür bekomm ich jetzt wieder einen auf den Deckel wie Männerfeindlich ich doch bin, aber durch Unterhaltungen mit anderen Frauen wurde dies absurderweise bestätigt.

Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht

Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Zitat von Shorty Beitrag anzeigen
Ach ja .... Das Männer irgendwas nicht finden wenn es zwei Zentimeter verrückt wurde, ist "normal"
Einspruch Frau Shorty!

Für mich ist das erst normal seit ich weiss dass ich an Asperger leide, seit ich weiss dass ich ein visuelles Gedächtnis habe und seit ich weiss dass ich völlig anders ticke als 99,99% der Menschheit...
__________________
** Ich probier´s erst einmal, bevor ich sage das geht nicht... **

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Shorty ist offline
Beiträge: 507
Seit: 12.09.10
Stattgegeben

Ich kenn so einige Männer, die nicht an irgendwelchen Krankheiten leiden und die finden Sachen nicht die direkt vor deren Augen stehen. Ich habe so ein Exemplar zu Hause

Jedes Mal wenn ich höre "... wo ist denn....?" brauch ich nur zu sagen "In Augenhöhe"

Auch das Phänomen "man kann Dinge nicht hoch heben oder zur Seite schieben um zu gucken ob da das gesuchte Teil ist" kenne ich zur Genüge. Und ich stehe wirklich nicht alleine damit da.

Es ist ja auch nicht bös gemeint, ich finde das nur faszinierend.

Ja und ich ticke auch nicht zu 100% wie alle anderen Menschen, aber tut das schon???? Zumal wäre es auch stinklangweilig, wenn alle gleich ticken würden, oder??

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Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Hi Shorty,

Zitat von Shorty Beitrag anzeigen
Stattgegeben

Ich kenn so einige Männer, die nicht an irgendwelchen Krankheiten leiden und die finden Sachen nicht die direkt vor deren Augen stehen. Ich habe so ein Exemplar zu Hause

Jedes Mal wenn ich höre "... wo ist denn....?" brauch ich nur zu sagen "In Augenhöhe"
Vielleicht liegt die Ursache ja auch ganz woanders? Also, es könnte doch sein, dass die Männer der Multitaskingfähigkeit ihrer Frauen nacheifern wollen!? D.h. während sie den Schraubenzieher für die Schranktür der Küchenmöbel suchen denken sie bereits an das Abendessen, die Kerzen, die Streichhölzer, die fehlende Butter, die kaputte Lampe im Kellerflur, das gestalten des Abendprogrammes, die neueste DVD und wann Gelegenheit ist die gemeinsam mit der Frau anzuschauen, uws. usf.

Und daran scheitern sie dann... - es könnte ja sein, dass sie 2 oder 3 verschiedene Dinge gleichzeitig noch "hin"bekämen, an 5 oder 6 ünberfordert sind...

Also wenn ich mir mein Chaos im Kopf und in den Gedankenwindungen so anschaue, dann glaube ich dass das auf mich zutrifft. Vielleicht ist das bei vielen anderen auch so...??

Zumindest hab ich, was das Eigenheim, den Garten, das Auto der Frau, Möbel und anderes angeht, immer 4 bis 5 Projekte gleichzeitig im Kopf, die sich in unterschiedlichen Findungs- oder Realisierungsprozessen befinden. Da kommt es schon mal vor dass ich den Hammer suche, die Motorsense greife und denke: aber die Motorsäge bräuchte auch mal ne Inspektion und wieso ist jetzt gerade die Leuchte des Tiefkühlschrankes aus (weil sie kaputt ist!)...

Gewiss sind viele Männer besser als ihr Ruf - aber schwer zu erkennen...

Liebe Grüsse
Frank
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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
guten Morgen ihr lieben ,

danke, dass ihr so offen über eure Reaktionen redet. Das kann nicht jeder.

Hallo Frank. Gut auch mal einen Mann zu hören, wie er darüber denkt.

Geht mir übrigens auch so wie mit der Motorsäge. Ich könnte auch gleichzeitig im Kopf Rasenmähen, abwaschen kochen und anstreichen. Das führt dann leicht zur Überforderung und man macht entweder zuviel oder gar nichts.

