Gibt es eine ideale Lösung für das Wohnen im Alter?

09.02.14 22:04 #1
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Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo an alle, die sich altersbedingt über diese Frage Gedanken machen müssen. Und natürlich auch Hallo an alle Angehörigen von alten Menschen.

Das Wohnen alter Menschen ist offensichtlich ein noch nicht gelöstes Problem.
Wir alle wollen noch Selbständigkeit, so lange es geht. Wir sind alle doch mehr oder weniger Individualisten und das ist hinderlich für ein Zusammenwohnen.
Was die Lösung sein könnte, das weiss offensichtlich noch niemand. Wir müssen wohl in diesen modernen Zeiten erst zu einer neuen Lösung finden, die dem modernen Leben gerecht wird.
Ansätze wären schon so etwas, wie es "Gesundbrunnen" in einem anderen Thread anspricht. Zu finden ist der Thread hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/leben...tml#post984992
Zitat:
Ob jemand Lust hat, privat mit anderen zusammen zu wohnen, ist immer auch eine Geschmackssache. Trotzdem könnte es eine gute Idee sein, eine jüngere Person, die eine Basisausbildung in Pflege hat, in unmittelbarer Nähe zu haben. Vielleicht in der Form, dass eine Pflegefachkraft eine Wohnung in der Nähe mehrerer älterer Menschen hat, die sich regelmäßig besucht und denen sie hilft, allerdings nicht in der hektischen Form, wie das im Moment in der ambulanten Pflege passiert. Sie müsste präsenter sein.
Kopiert aus dem Thread: "Jung und Alt unter einem Dach?"

Jedoch kann das Keiner alleine lösen. Dazu müssten Organisationen (Caritias, Innere Mission oder ähnliche) diese Sache in die Hand nehmen. Möglichst auch noch staatliche Hilfe beantragen und so weiter. Da liesse sich dann schon etwas aufbauen.
Was ich für ideal fände, wäre schon eine Wohnsituation, in der auch jüngere Leute und sogar auch Kinder mit in der Umgebung dabei sind. Denn wenn man als alter Mensch nur immer alte Menschen sieht und mit ansehen muss, wie die Nachbarn immer gebrechlicher werden, dann ist das keine aufmunternde Situation.
Bei uns in Neuseeland gibt es nun immer mehr "Altensiedlungen". Das sind fast schon so etwas wie kleine Dörfer, jeder hat sein eigenes kleines Häuschen oder auch Wohnungen. Es werden dann auch viele Aktivitäten angeboten, Vorträge oder Filme, Gymnsastik und dergleichen mehr. Das wird von vielen Leuten sehr gerne angenommen und es scheint hier bei uns nun fast schon die Norm zu werden, das Alter in so einem "Dorf" zu verbringen. Viele schätzen die vielen Angebote von Beschäftigungen (oft ist ein Schwimmbad vorhanden oder ein Sportplatz und vieles mehr).
Für mich wäre das allerdings nichts, denn wie ich schon sagte, würde ich eine Mischung von Alt und Jung vorziehen. Alles hat jedoch Vor- und Nachteile.
Gib es die ideale Lösung überhaupt? Muss nicht jeder individuell oder den Lebensumständen entsprechend (besonders Gesundheitszustand!) die für ihn oder sie richtige oder beste Lösung finden? Das könnte auch ein Altersheim sein. Bei pflegebedürftigen Personen wird dann leider nur noch das Pflegeheim in Frage kommen. Oder, als Alternative dazu, eine Pflegeperson, die stundenweise kommt. Das ist bei meiner Schwester zur Zeit der Fall. Aber der Nachteil hierbei ist, dass sie eben doch die meiste Zeit des Tages alleine ist und sich fast nichts mehr selbst tun kann. Dann kommt auch noch die Angst dazu, dass sie plötzlich Hilfe braucht und niemand da ist, etc....

Früher waren die Alten in der Familie der Jungen. War für manche eine supergute Lösung. Aber bei Vielen gab es Stress und sie vertrugen sich gar nicht, denn das Zusammenleben auf engem Raum ist ja auch nicht ganz einfach.

