Probleme ohne Ende........

14.02.11 21:40 #1
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Probleme ohne Ende........

Ann Iris ist offline
Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Hallo Inchiostra

Entschuldige, dass ich hier als "Fremde" in den Thread hineinplatze. Ich habe natürlich fast nichts vom Threadverlauf gelesen. Aber den Anfang und das Ende.

Und dabei bin ich über deinen Sohn und die Betreuer-Problematik gestolpert.

Mein Sohn (18, Asperger) hat schon seit längerer Zeit einen Coach. Und das Wichtigste für die Zusammenarbeit war und ist bedingungsloses Vertrauen meines Sohnes zu diesem Betreuer und umgekehrt. Denn wenn dies nicht gewährleistet wäre, würde sich mein Sohn nicht mitteilen, nicht öffnen - letztlich nicht wirklich sprechen.

Wir haben auch gerade die Situation, dass er zum Arbeitslosenamt gehen muss. Aber dorthin begleitet ihn sein Coach. Die notwendigen Telefonate werden vom Coach geführt. Jede Behördentermine werden mit dem Coach zusammen absolviert.

Er vertritt die Interessen seines "Schützlings". Er unterstützt ihn und leitet ihn an, insbesondere bei Angelenheiten, die von ihm selbst - noch - nicht selbständig bewältigt werden können.
Dabei beoachtet er genau, wann er sich zurücknehmen kann und die Gesprächsführung meinem Sohn überlassen kann, oder aber wann er besser eingreifen sollte.

Er ist in jeder Krisensituation bei ihm, hilft mit Lösungen zu finden und fängt ihn auf, wenn es Rückschläge gibt, freut sich riesig mit, wenn es positive Erlebnisse gibt.

Das ist die Aufgabe eines Betreuers.
Und er macht seine Aufgaben sehr gerne, weil sich die beiden sehr gerne mögen. Sie stehen auf einer Ebene, der eine lernt vom anderen. Es ist ein Geben und ein Nehmen.
Und genau so stelle ich mir ein funktionierendes Coaching vor.

Wir Eltern sind nach wie vor Ansprechpartner und Ratgeber und natürlich jederzeit für unseren Sohn da.
Aber er ist erwachsen und er möchte sich selbstverständlich ebenso abnabeln vom Elternhaus wie alle anderen jungen Leute auch.

Das ist manchmal nicht ganz einfach auch für uns Eltern. Denn oftmals möchte man gerne eingreifen und ihn in die richtige Richtung schubsen, aber das ist nur noch bedingt unsere Aufgabe.
Wir müssen auch lernen loszulassen.

Vielleicht ist das jetzt alles völlig falsch für dich. Das kann ich nun nicht so abschätzen, da ich ja nur über deinen Thread "gestolpert" bin und mir viele Informationen über euch fehlen.
Aber es war mir gerade in den Sinn gekommen, vielleicht weil mein Sohn zufällig heute das Gespräch bei der RAV hatte und du vom Jobcenter geschrieben hattest.

Ich mag den Begriff "Probleme" überhaupt nicht. Ich muss viele Hürden überwinden, immer wieder aufs Neue, aber jeder Weg, den ich neu einschlage, um über einen Problem-Stein drumherum zu laufen oder um eine Hürde zu überspringen, zeigt mir neue Wege und neue Chancen auf.

Ich wünsche dir, dass du nach vorne schauen kannst auf neue Wege.
LG Annette

Probleme ohne Ende........

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Guten Morgen liebe Eshita

danke dir für deine Worte. Habe heute Morgen mal darüber nachgedacht.

Auch, wenn du keine Mama bist, wirst du ja deine Meinung dazu sagen können.
Mit tut jede Meinung gut.

Ich bin aber nun mal eine Mama. Aber für ein Kind, welches mich nicht als Mama sieht.
Darum bin ich auch keine "normale" Mama.
Und kann auch nicht wie eine "normale" Mama handeln.
Das können ja auch leider viele nicht verstehen.

