Mein Problemthread- Körper, Seele, Geist

19.06.13 15:54 #1
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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Da habe ich wohl Cholesterin durch GOT geteilt.

Mir ist die Formel ehrlich gesagt auch hugo, nur weil mein LDL zu HDL Verhältnis gut ist, kann man damit sicherlich keine Schwermetallvergiftung ausschließen, und auch mit normalen Leberwerten kann man vergiftet sein und die gehen bis 35 bzw. 40-50 für Männer bei 37 Grad. Um zu bewerten ob jemand vergiftet ist halte ich Symptome und die Vorgeschichte schon für aussagekräftiger, nicht nur den Fettstoffwechsel.Und bei mir sind beide Werte eher niedrig, hab aber auch nicht so viel auf den Rippen sowie eine auch gezwungenermaßen eher fettarme Ernährung (vor allem tierische Fette betreffend).

Was die Bauchspeicheldrüse betrifft erschließt sich, mal abgesehen davon dass ich wahrscheinlich ohnehin keine PI habe, mir nicht ganz warum man die bei einer Bauchspiegelung nicht darstellen können sollte? Es fallen ja schlechte Sichtbedingungen durch Luftüberlagerungen wie das zb. manchmal beim Ultraschall ist weg. Und irgendwie muss man ja zb. auch ne Pankreasfibrose oder einen Tumor sicher diagnostizieren können. Also für mich nicht ganz logisch...

Ich sehe sowieso keinen großen Sinn mehr darin weiter zu berichten, entweder meine SM Vergiftung wird nicht ernstgenommen oder man bekommt Verweise auf schwere Organschäden uä.
Als ob es dazwischen nichts gäbe.

Ich ziehe jetzt sowieso mein eigenes Ding durch, Leberreinigung, glutenfrei, Blutgruppendiät,weitere Optimierung des Lebensstils allgemein, NEMs, Ansparen auf eine sichere Amalgamentfernung,entgiften usw....
Alles andere wie Schulmedizin, Spekulationen, Werte usw... bringen mich sowieso nicht weiter.

Dies sollte jetzt auch niemand hier persönlich oder beleidigend auffassen, aber nur damit man weiß warum ich mich jetzt eine Weile nicht mehr melden werde.

Machts gut,

catlady

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Naturkind ist offline
Beiträge: 1.297
Seit: 10.03.13
Ist doch vollkommen ok.

Viel Erfolg bis dann ...

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NicoleG ist offline
Beiträge: 334
Seit: 30.07.12
Hey catlady,

mich würde es sehr interessieren, wie es dir durch/nach der Leberreinigung geht.
Und ob du dich schon mal mit dem Thema Methylierung (wie ich es dir schon mal vorgeschlagen hatte) beschäftigt hast.

VG
Nicole
__________________
Leben heißt nicht zu warten, dass der Sturm vorüberzieht, sondern lernen, im Regen zu tanzen.

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de bear ist offline
Beiträge: 962
Seit: 16.06.13
Zitat von Naturkind Beitrag anzeigen
Hallo de bear,
schau mal hier im Thread auf Seite 4 #37.
Da findest Du einen Verweis auf den Ursprung der Formel.

LG
Danke, Naturkind.

habe jetzt alte Befunde ausgegraben, 2009 hatte ich GOT 20, jetzt 18. Ich bin aber immer brav am Leberpflege machen, mit Bitterkräutern und Komplexpräparaten aus homöopathischen und phytotherapeutischen Mitteln. Zumindest sieht es nicht so ganz schlecht aus.

@ catlady:
Lass dich nicht irritieren, andere wissen doch grundsätzlich viel besser wie es einem geht und was einem gut tut als man selber!

Einer meiner Halbbrüder sagte mal sinngemäss dass wenn es einem schlecht geht zumindest die Hälfte davon die guten Ratschläge der anderen sind.

Wie auch immer, lass es dir nicht verdriessen.
Alles Gute!

