Probleme ohne Ende........

14.02.11 21:40 #1
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Probleme ohne Ende........
darleen
Zitat von Ann Iris Beitrag anzeigen
Für deinen Sohn muss sich eine Perspektive eröffnen, die ihm zeigt, dass es sich lohnt, wieder aktiv zu werden, aufzustehen - und zwar auf Dauer, nicht nur für einen Tag.

Und das kannst du alleine nicht bewältigen, Inchi. Tut mir leid, dass ich diese Meinung so hartnäckig vertrete.
Dir - Euch - steht Hilfe und Unterstützung zu. Du muss sie aber auch annehmen wollen.

Ich hoffe, dir geht es auch gesundheitlich bald wieder besser.
Liebe Inchi

ich sehe es auch so wie Ann Iris

Das ist auch Nichts was wir dir aufdrücken wollen liebe Inchi, es sind nur Hinweise darauf , das sogenannte *Rückzieher *,* Hoffnungsvolle Tage* ect. eben nur Flickwerk ist , aber eben keine Lösung über einen längeren Zeitraum, denn diese *hoffnungsvollen Tage* werden regelmäßg abgelöst durch Tage die deiner Gesundheit nicht erträglich sind , deinem Sohn ebenfalls nicht, es ein Verharren in Mustern , die meiner Meinung nach durchbrochen werden sollten/könnten/müssten um eine andere Perspektive zu bekommen , um für jede Seite eine für Körper und Geist akzeptable Lebensweise zu gewährleisten

im Grunde liebe Inchi weißt du das auch selber, aber in einer Mutter schlägt eben oft das kontraproduktive Mutterherz

du bist und bleibst eine gute Ma, auch wenn du Verantwortung abgibst, auch wenn sie großes Ausmass hat

sei lieb gegrüßt und habe einen schönen Restsonntag

darleen

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo inchiostra,

die Betreuerin ist nunmal da, und irgendwie muß mit ihr umgegangen werden. Da ergeben sich mehrere Möglichkeiten:

- Mit ihr sprechen, versuchen, gemeinsam den Sohnemann zu betreuen. - Wobei das von Seiten der Betreuerin aus Dir gegenüber eine Gefälligkeit ist. Sie muß das nicht. Dann müßte sie aber auch - so sehe ich das wenigstens - auch mehr Verantwortung und Aktivität zeigen dem Sohn direkt gegenüber. Amtliche Angelegenheiten z.B. würde ich dann zu den Aufgaben der Betreuerin zählen und nicht zu Deinen.

- Wenn das Miteinander nicht möglich ist, dann könntest Du dem Betreuungsgericht mitteilen, daß Du mit dieser Betreuerin nicht kannst und jemand Anderen wünschst.
Auch wenn Dein Sohn jetzt wieder sagt, daß er Dich selbst als Betreuerin möchte, würde ich trotzdem überlegen, ob Du das wirklich willst. Du bist jetzt schon durch die intensive Betreuung am Ende Deiner Kräfte. Und Ihr beide - Sohn und Mutter - arbeitet zwar erstaunlich und zum Teil erfolgreich miteinander. Aber gleichzeitig habe ich den Eindruck, daß Ihr Euch prächtig gegenseitig manipuliert. Je nachdem, um welches Thema es gerade geht.
Er erhält sich so seine gewohnte Situation und braucht sich nicht an Neues wagen und hat so auch keine Chance, selbständig zu werden.
Du erhältst ebenfalls Deine (Macht-)Position, brauchst Dich nicht an ganz Neues wagen ....

Ich finde es einfach schade, daß Du diese Möglichkeit der Betreuung ganz ausschlägst und nicht das Bestmögliche suchst, z.B. in Form einer neuen Betreuungsperson.

- Wobei: eigentlich ist das alles falsch formuliert, was ich schreibe: es ist ja nicht Deine Betreuung sondern die Deines Sohnes.
Und deshalb müßte er ans Betreuungsgericht schreiben, um z.B. Dich als Betreuerin vorzuschlagen. Das ist seine Aufgabe.
Das ist natürlich verflixt: auf der einen Seite interessiert er sich nicht wirklich für sein Leben, vor allem für die "verwaltungstechnische" Seite seines Lebens.
Auf der anderen Seite ist er erwachsen und wird als solcher behandelt, was heißt, daß er sich um einiges selbst kümmern MUSS!
In Eurem Fall bedeutet das, daß er Dich quasi schon immer beauftragt hat, für ihn einzustehen, die Dinge für ihn zu erledigen.

