Finanzielle Absicherung bei Krankheit?

17.02.14 16:59 #1
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Finanzielle Absicherung bei Krankheit?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Aber Du wolltest doch wissen , wie Du Dich finanziell absichern. kannst?

Ob Du Dienstunfähig bist oder Berufsunfähig....das sind doch nur Begriffe...entsprechend Deiner beruflichen Situation.
Wenn Du nie wirklich gearbeitet hast...kannst Du doch auch finanziell nichts erwarten.

Ich fürchte einfach , das hier viele Illusionen verbreitet werden.....
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LG K.

Geändert von Kullerkugel (20.02.14 um 13:11 Uhr)

Finanzielle Absicherung bei Krankheit?

Sternenbande ist offline
Themenstarter Beiträge: 78
Seit: 26.01.11
So über BU-Versicherungen habe ich mich nun schlau gemacht und es scheint meistens nicht möglich zu sein, wirklich an Geld zu kommen, wenn man tatsächlich krank wird.

Gibt es daher Alternativen?

Finanzielle Absicherung bei Krankheit?

James ist offline
Moderator
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Beiträge: 5.914
Seit: 20.05.08
gibt es nach meiner Kenntnis nicht!
Und auch bei einer EU/BU muß man kämpfen, um nach dem Ernstfall einen bescheidenen Ausgleich zu bekommen. Zum Glück klagt man dann vor dem Sozialgericht und das ist in D kostenfrei. Nach meiner Erfahrung setzen die Versicherungen darauf, dass man vor dem Urteil entnervt aufgit oder verstirbt.
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Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Hallo Sternenbande,

ich denke - wie andere auch schon geschrieben haben - Du bräuchtest eine Diagnose, um Unterstützung wegen einer chronischen Krankheit / Arbeitsunfähigkeit zu bekommen.
Wenn ich das richtig verstehe, hast Du selbst Deine Diagnose und Behandlung in die Hand genommen. Ob das so stimmte oder nicht, dürfte inzwischen schwer festzustellen sein.
Zwar hat der Amtsarzt Dich "durchgewinkt", aber Du bist ja trotzdem nicht gesund. Hast Du denn schon versucht, eine Diagnose und evtl. auch eine Behandlung zu finden? - Im Forum gibt es viele Hinweise...

Vielleicht könnte Dir diese Stelle weiter helfen, wenigstens informationsmäßig?:
Antidiskriminierungsstelle - Fragen und Antworten zu chronischen Krankheiten

Grüsse,
Oregano
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Finanzielle Absicherung bei Krankheit?

Sternenbande ist offline
Themenstarter Beiträge: 78
Seit: 26.01.11
Zum Glück klagt man dann vor dem Sozialgericht und das ist in D kostenfrei.
Das hat mir mein Versicherungsmakler anders erklärt. Der meinte bei einer Klage muss man die Kosten erstmal vorstrecken und auch den Anwalt selbst bezahlen. Und das kann in die 5 stellige Höhe gehen.

@Oregano:
Ja ich hatte damals alles versucht um herrauszufinden, was mir fehlt, aber ergebnislos. Und irgendwelche halbherzigen Behandlungsversuche haben auch nichts genützt.
Den Link werde ich mir mal anschauen. Das Problem dürfte aber sein, dass ich eben keine Krankheit habe.

Finanzielle Absicherung bei Krankheit?

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Vielleicht könnte Dir diese Stelle weiter helfen, wenigstens informationsmäßig?:
Antidiskriminierungsstelle - Fragen und Antworten zu chronischen Krankheiten
Hallo Oregano
sollte Dir bekannt werden, dass es auch in der Schweiz eine solche Stelle gibt, wäre ich sehr froh darüber wenn Du mir die mitteilst.
Herzlichen Dank und liebe Grüsse
Béatrice
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Finanzielle Absicherung bei Krankheit?

Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Hallo Sternenbande,

was macht den Unterschied aus zwischen Arbeiten (was genau bedeutet das im Referendariat?) und Nichtarbeiten? Ist es die lange Beanspruchung von Kraft, Konzentration, Stress, Ernährung usw.? Ist es der räumliche Unterschied ...?