LG de bear

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
So jetzt wollte ich doch mal wieder updaten, habe einen ellenlangen Text verfasst, hab mich vertippt und alles war weg. :(

Nun hab leider keine Zeit (und auch Lust) mehr alles nochmal zu schreiben und werde das Ganze wohl auf nächstes Wochenende verlegen (bin zurzeit auch in einem Kurs und nachmittags dann meistens zu müde für den PC bzw. habe keine Lust mehr ihn anzumachen)...

Ich denke dass ich nächste Woche nochmal genauer berichte über den momentanen Zustand, die Leberreinigung, meine Ernährung, nochmal was zu Cholesterin usw...

lg catlady

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Hallo

Nun versuche ich den Bericht von letztes Mal, der mir leider verloren ging, in Kurzfassung zu verfassen:

1. Leberreinigung: vor mehr als einer Woche, habe alles nach diesen Anweisungen befolgt:

Leberreinigung Clark Anleitung

Schiefgegangen ist die Nahrungskarenz ab 14 Uhr, ich musste einfach ein paar Reiswaffeln und etwas gedünstetes Gemüse essen, fühlte mich gegen 19 Uhr schon ziemlich schwach und mir war übel, genauso wie beim Einschlafen.

Stuhlgang hatte ich erst am nächsten Tag, allerdings keinen Durchfall, jedoch hatte ich auf das Salz etwas Brechreiz gehabt.
Auch Olivenöl und Grapefruitsaft schmeckte nicht besonders gut, habs aber runtergewürgt.

Ahja Laktulose habe ich auch genommen (20ml), an dem Tag hab ich ja gar nix fettiges oder eiweißreiches gegessen. (ich hoffe der Sirup verfälscht das Ergebnis nicht)

Ob Gallensteine dabei waren kann ich so nicht sagen, es gab schon ein paar grünlichbraune Bröckchen im Stuhl, allerdings nicht massenweise und ich schaffte es auch nicht, mit einem Handschuh da reinzufassen (natürlicher Ekel).

So nun kann ich nicht sagen ob es Nahrungsreste oder die Gallensteine durch die Leberreinigung waren...

Die Tage danach hat sich eigentlich nichts wirklich verändert, ausser dass ich fast zwei Tage lang Migräne hatte, allerdings erst am übernächsten Tag danach, könnte aber vielleicht trotzdem die Entgiftung gewesen sein.

Vor einigen Tagen hatte ich wieder mal größere Probleme mit Kreislauf/Übelkeit und Unterzuckerungsgefühl, habe das aber in den Griff bekommen (wir dürfen im Kurs gottseidank regelmäßig Pause machen).
Ich weiß nicht ob das noch mit der Leberreinigung, die da ja schon eine Woche und mehr zurücklag zusammenhängen kann.

In einigen Monaten werde ich auf jeden Fall nochmal eine Leberreinigung durchführen.

2. Glutenfrei/Blutgruppenernährung

Der Bauch sieht immer noch so aus wie in der letzten Zeit, also irgendwie leicht aufgebläht, auch dann wenn ich mich nicht so fühle, esse seit zwei Wochen wieder total glutenfrei und werde mal schauen ob sich da was verbessert.
Sollte gf nix bringen werde ich auf die Getreidesorten umsteigen die für meine Blutgruppe empfohlen werden und die Sorten streichen die vermieden werden sollten (habe übrigens A, wär hätte das gedacht *g*?)
Irgendwie scheint da bie mir schon was dran zu sein, denn auch als ich noch keine Unverträglichkeiten oder dergleichen hatte, habe ich geschmackstechnisch viele Dinge schon eher herausgepickt oder häufig verschmäht.

Ansonsten hat sich bei mir langfristig nicht wirklich viel verändert, alle paar Tage mal leichte Anflüge von Benommenheit, ansonsten nehme ich immer meine Erhaltungsdosis Laktulose und Fleisch hatte ich jetzt schon länger nicht mehr (auch kein Geflügel)

Was Cholesterin betrifft, habe ich mal was Interessantes dazu gelesen und zwar wegen Zirrhose:

Die meisten Zirrhosepatienten haben angeblich eher niedrige Cholesterinspiegel, teilweise unter 130 oder sogar unter 100 (Gesamtcholesterin). Im Anfangsstadium soll angeblich HDL absinken und LDL oft noch normal oder zu hoch sein, bevor LDL ebenfalls sinkt.

