Das Fundament meiner Beziehung wackelt ohne dass ich davon wusste

31.07.12 10:20 #1
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Das Fundament meiner Beziehung wackelt ohne dass ich davon wu

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.642
Seit: 18.03.12
Liebe Arishi,
du hast schon ausführliche Antworten von Oregano,Fremder und Kayen bekommen und hoffe sie konnten dir etwas weiterhelfen!

Ich finde es persönlich sehr schōn wie du ùber eure Liebe schreibst.
Es berührt mich sehr,denn auch solche Gefùhle verbanden mich mit meinem Mann.

Du schreibst
-ihr habt den gleichen Humor
-er steht dir bei deinen gesundheitlichen Problemen zur Seite
- dein Partner zog für dich um
-ihr könnt offen ùber alles reden und IHR LIEBT EUCH nach so einer langen Zeit immer noch.

Das sind doch alles gute Vorraussetzungen,dass ihr auch dieses Problem gemeinsam lösen werdet.

Rede dir doch bitte nicht ein ohne Kind könnte er schneller seine Sachen packen!
Warum? Er liebt dich!

Bitte verlier deinen Humor nicht und finde behutsam heraus was deinen Freund innerlich beschäftigt und ihn unzufrieden macht.

Du hast doch schon angedeutet,dass es auf der Arbeit nicht so stimmt.
Wichtig ist immer über alles zu reden und den Partner nicht aus den Augen zu verlieren,weil man oft mit seinen Wünschen und Träumen beschäftigt ist.

Deinen Kinderwunsch verstehe ich voll und ganz und wünsche dir von ganzem Herzen,dass er in Erfüllung geht mit deinem Partner.

Wenn man sich liebt kann man Berge versetzen.

Liebe Grüße von Wildaster

Das Fundament meiner Beziehung wackelt ohne dass ich davon wu

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo alle, die hier mitdiskutieren

Ich möchte mal auf die Antworten meiner beiden Vorredner antworten.
Auch ich verstehe den Kinderwunsch voll und ganz. Auch wenn ich ein Mann bin, kann ich das nachvollziehen und verstehen.
Allerdings bin ich sehr skeptisch, ob dieser Kinderwunsch auf Kosten der Partnerschaft gehen sollte. Oder ob man so etwas überhaupt ernsthaft in Erwägung zieht. Wenn man darüber nachdenkt, hat man ja doch wohl schon eine Vorentscheidung getroffen, auch wenn man diese Entscheidung noch etwas hinaus zögert.

Es gibt im Leben leider oft mal Herzenswünsche, die man sich nicht erfüllen kann. Das Leben ist nun mal nicht immer nur angenehm und nicht alles können wir erreichen, was wir vielleicht erreichen wollen und was angenehm und schön wäre für uns.

Wenn ich das sage, so meine ich damit nicht, dass man nicht alles Mögliche versuchen sollte, um so einen dringenden Wunsch zu erfüllen. Nur ist eben nun die Frage, was ist das "Mögliche" und was ist nicht möglich oder auch - wie in diesem Fall - nicht die beste Lösung.

Auch ich würde, wie die Vorredner, alles versuchen, den Fall positiv mit dem Partner zusammen zu lösen. Dazu gehört jedoch auch von Seiten der Frau, dass sie ihren Partner versteht, in ihn hineinhorchen kann, was seine möglichen Ängste sind. Wenn sie das herausgefunden hat und nicht nur die Liebe von ihm erwartet, sondern auch bereit ist, die Liebe ebenfalls zu geben, dann können die Beiden eine Lösung finden. Wenn eine Liebe echt ist, dann gibt es immer eine Lösung.

Dass ich dieses Problem als Mann etwas anders sehe als ihr es als Frau seht, dürfte doch klar sein. Aber gerade deshalb halte ich es für sinnvoll und hilfreich, wenn man die Meinung - und nicht nur die Meinung, sondern auch die Gefühlswelt - von der anderen Seite anhört.