Traurig mit dem Adler.
Stimmt das wirklich, dass die so reagieren?

Dann bin ich wohl ein Adler.
Ertrinke lieber, als loszulassen.

Weiss nicht, ob du es gelesen hast. Aber die Probleme sind ja hier schon als Steine erwähnt worden.
Sehe sie immer noch so. Mal ein kleiner Stein (Problem) mal ein großer Stein.
Ich habe schon einen richtigen Steingarten.

Mit dem loslassen will ich mal ganz kurz versuchen zu erklären.
Ich habe Sohnemann schon einmal losgelassen.
Doch das tat ihm gar nicht gut. Noch gestern sprach er es noch selber an.
Er kann anderen seine Problematik nicht erklären.
Ich brauchte Jahre sie jetzt zu verstehen.
Habe gekämpf z.B. damit ich ein Auto habe, damit er mal raus kommt.
Jetzt fährt die Betreuerin ihn zum Arzt.
Ich kann dieses festhalten jetzt nicht so erklären, aber ich darf einfach noch nicht loslassen.
Ich habe hier sehr viele Zettel liegen, die Sohnemann schreibt und wo er viel über Selbstmord schreibt. Manchmal haufenweise auf dem Fussboden. Würde er alleine sein, würde er es auch tun sagte er. Gestern noch, nach seiner Enttäuschung wegen dem Computer, wollte er sofort Alkohol haben. War nur durcheinander. Er brauchte etwas.
Was aber, wenn er alleine ist? Hätte er Geld, würde er es dafür ausgeben.

Ach ja. Sohnemann sagte gestern selber, dass er immer etwas festhält. Er nicht loslassen kann. Nicht entspannen kann. Den ganzen Tag verkrampft, auch in der Nacht. Soald er loslässt, bekommt er Schmerzen und verkrampft wieder. Ein Kreislauf.
Also, wir reden darüber, was ich gut finde. Aber (noch) löst es das Problem nicht.

Liebe Grüße und wie gesagt, jede Meinung ist mir wichtig und hilft mir sehr bei meinen "Problemen".

inchiostra

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Wildaster ist offline
Beiträge: 5.428
Seit: 18.03.12
Liebe Inchi

es ist sehr schwer sich hier einzubringen,denn wenn man den gesamten Thread liest,erkennt man die Vielseitigkeit deiner Probleme und dann spürt man die eigene Ohnmacht,dir die Kraft und Unterstützung zu geben,die du benötigst.
Ich würde sehr gern in deiner Nähe sein,damit ich deinen Alltag erleichtere mit einfach nur da sein, für DICH.
Oregano hat Recht,dir würde sicher ein Urlaub,eine Kur oder nur einige Tage der Entspannung sehr gut tun.
Aber da ist dein Sohn,für den du die ganzen Jahre allein ( mit inchimann im Hintergrund )gesorgt und gekämpft hast.Für deine Kinder warst du immer die starke Mama und es fehlten liebevolle Großeltern,Tanten und Onkel-eine Familie die zusammenhält.
Darum finde ich auch den Beitrag von Ann Iris so wichtig,inchi.
Versuch doch bitte die Betreuerin von Sohnemann zu deiner Verbündeten zu machen.
Es wäre so schön,wenn dein Sohn eine zweite Bezugsperson hätte.Du könntest dann wirklich einmal über eine Kur oder über Urlaub nachdenken,sie ist ja dann vor Ort.
Es ist auch kaum vorstellbar liebe inchi,dass dich dein Sohn nicht als richtige Mama sieht.Du sagst doch selbst,dass es ihm schwer fällt, über sich und seine Gefühle zu reden oder sie angemessen zu zeigen.
Immer bist du für ihn da und er liebt dich,als Mama.
Das mit der Betreuerin geht ja noch nicht lange und es muss sich erst einspielen,sich entwickeln.
In den vielen Jahren warst du ohne Hilfe von außen,versuche es zuzulassen inchi und versuche das Positive zu sehen.
Ich verstehe dich liebe inchiund hoffe,dass meine lauten Gedanken dir etwas helfen und dann gibt es noch eine Verbindung durch ein dickes gehäkeltes Band.