Also bleibt die Frage immer noch offen: Was wäre die ideale Lösung in der heutigen Zeit?

Vielleicht könnte dieser Thread dazu dienen, neue Wege für alte Leute zu finden.

Schöne Grüße
Werner

Geändert von Fremder (09.02.14 um 22:26 Uhr)

Gibt es eine Ideale Lösung für das Wohnen im Alter?

Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Zitat von Fremder Beitrag anzeigen
Hallo an alle, die sich altersbedingt über diese Frage Gedanken machen müssen. Und natürlich auch Hallo an alle Angehörigen von alten Menschen.
Hallo Fremder,

Vor einiger Zeit hatten wir schon mit dem Thema angefangen, wenn ich mich recht erinnere, wurden dann mehrere threads zusammen gelegt. Ich würde gerne weiter mitschreiben, wenn das ganze Thema übersichtlich wird, so daß man wieder findet, wenn man etwas sucht.

Inzwischen hat sich bei mir durch eine Operation und die Nachwirkungen der Anästesie leider ergeben, daß ich nicht mehr so viel hier schreiben möchte. Mein Kopf macht auch nicht mehr so konzentriert mit, wie er sollte. Vor allem das Auffinden von verstreuten Quellen fällt mir jetzt immer schwerer.

Vielleicht kann hier Jemand helfen eine Übersicht über die schon geposteten Unterthemen aufzustellen. So wie es mir geht, könnte ich mir vorstellen geht es auch anderen Teilnehmern im fortgeschrittenen Alter, hier im Forum.

Ich hatte vor einiger Zeit angefangen mit dem Thema "Alt werden, alt sein". Gerne würde ich meine Sicht zum neuen Thema über das "Wohnen im Alter" auch mitteilen.

Mit herzlichen Grüßen
Rota
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Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

Geändert von Rota (10.02.14 um 09:33 Uhr)

Gibt es eine Ideale Lösung für das Wohnen im Alter?

Fremder ist offline
Themenstarter Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Rota

Schön, von dir wieder mal zu hören. Ich hoffe, dass du dich bald wieder erholst und dein Zustand wieder besser wird. Die Sache mit der Konzentration kenne ich zu genau. Ich hatte zwar nur eine kleine Operation am Kiefer, aber die Spritzen und dann die Antibiotika haben mir nachträglich sehr zugesetzt. Insbesondere reagiere ich wegen meiner Histaminunverträglichkeit auf Medikamente oft sehr negativ und leide dann auch noch an meiner HIT zusätzlich. Auch mir fällt es schwer, mich längere Zeit zu konzentrieren. Am Nachmittag geht bei mir überhaupt nichts mehr. Alles muss so früh wie möglich gemacht werden, da bin ich ein wenig fit.

Aber nun zum Thema.
Ich denke, in diesem Thread sollte es nur um die Wohnsituation gehen. Ich stelle mir vor, dass man sowohl aus der eigenen Erfahrung - sowohl positiv wie auch negativ - schon einige Erlebnisse und Meinungen hören könnte. Aber nicht nur das, ich denke, wir müssen gemeinsam (also alle älteren Leute) an neuen Konzepten arbeiten. Also Ideen sammeln in erster Linie und wie WIR uns ein Leben in der sich ständig ändernden Gesellschaft und ihren Werten (oder Nicht-Werten!) im Alter vorstellen und welche Bedürfnisse wir haben etc.....

Neue Konzepte dann auch durchzuführen, wird sicherlich für die Alten nicht mehr so einfach sein und wir müssen wohl auf die Hilfe der Jüngeren rechnen. Auch die Politik wäre gefragt. Aber unbedingt bezogen auf die Praxis, nicht nur vom grünen Tisch aus.
Das alles habe ich mir vorgestellt, als ich heute dieses Thema eröffnete.

Wünsch dir gute Genesung und alles Liebe
Werner

Gibt es eine Ideale Lösung für das Wohnen im Alter?

Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Hallo Werner,

wenn ich so überlege, finde ich Dein neues Thema sehr wichtig, aber ich finde kaum besondere Neuigkeiten, die das Leben und wohnen im Alter erleichtern würden. Es kommt ja doch immer auf die Befindlichkeit des Einzelnen an und auch darauf, was er bis dahin an Gewohntem in der Zukunft beibehalten kann und worauf er künftig verzichten lernen will oder muß.

Anregungen gibt es genügend ich könnte hier Meter von Links eingeben, das ich nicht das Problem.

Der Knackpunkt ist, wie werde ich dem gerade vor mir sitzenden Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen gerecht, damit er nicht nur seine Grundbedürfnisse auf dem Gebiet des Wohnens decken kann, sondern auch noch etwas Bewegungsfreiheit hat, wobei ich im Besonderen das Mitspracherecht meine, das im Alter zunehmend geringer wird, weil die Helfer eben auch ihre Bedürfnisse haben.

Ich kann jetzt einfach nur mal von mir selber aus gehen, was ich mir so vorstelle, wie ich es gerne haben würde, wenn ich auf Hilfe angewiesen wäre. Noch kann ich mir gut helfen, wenngleich ich täglich merke, daß dies oder das in Zukunft vereinfacht werden müßte.

Zum Wohnen im Alter stelle ich mir vor, bräuchte ich eine Befreiung von überflüssigen Gegenständen. Die Trennung davon fällt oft schwer und es wäre für mich einfacher, mit einem lieben Menschen zusammen "auszumisten".

Erst, wenn die überflüssigen Dinge weggeschafft sind, kann für mich die Überlegung beginnen, wie stelle ich mir wohnen im Alter vor.

Ich mache jetzt mal eine Sammlung von Gruppen auf, von denen ich meine, daß man mit einem Minimum davon auch gut auskommen könnte und der Raum, den man dann noch brauchen würde, um gut zu wohnen, würde schnell kleiner werden.

Bei mir sind es die Bücher die überhand nehmen. Dann Kleidungsstücke, Bettwäsche und Decken,Geschirr, Besteck, elektrische Geräte, PC-Zubehör, Schallplatten, Tonbandkassetten mit Vortägen und zig Aktenordner mit meinen vergangenen Arbeiten, von denen ich nicht weiß, ob ich die Themen jemals wieder aufnehmen werde.

Ich vermute mal, wenn ich diese Dinge reduziert hätte, ich käme mit einer Zweizimmerwohnung blendend aus und hätte da noch ein gutes Leben.

Kurz ausgedrückt, wohnen im Alter sollte für mich einfacher sein als bisher.
Ich brauche keinen Luxus, aber etwas Schönheit um mich herum. Ich könnte mich z.B. von meinen Möbelstücken, die ich so nach und nach antiquarisch gekauft habe, schlecht trennen, aber wenn ich die einmal alle zusammengestellt in einer kleineren Wohnung versammeln würde, käme ein richtiges Schmuckstück als Lösung zum Wohnen heraus.

Mein Mann braucht noch viel weniger als ich. Dem genügt ein Tisch, ein Stuhl und ein Buch zum lesen. Er wäre bei der Aktion von oben allerdings ein begeisterter Helfer, er hat aber keine Ahnung davon, was mir besonders am Herzen liegt, dieses Thema haben wir noch nie besprochen. Sollten wir vielleicht doch mal machen.

LG Rota
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Gibt es eine ideale Lösung für das Wohnen im Alter?

Fremder ist offline
Themenstarter Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Rota

Du hast vollkommen Recht, die Frage nach dem besten Wohnen im Alter ist so individuell verschieden wie es Menschen gibt. Sicherlich kann es für einige Menschen hilfreich sein, viele Möglichkeiten zu betrachten. Deshalb ist es auch gut, dass man auch hier im Forum auf alle möglichen Wohnmöglichkeiten hinweist. Aber entscheiden muss jeder für sich selbst. Und wenn man nicht alleine lebt, dann müssen natürlich beide Partner zusammen einen Weg finden, was ja offensichtlich die Sache noch schwerer macht. Allerdings ist es natürlich auch eine große Hilfe, wenn man noch einen Partner hat und alles teilen und sich gegenseitig helfen und alles durchsprechen und durchdenken kann.