Männer sind heute sehr oft in einer schwierigen Situation. Das wollen - oder können ??? - Frauen oft nicht sehen. Warum können sie es nicht sehen? - Anders herum ist natürlich ebenso. Frauen fühlen sich oft von den Männern nicht verstanden. Ich meine, es liegt daran, dass wir (also Männer und Frauen) ein wenig in verschiedenen Welten leben. Das hat sich im Laufe der Jahrhunderte in unserer Gesellschaft so heraus gebildet und niemand ist persönlich Schuld daran. Wenn wir das jedoch erkennen, dann haben wir die Chance, dies zu ändern. Und zwar, in dem wir miteinander reden, uns zu verstehen versuchen. Und zwar nicht einseitig, sondern gegenseitig verstehen. Keiner sollte darauf pochen, verstanden zu werden, sondern jeder sollte versuchen, insbesondere den ANDEREN zu verstehen. Wenn das Beide tunk, dann nämlich kommt das Wunder zustande, dass wir uns GEGENSEITIG verstehen.

Um nun präzise auf den vorliegenden Fall zurück zu kommen: Arishi und ihr Partner müssen versuchen, sich auch in Dingen, die bisher wahrscheinlich noch nicht ausreichend angesprochen wurden, zu verstehen. Wenn sie sich lieben, wird dies möglich sein. Die Liebe wird dann sogar wachsen und stark werden und nichts wird sie dann mehr trennen können. Das Verstehen ist das wichtigste Band einer Beziehung. Ohne Verstehen wird keine Partnerschaft lange anhalten. Zumindest wird ohne das Verstehen keine tiefe Bindung, keine echte Anteilnahme, keine lange und tiefe gemeinsame Basis vorhanden sein.
Arishi und ihr Partner werden noch einiges arbeiten müssen, um ihre Probleme zu lösen. Arishi muss ihren Partner verstehen lernen (und er muss sich ihr anvertrauen und öffnen können - und dies wahrscheinlich auch erst lernen müssen) und ihr Partner wird auch Arishi verstehen lernen und ihren Wunsch nach einem Kind ernst nehmen und versuchen, nach zu empfinden.
Eine Lösung ist somit möglich. Aber nur dann, wenn beide zusammen an dem Problem arbeiten.

Es war mir ein Bedürfnis, dies alles mal aus einer anderen Persektive zu sehen. Denn ich hatte beim Lesen der beiden vorigen Postings das Gefühl, dass Frauen auf dem Standpunkt stehen, dass es ihr Recht sei, Kinder in die Welt zu setzen, nur weil sie es als ihren Herzenswunsch betrachten. Und das kann ich nicht ganz so akzeptieren. Obwohl ich den Herzenswunsch verstehen kann und ihn auch wirklich Ernst nehme.

Ich weiss, dass all das, was ich jetzt geschrieben habe, nicht im Trend unserer Zeit ist. Heute wollen wir immer alles haben, was wir uns wünschen. Unsere Wünsche nehmen wir wichtiger als die Realität - oder wir vergessen über unseren Wünschen die Realität. Wir sind verwöhnt und können uns heute so vieles leisten, wovon frühere Generationen nur träumen konnten. Unsere Wohstandsgesellschaft hat uns diesbezüglich verzogen, uns egoistisch gemacht. Das ist nun kein Vorwurf, sondern lediglich eine Feststellung.
Ich vermute auch, dass mir viele Leser und noch mehr viele Leserinnnen (speziell wegen des Kinderwunsches!) nun nicht zustimmen werden, weil diese Verhaltensmuster heute wirklich überall vorzufinden ist und man es als sein Recht betrachtet, Wünsche nicht nur zu haben, sondern auch durch zu setzen. Und manchmal bringt es uns ja auch Erfolge, wenn wir unsere Wünsche verfolgen und durchsetzen. Wenn wir etwas stur und ohen nach rechts und links zu schauen, verfolgen, dann werden wir ein Ziel leichter erreichen als wenn wir skeptisch sind oder zu viel Rücksicht nehmen. Nur ist es die Frage, ob es für uns selbst gut ist, wenn wir immer mit dem Kopf durch die Wand gehen. Und ob es für andere gut ist! Denn schließlich sind wir ja nicht allein auf der Erde! Und in dem vorliegenden Fall, wo es auch noch um Kinder geht als Folge unseres Verhaltens und als Folge der Durchsetzung unserer Wünsche, dann hat man auch noch Andere mit herein gezogen und ist somit nicht nur noch alleine für sich selbst verantwortlich.