So geht es mir wohl wieder im Moment. Ich sitze hier und überlege, was denn nun am wichtigsten ist. Es ist schon wieder 11 Uhr und ich habe kaum was getan. Doch. Ich habe angefangen mir Gymnastikübungen rauszusuchen. Will ganz genau einige Übungen machen und auch durchhalten. Immerhin habe ich jetzt schon 4 Tage täglich aufgeschrieben, was ich esse.
Dieses konsequente, also bei einer Sache bleiben ist so schwer, und dass will ich üben.

Mein M fängt jetzt erst unten um 11 Uhr an zu frühstücken. Wir haben uns noch nicht gesehen. Wie soll ich ihm da bitteschön das Frühstück machen, wo ich schon ans Mittagessen denken muß?

Heute Morgen wie ich wach wurde, fiel mir ein, dass ich wieder von meinem ersten M (also nicht verheiratet damals)geträumt habe. Ich versuchte in den Traum wieder reinzukommen. Manchmal geht das ja. Ich weiß nur noch das er reinkam ins Zimmer und ich ihn in mein Bett zog. Ich sagte ihm, dass er genauso ist wie mein M, der auch nur in der Garage sitzt. Ich beschwerte mich bei ihm darüber auch, das ich kein Auto habe. Egal welches. Vielleicht dachte ich, weil er eine Autofirma hatte damals, ich bekomme eins. Unsere Garage wäre so groß, dass 3 Autos reinpassen.
Ich merke daran, dass ich ja vielleicht doch ziemlich gefrustet bin, weil mein M so lebt.

Klar, mein M sitzt wirklich jeden Abend, jetzt auch schon wo es kälter wird, mit dicker Jacke und Mütze, in seiner Garage. Bis 24 Uhr durchgehend Fernsehen. Seit Jahren.
Echt. Jeden Abend.
Schwimmen gehen hatte er abgeblockt
Schuhe einkaufen klappte nicht
die Paartherapie blockte er ab
Das ich gesünder koche klappte nicht.
Mit ihm reden klappte nicht.
Einen Brief schreiben klappte nicht.
Eigentlich kann ich überhauptnichts mit ihm anfangen.
Muß zusehen, wie er alles dreckig läßt, was ich aufbaue.

Zu dem Thema, was Männer nicht sehen können. Da rege ich mich wirklich immer auf, leider, wenn ich höre das wäre normal.
Schon immer höre ich, wenn Männer was nicht können das sind eben Männer.

Ich will das jetzt nicht verallgemeinern. Ich rede jetzt wirklich nur ganz ehrlich nur von mir. Von meinen Gefühlen dabei.
Es ärgert mich, das es fast schmerzt. Schon immer.

Meine Mutter sagte ständig von meinem Vater: Du weißt doch, das kann der Papi nicht. Also gar nichts. Sie machte das alles. Ich habe ein ganz schlechtes Männerbild im Kopf.
Mein Sohn entwickelt sich auch schon so. Mein Bruder ist so.
Sie sind unfähig ganz viele alltägliche Dinge zu tun.

Ich rede nur von meinen Männern.

Mir geht das auch so, wenn ich was in der Garage meines Mannes such. Ich finde nie etwas auf Anhieb. Seine Ordnung eben.
Dann fange ich aber an zu suchen. Gibt ja nicht 1000 Möglichkeiten.
Das hat etwas mit meinem Willen zu tun. Ich will das finden.
So sehe ich das und so will ich das scheinbar auch bei meinen Männern hier sehen.
Wenn mein Sohn seine Mütze nicht findet, macht er es zu meinem Problem. Er rennt wirklich ständig hinundher raufundrunter bis er aufgibt. Ich gehe los und finde seine Büchereikarte, seine Mütze, seine Bankkarte etc in Sekunden.
Weil ich seine Hose hochhebe und die Mütze darunter liegt.
Wo soll sie denn sonst sein. Auf dem Dach? Ich gehe dann wohl logisch vor: Wo könnte es liegen.
Das zu denken ist wohl dann zuviel. Oder können sie das wirklich nicht?
Ichhelfe ja auch oft, weil sie sich dann aufführen wie Kinder. Wo ist meine Schaufel, und zwar solange bis ich es tue.
Also ist es wohl wieder meine Schuld, weil ich es ja jahrelang gemacht habe für sie vieles abzunehmen.