...
Der zu Betreuende hat das Recht einen Betreuer vorzuschlagen. Der Richter muss diesem Vorschlag zustimmen, wenn es dem Betroffenen nicht schadet und der Vorgeschlagene geeignet und bereit ist, die Betreuung zu übernehmen.
Macht der Betroffene keinen Vorschlag, so sind bei der Betreuerauswahl die familiären und persönlichen Bindungen des Betroffenen zu berücksichtigen. Sie stellen jedoch keinen absoluten Vorrang dar. Alleine entscheidend sind die Wünsche und das Wohl des zu Betreuenden! Auch Eltern haben nicht das automatische Recht, zu Betreuern ihrer volljährigen Kinder bestellt zu werden. Sie haben jedoch auch nicht die Pflicht, die Betreuung zu übernehmen.

Wenn der Betreute mit seinem Betreuer nicht zufrieden ist, kann er beim Betreuungsgericht einen anderen Betreuer beantragen. Er muss dies aber begründen!

Der Betreute hat jederzeit das Recht, Anträge beim Betreuungsgericht zu stellen, bzw. Beschwerde einzureichen.
...
INTAKT Gesetzliche Betreuung

Frage: wer hat eigentlich angeregt, daß er eine Betreuung bekommt?

Ich fürchte, mein Beitrag gefällt Dir nicht wirklich. Aber ich finde, man muß Gegebenheiten wenigstens im Moment akzeptieren und dann schauen, wie man das beste daraus machen kann.

Alles Gute,
Oregano

Geändert von Oregano (07.04.13 um 12:26 Uhr)

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Wildaster ist offline
Beiträge: 5.427
Seit: 18.03.12
Liebe inchi ich schicke dir liebe Sonnengrüße ,denn sie scheint bei mir kräftig und wunderschön.

Liebe Oregano
diese Frage kann ich dir sehr gut beantworten,denn mich plagen schlimme Schuldgefühle die mich dazu veranlassen ,kaum noch etwas zu dieser Problematik hier zu schreiben.
Stimmt's,inchi es fing im Thread ,,Ein neuer Weg" an.Immer wieder ließ uns inchi an ihrem Leben teilhaben und wir bekamen dadurch einen Einblick,wie stark und liebevoll sie um die Fortschritte ihre Sohnes kämpfte, mit den vielen Aufs und Abs.
Schon immer vertrat ich die Meinung,dass meine Schwester sich Verbündete auch von außen suchen muss,im Interesse von Sohnemann.
Diese Meinung vertrete ich immer noch und inchi weiß es auch.
Wir gemeinsam( AlLE)kamen auf das Thema Betreuung und wir diskutierten sehr lange darüber.
Es war alles Theorie und wir sprachen nicht richtig darüber,glaube ich jedenfalls,wie man es beantragt und was man unbedingt beachten muss.

Als es wieder eine schwere Zeit gab,suchte inchi Hilfe,aber weiß die Behördenstelle jetzt nicht und alles nahm unorganisiert seinen Lauf.

Seitdem fühle ich mich nicht gut!

Ich bin selbst Betreuerin für meine Mutti und durch meine Arbeit habe ich viel Kontakt mit Familienbetreuern,kenne Vereine ,andere Anlaufstellen und Einrichtungen für solche Kinder und darum ist meine Sichtweise eine andere.
Natürlich kennt inchi meine Einstellung,wir haben ja Kontakt.

Mehr kann ich im Moment nicht dazu schreiben.

Liebe Grüße von Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Geändert von Wildaster (07.04.13 um 12:51 Uhr)

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Liebe inchi,

ich möchte fragen, ob nicht bei den damaligen Testungen nach Unverträglichkeiten auch Getreide / Weizen dabei war bei den Übeltätern ?
Zucker ist eh ein großes Übel.

Ich lese inzwischen mit zunehmender Sorge immer wieder von Entgiftung, dazu schreibst Du dann aber gleich wieder, als Belohnung gibt es Kuchen.