Vielleicht es sehr schwer für junge Leute, auch mal einen Schritt zurück zu gehen. Ich kann das alles wirklich sehr gut verstehen.
Ich hoffe für Arishi, dass sie ihr Problem, das auch ein Problem ihres Partners ist, zu einer guten Lösung kommt.

Schöne Grüße
Werner

Geändert von Fremder (05.08.12 um 00:59 Uhr)

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.067
Seit: 14.03.07
Zitat von Fremder Beitrag anzeigen

Es war mir ein Bedürfnis, dies alles mal aus einer anderen Persektive zu sehen. Denn ich hatte beim Lesen der beiden vorigen Postings das Gefühl, dass Frauen auf dem Standpunkt stehen, dass es ihr Recht sei, Kinder in die Welt zu setzen, nur weil sie es als ihren Herzenswunsch betrachten. Und das kann ich nicht ganz so akzeptieren. Obwohl ich den Herzenswunsch verstehen kann und ihn auch wirklich Ernst nehme.
Um es mal ganz krass zu formulieren:
Wer möchte schon am Ende seines Lebens rückblickend traurig feststellen; ich habe auf die Gefühle meines Partners Rücksicht genommen und sein Leben gewählt, dabei ist mir jedoch mein eigenes Leben, mein Herzenswunsch, abhanden gekommen.

Herzlichst
Kayen
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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.722
Seit: 10.01.04
Hallo Werner,

Denn ich hatte beim Lesen der beiden vorigen Postings das Gefühl, dass Frauen auf dem Standpunkt stehen, dass es ihr Recht sei, Kinder in die Welt zu setzen, nur weil sie es als ihren Herzenswunsch betrachten. Und das kann ich nicht ganz so akzeptieren. Obwohl ich den Herzenswunsch verstehen kann und ihn auch wirklich Ernst nehme.
(1. Geht es nicht darum, was Du akzeptieren kannst oder nicht. Es geht nur um Deine Meinung.)
(2. Es geht auch nicht darum, was Du verstehen kannst oder Ernst nimmst.)
- finde ich .

3. Wenn es der Wunsch von Arishi ist, Kinder zu bekommen und das immer schon klar war, dann ist das ein Punkt, der entscheidend ist für ein Zusammenbleiben der Beiden. Wenn sie ihr Leben definitiv mit Kindern sieht, dann sollte sie das auch anstreben. Wenn das über Gespräche in Liebe mit dem Partner möglich ist: wunderbar!
4. Wir wissen ja gar nichts über die finanziellen Hintergründe der Beiden. Heute ist es ja nicht unbedingt so, daß nur der Mann Geld verdient und die Frau zu Hause bleibt (die drei K'S: Küche, Kinder, Kirche). Es gibt viele Frauen, die es schaffen, ein Kind gut alleine aufzuziehen...

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (05.08.12 um 08:57 Uhr)

Das Fundament meiner Beziehung wackelt ohne dass ich davon wu

Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Na endlich,

ich lese jetzt schon einige Zeit in diesem thread und wundere mich dauernd, warum bis jetzt noch niemand über heiraten und geldverdienen gesprochen hat.
Es gibt Menschen, die sich eine Familie noch recht altmodisch vorstellen, so wie ich auch. Der Papa bringt das Geld heim und die Mama sorgt sich um den Haushalt.
Darüber läßt sich trefflich streiten.

Dann ist mir noch abgegangen, wie der Freund in seiner Familie verankert ist und ob die Freundin auch Familie hat. Ich habe so meine Erfahrungen damit, wie stark solche Bande ziehen können, wenn es einmal daran ist, Entscheidungen zu treffen.

Dann Freunde, die können dafür und dagegen sein, es ist unvorstellbar, was ein unbedachtes Wort eines alten Freundes, oder Freundin bewirken kann.

Bei uns sind die meisten (ersten) Kinder und das sind viele, einfach dahergekommen, sie waren willkommen und alles hat sich, mit gutem Willen, gefügt.