Das will ich wohl nicht mehr. Es erfordert meine Kraft und Nerven. Ich sehe mich dabei nur als Krücke.

Ich weiß auch im Moment nicht, was mit mir wieder los ist. Es ist jetzt fast 12 Uhr. Mein M hat wohl grade fertig gefrühstückt. Das ist doch irre.
Mein Sohn liegt noch im Bett. Und ich sitze hier und quatsche vielleicht nur frustrierten Blödsinn.
Für mich sind sie nur faul und bequem, wenn man es auch so sehen darf behindert. Sonst bräuchten sie ja keine Krücke.

Ich will aber meine Schmerzen in den Griff bekommen. Gestern habe ich mir endlich mal meine Fuße ausmessen lassen. Will mir ein paar Einlagen holen.
Habe auch heute Fußgymnastik gemacht. Ich will ganz von unten anfangen.

Ich weiß jetzt auch nicht mir meiner Schilddrüse weiter. Habe es ganz verdrängt. Brauche auch einen Arzt, der mich unterstützt, den ich nicht habe.
Eins verstehe ich aber nicht Frank, falls du das hier lesen solltest.
Wenn du über 30 Jahre Morbus Basedow hast. Wie ist das behandelt worden?
Ich weiß jedenfalls, als ich 1 Jahr mit Tabletten behandelt wurde, ging es mir nicht besser. Wenn du nach den Ärzten gegangen wärst, ginge es dir schlechter.
Bei mir das gleiche. Wenn ich bei meiner Colitis auf die Ärzte gehört hätte...
So kam ich dann immer einigermaßen klar.
Das frustriert auch. Vielleicht ärgert es mich, das mir jetzt gesagt wurde die SD ist (im Moment) ok. Man braucht nicht behandeln. Da komme ich mir bei meiner Ärztin wieder doof vor. Sie sagte ja schon,e s wäre nichts.

Ist frustriert sein nicht ganz schön erbärmlich und feige?

Dann bin ich eben so (im Moment)
Ich habe im letzten Jahr zuvieles versucht und sehr vieles ist gescheitert.

Ich möchte nicht ständig für andere denken, auch wenn es meine Familie ist.
Wenn ich will das mein M und mein Sohn ordentlich aussehen, dann muß ich ihnen die Sachen pflegen. Das heißt nähen, kürzen, waschen, einräumen und auch noch einkaufen.
Möchte ich das nicht tun, muß bzw. sollte ich es aushalten wie sie riechen und aussehen. Dann ist es mein Problem.

Warum sträube ich mich so dagegen. Ist das nicht meine Aufgabe? Würde ich es tun, hätte ich doch weniger Ärger.

inchiostra

Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht

Athena ist offline
Beiträge: 3
Seit: 14.08.09
Hallo,

Zitat von Planer Beitrag anzeigen

Also wenn ich mir mein Chaos im Kopf und in den Gedankenwindungen so anschaue, dann glaube ich dass das auf mich zutrifft. Vielleicht ist das bei vielen anderen auch so...??

Zumindest hab ich, was das Eigenheim, den Garten, das Auto der Frau, Möbel und anderes angeht, immer 4 bis 5 Projekte gleichzeitig im Kopf, die sich in unterschiedlichen Findungs- oder Realisierungsprozessen befinden. Da kommt es schon mal vor dass ich den Hammer suche, die Motorsense greife und denke: aber die Motorsäge bräuchte auch mal ne Inspektion und wieso ist jetzt gerade die Leuchte des Tiefkühlschrankes aus (weil sie kaputt ist!)...
das kann ich nur unterstreichen, genauso ist mein lieber Frank!

Liebe Grüße
von Athena an alle

und ganz persönlich für meinen Schatz

Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht
darleen
Hallo Athena

schön das du damit zurechtkommst...

Viele Frauen können das ja leider nicht..

bei meinen Mann ist das dann auch immer so, 1000 Sachen im Kopf und es bricht dann Chaos aus..bei mir, denn für mich als Asperger macht das dann total konfus..

liebe grüße darleen

Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht
darleen
liebe Inchiostra

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen

So geht es mir wohl wieder im Moment. Ich sitze hier und überlege, was denn nun am wichtigsten ist. Es ist schon wieder 11 Uhr und ich habe kaum was getan. Doch. Ich habe angefangen mir Gymnastikübungen rauszusuchen. Will ganz genau einige Übungen machen und auch durchhalten.
vieleicht kommst du zu unserem *Bewegungsthread*? wir freuen uns über Jeden der dort mitmacht mit Bewegungen und kleinenn Gymnastikübungen..

