Ständige Nackenschmerzen (ohne Diagnose)

29.09.10 21:54 #1
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Franka009 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 29.09.10
Hallo,

nachdem ich schon in unzähligen Foren nachgelesen habe, möchte ich Euch auch mal meinen Fall schildern und vielleicht geht oder ging es jemanden ähnlich und Ihr könnt mir weiterhelfen. Vorab zur Info ich bin 25 Jahre alt.

Anfang 2008 begann es bei mir mit leichten Schulterverspannungen. Nachdem diese von allein nicht weggegangen sind (auch nach Krafttraining (Muskelaufbau) im Fitnessstudio; ich konnte dann zeitweise nicht mal mehr normal sitzen…) habe ich einen Orthopäden aufgesucht. Dieser hatte mir irgendwas in der Schulter eingerenkt, das wurde auch regelmäßig wiederholt. Nachdem sich da nicht wirklich was besserte und er mich nie großartig weiter untersucht hat, was es denn noch sein könnte, habe ich mir nach einiger Zeit einen anderen gesucht, der mir nach kurzer Untersuchung Physiotherapie (Massagen) verschrieben hat. Er meinte, es handle sich wohl um Muskelverspannungen. Diese Massagen haben leider nie wirklich was gebracht. Ein befreundeter Chiropraktiker hat mir zwischenzeitlich mal Halswirbelblockaden gelöst. Aber auch da besserte sich nicht viel.

Mittlerweile habe ich täglich Schulter-/Nackenschmerzen und die Schultern knacken beim kreisen auch schon länger (aber ohne Schmerzen). Größtenteils zieht es den Hals hoch, wobei ständig die Schmerzen von der linken zur rechten Halsseite wechseln.

Da mein Gebiss knackt wenn ich den Mund öffne und da ich in der Nacht mit den Zähnen knirsche, war meine Hoffnung, dass diese ganzen Schmerzen, von den Zähnen kommen könnten. Ich habe eine Funktionsanalyse machen lassen und habe jetzt so eine Aufbissschiene für die Nacht, die auch immer wieder vom Zahnarzt angepasst wurde. Diese habe ich jetzt seit über 3 Monaten – aber auch hier tut sich nicht, ich habe fast das Gefühl, dass das mit dem Knacken schlimmer geworden ist. In Zusammenhang mit dieser Schiene habe ich auch Manuelle Therapie, KG und Fango verschrieben bekommen. Nach ca. 2 Wochen Physioth. Und tägl. eigens durchgeführten Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur waren die ziehenden Schmerzen im Hals weg. Nach einer Woche waren die Schmerzen und auch die ganzen Blockaden/ Verhärtungen im Halsbereich wieder da (ohne bekannten Grund, trotz Fortführen der Übungen). Seit dem sind sie wieder permanent vorhanden mit dem ständigen Wechseln von Schmerzen links und rechts im Hals oder Ziehen in die Schulter…

Achso, zwischenzeitlich war ich dann noch einmal bei einer älteren Orthopädin, die hatte mich wirklich malvon unten bis oben angeschaut und dann einen Beckenschiefstand festgestellt, den sie mit so einem Knacken im Oberkörper beseitigt hatte. Aber auch danach tat sich nichts..

Ich bin langsam am verzweifeln. Besonders schlimm finde ich, dass sich kein Arzt so richtig Zeit für einen nimmt und mal alles betrachtet und durchcheckt …

Grüße

Franka


Geändert von Franka009 (29.09.10 um 22:06 Uhr)

Ständige Nackenschmerzen (ohne Diagnose)

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Franka,

ernähren Sie sich gesund (nur 0,5 g Eiweiß pro kg Körpergewicht, trinken Sie genügend Wasser - 30 ml/kg -; essen Sie evtl. überwiegend Weißmehlprodukte und Zuckerhaltiges)? Haben Sie Übergewicht oder Stress?

Gruß
Kurt Schmidt

Ständige Nackenschmerzen (ohne Diagnose)

Franka009 ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 29.09.10
Hallo Kurt,

vielen Dan für Deine Antwort.

Nein ich habe kein Übergewicht, eher schlank.
Ich denke schon, dass ich mich relativ gesund ernähre. Nur Wasser trinke ich eher zu wenig - aber ich geb mein bestes ;-)
Der Streß auf Arbeit hält sich auch in Grenzen.

Letztens hatte ich zum ersten Mal sowas wie einen Migräneanfall - meine halbe Gesichtshälfte hat für ca. 30 Minuten gehämmert und im Spiegel habe ich nur meine eine halbe Gesichtshälfte gesehen...

Viele Grüße
Franka

Ständige Nackenschmerzen (ohne Diagnose)

zebrafell ist offline
Beiträge: 145
Seit: 17.07.08
Hallo Franka
wie sieht es heute mit deinem Beckenschiefstand von damals aus.

Schöne Grüsse, zebrafell

Ständige Nackenschmerzen (ohne Diagnose)

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Franka,

dann sollten Sie sich streng an das Mindestmaß von Wasser gewöhnen. Denn, gerade der Kopfbereich ist oft am ehesten betroffen.

Gruß
Kurt Schmidt


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