Alles Liebe für dich von der Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo liebe Wildaster du glaubst nicht, wie ich mich freue von dir zu hören.

Eigentlich wollte ich hier antworten, aber habe eben ziemlich geheult.
Sohnemann kam runter, weil er es doch hörte. Ich versuchte leise zu weinen, da dachte er, es wären Bienen die summen.
Aber ich könnte eigentlich richtig losheulen, was ich nun wieder unterdrückte.

Es ging los mit dem Satz von dir Wildaster und Oregano von wegen Urlaub oder Kur. Da kamen mir einfach die Tränen.
Ich verstehe das einfach nicht. Schon wieder. Kann einfach jetzt nicht klar denken.

Hatte auch vor 2 Stunden mit inchiman Probleme. Er sollte für´s Jobcenter Unterlagen raussuchen. Da waren schon nur Problemen. Dann immer was am meckern. Da sagte ich, ob er denn nicht Morgen ganz früh dort hinfahren kann. Sollen nämlich Morgen den Antrag abgeben.
Immer wieder NEIN und nochmals NEIN. Ich sagte das wäre mal für mich eine Entlastung, schliesslich war ich heute auch schon dort.
Weil er eben vieles nicht versteht, was ich ihm nicht erklären kann.
Aber er geht nicht. Ich würde doch so gerne zu Behörden gehen, war sein Argument. Rihtig bockig war er.
Also muß ich jetzt, weil er es einfach nicht tut, alles noch sortieren.
Sohnemann eben noch das Kissen neu gemacht, weil er sich den Halswirbel verrenkt hat und Schmerzen hat.
Eigentlich müßte ich ja jetzt, nein er, die Betreuerin anrufen.

Ach, ich möchte hier nicht mehr so schreiben, dass alle nur ohnmächtig und hilflos sind.
Aber wie soll ich denn damit umgehen? Nicht schreiben, heisst Schneckenhaus. Was ja auch nicht geht.
Nichts geht eigentlich.

Aber der Tread passt doch zu mir im Moment.

Liebe Annette, lieb dich hier zu melden. Kann sich jeder melden hier.
Ich hatte schon einmal einen Tread einen neuen Weg hiess der. Der passte schon besser zu mir. Hattest du schon ein gutes Gefühl.
Aber der ist leider zu.
Aber wie gesagt, vielleicht ist jetzt erstmal dieser Tread aktuell.
Wie immer hat alles seinen Grund.

Aber ich will keine Probleme machen.
Wenn ich andere nur hilflos mache, mache ich etwas falsch, oder?
Doch die Situation ist einfach schon zu lange so und so schwer zu verstehen.

Du hast aber recht liebe Wildaster was du geschrieben hast. Und alle die hier geanwortet haben auch.
Es ist scheinbar wirklich ein neuer Weg, den ich aber noch nicht sehe.

Brauche jtezt erstmal Pause. Antworte Morgen mit mehr Ruhe.

Schlaft alle problemlos ein und liebe Grüße von inchiostra

P.s. Der Trockner hatte übrigens kein Problem. Der hatte gar nichts. Läuft wieder. Wollte uns nur tagelang beschäftigen.

Probleme ohne Ende........

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.428
Seit: 18.03.12
Liebe inchi,

wehe,du gehst wieder in dein Schneckenhaus,denn es ist gut wenn du über alles schreibst.
Nicht DU machst uns ohnmächtig und hilflos,verkehrt von mir ausgedrückt,es macht ohnmächtig und hilflos,weil man dich nicht einfach mal so drücken kann,oder dich zu einem Wellnesstag,Kaffeetrinken mit Quatschen u.u.entführen kann,damit du spürst,es gibt auch leichte Momente im Leben.
Ich wollte dich nicht zum Weinen bringen,entschuldige bittedu sollst aber wissen,dass ich IMMER für dich da bin.

