Schluckstörungen

16.07.14 17:21 #1
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Schluckstörungen

uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Hallo Mondvogel, ich war bisher nur bei normalen Ärzten also mit medizinischer Ausbildung, beide für innere Medizin, der 1. wollte ausser Tabletten geben nicht viel unternehmen, hatte den Eindruck nahm mich nicht ernst, und hatte ihn sogar aus lauter Angst mal Zuhause angerufen, war nicht da, ok, die müssen auch mal auspannen können, aber hat auch nie zurückgerufen, da platzte mir der Kragen und sagte die 2 offenen Termine ab und ging auf anraten zu einem anderen Arzt, der auch eine Zusatzausbildung von Psychomatik hat, ob das nun für mich ein Vor-, oder eher Nachtteil ist, kann ich schlecht aus dem jetzigen Stand heraus sagen da ich ja bisher 3 x bei ihm war...Er schlug mir einen Psychiater vor, sagte aber es könne gut 1-2 Monate dauern, und solange kann ich echt nicht mehr warten, ich will vorher gesund werden, das Problem was ich habe ist akkut, wären es nur Ängste von was anderem, da kann man sich arrangieren aber hier nützt auch die beste Pille nichts...Ich hab am 4.8. einen 1. Termin bei einem Osteopathen, hoffe er kann mir helfen, ein Bekannter von mir meinte so wie das begonnen hat ist das eine Verspannung die mich beim Schluckem ggf. behindert und würde erklären wieso das Schlucken bei stark nach oben gestreckten Kopf viel ebsser geht und sowas kann so einer i nder Regel gut wieder herstellen, der Physiotherapheut versucht meine ganze Nackenmuskulatur zu lockern, er sagte von der Mitte an sei alles verhärtet und reiche bis inkl. Hals. Sehr oft knackt der Hals wenn ich mich nach links oder rechts drehe aber auch nicht immer...

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uridium69 ist offline
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Seit: 16.07.14
Hallo Abendschein

Was ich höre ist manchmal so ein leichtes wie soll ich das umschreiben, ein leichtes hmm nennen wir es "röcheln" es passiert nur wenn ich den Mund offen habe und durch den Mund atme, vermutlich atme ich mehrheitlich durch den Mund als durch die Nase, sehr oft kommt es vor das das eine Nasenlocj ziemlich verstopft ist. Momentan nehme ich "Euphorbium" ist rein Homöphatisch.

Aber macht ein Breischlucktest Sinn, und alle die Untersuchungen? Weil so wie's begonnen hat kann ja da nicht einfach ein Tumor da sein was etwas blockiert...Oder liege ich da falsch?

Aber wieso bringe ich am morgen die verflixten Kornflakes nicht richtig herunter selbst mit viel Milch ncht, da brauche ich fast 30 Minuten nur für die kornflakes alleine, das Joghurt geht dann ohne Probleme...Wenn es so weitergeht esse ich nur noch Brei :-( Vor gut 4 Wochen kannte ich das Problem nicht..Buhuhu ich könnte heulen...

Liebe Grüsse

uridium69

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Abendschein ist offline
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Seit: 11.01.13

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Abendschein ist offline
Beiträge: 419
Seit: 11.01.13
Für mich hat das Breischlucken schon Sinn gemacht. Ich war sehr beruhigt, das es keine organischen Ursachen hatte und das der Kehlkopfdeckel sich normal schließt.

Du hast keinen Tumor, es ist die Angst davor und das kann plötzlich auftreten und genauso wieder verschwinden. Aber uridium Deine Angst sitzt tief, vielleicht wäre eine Psychotheraphie doch nicht so abwegig. Denk mal drüber nach.

Schlaf gut und liebe Grüße
der Abenschein

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uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Hallo Abendschein