Ich denke dass mein Fettstoffwechsel, für den Fall dass ich wirklich eine Zirrhose hätte, sehr sehr gut sein müsste.
Mein Gesamtwert ist bei 157, was schon mal nicht hoch aber auch nicht niedrig ist.

Wenn die Triglyceride dermaßen niedrig sind wie das bei mir ist und im untersten Normbereich liegen, spricht das meistens für eine fettarme Ernährung (vor allem was tierische Fette betrifft) und das heißt auch dass mein Cholesterinspiegel wahrscheinlich nur zu einem geringen Teil durch die Nahrung, sondern hauptsächlich durch Eigenproduktion beeinflusst wird.
Und bei einer Zirrhose sinkt normalerweise mit der Zeit die Eigenproduktion auch vom Cholesterin und wenn man sich dann auch noch fettarm ernährt (wie das bei mir durch das Meiden vieler tierischer Produkte zustandekommt), dann kann man sich das Resultat in den meisten Fällen wohl denken....

Nun tierische Fette meide ich meistens ja schon wegen meiner Benommenheitsproblematik, allerdings habe ich in letzter Zeit auch nicht viel pflanzliche Fette zu mir genommen, sondern im Ganzen recht wenig.
Allenfalls jeden Tag bzw jeden zweiten Tag (ca 4-5 Mal pro Woche ein Ei aus guter Haltung)

Das HDL ist ja das gute Cholesterin und man liest immer Normbereiche ab 35 oder 45 die man mindestens haben sollte.
Nun hatte ich im Sommer 2012 einen Wert von 68 (da kannte ich das Gesamtcholesterin nicht) und vor kurzem einen Wert von 65, also nicht großartig veränderlich.

Es ist auf jeden Fall kein zu niedriger Wert aber ich denke auch kein überdurchschnittlicher und schätze jetzt mal so grob dass ich damit für eine Frau wohl im Mittelfeld liegen dürfte (nur rein interessehalber wegen der Norm ab 45 mg/dl, HDL ist ja das gute Cholesterin).

Im Großen und Ganzen glaube ich mittlerweile auch immer weniger dass ich eine Zirrhose haben könnte, habe zwar ein paar ähnliche Symptome und Terrys Nails
und ein Wert war mal grenzwertig (Cholinesterase), aber ansonsten spricht ja von den anderen Ergebnissen her alles dagegen, es scheint seit Längerem auch nicht mehr negativ
fortzuschreiten, verbessert sich aber auch nicht wirklich bzw. wie es aussieht eventuell nur sehr sehr langsam.
Langfristprognosen sind da wohl schwierig, da sich das damals alles innerhalb einiger Wochen entwickelt hat...

Nur was ist dann los mit meiner Leber, denn irgendwas scheint da wirklich nicht zu stimmen?

Was ich gerne wissen würde und ich mich in Anbetracht der Beschwerden/Werte usw... schon länger frage:
Gibt es etwas ähnliches wie eine Leberschädigung die sich mit der Zeit wieder rückbildet, nicht großartig entzündlich sondern eher degenerativ verläuft, sich aber trotzdem über einen eher geringen Zeitraum bildet und wofür es zb toxische Auslöser gibt ( zb Umweltgifte und irgendeinen Faktor der das Fass dann zum Überlaufen bringt).
Ein Problem das weder eine Fettleber, noch eine Hepatitis, weder eine spezielle Lebererkrankung wie zb eine Speicherkrankheit noch eine Zirrhose oder Krebs ist, aber Symptome verschiedener Leberprobleme teilt. Komplizierte Formulierung, ich weiß...