Liebe Abendgrüße von deiner Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

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Ann Iris ist offline
Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Zitat von Wildaster Beitrag anzeigen
Es ist auch kaum vorstellbar liebe inchi,dass dich dein Sohn nicht als richtige Mama sieht.Du sagst doch selbst,dass es ihm schwer fällt, über sich und seine Gefühle zu reden oder sie angemessen zu zeigen.
Immer bist du für ihn da und er liebt dich,als Mama.
Ich wollte das nochmal hervorheben, denn das ist eine ganz, ganz wichtige Erkenntnis.


Zuhause fühlt sich dein Sohn sicher und genau deshalb kann er genau dort - zuhause - sich so präsentieren, wie er sich gerade fühlt, verzweifelt, verwirrt, verängstigt (Zukunftsängste), unverstanden...
Nach aussen hin wird er das womöglich nicht zeigen, weil er ja nicht "auffallen" möchte. Wenn er zu seiner Betreuerin noch kein intensives Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, wird er vermutlich auch ihr gegenüber versuchen so gut es geht zu kompensieren und seine Innenwelt vor ihr verbergen.
Die Gefühle, die für ihn vielleicht selbst auch gar nicht richtig benannt werden können, brechen dann aber aus ihm heraus - bei dir zuhause, weil er sich sicher fühlt, weil er sich von dir getragen fühlt, weil er dir vertraut.

Auch wenn er dir das nicht direkt sagen kann.


Ich kann dich wirklich sehr gut verstehen. Ich habe all die vielen Jahre ohne Unterstützung meistern müssen und das ist eine verdammt harte Aufgabe gewesen. Keine Familie, keine Freunde, die mal für Entlastung sorgen könnten - das braucht viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Aber dieser Betreuer hat Entlastung gebracht. Und es geht mir selbst dadurch schon deutlich besser, ich stehe längst nicht mehr so extrem unter Strom wie vor vier Jahren als wir noch keinen Betreuer hatten. Gerade diese Ämterangelegenheiten und Aufklärungsgespräche, auch bei den Arbeitsstellen, sind so zermürbend für mich gewesen. Man wird als Mutter (und Vater) längst nicht so ernst genommen wie eine entsprechende Fachperson, obwohl wir Eltern die eigentlichen "Spezialisten" in der Beurteilung unserer Kinder sind.

Eine enge Zusammenarbeit kann wirklich eine gute Hilfe sein.
Aber das braucht natürlich Zeit, das muss sich entwickeln, Vertrauen muss aufgebaut werden.
Unsere erste Begleiterin war z. B. nicht so passend. Erst der Wechsel zum jetzigen Begleiter brachte uns auf den richtigen Weg.

LG Annette

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Bei diesem Satz
Unsere erste Begleiterin war z. B. nicht so passend. Erst der Wechsel zum jetzigen Begleiter brachte uns auf den richtigen Weg.
überlege ich, ob es nicht bei einem jungen Mann wie bei Deinem Sohn tatsächlich eine wichtige Rolle spielt, ob die Betreuung von einem Mann oder einer Frau übernommen wird.

Bei einer Frau ist die Gefahr des Vergleichs mit der Mutter - hier Inchiostra - viel größer und damit auch die Gefahr eines gewissen Konflikts zwischen der "echten" Mutter und der Betreuerin.

Falls es nicht wirklich klappt mit dieser Betreuerin wäre zu überlegen, ob ein Mann nicht geeigneter wäre.

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Guten Morgen

bin seit 4 Uhr wach und blieb auch wach, weil ich gleich ganz früh im Amt sein will.

Jetzt dachte ich eben, ich hätte doch jetzt Zeit hier in Ruhe zu lesen. So früh stehen die beiden nicht auf.
Aber es geht nicht.
Ich werde eure Antworten nicht übersehen, sie sind mir sehr wertvoll.