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen
Immerhin habe ich jetzt schon 4 Tage täglich aufgeschrieben, was ich esse.
Dieses konsequente, also bei einer Sache bleiben ist so schwer, und dass will ich üben.
das schaffst du schon..

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen

Mein M fängt jetzt erst unten um 11 Uhr an zu frühstücken. Wir haben uns noch nicht gesehen. Wie soll ich ihm da bitteschön das Frühstück machen, wo ich schon ans Mittagessen denken muß?
na gar nicht, wenn dein M.so verschiedene Esszeiten hat als du, dann muss er eben zusehen wie er sich Mittags ernährt..ganz einfach..

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen

Klar, mein M sitzt wirklich jeden Abend, jetzt auch schon wo es kälter wird, mit dicker Jacke und Mütze, in seiner Garage. Bis 24 Uhr durchgehend Fernsehen. Seit Jahren.
Echt. Jeden Abend.
Schwimmen gehen hatte er abgeblockt
Schuhe einkaufen klappte nicht
die Paartherapie blockte er ab
Das ich gesünder koche klappte nicht.
Mit ihm reden klappte nicht.
Einen Brief schreiben klappte nicht.
Eigentlich kann ich überhauptnichts mit ihm anfangen.
Muß zusehen, wie er alles dreckig läßt, was ich aufbaue.
mach dich doch nicht daran kaputt..es gibt eben Menschen die auch in Zweisamkeit ihr Leben extra leben...nur musst du zusehen das du nicht auf der Strecke bleibst.. , entweder du kannst das akzeptieren, das er so ist oder es ist eben nicht das Wahre...ändern wirst du ihn auf keinen Fall können...der Zug ist agefahren und ist auch nicht Sinn der Sache.. das dich das frustet mit zunehmder Wutsteigerung , kann ich verstehen..

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen

Zu dem Thema, was Männer nicht sehen können. Da rege ich mich wirklich immer auf, leider, wenn ich höre das wäre normal.
Schon immer höre ich, wenn Männer was nicht können das sind eben Männer.
rege dich doch darüber nicht auf..Jeder Mensch benutz Ausreden für unmögliche Dinge im Leben und wenn die Mehrheit sagt, das die Männer so sind , und die Männer sich darin sonnen, dann wirst du auch das nicht ändern können..er hat das für sich adaptiert..und lebt auch danach..du hingegen ärgerst dich und tust dir damit keinen Gefallen..probiere das nicht so an dich hernazulassen..so lebst du gesünder..

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen

Ich will das jetzt nicht verallgemeinern. Ich rede jetzt wirklich nur ganz ehrlich nur von mir. Von meinen Gefühlen dabei.
Es ärgert mich, das es fast schmerzt. Schon immer.
und genau davon musst du wegkommen..denk an schöne Sachen die dir Spaß machen, die dir Freude bringen..ständiger Ärger vergiftet deine Seele...



Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen
Ich rede nur von meinen Männern.

Mir geht das auch so, wenn ich was in der Garage meines Mannes such. Ich finde nie etwas auf Anhieb. Seine Ordnung eben.
Dann fange ich aber an zu suchen. Gibt ja nicht 1000 Möglichkeiten.
Das hat etwas mit meinem Willen zu tun. Ich will das finden.
So sehe ich das und so will ich das scheinbar auch bei meinen Männern hier sehen.
Wenn mein Sohn seine Mütze nicht findet, macht er es zu meinem Problem. Er rennt wirklich ständig hinundher raufundrunter bis er aufgibt. Ich gehe los und finde seine Büchereikarte, seine Mütze, seine Bankkarte etc in Sekunden.
Weil ich seine Hose hochhebe und die Mütze darunter liegt.
Wo soll sie denn sonst sein. Auf dem Dach? Ich gehe dann wohl logisch vor: Wo könnte es liegen.
Das zu denken ist wohl dann zuviel. Oder können sie das wirklich nicht?
Ichhelfe ja auch oft, weil sie sich dann aufführen wie Kinder. Wo ist meine Schaufel, und zwar solange bis ich es tue.
Also ist es wohl wieder meine Schuld, weil ich es ja jahrelang gemacht habe für sie vieles abzunehmen.
so sieht es aus..bei deinem Sohn allemal..ich sehe das selbst bei mir und meinem Sohn und muss ganz schön aufpassen das es nicht in diese Richtung geht..man tappt aber auch schnell in diese Falle, wegen der Ungeduld und dem sogenannten innwohnenden Helfersyndrom..lass doch deine Männer einfach auflaufen..und das nicht nur einmal..dann wird sich doch eine Umstellung einstellen hoffe ich..?