Was ich bald noch anfangen werde ist Lecitihin Granulat, soll ja gut für die Leberregeneration sein, ich werds mal versuchen.

lg catlady

Geändert von catlady (14.11.13 um 19:24 Uhr)

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Mal wieder ein Update:

Meine Gesundheit hat sich die letzten Tage leider wieder verschlechtert, dieses Mal sind es aber nicht die Benommenheitsattacken die mir am meisten zu schaffen machen, sondern es ist grad wieder alles andere aktuell, vor allem Dinge die sich die letzten Jahre z.T auch schon gebessert hatten.

Seit fast einer Woche habe ich vermehrt anfallsartige Blutdruckspitzen, nervösen Magen (könnte mit dem Blutdruck zusammenhängen, ich denke dass das vielleicht immer schon vom Blutdruck kam), häufigen Schwindel, vor allem wenn ich aufstehe, Engegefühl im ganzen Körper, komisches Verhalten meiner Blase (entleert sich fast nur abends oder beim längeren Liegen, dafür dann umso stärker)

Blutzucker ist immer normal, obwohl ich mich zeitweise wie unterzuckert fühle und etwas essen die Symptome auch ein wenig lindert.
Ich vermute dass ich mich die letzte Zeit wohl etwas mangelhaft ernährt habe, mir oft nicht Zeit genommen habe fürs Essen, die Portionen wohl sehr klein waren, neben Vermeidung tierisches Eiweiß usw...war ja nun auch wieder Verzicht auf Gluten auf dem Programm (wohl auch zu wenige gute Alternativen für die Lebensmittel gefunden) und ich hatte letzte Woche auch noch privat Stress.

Wahrscheinlich spielt mein Cortisol gerade wieder einmal verrückt (Cortisol macht ja den Blutdruck höher) und ich weiß dass ich den BD bei solchen Zuständen jetzt lieber nicht mehr messe, da es dann womöglich noch schlimmer wird wenn ich an die ganzen Folgen und möglichen Ursachen von hohem BD denke oder daran dass er vielleicht noch mehr ansteigen könnte...

Die Symptome von denen ich da spreche sind: Engegefühl im ganzen Körper, so als ob sich alles zuschnürt, nervöser Magen mit Übelkeit und Luft aufstoßen, Schwitzen (tu ich normalerweise sehr wenig), teils abwechselnd mit Frösteln, Kurzatmigkeit, teilweise auch mit Herzrasen aber nicht immer.
Bei der Messung ging ich eigentlich erst von einem niedrigen BD aus, aber der Schreck kam dann als ich 163/95 gelesen habe.
Klar ist das für viele nicht besonders hoch und manche haben chronisch Werte von fast 200 und würden da drüber lachen, aber ich spüre das, bei mir verursacht das ziemlich ungute Symptome.

Wahrscheinlich liegts auch daran weil ich meistens eher einen normalen Blutdruck habe.

Mittlerweile habe ich auch eine Theorie dazu: ich vermute dass mein Stresshormonpegel sehr stark schwankt, und das vermutlich nicht nur durch Stress alleine sondern sehr wahrscheinlich auch durch hormonelle Störungen, vor allem Cortiosol. Würde auch den Bezug zum Blutzuckersystem herstellen und meine auch teils starken Reaktionen zb auf höhere Mengen Koffein erklären würde.

Mein Morgencortisol im Blut war ja schon mal etwas erhöht, die Ärzte schien es aber nicht so besonders zu interessieren, weil es wohl für einen Cushingverdacht nicht ausreicht und ich auch alles andere als typisch dafür aussehe (staturmäßig).
Mittlerweile schließe ich folgendes Krankheitsbild bei mir auch nicht mehr so ganz aus:

Autonome Neuropathie - DocCheck Flexikon

habe leider fast alles Symptome, angefangen vom Körpertemperaturempfinden über die Blutdruckschwankungen über die Magen/Aufstoßproblematik, Atemprobleme bis hin zum verstärkten Harndrang im Liegen (hab ich auch wo gefunden)

Und ich hoffe dass die Problematik nicht chronisch wird, bzw dass es zumindest cortisol- bzw stresshormonabhängig bleibt und sich nicht verselbstständigt.
Nennt man dann wohl Neurostress in seiner übelsten Form, vor allem wenn das chronisch bleibt.