Geht mir wohl zu viel anderes durch den Kopf.

Als ich im Bett lag, dachte ich schon. Geht doch sofort los, kaum ist man wach, das Denken. Eigentlich erstaunlich wie der Kopf immer nur am Denken ist.

Und am Probleme lösen.

Also, noch im Bett dachte ich, dass ich das Wort Probleme doch nicht so als schlimm ansehe.
Ich schrieb ja auch schon, das ich es eher als Herausforderung ansehen will.
Also muß ich das auch tun.

Sehe ich ein Problem als Problem geht es mir schlecht.

Ich machte den Laptop an heute Morgen da kam sofort zum xtenmal eine Nachricht, ich hätte möglicherweise ein Kompatibilitätsproblem. Schon das Wort macht Probleme es auszusprechen.
Diesmal klickte ich sie an die Seite und das Problem war gelöst.
Ich wäre nicht kompatibel mit was weiss ich?

So einfach ist das. Nur anklicken bzw. wegklicken.

Aber so einfach ist das im realen Leben eben nicht.

Man muß ja heute real und nicht real unterscheiden.
Im realen Leben löse ich Probleme anders.
Habe ich im Internet ein Problem wieder anders.

Ich glaube im Internet ein Problem zu lösen ist schwieriger.
Habe ich eben erlebt.
Ich kann dem/der jenigen nicht in die Augen schauen.
So kann ein liebgemeintes Wort evtl. böse rüberkommen.

Hat man im realen Leben schon Probleme ohne Ende, und dann noch im unrealen (sagt man unreal?), dann hat man wirklich ein Problem.

Gestern hatten wir wieder, eigentlich wie immer, Probleme am Esstisch.
Holte mir mal wieder das Buch zwanghaft zerstreut raus.
Schlug die Seiten auf, über Familien mit ADHS am Esstisch.
Das geht gar nicht ohne Probleme.
Schon eine Seite in dm Buch geht so:

Man halte den Menschen und das Problem auseinander. Dahinter steht der Gedanke, das man das Selbst eines Menschen und seinen Stolz von dem Problem - was immer es auch sein mag - trennen muß, so daß man das Problem ohne die Angst in Angriff nehmen kann, dabei auch den Menschen anzugreifen.
Wenn Person und Problem als eine Einheit gesehen wird, ändert die Person ihre Meinung wahscheinlich nie, ganz gleich, wie vernünftig die Lösung ist.

Schon alleine in diesem kleinen Stück steht 4x das Wort Problem.

ADHS -Asperger-Borderline oder was auch immer am Esstisch zusammen kommt, sind in einer Familie ein Problem.

Dafür wollte ich immer Hilfe und Unterstützung haben.
Nicht, indem ich ausziehen soll oder wie jetzt Sohnemann.
Weglaufen hilft nicht. Probleme zusammen lösen aber.
Doch das ist nicht einfach.

Also, meine Version und die von Inchiman z.B. ist nicht kompatibel.
Hätte ihn vielleicht früher fragen müssen, welche Blutgruppe er hat.
Doch ich kann hier im realen Leben nicht einfach klick machen.
Ausser im Kopf könnte es klick machen.

Zum Abschluss. Muß ja gleich los.
Probleme zu lösen kann Spass machen.
Das fiel mir noch so ein.
Wie mit dem Trockner.
Manchmal lösen sich Probleme einfach so auf.
Ganz schnell ist es kein Problem mehr.
Und was passiert hier dann, wenn das Problem sich verflüchtigt hat?
Nichts!
Das ist es.
Man sollte sich darüber freuen. Es vielleicht feiern.
Wenigstes loben.
Dann wären Probleme einfacher zu ertragen und zu lösen.

