Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

05.04.12 18:04 #1
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Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Sascha12 ist offline
Beiträge: 202
Seit: 07.02.12
Hi,Ben Diaz,ich habe jetzt nur deinen ersten beitrag gelesen trotzdem wollte ich dir Antworten !

Ich musste 3 Jahre Diazepam nehmen und kam dann wegen einer anderen geschichte 6 Wochen in ein Krankenhaus und bekam keine einziges Benzo
es war die Hölle, nach vier MOnaten hatte ich wieder angefangen weils einfach nicht ganz ohne geht aber kontrollierter so alle 2-3 Tage 10mg !

Ich habe jetzt drei Wochen keine genommen und merke nichts was nicht schon vorher da war,ich meine mal gelesen zu haben wer einmal einen kalten Benzoentzug hinter sich hat,bei dem wirds später nicht mehr annähernd so schlimm weil das Gehirn sich so krass anpassen muss (GABAnerge-System)!
das es in späteren Fällen anpassungsfähiger ist sprich sich schneller hoch und runter reguliert !Es ist dann sozusagen "ausgeleiert" !

Von dem abgesehen gibt es Leute die so oder so keine extremen Entzugserscheinungen von Benzos haben
,eine Bekannte nimmt seit 20 Jahren bis zu 60 mg Oxazepam(ca 30 mg Diazepam) jetzt bekommt sie keins mehr seit einigen Wochen,ausser etwas gereizt und Agressiv und mit den nerven am Ende (war sie aber vorher schon deswegen auch die Einnahme) ist nix weiteres passiert !


Was mich etwas nervt ist das viele Ärzte den Grund für die benzoeinnahme ausser acht lassen,man nimmt die ja nicht ohne Grund (die meisten jedenfalls) und wenn man die dann absetzt und die alten Symptome kommen wieder sind das laut Ärzten dann Entzugserscheinungen obwohl man das ganze ja schon vor der Einnahme hatte !
Und wenn man dann welche nimmt und die beschwerden gehen weg dann beweist das auch noch die These !
Die Doc´s können doch nicht erwarten dass duch den Entzug die massiven Ursachen der Einnahme verschwinden,manche sind echt besser dran wenn sie es weiternehmen,abhängig hin oder her !

Ich muss jeden morgen Thyroxin nehmen wegen der Schilddrüse und,bin ich da jetzt auch abhängig,ich finde schon !
Und wenn mir der Arzt die Wahl lässt zwischen einem Antidepressivum die eh nichts helfen und einen zwei Meter langen Beipackzettel mit Nebenwirkung hat auf dem unter anderem,Epilepsie,krampfanfälle,Tod,Gweichtszunahm e,Herzstillstand und und und stehen und einem Benzo das mir echt hilft und kaum mehr als drei ernstzunehmende Nebenwirkungen hat,nehme ich gerne ein Benzo,ich würde es auch jederzeit wieder nehmen !

Und übrigens,ja bei Benzos kann man auch Krampfanfälle bekommen eventuell beim Entzug sehr selten,bei AD´s kann man sie während der Einnahme bekommen welch Ironie !

Natürlich muss man vorsichtig damit umgehen,am besten wäre es wenn man jede Woche sein Rezept abholen müsste !

LG Sascha
__________________
Verdammt,ich will mein Leben zurück !! :-(

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LieberTee
Hallo Sascha,

zum Teil kann ich Deine Argumente nachvollziehen. Ich habe jetzt noch einige erschreckende Infos zu Ad gefunden. Sie machen z.B. aggressiv. Die Suizidgefahr steigt....Benzos sind eher noch verträglich dagegen, nur man muß immer mehr nehmen, das ist ein Problem. Und ich frage mich, ob die körpereigene Produktion der entsprechenden Stoffe dadurch nicht völlig zum Erliegen kommt. Es müßte ein homöopathisches Mittel geben, dass die entsprechende Produktion anregt.