Ich werde um einen Breischlucktest diesen Mittwoch wenn ich den Termin habe, bitten, soviel ist sicher, wie läuft sowas ab? Nehm mal an man geht ins Krankenhaus dafür aber nur ambulant oder? Oder muss man da bleiben? Und dieser "Brei" bringt man den runter? Vorallem schauen da ja andere zu, bzw. wird ja glaube ich quasi "gefilmt" durch's Röntgen? Der Arzt ist ja dabei einen Psychiater zu suchen der auch baldmöglichst einen Termin hat, vor sowas schäme ich mich nicht, ich will möglichst schnell wieder normal schlucken können, vorhin hatte ich ein belegtes Brot gegessen, es hat mich richtig Appetitt gemacht, kaum reingebissen 1. Schluck, ohje dachte ich bring das nicht herunter und sovie muss ich jetzt noch essen, und immer wieder den Griff zum Wasserglas damit ja alles runtergeht, ein paar wenige kleine Bissen habe ich "so" schlucken" können....Vor den 4 Wochen warsowas bei mir total normal, ich musste vorhin sogar den TV ausmachen um mich zu koenzentrieren, früher (eben diese 4-5 Wochen) ass ich sowas easy nebenbei, dazu manchmal noch ein paar Salzstangen dazu...Sowas jetzt ein richtiger Kampf, und ich merkte wie sich der Halswirbel verpsannte, kann das sein das der Halswirbel der "Blockierer" ist und das ganze auslöst und somit eine Art "Kettenreaktion" von Ängsten vor dem Schlucken, Horror "es gibt schon wieder essen" oder ich kann ja nichts mehr schnell zwischendurch essen wie zb. ein Twix usw...Hatte vorher nie Angst vor dem Essen das ist für mich jetzt was neues und extrem "befremdend" und schränkt mich im Alltag richtig ein, auch wenn ich ein Buch lese, ein Magazin, kreist der Gedanke dann doch wieder herum..Oder wenn ich am morgen aufstehe, auch da kreist der Gedanke als 1. Ich muss schon wieder essen, wie bring ich das nur runter..Ohje ohje...

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.787
Seit: 26.04.04
Hallo uridium,

Der Arzt ist ja dabei einen Psychiater zu suchen
meines Erachtens wäre ein Psychologe/Psychologischer Psychotherapeut die bessere Option. Hier findest Du nähere Informationen: http://psychotherapeuten.palverlag.d...otherapie.html

Wichtig ist vor allem, dass der Therapeut zu Dir passt; man kann in der Regel 5 Probesitzungen vereinbaren und danach entscheiden, ob man bei ihm ein gutes Gefühl hat und sich ihm vertrauensvoll öffnen kann.

Bei einem Psychiater steht eine medikamentöse Behandlung im Vordergrund.

Liebe Grüße,
Malve

Geändert von Malve (29.07.14 um 05:28 Uhr)

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Abendschein ist offline
Beiträge: 419
Seit: 11.01.13
Lieber uridium, Dein ganzes Denken wird durchs Essen geprägt, so war das bei mir auch. Ich hatte Panik vor dem Essen. Wo esse ich, wie esse ich. Ich habe mir oft das Kinn gehalten, um schlucken zu können.
Für mich war in allererster Linie wichtig, das ich nichts Organisches hatte. Das es wirklich vom Kopf her kommt, also von der Psyche. Wenn ich mit mehreren war, habe ich mir oft einen Salat bestellt, das ging dann so einigermaßen. Ich habe sehr langsam gegessen, jeden Bissen 50 mal gekaut.
Hatte Zeitgleich Gespräche bei meinem Neurologen (wobei der auch sagte, das ist die Angst) Du glaubst gar nicht was Ängste bewirken können. Du suchst auch nach Körperlichen Krankheiten, Dir muß ersteinmal bewußt werden, das Du gesund bist.
Eine Gesprächstherapie wäre wichtig, um herauszufinden, wasDu nicht schlucken magst.

Das Brei Schlucken erfolgt Ambulant. Es ist nicht schlimm, die Untersuchung dauert nicht lange und der Brei ist flüssig und schmeckt je nachdem wie Vanille.

Du sagst, wenn das mit dem Schlucken besser ist, bewirbst Du Dich. Ich sage, mach es andersherum. Lebe Dein Leben und mach nicht alles abhängig vom Schlucken.

Alles Liebe
der Abendschein

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Zitat von uridium69 Beitrag anzeigen

Was ich höre ist manchmal so ein leichtes wie soll ich das umschreiben, ein leichtes hmm nennen wir es "röcheln" es passiert nur wenn ich den Mund offen habe und durch den Mund atme, vermutlich atme ich mehrheitlich durch den Mund als durch die Nase, sehr oft kommt es vor das das eine Nasenlocj ziemlich verstopft ist. Momentan nehme ich "Euphorbium" ist rein Homöphatisch.
hallo,

Dieses Röcheln deutet auch auf Verspannungen im Kehlkopf hin. Wahrscheinlich sind die Muskeln die den Kehlkopf halten total verspannt. Der Ostheopath kann Dir da sicher helfen. Ansonsten wäre eventuell eine Logopädin mit Zusatzausbildung/ Fortbildung in manueller Therapie die richtige.

Versuche durch die Nase zu atmen und nicht mehr durch den Mund.
Euphorbium ist mMn schon mal ganz gut.

Hast Du die "Atemübung" die ich Dir gestern Abend empfohlen hatte mal ausprobiert?