Auf was ich hinaus will:

- Es könnte sein, daß der Stress, den Dir das Arbeiten macht, zu erhöhter Histaminausschüttung führt und Du sowieso ein Problem mit Histamin, Allergien, Intoleranzen hast.
- Es könnte sein, daß Du über irgendwelche Gifte (Amalgam, Holzschutzmittel, Zähne, Permethrin, Schimmel usw.) so geschädigt bist, daß sich Dein "System" einfach nicht mehr erholt, weil diese immer noch weiter wirken. Wie sieht es da bei Dir aus? Sind solche Faktoren angeschaut worden; - vor allem: hast Du Dich auf die Suche nach solchen Ursachen für Dein Kranksein gemacht?
- Es könnte sein, daß eine Psychotherapie Dir empfohlen wurde/wird. Hast Du geschaut, ob das eine Option für Dich ist, ob sie etwas verändert (hat)?

Ich weiß: es geht Dir hier um eine finanzielle Absicherung für den Fall, daß das Kranksein anhält.
Trotzdem: wenn Du eine Lösung oder wenigstens erst einmal Ursachen Deiner gesundheitlichen Probleme finden könntest, wären diese Überlegungen nicht mehr so dringlich.

Grüsse,
Oregano
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Geändert von Oregano (24.02.14 um 14:18 Uhr)

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James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.914
Seit: 20.05.08
Hallo Sternenbande,

das mit den Kosten ist falsch! Das Sozialgericht (in Deutschland) selbst ist für den Kläger kostenfrei (nicht für den Gegner!) egal wie die Klage entschieden wird. Wenn man einen Anwalt braucht, kann man als Geringverdiener Prozesskostenbeihilfe bekommen. Dabei wird vom Lohn alles Lebensnotwendige (Miete, Heizung usw) und den Selbstbehalt abgezogen. Bei mir waren es 15,-€/Monat Laufzeit 5 Jahre, die ich zahlen mußte...also bescheiden. Wenn man unsicher ist, einfach beim Gericht Auskunft holen. Ein Versicherungsmakler ist vermutlich der unpassende Ratgeber, die wollen nur ihre Produkte verkaufen.
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Gruß, James

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Zitat von Karde Beitrag anzeigen
sollte Dir bekannt werden, dass es auch in der Schweiz eine solche Stelle gibt, wäre ich sehr froh darüber wenn Du mir die mitteilst.
Hallo Béatrice,

vielleicht kannst Du mit einer direkten Anfrage bei antidiskriminierungsstelle.de//Kontakt
auch Informationen über die Schweiz bekommen - wenn Oregano nicht schneller sein sollte!?

Herzliche Grüße
Gerd
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Sternenbande ist offline
Themenstarter Beiträge: 78
Seit: 26.01.11
@Oregano:
Ich versuche das mal zu erklären:
Ich brauche mehr Schlaf als andere Menschen. Je früher ich aufstehen muss und desto stressiger mein Tag ist, desto mehr Schlaf brauche ich. Zu Unizeiten habe ich in den stressigen Phasen meist 12-14 Stunden Schlaf gebraucht und musste regelmässig blau machen um mich wieder etwas zu erholen. Konnte ich längere Zeit nicht so lange schlafen, dann war ich immer total müde und die Müdigkeit wurde dann nach kurzer Zeit zu einer Erschöpfung und dann ging gar nichts mehr. Bei einer Vollzeitstelle kann ich nicht 12-14 Stunden schlafen. Schlafe ich weniger, wird mich aber vermutlich rasch die Müdigkeit/Erschöpfung wieder einholen und dann werde ich wieder irgendwann zusammenbrechen und dann geht gar nichts mehr.
Ob ich so das Referendariat durchhalte, weiss ich eben nicht.

Irgendwelche Gifte wurden bei mir nicht gefunden. Ich war wirklich bei jedem Facharzt den es gibt und gefunden wurde rein gar nichts. Allergien oder Intoleranzen habe ich auch nicht.

Wie sollte mir eine Psychotherapie helfen? Im Kopf bin ich wohl noch ganz klar.

Aber naja, ich denke ich lasse es mit der BU nun eh sein. Ich rechne mir da keine grossen Chancen aus, dass sie im Ernstfall bei mir wirklich zahlen. Denn irgendeinen Grund werden sie schon finden bei mir nicht zahlen zu müssen.


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