Lieber Gruß
LieberTee

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Sascha, danke für deinen Beitrag. Ich denke, es ist bei jedem anders und somit muss jeder seinen Weg finden. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich das letzte 3/4 Jahr durchgestanden habe und komme mittler Weile ganz gut zu recht. Ich kann vieles, wenn auch noch nicht alles, wieder tun, was vorher selbst mit Benzo schwierig war. Für mich liegt es auf der Hand, dass ich mein Leben nur dann voll zurück bekomme, wenn ich diese "Persönlichkeitsverändernden" Medikamente nicht nehmen muss. Benzos nehmen sehr viel Einfluss auf deine Gefühle und somit auch auf deine Handlungen. Sie stellen nicht nur die negativen Gefühle ab, sondern auch die positiven. Ich habe mittler Weile Tage an denen ich mich echt gut fühle und erlebe, was es heisst, sich einfach nur dem positiven Gefühl hinzugeben. Das kommt zwar nur alle paar Wochen für 1-3 Tage vor, aber es zeigt, dass sich was tut und das der WEG für mich wohl der richtige ist. Ich bin optimistisch, was meine Zukunft angeht, auch wenn ich weiss, dass mein alter Job weg ist und ich unter Umständen mich beruflich neu orientieren muss. Aber ich bin bereit für die Veränderung und ich bin bereit negative Gefühle auszuhalten, durchzustehen, damit ich mein Leben immer mehr zurück bekomme.

Liebe Grüße
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo liebe Mitgeschädigten!

Keine Ahnung wie viele hier noch lesen......

ABERRR ich möchte euch allen einen guten Abschluss des Jahres 2012 wünschen - die Welt ist doch nicht untergegangen - und feiert schön in das neue Jahr, dass euch hoffentlich viel Freude bringt!!!

Liebe Grüße
BEN
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LieberTee
Lieber Ben,

schön, dass es Dich noch gibt! Wie geht es Dir jetzt? Ich hoffe, Du hast Dich richtig guuut erholen können und kannst das neue Jahr genießen.

Alles Gute weiterhin und Kraft und Mut!

LieberTee!

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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Zitat von LieberTee Beitrag anzeigen
Lieber Ben,

schön, dass es Dich noch gibt! Wie geht es Dir jetzt? Ich hoffe, Du hast Dich richtig guuut erholen können und kannst das neue Jahr genießen.

Alles Gute weiterhin und Kraft und Mut!

LieberTee!
Hallo Libbi, ja mich gibt es noch....zum Glück ;-)

Ich bin jetzt seit 2 Wochen wieder zu Hause und ich habe das Gefühl, dass es mir nun wieder etwas besser geht. Die Reha war richtig gut, die wussten was sie tun :-)
Körperliche Symptome sind sehr zurückgegangen - meist habe ich noch Verspannungen im Nacken- Schulterbereich und ab und an einen sehr lauten Tinnitus, komme aber damit zu recht.
Schlafen geht bis auf wenige Ausnahmen gut!!!
Ab und an bebe ich innerlich noch etwas, meist beim einschlafen oder morgens, nur selten am Tag.
Angst und Unruhe sind auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Es gibt Tage, da fühlt sich alles normal bis richtig gut an. Laut meinen Ärzten kann ich wohl davon ausgehen, dass es in nächster Zeit noch besser wird und dass ich in den nächsten Monaten wohl auch das AD weglassen kann.
Ab dem 07. Januar beginnt meine Wiedereingliederung, wobei zu bemerken ist, dass mein Job so nicht mehr existiert.... mal sehen, was mich da erwartet. Aber ich nehme es wie es kommt, Hauptsache ich bleibe/werde stabil.
Aber wie gesagt, ich bin mit dem aktuellen Stand schon recht zufrieden.
Ich kann wieder unter Leute, ohne dass ich diese riesige innerliche Anspannung habe.....das ist schon ein richtig guter Fortschritt.