Ursachen von AN sind ja laut Quellen oft Diabetes,Hyperthyreose,Vaskulitis, hereditäre Dysautonomien, terminales Nierenversagen, Amyloidose und lauter so schöne Dinge, auch die Amyloid Polyneuropathie findet sich da wieder.
Für Amyloidosen könnte es übrigens leider ein paar Hinweise in meiner Familiengeschichte geben, ich hoffe dass das nur eine wilde Spekulation meinerseits ist.
Allerdings können einige Leute damit anscheinend auch relativ alt werden, je nach Schweregrad, Verlauf und Alter beim Beginn der Beschwerden.

Wahrscheinlich sind aber auch Schwermetallvergiftungen und schwere Nährstoffmängel als Ursache für sowas möglich, denke ich zumindest mal als Laie.
Schulmedizinische Quellen verleugnen oder wissen das ja generell meistens nicht.

Auch die Nervenschmerzen in meinen Fingern und teilweise in den Zehen sind wieder da, meistens tritt es morgens stärker auf, manchmal auch nachts, Schwäche zieht in die Arme bzw Beine, ist jetzt nicht so dramatisch, obwohl es trotzdem nervt.

Nur hat sich dieses Problem vor einiger Zeit jetzt mal längere Zeit gebessert, vermutlich durch Vitamin B12, was ich aber jetzt auch weiterhin noch nehme.

Wie ich die konstitutionelle Problematik so gut wie möglich in Schach halte:
Kalium im Notfall, Magnesium werde ich jetzt höher aufdosieren, soll ja den BD senken, eventuell soll Kalzium auch gut (auch bei akuter) Hypertonie sein.

Dazu trinke ich Magentees, pflanzliche Tropfen und Dragees für die Übelkeit.

Atemübungen, Entspannung, Meditation, mich zurückziehen, auf meine Körperlage achten, auf eine gute Ernährung achten

sicherheitshalber nehme ich auch manchmal etwas Laktulose dazu, auch wenn es da meist keine Anzeichen von Benommenheit gibt, aber wer weiß schon wirklich so genau was da gerade alles bei mir abgeht.

Ritalin und andere Stimulanzien vermeide ich selbstverständlich total, da ich ohnehin auch etwas Angst um mein Herz habe und auch eine solche Ursache nicht ganz ausschließen kann (auch wenn eher unwahrscheinlich ist)

Spüre dadurch wenigstens leichte Verbesserungen und mehr kann ich momentan wohl wirklich nicht tun und ich hoffe dass es sich bald wieder einpendelt und verbessert, schließlich scheint diese Problem ja doch schon lange latent vorhanden zu sein, so richtig schlimm ist es aber jetzt schon länger nicht mehr gewesen.

Ich war vor ein paar Tagen schon so weit dass mir im Auto als Beifahrer ganz anders wurde (der Fahrer konnte nicht mehr schneller als 60 km/h fahren), geschweige den selbst zu fahren, was ich ohnehin auch wegen der chronischen Müdigkeit schon stark reduziert und eingeschränkt habe.
Wenn das jemand mitkriegen würde von meinen ganzen Problemen und so, wäre ich den Führerschein wahrscheinlich sowieso schon längst los.

Psychisch bin ich momentan auch neben der Spur, bekomme schnell Wutanfälle, zb bei so Dingen wenn die Nachbarn laut sind, die Entfremdung der Umgebung ist wieder stark, teils Stimmungsschwankungen mit teilweise Heulattacken wegen Kleinigkeiten, Kontrollwahn, Misstrauen und übertriebenes Was- wäre- wenn- Zukunftsdenken.

Ein Endokrinologe wäre da wohl mal gut, vor allem wegen dem Cortisol aber meine Ärzte interessiert das wahrscheinlich gar nicht.