Vielleicht sollte ich das nicht als Rat schreiben, sondern eher als auch eine Möglichkeit.

[
4. Wir wissen ja gar nichts über die finanziellen Hintergründe der Beiden. Heute ist es ja nicht unbedingt so, daß nur der Mann Geld verdient und die Frau zu Hause bleibt (die drei K'S: Küche, Kinder, Kirche). Es gibt viele Frauen, die es schaffen, ein Kind gut alleine aufzuziehen...
Herzliche Grüße und gutes Gelingen wünscht
Rota
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Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.722
Seit: 10.01.04
Dann Freunde, die können dafür und dagegen sein, es ist unvorstellbar, was ein unbedachtes Wort eines alten Freundes, oder Freundin bewirken kann.
Hallo Rota,

ohja, da gebe ich Dir unbedingt Recht! Ich erlebe das im Umkreis häufig, daß die Freunde mehr Einfluß auf Freund/Liebschaften nehmen als gut ist. Wenn man sich dann die Argumente anhört, warum sie das tun, dann kommen da zum Teil haarsträubende Sätze heraus.

Grüsse,
Oregano
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Arishi ist offline
Themenstarter Beiträge: 10
Seit: 31.07.12
Es freut mich sehr, wie viele Antworten ich jetzt schon erhalten haben!
Ich danke Euch allen sehr für Eure warmen und aufmunternden Worte!

Die Meinungen anderer helfen mir sehr, die Situation von einem objektiveren Standpunkt aus zu betrachten. Insbesondere finde ich es sehr hilfreich auch die Meinung von Werner zu lesen um die Gedankengänge eines Mannes nachvollziehen zu können.
Werner, ich möchte Dir in sehr vielen Dingen recht geben, die Du geschrieben hast.
Schwierig ist für mich das offene Gespräch. Und zwar nicht von meiner Seite, sondern von seiner, da er angeblich immer noch nicht weiß, was die Zukunftsängste in ihm auslöst. Ich habe ihn heute gefragt ob er vielleicht Bedenken hätte, dass ich ihn vernachlässigen könnte wenn ein Kind auf der Welt wäre, da ich den Kinderwunsch oft sehr vehement thematisiert habe. Aber das wäre absolut nicht der Fall sagte er.
Er hat das Bedürfnis Abstand von mir zu haben um seine Gedanken zu ordnen. Das ist nur recht schwer umzusetzen. Er hat erst in 6 Wochen Urlaub und möchte dann zu seinen Eltern fahren. Davor gibt es keine Möglichkeit, dass wir uns aus dem Weg gehen.
Zu meinem Kinderwunsch: Ich halte es für genauso falsch, dass wir "mir zu liebe" ein Kind bekommen obwohl er sich unsicher ist wie wenn wir "ihm zu liebe" auf eines verzichten. Dann wird einer von uns unter Umständen sein Leben lang darunter zu leiden haben. Ich für meinen Teil weiß, dass ich extrem darunter leiden würde, kein Kind zu bekommen.
Wenn dieses grundlegende Thema zwischen den Partnern nicht passt bin ich der Meinung, dass es besser wäre sich zu trennen.
Werner, Du schreibst vielleicht sei es schwer für junge Leute einen Schritt zurück zu gehen. Da gebe ich Dir in sehr vielen Hinsichten recht. Ich glaube auch, dass viele es sich zu einfach machen und bei den kleinsten Problemen in der Partnerschaft die Flinte ins Korn werfen. Glaube mir, ich habe schon sehr gekämpft in dieser Beziehung und einiges hingenommen. Er ist weit weg von seiner Heimat mir zu liebe. Das sind nur wenige Beispiele aber wir sind in den 11 Jahren unserer Beziehung beide sehr viele Kompromisse eingegangen.
Aber auf so einen grundlegenden Herzenswunsch wie ein Kind zu verzichten, das ist kein Kompromiss, den ich einzugehen bereit bin. Das geht mir eindeutig zu weit.