Ich hoffe dir geht es auch gut und besser!?
Auch dir für 2013 alles Gute! Ich wünsche dir, mir und auch ALLEN ANDEREN viele schöne Momente!!!

Liebe Grüße
BEN
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LieberTee
Hi Benni!

Ich freu mich riesig, dass es Dir so viel besser geht und dass Du bald die blöden AD's auch rausschmeissen kannst. Glaub immer an Dich selbst, das ist das Allerwichtigste, dann schaffst Du es, da bin ich gaaaanz sicher!

Eigentlich müsstest Du Dich umtaufen, denn "von" (ben) Diaz(epam) hast Du Gott sei Dank nix mehr.

Mir geht es besser einerseits.... Aber ich habe noch einen kleinen Berg vor mir, der abgetragen werden muss. Von Umwegen halte ich ja anscheinend nicht viel, oder aber ich sehe sie nicht, keine Ahnung. Aber Bergsteigen ist ja gesund, also nichts wie ran. Die Zahl 13 gehört zu meinen Glückszahlen, so kann es in diesem Jahr nur stetig besser werden. Ich bin zuversichtlich und lasse mich nicht mehr so beirren und verwirren, wie ich es noch vor einem Jahr tat.

Ich glaube wieder an mich.

Ich wünsche Dir und allen hier ein gesundes, fröhliches und energiereiches Jahr! Lass uns das Leben einfach genießen!

Libbi LieberTee

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johnny66 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 16.03.13
Hallo.
Ich melde mich zum ersten mal hier im forum und wollte mit euch meine erfahrungen teilen.Im letzten Jahr bekamm ich zum ersten mal in meinem Leben ein Benzodiazepin.Zum anfang ging es mir gut,aber der korper wollte danach immer mehr und mehr.Das Fazit.. nach nur 4 wochen war ich schon abhangig.Ich ging dann zum meinem Doktor und der sagte das ich die Benzos nicht mehr nehmen soll.Ich horte auf ihn und beendete denn witeren konsum der Benzos.Wass danach kamm war die reinste Holle,ich konnte nicht mehr schlafen,hatte schwere angste,kribbeln,ubelkeit,usw.Es wahr schrecklich,ich hatte einen kalten entzug.Nun 7 monate nach dem absetzen habe ich noch immer probleme.Ich habe das Gefuhl das mein Gesicht brennt und habe ebenfalls kleine rote flecken,ich habe auch starken Haarausfall.
Jeder ratschlag und hilfe wurde mir helfen..

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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Johnny, nach meinem Informationsstand und nach meinen eigenen Erlebnissen glaube ich nicht, dass die von dir geschilderten Symptome und Haarausfalll vom Benzo-Entzug kommen. Typische Entzugssymptome sind Ängste, Unruhe, Schlafstörungen. Diese können über Monate anhalten, aber du hast das Zeug ja gar nicht so lange genommen....(4 Wochen)... so dass nach diesen vielen Monaten das Benzo so direkt nicht mehr ausschlaggebend sein sollte. Die Frage ist, warum hast du es denn überhaupt bekommen? Hast du in den letzten Monaten etwas weiteres zu dir genommen - möglicher Weise auf Pflanzlich oder ähnliches..... Haarausfall, gerötete Haut - evtl. reagierst du auch allergisch auf eine Substanz. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass es mit dem Benzoentzug zu tun hat. Selbst, wenn du noch Ängste hast, dürften das wohl eher die psychischen Nachwirkungen vom Benzoentzug sein, der körperliche Entzug dürfte schon längere Zeit abgeschlossen sein. Viele Grüße und alles Gute - BEN
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Hador ist offline
Beiträge: 36
Seit: 28.02.13
ich will zetzt nicht vom eigentlichen thema abkommen, aber gibt es eigentlich auch eine chance dass man vom benzokunsum nicht abhängig wird.
also wenn man zum beispiel nur einmal in der woche welche einnimmt?
theoretisch senkt sich ja dann auch die tolleranzgenze oder braucht die länger als eine woche?


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