Benommen und benebelt war ich während der letzten Tage zum Glück nur einmal, in der ganzen letzten Zeit vielleicht ein paar Male, nehme auch immer noch meine Erhaltungsdosis Laktulose.
Gottseidank hilft Laktulose, allerdings möchte ich auf Dauer von dem Zeug auch wieder runterkommen, da es sowieso nur Symptombehandlung ist und ich sobald ich die Erhaltungsdosis mal reduziere, zu Verstopfungen neige.
Vermute dass der Darm sich dran gewöhnt und davon träge wird, obwohl ich eigentlich nie so krass abführende Effekte davon gemerkt habe.

Ich hoffe dass sich mein Leberproblem oder was das auch immer sein soll, bald mal wieder regeneriert und zurückbildet, Druckgefühl im rechten Oberbauch, chronische Müdigkeit und weitere Symptome sind halt vorhanden seit dieser ganzen Geschichte, es wird in diesem Punkt bisher aber zum Glück langfristig auch nichts schlechter.

Geändert von catlady (01.12.13 um 10:49 Uhr)

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catlady ist offline
Themenstarter Beiträge: 840
Seit: 29.09.12
Nachtrag:

Wegen der Leber, Zirrhosewahrscheinlichkeit möglich oder nicht, blicke ich auch nicht wirklich durch: meine Werte sagen dass eine Zirrhose sehr unwahrscheinlich ist (außer vielleicht die Cholinesterase), jedoch deuten zb viele Symptome und die Fingernagelveränderung leider drauf hin.

Ich werde jetzt weiterhin versuchen alles Beste für meine Gesundheit zu tun und auch die Leberschonpräparate (Lecithin, Artischocke) weiterhin einnehmen, die Leber und meine allgemeine Gesundheit so gut wie möglich schonen, Körper und Psyche gut behandeln, Stress soweit wie möglich vermeiden, meine NEMs einnehmen (Antioxidantien wie Vitamin C und E eventuell erhöhen, da oxidative Schäden bzw. oxidativer Stress auch eine große Rolle zu spielen scheinen)

Zudem erwäge ich, sollte lebermäßig keine Besserung eintreten, auch folgende Werte in den nächsten Monaten bestimmen zu lassen:

-Hyaluronsäure im Serum
-Prokollagen 3
und nochmal die Cholinesterase.

Die ersten zwei Werte sollten anscheinend im Blut als bisher sicherste Nachweise für eine Leberfibrose oder Zirrhose sein, je höher der Wert, desto wahrscheinlicher soll eine krankhafte Veränderung der Leber vorhanden sein, wobei es auch ein paar andere falsch positive Ursachen geben soll.

Ich hoffe nur dass die meisten Labore das standardmäßig bestimmen können, vor allem bei uns in Ö (nicht gerade Wien).

Vielleicht weiß da ja jemand mehr drüber?

-Kalzium in höherer Dosis werde ich wegen dem Blutdruck mal versuchen, vor allem solange das Thema aktuell ist kann ich das mal probieren?
Wie weit bin ich sicher (wieviel mg täglich) um vor einer Überladung mit Ca gefeit zu sein ?
(möchte keine Elektrolytentgleisungen oder Nierensteine, Verkalkung usw. riskieren), natürlich werde ich es soweit es geht übern Tag verteilt einnehmen.
Bei Magnesium werde ich jetzt insgesamt erstmal auf 450 mg hochgehen, ich hoffe das ist sicher.

Meine Ernährung muss ich auch verbessern und da sich zum Thema leicht aufgetriebener Bauch durch total glutenfreie Ernährung bisher nichts geändert hat, werde ich mich ab nächstem Wochenende so gut wie möglich nach der Blutgruppendiät für Blutgruppe A ernähren, das heißt einige glutenhaltige Getreidesorten sollen ja verträglich sein und wieder mehr Lebensmittel "erlaubt".
Mal schauen.

Amalgamentfernung muss ich aus Kostengründen wohl noch auf die längere Bank schieben, obwohl es sicherlich sehr viel mit meiner Nervensymptomatik, oxidativen Stress, Psyche, Leber usw. mit zusammenhängt, wahrscheinlich auch eine der Hauptursachen ist und es somit oft nicht viel braucht, um alles bei mir durcheinander zu bringen.
Ich hoffe auch dass meine Symptomatik nicht durch eine (auch sichere) Entfernung der zwei Plömbchen noch schlimmer werden könnte.