Gruß, mondvogel
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Lieber Abendschein

Genau so ergeht es mir, heute morgen hatte ich ein Termin beim Physiotheurapeut, um 08:30 und musste mich bisschen beeilen, wollte es mal drauf ankommen lassen und mal ein paar Kornflackes (die ich vorher genügend mit Milch benässt hatte) kauen und schlucken, was passierte kannst Du so in etwa erahnen: Hussst, Hust, Würg, ging prompt nicht, also mit Tee runter, wenn ich die Kornflakes gekaut hatte und Joghurt dazu genommen hatte konnte ich es ohne Ergänzung von Flüssigkeit essen, und auch problemlos runterbringen..Seit dem Frühstück habe ich nun eine Art "Reizhusten" es kratzt ganz unten im Hals (dort wo man grad Schluckt) und muss dauernd husten, solchen Husten der manchmal 10 Minuten oder 2-3 Std. dauern kann, bestand auch früher, damals ohne die Schluckprobleme..Merke es auch jetzt im leerschlucken irgendwie blockiert es, dann geht's wieder.....Wie krieg ich das hin dass ich wieder unbeschwert essen kann und schlucken wie vorher auch? Das muss doch hinzukriegen sein? Von gestern ist noch ein belegtes Brot übrig, das will ich heute essen, aber werde wieder den TV usw.. ausmachen, da es mich ablenkt, ganz schlimm..Den Breischlucktest werde ich darum bitten, vermutlich wird mir der Arzt sagen es kommt nichts dabei heraus, es sei den man sieht das die Wirbelsäule drauf drückt? Was den Husten angeht hängt vielleicht zusammen mit dem Beitrag vom Mondvogel wo ich nachher getrennt eingehe. Jetzt wo ich vor dem PC sitze (hatte vorher ein paar Onlinezahlungen zu erledigen) und sitze jetzt sicher keine 30 Minuten und der Nacken tut mir weh auch unten am Hals aussen...Vielleicht kommt es von der Physio her, oder generell wobei ich es ja sehr oft auch beim essen und schlucken habe, dann strahlt es bis hinten im Rücken aus, oder leichte Stiche sind bemerkbar...Das Breischlucken findet wohl in einem Spital statt? Ärzte haben sowas wohl nicht? Jetzt empfinde ich auch wieder ein Gefühl das nun rechts im Hals was unten steckt, wie gesagt vermute es ist das Globusgefühl, und wenn's nur das wäre und das Essen kein Thema wäre, super...Aber wie komme ich soweit? Beim Psychiater werde ich schon drauf schauen dass ich nicht nur Tabletten bekomme, das löst das Problem ja nicht und auch wenn, was wäre wenn ich die eines Tages absetzen muss ? Dann fängt alles von vorne wieder an....Darum hoffe ich auf einen guten wo ich wirklich meine Geschichte erzählen kann und Tipps erhalte...
Ist es bei Dir auch so, hättest Lust auf ein schönes saftiges Steak aber dann nimmst 2-3 Bissen kaust es und bringst es kaum herunter, und dann hast genug? Vorher ging das ohne Probleme, und das verbittert mich sehr, ich fühle mich "behindert"... Lg. uridium69

Schluckstörungen

uridium69 ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 16.07.14
Hallo Mondvogel

Dann wäre ich mit dem Besuch am 4.8. beim Osteophaten gar nicht falsch? Und ggf. wäre auch das Schlucken durch die Verspannungen daher ziemlich eingeschränkt worden? Daher ev. auch das "plötzliche auftreten", das Röcheln hatte ich wie gesagt sicher seit 2-3 Jahren, stört mich ansich nicht, merkte es meist im liegen ab und zu auch im stehen oder sitzen wenn ich je nach dem durch den Mund atmete. Die Ängste sind wohl einfach dazugekommen weil man denkt es sei was im Rachen wo etwas blockiert, ein Tumor usw.....Oder das der Schluckmuskel kaputt ist, daher was ich nicht hoffe, aber werde den Breischlucktest dennoch machen....Jetzt aktuell habe ich aus dem "Nichts" leichte Halsschmerzen...Hatte das auch ab und zu schon viel vorher, mein Hals fühlt sich grade "kratzig" an, und ich trinke gerade genug Wasser so dass ich immer auf die Toilette rennen muss (wäre das kleinste Problem

Die Übung wie geht die genau? Die will ich mal sehr gerne testen....Probiere alles was nur helfen könnte aus...

Lg. uridium69

Geändert von Malve (02.09.14 um 07:47 Uhr) Grund: Vollzitat entfernt


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