Eine sehr wichtige Frage scheint mir auch zu sein: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Änderung vorzunehmen?

Dazu kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen: So früh wie möglich an das Alter denken und auch eine Änderung vornehmen, bevor man nicht mehr dazu in der Lage ist.
Wann das der Fall ist, das ist natürlich auch wieder individuell sehr verschieden. Manche können sehr gut bis weit über 70 oder gar 80 ohne jede Hilfe zurecht kommen, andere brauchen schon mit 60 eine Hilfe oder ein Veränderung der Wohnsituation.

Wenn man noch zusammen lebt, dann ist nach meiner Erfahrung ein absolutes Muss, sich rechtzeitig zusammen über mögliche Änderungen zu unterhalten. Wenn dein Mann nicht einmal weiss, was dir am Herzen liegt, dann ist es jetzt wohl die höchste Zeit, diese Dinge anzusprechen. Aber vergiss nicht, ihn auch zu fragen, was für ihn wichtig ist. Nicht nur in Bezug auf Gegenstände, sondern auch in Bezug auf die Umwelt (also die Wohnlage z.B.). Frag ihn doch mal ganz offen: "Wo und wie würdest du auch leben können?"

Ob man hier im Forum überhaupt eine wesentliche Hilfe oder Anregung geben kann, ist tatsächlich fraglich. Denn wie ich oben schon sagte, sind die Bedürfnisse bei jedem Menschen anders. Es gibt Leute, die sind gern im Altersheim, weil sie sich dort unter Gleichgesinnten und Gleichaltrigen wohl fühlen, für Andere ist das alles ein Graus und sie tun alles, um diese Situation zu vermeiden. Raten kann man deshalb überhaupt nicht. Leider muss jeder selbst dahinter kommen, was richtig für einen ist.

Eines ist jedoch sicher nicht verkehrt: Sich rechtzeitig die Fragen nach dem Wohnen im Alter zu stellen und die verschiedenen Möglichkeiten mal ins Auge fassen.

Ballast zu entfernen, wie du das jetzt machst, ist auch schon ein wichtiger Schritt. Wenn man mit all diesen Dingen wartet, bis man so krank und schwach ist, dass dies Andere tun müssen, dann ist das viel schlimmer.

Schöne Grüße
Werner

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gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Bereits vor dem Alter ist daran zu denken, daß in einer Wohnung bzw. in einem Haus für die alltäglichen Verrichtungen keine Treppen zu steigen sind.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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Rota ist offline
Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Die ideale Lösung gibt es nicht, weil die Bedürfnisse von Mensch zu Mensch verschieden sind. Was gut durchdacht und gelöst werden muß ist, daß Helfer sich leichter tun bei ihrer Arbeit.
Dazu gehört alles, was den Zugang zum alten Menschen leichter macht.

Anläßlich eines Gespräches mit dem Pflegeteam sollte eine Liste erstellt werden, die man langsam abarbeiten kann.
Der alte Mensch braucht wie jeder andere Mensch auch
Licht und Luft, Wärme und überschaubare Erleichterungen, die ihm ermöglichen, auch mal ein paar Stunden mit sich allein zurecht zu kommen.
Intensivpflege findet ja normalerweise im Bett statt, da muß nur alles bei der Hand sein was die Pfleger dafür brauchen. Wasser, Wäsche, Pflegemittel, wäre gut, wenn es für dieses Sortiment einen eigenen Raum gäbe, daß der alte Mensch nicht meint er befände sich im Krankenhaus.