So das war jetzt mal wieder länger und detailierter wie geplant, danke fürs Lesen falls ihr die Geduld hattet.

lg und noch einen schönen Restsonntag

catlady

Geändert von catlady (01.12.13 um 10:53 Uhr)

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darleen
Zitat von catlady Beitrag anzeigen
-Kalzium in höherer Dosis werde ich wegen dem Blutdruck mal versuchen, vor allem solange das Thema aktuell ist kann ich das mal probieren?
Wie weit bin ich sicher (wieviel mg täglich) um vor einer Überladung mit Ca gefeit zu sein ?

Hallo Catlady

warum willst du dir Calzium geben ? wenn dein Magnesiumpegel nicht stimmt, lagert sich das ab in den Blutgefäßen und in den Organen und verhindert die Magnesiumaufnahme im Körper

Magnesium wäre bei Blutdruckentgleisungen eher angesagt , auch für die Regeneration der Leber ganz wichtig das Magnesium

dann drück ich dir mal die Daumen das mit der Leber nicht das ist, was du vermutest

liebe grüße darleen

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catlady ist offline
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Seit: 29.09.12
Hallo darleen

Ist das wirklich schlecht wenn ich auch Ca nehme, vielleicht im Zeitabstand zu Mg und nicht soviel bzw. nur im Akutfall wenn der Blutdruck steigt??

Mein Ca Wert im Serum betrug 2,34, klar ist diese Untersuchung schon wieder etwas länger her und es könnte sich mittlerweile auch verändert haben, war aber ziemlich in der Norm. Obwohl der Serumwert ja nicht immer so aussagekräftig sein sollte...

Magnesium weiß ich leider aktuell nichts, hab vor einigen Jahren mal eine Bestimmung machen lassen, weiß aber nicht mehr wie es ausgefallen ist (glaube aber in der Norm sonst wüsste ich es sicher), Kalium im Serum war letztes Mal aber ziemlich an der Unterkante.

Natrium war 139, Ka war 3,71 und Ca 2,34, das weiß ich noch auswendig (kann mir gut Zahlen und Nummern merken)

Natrium soll man auch eher meiden bei Bluthochdruck, mach ich die letzten Tage sowieso schon.

Beta Blocker ist wohl keine gute Alternative, da ich normalerweise nicht langfristig erhöhten BD habe, öfters wohl auch (zu) niedrigen BD habe und ich bei mir mit einer zu starken Senkung rechnen würde, außerdem lebe ich nach der Devise: Chemie nur im Notfall und soweit es geht nur vorübergehend.

Am besten wäre wohl sowas wie ein "natürlicher Cortisolsenker", Stressvermeidung ist zwar immer gut als erste Maßnahme, hilft aber bei mir leider meist nicht als alleinige "Therapie", und ich gehe auch nicht von einer rein psychisch bedingten Hormonentgleisung aus, obwohl es sicherlich zum Teil auch mit reinspielt.

Wegen Magnesium und Leber habe ich auch schon oft von den Zusammenhängen gehört bzw. gelesen und irgendwas scheint ja mit der Leber zu sein.
Ich hoffe natürlich auch nicht dass es ein irreversibler Schaden a la Zirrhose ist, direkt vermuten würde ich es jetzt so gesehen anhand der Blutwerte und der Vorgeschichte auch nicht, obwohl ich natürlich auch so meine Zweifel habe (vor allem wegen dem Ansprechen der Benommenheit auf Laktulose, dem erdig-eklig-süßlichen Geschmack im Mund den ich zeitweise häufiger hatte und meiner Terry Nails.)
Vermutlich könnte es aber ein reversibles Problem auch sein, ein Verwandter von mir hatte mal eine ungeklärte Episode von Gelbsucht und lange danach noch erhöhte Leberwerte und er lebt auch noch. (vermutete Ursache war auch seitens der Ärzte wohl ein starkes Umweltgift/Chemikalie, ist jetzt sicherlich schon mehr als 10 Jahre her).
Der Verlauf und Vorgeschichte war zwar anders als bei mir, aber naja.