Liebe Wildaster das muß ich noch schnell sagen. Du mußt dich nicht entschuldigen, weil ich geweint habe.
Mir fiel das nämlich auch heute im Bett auf (kann ich am besten denken im Bett )
Die Betreuerin sagte auch einmal, als sie sich hier vorstellte etwas von Urlaub und was ich denn mal für mich tuen will.
Da sagte ich ihr etwas vom In-Chi-Dorf, weil ich in dem Moment drauf schaute, und heulte los und lief weg.
Bei dem Wort alleine schon Urlaub, Ruhe, Entspannung, Erholung heule ich einfach oft so los. Da passiert dann ganz viel bei mir.
Ich kenne das nicht. Urlaub mit Sohnemann nie richtig gehabt und mit inchiman auch nicht.

Also, du hast alles richtig gesagt und ich weiss, das du da bist im realen Leben und im nicht realen. Das weiss ich jetzt! Und ich bin auch für dich da.228x228_schneckenband-bunt-waldorf-art-motorik-spielzeug-von-keramik-puppenstube-53.jpg

Allen liebe Grüße
Muß jetzt los autofahrt.gif
Vielen Dank das ihr da seid. Bin doch jetzt froh geschrieben zu haben.
Probleme zusammen zu lösen ist schöner.

Probleme ohne Ende........

flower4O ist offline
Beiträge: 3.827
Seit: 18.09.07
"Vielen Dank das ihr da seid. Bin doch jetzt froh geschrieben zu haben.
Probleme zusammen zu lösen ist schöner."

Danke liebe inchi.

okanokumo - YouTube

alles Liebe
flower4O

Probleme ohne Ende........

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Guten Abend liebe Oregano

ich habe eben deinen Link angeschaut und ALLES gelesen.
Vielen Dank.
Habe mal rausgesucht für was die Betreuerin ernannt wurde:

Vermögenssorge einschl. Sozialleistungsangelegenheiten,
Vertretung vor Ämtern und Behörden,
Pflege und Krankenkassen, Gesundheitssorge,
und Aufenthaltbestimmungsrecht.


Habe lange drüber nachgedacht, was du geschrieben hast.
Betreuerin im Vergleich zur Mutter. Also ich. (Immerhin ist sie nur 5 Jahre jünger als ich)
In den ersten Wochen, als es amtlich wurde, dass sie die Betreuerin ist, schimpfte und schrie ich hier nur rum. Sagte laufend zum Sohn, dass er doch zu ihr ziehen soll usw.
Einmal schimpfte und heulte ich am Telefon auf sie ein, dass sie mir postwendend gleich zwei Psychiater nach Hause schickte. Sie dachte, ich würde mir noch was antun.
Dann als sie mal kam, war ich auch nicht freundlich zu ihr.
Ich kann das gar nicht steuern.
Ich weiss nicht, was ich noch tun darf, also für Sohnemann?
Heute war ich auch fast 3 Stunden auf dem Amt. Nächste Woche wieder einen Termin und die Woche drauf noch einmal.

Im Moment kann ich das noch nicht ändern.
Sie war jetzt auch seit 2 oder 3 Wochen nicht hier.
Aber, sie kommt ja wieder denke ich mal.

Habe meinen Sohn mal gefragt, wegen Mann oder Frau.
Vorgestern glaube ich war es, da sagte er von sich, dass er eigentlich mehr mit einer Frau reden kann als mit einem Mann.
Heute sprach ich ihn dann mal an, ob es nicht besser wäre einen Mann als Betreuer zu haben.
Das hätte ich lieber nicht fragen sollen. Was ein echter Asperger ist, der sucht keinen Gesprächspartner/in. Ich dachte, so etwas 10 Jahre älter als er, oder so. Lehnte er ab.
Aber mich möchte er nicht als Betreuerin haben. Nur diese jetzige.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Ich finde es übrigens beachtlich,wie fleissig du hier im Forum bist.
Sehe immer, was für gute und viele Berichte du hier reinbringst.
Dafür bedanke ich mich hiermal liebe Oregano
schoenen-abend1.jpgvon inchi


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