Dann will er die Entgiftung machen. Wir sprachen gestern richtig schön und ruhig.
Und haben zusammen einen Blaubeerkuchen gebacken
Entschuldige bitte, wenn dies jetzt so kurz und knapp herüber kommt, ich hatte die letzte Zeit nur mitlesen können , nicht wirklich gut antworten können mit dem Telefon- Internet. Und hatte es immer im KOpf behalten um es jetzt Dir zu schreiben.

Eine Entgiftung , wie Du sie vermutlich meinst, müßte auch damit anfangen, dem Körper nur gute Nahrung zu geben und Nährstoffe zu ergänzen. Entgiftung mit Mängeln, Du schreibst jetzt nur von B12 ..(.das ist so etwas von wichtig damit der "Kopf" auch funktioniert! ) kann nicht funktionieren.

Ständige Verstopfung könnte sehr wohl mit Getreide und Zucker ! zusammen hängen.

Du hast ja immer geschrieben, ich solle in der Nähe bleiben wegen der Ernährungsfragen....

Ich wünsche Allen hier gute Tage mit Sonne !

LG Kuku
__________________
LG K.

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Ann Iris ist offline
Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Liebe Wildaster

Da möchte ich gerne etwas einlenken.
Ich glaube nicht, dass du dich mit Schulgefühlen quälen solltest. Ganz im Gegenteil. Ich sehe deine Verbundenheit mit Inchi, aus jedem deiner Beiträge kann man sehr gut erahnen, wie wichtig sie dir als Mensch ist.


Die Sache gestaltet sich nun aber leider ziemlich unglücklich.
Zum einen, weil die Betreuerin nicht so agiert, wie sie es - insbesondere im Falle eines autistischen Schützlings - tun sollte. Sie scheint sich womöglich gerade mit dieser Art der Behinderung nicht auszukennen oder kann ihr diesbezügliches Wissen (will ihr ja nichts Falsches nachsagen) nicht adäquat umsetzen, dass es für die besonderen Bedürfnisse von Inchisohn passt.

Zum anderen die unbewusste Ablehnung von Inchi, was es einem Betreuer auch schwer macht, ein vertrauensvolles - und darüber überhaupt erst funktionierendes - ARBEITS-Verhältnis aufzubauen.
Inchi hat viele Negativerfahrungen gerade im Umgang mit Therapeuten etc. gesammelt, sie hat stets nach Hilfe gesucht und sie nicht in der Form erhalten, wie es notwendig gewesen wäre. Dass sie nun abblockt, ist gut nachvollziehbar.

Aber -
Das kann man durchbrechen !
Eine Betreuung kann gut sein.
Wir sind das beste Beispiel dessen.

LG Annette

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo ihr

erstmal, ich habe heute richtig gut gekocht, was uns allen gut schmeckte. Schon gestern Abend die Pizza tat Sohnemann gut und er nicht mehr depressiv ist heute.
Das zeigt mir eben IMMER noch, dass alles vom Essen kommt.

Darum liebe Kuku schon in der Nähe bleiben.
Ach so der Kuchen. Wir haben ja noch nicht mit der Entgiftung angefangen. Ich spreche darüber mit Sohnemann und plane es schon lange.
Diesen Monat wieder, war das Geld alle. Will ja die guten Chlorella Algen kaufen. Ausserdem ist der Plan noch nicht fertig, weil ich keinen Fehler machen will und auch keine Unterbrechungen haben darf.
Genau das schrieb ich auch an das Gericht. Jede Veränderung macht dann die Therapie kaputt.
Die Bohnen gestern waren viel schlimmer gestern, für mich jedenfalls, als der Kuchen.


Liebe Annette ich fühlte und fühle mich nicht angegriffen. Überhaupt nicht. Glaubst du mir das bitte.
Sohnemann ist jetzt erst 22 Jahre alt und er meint von sich selber, schon im Kindergaten depressiv gewesen zu sein.
Darum glaube ich, dass es von den Unverträglichkeiten ud Allergien kommt.

Ich habe mir den Link angeschaut und auch alles gelesen. Vieles kannte ich ja schon. Ich finde es schön, dass es bei euch mit dem Betreuer so gut funktioniert. Aber bei uns scheint es eben (noch) nicht so.
Ich suchte wirklich fast 20 Jahre Unterstützung und Aufklärung. Immer wieder nur Unsicherheit und Unklarheiten. Und jetzt scheint es wirklich so, dass man nicht mehr an Hilfe glaubt. Das kann ich auch nicht so einfach auf Knopfdruck erreichen.