Ich erinnere mich auch noch dass ich vor ein paar Jahren auch für eine Weile wochenlang Druck im rechten Oberbauch hatte und komischen Stuhlgang, damals aber keine chronische Müdigkeit, Benommenheit oder sonstige neue Symptome aufgetreten sind.
Damals waren glaub ich sogar meine Albuminwerte etwas niedriger als bei meinem letzten Blutbild, aber auch noch in der Norm und Leberwerte waren damals laut Ärzten normal, auch wenn ich nicht mehr gefragt habe wie genau es mit den weiteren Werten aussah.
Auch wenn damals die Beschwerden nach einigen Wochen langsam wieder komplett verschwanden, erinnere ich mich noch irgendwie dunkel daran, dass ich die Zeit davor wohl auch regelmäßig mehr NEMs als sonst eingenommen habe, welche weiß ich nicht mehr so genau, aber vermutlich ua. auch Eisen und auch Vitamin A könnte darunter gewesen sein, allerdings nichts davon in Hochdosis.
Ansonsten sind mir bei meinen restlichen NEMs zum Glück noch nie Verschlechterungen meiner Gesundheit aufgefallen, Kupfer habe ich auch noch nie eingenommen soweit ich weiß und ich glaub es war auch nirgendwo dabei. Kann es aber auch nicht soo ganz sicher sagen jetzt.

Irgendwie scheint alles mehr auf chronisch-entzündliche Geschichten hinauszulaufen, eventuell bin ich seronegativ für irgendeine milde und schubweise verlaufende AI-Geschichte (Symptome dafür gabs ja in den letzten Jahren seitdem ich körperlich krank bin schon öfters).
Soll ja auch hin und wieder mal vorkommen...und was kann man schon wirklich sicher sagen.

Aber ich gebe der Lebersache jetzt noch einige Zeit und versuche das wieder hinzukriegen, wenn es sich nicht verbessert möchte ich aber schon mal sicher ausschließen können woran ich bin, denn auch falls sich die Symptomatik nicht wirklich verschlechtert, aber auch langfristig nicht bessert, möchte ich doch Gewissheit über das Ausmaß der Problematik haben.

So gesehen bin ich aber vorerst doch beruhigt über meinem bisher guten Status von Hämoglobin, Erythrozyten,Entzündungswerte und vor allem von Thrombozyten und Albumin. Transaminasen sollten ja nicht immer so aussagekräftig sein.

Das war jetzt aber schon wieder zu weit ins Offtopic...

Wegen Kalzium bin ich ja auch vorsichtig weil mir zuviel davon (waren aber glaub ich über 1000 mg auf einmal) schon mal kurzfristig nicht so gut bekommen hat und unser Wasser ohnehin auch sehr kalkhaltig ist.

lg und danke für die Tipps,

catlady

Ps: Wieviel mg Magnesium würdest du als "sicher" empfehlen, zuviel auf einmal kann ja angeblich auch einiges durcheinander bringen im Mineralstoffhaushalt...

Worauf die Kreislaufprobleme jedoch schon öfters etwas ansprechen sind Energiezufuhr, Nahrungsaufnahme, notfalls Traubenzucker, Magentees, Ruhe und Entspannung, wechselnde Körperhaltung, oft merke ich auch ein Ansprechen auf Zufuhr von Kalium, vor allem wenn das Ganze von übererregtem Harndrang begleitet ist, wie ich es zb oft nach Koffeingenuss bekomme.
Das Absinken fühlt sich dann oft sehr erleichtert an, als eine Art wohliges Gefühl im Brustraum und Beruhigung des Kreislaufes.
Aber momentan brauche ich wirklich noch ein paar Methoden mehr um es in den Griff zu kriegen...

Geändert von catlady (01.12.13 um 12:10 Uhr)


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