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen
Das will ich wohl nicht mehr. Es erfordert meine Kraft und Nerven. Ich sehe mich dabei nur als Krücke.

Ich weiß auch im Moment nicht, was mit mir wieder los ist. Es ist jetzt fast 12 Uhr. Mein M hat wohl grade fertig gefrühstückt. Das ist doch irre.
Mein Sohn liegt noch im Bett. Und ich sitze hier und quatsche vielleicht nur frustrierten Blödsinn.
Für mich sind sie nur faul und bequem, wenn man es auch so sehen darf behindert. Sonst bräuchten sie ja keine Krücke.
und genau daraus solltest du dich befreien..naund ! und wenn dein Mann werweißwann frühstückt, und wenn dein Sohn schläft bis sonstwann..das sollte dich nicht so ärgern..du kannst es nicht ändern ohne deine gesammte Situation zu ändern.. , also probiere gelassener damit umzugehen, vieleicht?

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen
Ist frustriert sein nicht ganz schön erbärmlich und feige?
Nein ist es nicht, warum sollte das auch so sein..

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen
Dann bin ich eben so (im Moment)
Ich habe im letzten Jahr zuvieles versucht und sehr vieles ist gescheitert.

Ich möchte nicht ständig für andere denken, auch wenn es meine Familie ist.
Wenn ich will das mein M und mein Sohn ordentlich aussehen, dann muß ich ihnen die Sachen pflegen. Das heißt nähen, kürzen, waschen, einräumen und auch noch einkaufen.
Möchte ich das nicht tun, muß bzw. sollte ich es aushalten wie sie riechen und aussehen. Dann ist es mein Problem.
irgendwann liebe Inchiostra, wird ihnen auch auffallen das da etwas nicht stimmt, nämlich genau dann wenn sie garnichts mehr sauberes zum Anziehen haben und gar nichtsmehr wieder finden,..und bis dahin brauchst du eine lange Leitung..fällst du in dein Muster zurück, geht der Ärger und der Frust wieder von vorne los..

Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen
Warum sträube ich mich so dagegen. Ist das nicht meine Aufgabe? Würde ich es tun, hätte ich doch weniger Ärger.
warum sollte es deine Aufgabe sein?...wer sagt das? es sind 2 Erwachsene Menschn die sehr wohl ihr eigenes Leben haben..und du bist dafür nicht zuständig...in keinster Weise..befrei dich von dieser Rolle..liebe grüße darleen
inchiostra[/QUOTE]

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Athena ist offline
Beiträge: 3
Seit: 14.08.09
Hallo darleen,

Zitat von darleen Beitrag anzeigen
schön das du damit zurechtkommst...


das klappt gut!

Ich räume höchstens einmal, wenn ein angefangenes Projekt stockt, das Werkzeug erst einmal wieder ins Regal.

Wenn es dann weitergeht, hol ich es ganz entspannt wieder!

Liebe Grüße
Athena

Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht

Planer ist offline
Beiträge: 1.735
Seit: 06.08.09
Hallo Athena,

Zitat von Athena Beitrag anzeigen
Ich räume höchstens einmal, wenn ein angefangenes Projekt stockt, das Werkzeug erst einmal wieder ins Regal.

Wenn es dann weitergeht, hol ich es ganz entspannt wieder!
...das musst Du auch! Denn Deine Ordnung ist eine andere Ordnung als meine! Dann würde ich ja gar nichts mehr wiederfinden...

Liebe Grüsse
Frank
__________________
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