Und wie du liebe Darleen sagst, es steht und stand uns immer Unterstützung zu.
Doch wie man sieht, wußte die Betreuerin nicht einmal, welchen Antrag sie dafür beantragen muß. Immerhin war ich jetzt losgeschickt worden, dann noch umsonst.

Liebe Oregano natürlich finde ich es in Ordnung was du schreibst. Ja, manchmal vergisst man fast, wer denn nun die Unterstützung braucht.
Die Betreuung wurde vom sozialpsychiatrischen Dienst beantragt. Lange hatte das gedauert. Ich wollte ja nur Unterstützung haben damals wie ich mit Krisensituationen umgehen soll, was ja sehr schlimm ausartete, weil sie sich einfach nicht mehr meldeten. Entschuldigung kam nur, als ich sie darauf ansprach. Dann kam dann irgendwann die Betreuung.
Warum MUß mit der Betreuerin umgegangen werden? Gegebenheiten akzeptieren.? So bin ich nun mal nicht.
Mein Gefühl zeigt mir scheinbar den Weg. Man sieht es, wie wenig sie sich um Sohnemann kümmert und sie kaum Ahnung mit seinem Krankheitsbild hat. Das hätte sie als allererstes haben müssen, das Krankheitsbild. Behandelte ihn wie einen "normalen" Jugendlichen. Sagte Sohnemann heute sogar von sich aus.
Ich fragte ihn auch heute, wie er sich das vorstellt woanders zu wohnen und was er da so am Tag machen würde. Das gleiche wie hier, sagte er. Und er glaubt auch, das es gerade wegen der Ernährung Probleme geben würde.
Und, er will ja immer noch den Brief schreiben.
Will sich selber dazu äussern, worauf ich ziemlich gespannt bin, weil er ja gerade damit Probleme hat.

Meine liebe Wildasterschwester ich nehme das wirklich ernst wie du dir Sorgen machst. Aber Schuldgefühle? Warum? Verstehe ich nicht so.
Aber du hast recht, es fing alles unorganisiert an. Keiner sagt einem was Sache ist. Jedes klitzekleine muß ich mir immer wiedererfragen und erkämpfen. Werde hin- und hergeschickt. Ist es da ein Wunder, das ich so reagiere?
Ich lasse mir auch keine Angst machen, von wegen dem Aufenthaltbestimmungsrecht.
Wer beurteilt es, was am besten für UNS ist bzw. für Sohnemann?
Es müssen schon schwerwiegende Gründe vorhanden sein, zu behaupten wo er wohnen soll und wie, oder ihn hier rauszuholen.
Sohnemann sagte heute, das sie dass nicht kann, hätte sie selber gesagt.
Es reicht nicht aus zu sagen, es wäre besser, wenn....

Ich habe ja jetzt an das Gericht geschrieben. Der Brief ist ja nun mal weg. Gestern kam er zurück, und zwar an Sohnemann (Kopie) zu seinen Unterlagen. Müssen ja jetzt erstmal abwarten, was die so bereden.

Ich möchte auch nicht, dass ihr immer sagt ich bin eine gute Mutter.
Immerhin bin ich damals einmal ausgezogen, weil es hier so stressig war. Ich dachte damals, ich wäre das Problem gewesen.
Das war auch nicht fein was ich da gemacht habe. Aber war ja immer da für ihn gewesen. War auch zu Krank damals.
Ich sehe mich ja auch nicht als Mutter, weil ich ja nie so sein konnte. Weiss nicht, ob ihr das versteht??
Jetzt sehe ich vielleicht eine Möglichkeit nicht als Mutter , sondern als sein Coach (Betreuerin ist so ein unpassendes Wort)da zu sein. Ich fühle, das es mich stärker machen wird. Vorher war ich NIEMAND. Klingt komisch, ist aber wohl so. Kann doch sein.

Sohnemann war heute 5 Minuten im Garten und kehren und will nochmal raus. Fehlt nur noch der Antrieb es durchzuhalten.
Plante sogar sein Bad selbst zu feudeln (putzen). Das ist doch schon mal was. Immerhin hat er es ausgesprochen.
Er lernt hier schon noch seine Selbständigkeit. Er macht jetzt sein Frühstück selber und Abendbrot. Ich mische mich da kaum noch ein.
Aber, je nach dem, was er ißt, löst es eben die Probleme aus.
Bei mir ja übrigens auch.
Mir geht es ja gesundheitlich fast genau so, darum müssen wir noch einen gemeinsamen Weg gehen. Auch wegen Inchitochter, die auch ähnliche Probleme hat.