Zum finanziellen Standpunkt: Wir verdienen zu zweit genug für uns beide. Wir nagen nicht am Hungertuch, jeder kann seine Hobbys finanzieren.
Mit Kind würde es ehrlich gesagt aber schon etwas schwierig werden. Ich bin der Hauptverdiener und würde dann erst mal ausfallen. Auch würde ich dann nur halbtags arbeiten wollen. Mein Freund könnte auf jeden Fall noch eine Lohnerhöhung heraushandeln (wäre sowieso bald fällig). Die Firma zahlt halt generell nicht so gut. Aber da er sowieso nicht glücklich mit seinem Job ist überlegt er, sich woanders zu bewerben.
Machbar wäre es finanziell mit Kind aber er weiß natürlich genau so gut wie ich, dass große Abstriche bei den Hobbys gemacht werden müssten.

Zu Familie und Freunde:
Er hat Eltern, mehrere Geschwister, Onkel und Tante zu denen er ein gutes Verhältnis hat. Freunde hatte er einige in der Heimat. Allerdings sind viele dort weggezogen. Ich würde schätzen, es sind nur noch zwei oder drei, die dort in der Nähe wohnen. Einer davon ist sein bester Freund.
Hier hat er keinen besten Freund aber einige, mit denen er sich teilweise sehr gut versteht.
Ich habe eine große Familie, zu der ich ein gutes Verhältnis habe.
Leider gliedert sich mein Freund nicht so in meine Familie ein, wie ich es mir wünschen würde. Er versteht sich zwar mit allen ganz gut aber geht sehr oft nicht mit wenn Feiern sind etc., das ist mir oft sehr unangenehm.
Keiner unserer Freunde hat etwas gegen unsere Beziehung. Wir sind beide beliebt bei den Freunden des Partners.

Was mir gerade noch einfällt: Er sagte, er weiß nicht ob dies das Leben ist, dass er führen will (weg von der Heimat, in dem Haus, in dem wir wohnen (mein Elternhaus, dass nun mir gehört), ohne besten Freund in der Nähe, ....)


Ich hoffe, ich habe alle Eure Fragen beantwortet.
Danke nochmal für Eure Hilfe!!

Liebe Grüße
Arishi

Das Fundament meiner Beziehung wackelt ohne dass ich davon wu

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Mir fiel vor allem auf, dass ihr noch ziemlich jung und schon ziemlich lange zusammen seid. Da bekommt manchmal einer der Partner das Gefühl, dass er was versäumen könnte.

Und zudem halte ich seine berufliche Situation für suboptimal. Lasse ihn doch mal einen neuen Job suchen, in dem er sich wohl fühlt und besser verdient. Dann wird er sich auch insgesamt viel positiver fühlen.
Seine Zukunftsangst hat sicherlich auch was damit zu tun.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Das Fundament meiner Beziehung wackelt ohne dass ich davon wu

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo Arishi
ich lese bis Anhin einfach mit, da mich das Thema interessiert, da ich mal eine ähnliche Situation hatte.
Nun möchte ich Dir nur mal spontan mitteilen was mir in den Sinn kommt. Habt ihr schon mal darüber gesprochen in Zukunft auch da zu bleiben wo ihr nun wohnt (Dein Elternhaus, das nun Dir gehört) evtl. stellt das für ihn einen Konflikt dar, zumal er eine grosse Familie und noch verbleibende Freunde in seiner Heimat hat. Ist er hier, nur weil er Dich hat, und eine Arbeit wo er verdient ? Aber ein anderer Teil (seines Herzens) ist noch an seine Familie und sein Heimatland gebunden, und er möchte doch evtl. wieder mal dahin zurück. Mit einem Kind hier, könnte es sein, dass er sich evtl. sehr gebunden fühlt, und ein zurück nicht so schnell machbar wäre.
Kann sein, dass meine Gedanken falsch sind, dann entschuldige mich bitte.
Viel Glück
KARDE

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Tut mir leid, aber ich erfasse gerade nicht, warum man mit einem Kind/Kindern stärker an einen Ort gebunden sein sollte als ohne?

Mit einem Kind im Vorschulalter ist ein Umzug doch jederzeit möglich, danach besser in den Schulferien.
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