Erfahrung mit Vorhofflimmern

14.01.10 16:18 #1
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Vorhofflimmern

Sonnenweg ist offline
Beiträge: 4
Seit: 13.04.10
Hallo Malve,

ich hatte 1998 die Schilddrüsen-OP, danach noch immer starke Tachykardiene. 1999 wurde per Herzkatheder festgestellt, dass ich Vorhofflattern habe. Dann kam 2000 die Aplation...ich hatte vorab bis zu 3 "Anfälle" am Tag. Langsam wurde es besser...ich bin dann wieder mit Beloc Zok und wenn eine (nicht mehr so starke) Tachykardie kam, bin ich mit einer Zusatzbeloc und ein paar Tropfen Diazepam gut zurecht gekommen.

Die letzten zwei Jahre hatte ich gar keine wirklich spürbar Tachykardie. Bis Karfreitag der Alptraum zurück kam...auf miese Art und Weise und heftiger.

Bei dem folgenden "Anfall" am Montag wurde dann wohl per EKG Vorhofflimmern festgestellt...ich frage mich wo das jetzt herkommen soll und bin selber der Meinung, dass es etwas Hormonelles ist. Hatte zu der Zeit auch meine "Vorregel und Geraderegelzeit". Die Zeit meines Vorhofflatterns von 1997 bis 2000 war so heftig, dass ich einfach Angst habe, es kommt zurück.

LG
Sonnenweg
Zitat von Malve Beitrag anzeigen
Hallo Sonnenweg,

auch bei mir sind "paroxysmale Tachykardien" durch die Behandlung der Schilddrüse so gut wie verschwunden.

Vorhofflimmern ist im Allgemeinen nicht unmittelbar lebensgefährlich; anders sieht es mit dem Kammerflimmern aus. Diese beiden Begriffe werden häufig verwechselt...

Liebe Grüße,
Malve

Geändert von Malve (01.01.12 um 22:05 Uhr)

Vorhofflimmern

Sonnenweg ist offline
Beiträge: 4
Seit: 13.04.10
Hallo Planer,

vielen Dank für Deine Nachricht...

ich verstehe die Ärzte nicht...mein Gefühl sagt mir, dass es hormonelle Gründe hat...das "Wiederauftreten" der Tachykardien...Sie meinen: Tja, jetzt haben sie kein Vorhofflattern mehr sondern Vorhofflimmern und nun hüten sie sich mal vor einem Schlaganfall. Ich fühle mich hilflos und bin ehrlich gesagt voller Angst.

LG
Sonnenweg

QUOTE=Planer;473730]Hallo Sonnenweg,

es ist so: nur aus dem TSH kann man eine Schilddrüsendiagnostik nicht betreiben und nur aus dem TSH zu sagen:

"es kann nicht von der SD herrühren, dieses Problem..."

das ist nach meinem Wissen absolut fahrlässig.

Ich habe mich nie sehr stark mit dem Problem Vorhoffflimmern beschäftig, ich hatte dieses Problem "nur"! Zwei heimische Kardiologen wollten mich zur Ablation bringen, unabhängig voneinander. Der eine wollte mich ans Herzzentrum nach Bad Oeynhausen überweisen, der andere an das Krankenhaus St. Georg in Hamburg, dort weilte damals die Choryphäe Prof. Kuck.

Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck, Hamburg

Da meine Mutter mit ähnlicher Symptomatik (und wie ich im Nachhinhein vermute: mit gleicher SD-Symptomatik wie ich) dort eine Ablation durchgeführt bekam, sollte ich doch mit der Systematik vertraut sein und es ebenfalls durchführen lassen. Ich habe mich innerlich geweigert und alles mögliche eigenständig durchgeführt um die Tachykardien abzuwenden.

Erst mit meiner Hashidiagnose und mit einer guten SD-Hormon Einstellung ist es mir geglückt meine Tachykardien auf praktisch 0 zu reduzieren.

Und: Du bist nicht allein! Einen sehr sehr ähnlich gelagerten Fall kenne ich aus einem anderen Forum. Auch sie hat eine Ablation durchführen lassen - und das Vorhofflimmern ist bei ihr nicht verschwunden...

Liebe Grüsse
Frank

P.S.: hab ich noch vergessen: über einen Zeitraum von vielleicht 1 Jahr hab ich auch Betablocker bekommen - hat nichts genützt...[/QUOTE]


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