Noch einmal. Ich werde weiter herausfinden, woher die Symptome kommen bei UNS. Das verfolge ich jetzt hier seit 3 Jahren.

Noch haben wir es nicht genau schwarz auf weiss welche Diagnose er hat.

Ich habe langsam den Verdacht, ALLE verschweigen/vorenthalten uns die Diagnose. Immerhin deutete immer schon alles in eine bestimmte Richtung. bekamen es aber nie offiziell. Bis er 25 Jahre ist könnte man das ja rauszögern, denken sie vielleicht.

Liebe Darleen ich weiss wie du das meinst, das nach dieser Krise wieder eine kommen kann. Soll sie. Ich bin daraus stärker hervorgegangen.

Glaubt ihr mir das endlich mal

Nur wer weiss was Sache kann argumetieren. Das kann ich jetzt mehr als vor einigen Jahren. Nicht einmal vor ein paar Monaten. Habe keine Angst mehr vor Ärzten oder sonst wen. Auch ein Richter kann mich nicht mehr einschüchtern. OK; ganz so gut mündlich nicht, aber eben schriftlich.

Danke euch allen und schön das es euch gibt. a217.gif

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo inchiostra,

nur ganz kurz (Dir qualmt ja wahrscheinlich sowieso schon der Schädel...):

Ich habe ja jetzt an das Gericht geschrieben. Der Brief ist ja nun mal weg. Gestern kam er zurück, und zwar an Sohnemann (Kopie) zu seinen Unterlagen. Müssen ja jetzt erstmal abwarten, was die so bereden.
Ganz formalistisch gesehen, braucht sich das Gericht um Briefe von Dir nicht mehr kümmern, nachdem ja die Betreuung geregelt ist.
Deshalb wäre es meiner Meinung nach besser, wenn Dein Sohn Briefe selbst an das Gericht schreibt und unterschreibt.
Er ist ja nicht entmündigt sondern er wird im Prinzip wie ein junger Erwachsener behandelt, der auch handelt.
Ich finde das deshalb wichtig, weil sonst evtl. viel Energie von Dir vergeudet wird mit Briefen, die bei Gericht nicht wirklich angesehen und verhandelt werden.

Grüsse,
Oregano

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Guten Morgen liebe Wildaster

jetzt erst heute Morgen habe ich das verstanden, warum du Schuldgefühle hast. Bin ja etwas langsam im denken r040.gif

Weil wir mal, schon vor längerer Zeit ALLE mal darüber diskutiert hatten, eine evt. Betreuung zu beantragen. Richtig?

Dann ging ich ja mal los, als Sohnemann so auf Entzug war. Ich ging dann aber erst zur Suchtberatung, die mir aber auch nicht helfen konnten/wollten. Der meinte es wäre eine Essstörung, was in meinen Augen ja auch eine Sucht ist.
Später, als Sohnemann dann immer aggressiver wurde (damals war es der Nagellack) ging ich ja dann zu dieser sozialen Behörde.
Wo dann dieser Psychiater nach Hause kam und Sohnemann danach nur sterben wollte und 24 Std. nur im Bett lag. Ich hatte auch keine guten Gedanken im Kopf.
Wurde aber aktiv und holte eine Ergotherapeutin ins Haus.
Dann, ganz lange danach kam dann dieser Anruf es würde eine Betreuung eingeleitet werden.
Aber wir wußten nichts genaues darüber.

Darum hast du ein schechtes Gewissen liebste Wildaster

Wir versuchen hier "nur" Probleme zusammen zu lösen, und dass ist gut so.
Aber dadurch habe ich doch auch erfahren, dass ich die Betreuung so oder so beantrage muß bzw. hätte längst beantragen müssen.
Weil irgendjemand (also auch ich) die Verantwortung für Sohnemann übernehmen muß.

Bringe dir hier einen :kaffee schnecke.jpgund liebe grüße von deiner inchi heart.gifkaffee.jpg

Probleme ohne Ende........

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Kuku

zu deiner Frage wegen dem Weizen und dem Zucker habe ich noch nichts gesagt. Aber darüber nachgedacht.