Topfpflanzen sind nicht geeignet für ein Haus mit einem kranken alten Menschen. Der Grund dafür ist der Schimmelpilz Aspergillus. Lieber bringt man öfter mal frische Blumen mit. Auch bunte Bilder sehen alte Menschen gerne und ein Haus, das auf ihn abgestimmt ist, strahlt ganz andere Gemütlichkeit aus, wenn die Bilder von Natur und fröhlichen Menschen erzählen.

So stelle ich mir mein Haus vor im Alter.
LG Rota
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Gibt es eine ideale Lösung für das Wohnen im Alter?

Rianj ist offline
Beiträge: 2.349
Seit: 15.06.09
Hallo zusammen,
ich möchte auch etwas zum Thema beisteuern.
Ganz aktuell ist meine Schwiegermutter mit 78 Jahren in ein Seniorenhaus gezogen. Erste Etage mit Aufzug über 70qm , drei Zimmer, Küche, Diele, Bad und Balkon mit wunderbarer Aussicht. Vor etwas über zwei Jahren ist ihr zweiter Mann verstorben und nun, nach dem Umzug ist sie so zufrieden wie schon lange nicht mehr. sie ist immer glücklich, wenn sie in ihre neue Wohnung kommt .
Leicht war der Umzug für uns alle nicht. sie musste sich von vielen Dingen trennen und wir Angehörigen haben alle Hände voll zu tun gehabt und einen riesen Packen Geduld beim aussortieren aufgebracht.
Ich kann das auch gut nachvollziehen wie schwer es fällt, sich von liebgewordenen Dingen trennen zu müssen.
Aber wie oben geschrieben, so wohl wie jetzt, hat sie sich schon lange nicht mehr gefühlt.
Nochmal ein Neuanfang, ein neuer Lebensabschnitt, der mit allen Sinnen genossen wird.
Sie kennt auch einige Leute, die dort wohnen schon von früher und es gibt einen Gemeinschaftsraum und im Flur eine Bücherkiste zum Austauschen. In der Nähe ist das KKH für den Notfall.
Diese Wohnung könnte ich mir für mein Leben im Alter auch gut vorstellen.
Grüße
Rianj

Gibt es eine ideale Lösung für das Wohnen im Alter?

Fremder ist offline
Themenstarter Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Rianj

Ähnliche Geschichten habe ich auch schon gehört. Meine Schwester jedoch (85) ist nun in einem Altendomizil und hat nur ein Zimmer mit 18 qm. Zudem sind die meisten Insassen dement und das drückt sie sehr, denn nun hat sie kaum jemand, mit dem sich noch normal unterhalten kann. Finanziell kann sie die Kosten nicht ganz von ihrer Rente tragen aber ihre beiden Söhne können je die € 40 monatlich, die noch fehlen, ohne große Probleme tragen. Allerdings hat meine Schwester nun überhaupt kein eigenes Geld mehr, es sei denn, ihre Söhne stecken ihr was zu, was sie absolut nicht gerne hat und was ich gut verstehen kann.

Deine Mutter hat offensichtlich die Ideallösung gefunden. 70 qm sind ja wirklich reichlich und da kann man schon noch private Dinge tun (z.B. selbst Kochen). Die Frage ist nur: Wer kann das bezahlen ? Kannst du vielleicht hier noch ein paar Informationen beisteuern?
Schönen Gruß

Werner

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Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Hallo fremder,
hier ein link, den ich gerade zur Hand habe: Betreutes Wohnen: Kosten, Qualität und Tipps
Zu den Kosten steht dort:
In der Regel liegen die Kosten über dem ortsüblichen Niveau einer vergleichbaren Wohnung. Experten empfehlen, sich an den Mietpreisen vor Ort zu orientieren plus einen zusätzlichen Aufschlag von etwa 20 Prozent. Die Miete und eine Betreuungspauschale müssen Bewohner im Betreuten Wohnen selbst zahlen. Bei Pflegebedürftigen übernimmt die Pflegeversicherung in der Regel einen Teil der Kosten für den Pflegedienst. Gezahlt werden in diesem Fall die üblichen Sätze entsprechend der Pflegestufe der Betroffenen.
Grüße, Hexe


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