Habe mir ja diesen Tread noch einmal von vorne durchgelesen.
Weisst du, dass es genau 2 Jahre her ist, als wir darüber redeten?

Da waren deine Worte wie: Weggehen löst nicht immer Probleme. Probleme vor Ort lösen.

Oder: Oder ICH muß daran glauben, dass ICH das Richtige tue.
Mich nicht beirren lassen, auch wenn es noch so verzwickt ist.

Wenn ich glaube, es ist richtig, dann ist es auch gut.


Das hast du geschrieben. Siehst du. Und so soll es sein.

Genau im März 2011 hatten wir ja die Milch weggelassen.
darüber hatten wir auch geschrieben hier.
Und die Grundübel sind immer noch Milch/Weizen unser Grundnahrungsmittel.
Eher das Grundübel/Ursache.

Das wird ja auch bei mir seitdem mit Bioresonanz behandelt.
Aber Sohnemann hatte damals abgebrochen sich helfen zu lassen.

Trotzdem hat sich seitdem vieles getan.
Rauchentzug und andere Süchte sind " erstmal" besiegt.
Erstmal heisst, es kann jederzeit, wenn er woanders wäre, wieder auftreten.

Zur Zeit ist er hier am besten aufgehoben, weil er zum erstenmal so ohne alle diese Sachen ist. Sogar seit 2 Monaten jetzt ohne Bier abends.
Hier kann er jetzt in Ruhe sich neu aufbauen.

Trotzdem nimmt er ja noch unbewußt Süchte zu sich, wie du ja liebe angesprochen hast. Der Zucker und der Weizen, was ja auch fuselig wirkt.
Und dass MUß jetzt endlich angegangen werden. Dann kommt auch der Kuchen weg.

Auch ICH muß es angehen.
Hatte gestern wieder Darmblutungen was durch die Bohnen ausgelöst wurde.
Nicht nur der Darm, sondern bis zur Nase hin auch Blase sind betroffen.
Das passiert bei Ernährung und auch, wenn man Stress hat - seelischen Stress mit vielen Gefühlen - der belastet.
Das passiert, wenn der ja immer noch entzündete Darm auf die Nerven drückt und ich manchmal einknicke vor Schmerzen.

Wollte das nur noch einmal ansprechen und sagen die Probleme sind immer noch da wie vor 2 Jahren. Genau vor 2 Jahren ließen wir ja die Milch weg, wo Sohnemann heute noch meint seitdem geht es ihm schlechter.
Lese ich es aber, stimmt das nicht.

Aber komisch. Gestern fing er wieder an, dass er ein Hausschwein haben will und genau vor 2 Jahren hatte er diesen Wunsch auch.

Auch dir einen lieben Gruß und einen von inchi kugel.jpg

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Oregano lieb, weil du dir auch immer so viele Gedanken machst.

Wie du mal wieder richtig erkannt hast, mir quamt wirklich oft der Schädel. (Bekomme ja gleich eine Massage)

Zu deinem Gedanken, dass sich ja das Gericht nicht um meine Briefe kümmern muß. Schon der Gedanke ist nicht vorstellbar.

Gut die Betreuung ist festgelegt.
Doch es steht Angehörigen frei laut Gesetz sich darüber zu beschweren.
Und das müssen sie lesen.
Ich lese ja auch deren Briefe (wo in 3 Zeilen 4 Fehler sind, und Sohnemann es deswegen nicht verstehen konnte)
Haben ja sogar zwei Briefe von mir bekommen.
Und der Richter auch einen extra.
Wenn sie das NICHT lesen, gehe ich zu einer Anwältin die das dann noch einmal schreibt.
Eigentich müßte ich gleich, warte jetzt aber errstmal ab, eine Beschwerde über die Betreuerin schreiben.
Weil sie uns ja als Eltern zur Jobbörse umsonst hingeschickt hat.
Und sich auch nicht erkundigt, wie es Sohnemann wirklich geht und sich eben nicht kümmert.

Liebe Oregano die Betreuung ist geregelt, aber nur beim und vom Gericht. Davon merken wir aber nichts.

Dir auch einen lieben Gruß und einen schönen tag von inchiostra 400_F_7402476_NaVQSLcLPa3UnILx50OgVGNglfzr38BH.jpg


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