Ist Diabetes durch Quecksilbervergiftung möglich?

17.08.09 16:53 #1
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Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Hast du schon einmal probatorisch Schilddrüsenhormone genommen? Bei mir hat das trotz Werten im Normbereich meinen Haarausfall drastisch verringert.
Was die Schilddrüse betrifft, weiß ich leider nicht, was bei meiner regelmäßigen Blutuntersuchung gemessen wird...die Diabetologin sagt eben immer nur, die Schilddrüse sei ok. Wo kann man denn Schilddrüsenhormone beziehen? Die sind doch sicher rezeptpflichtig und einfach so wird ein Arzt die ja wohl nicht verschreiben. Ich werde wohl mal zu einem Endokrinologen gehen und die Schilddrüse "richtig" untersuchen lassen wie Irnee das vorgeschlagen hat. Ich traue der Schulmedizin zwar auch nicht mehr richtig, aber wenn man ausschließen kann, dass die Schilddrüse bei mir nicht mehr richtig funktiniert, wäre das ja schon mal gut.

Das Gefühl im Hals ist wirklich schwer zu erklären. Zu bemerken ist es nur, wenn ich schlucke, ohne dabei etwas zu essen oder zu trinken. Insbesondere während der Cutler-Runden war es verstärkt da. Danach verschwindet es häufig wieder bzw. ich muss mich anstrengen durch Drehen oder Strecken des Halses, bis ich den kleinen "Fremdkörper" wieder spüre. Wenn ich den Hals sehr lang strecke, habe ich manchmal auch das Gefühl, als ob sich ein verwickelter Strang von Bändern/Fasern entwirrt. Wenn der Hals trocken ist (z.B. beim Sport an der frischen Luft), fühlt es sich manchmal auch so an, als ob an der linken Halsseite ewas Rauhes über den Hals schabt....Absolut seltsam...ist wirklich schwer zu erklären. Ich war deshalb schon in der Röhre, doch die Ärzte konnten anhand des CT's im Hals nichts abnormales feststellen. Da haben sie sich natürlich wie immer auf die Psyche zurückgezogen.

Geändert von Robbie77 (19.08.09 um 16:55 Uhr)

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Du hast schon so viel geschafft (ich bewundere Deine Konsequenz!); den Candida wirst Du auch noch los werden
Danke, Uta. Du hast Recht. Seit ich durch die Ausleitung die Wende eingeleitet habe, habe ich mich ebenseo wie die meisten hier im Forum dem Thema Amalgam und Ausleitung mit viel Akribie gewidmet...leider mit der Konsequenz, dass meine Ehe gescheitert ist, da der Glaube an meine Theorie mit dem Amalgam leider im Umfeld nicht so vorhanden war.

Eine Frage hätte ich noch. Da ich noch Candida habe, spricht das ja dafür, dass noch Quecksilber im Darm und im Körper ist, zumal ich eine zuckerfreie Diät halte und keine einfach spaltbaren Kohlenhydrate wie Weißbrot etc. esse. Das heißt, bei meiner nächsten Runde DMSA werde ich wohl wieder einiges an Quecksilber ausschwemmen. Mir ist aber wichtig, dass ich vor vollständiger Genesung noch einen gewissen Beweis für meine Quecksilbervergiftung bekomme. Der kinesiologische Muskeltest hat mir das zwar schon 2002 bestätigt, aber den Hokus-Pokus glaube ich irgendwie immer noch nicht. Immerhin hat mir die Kinesiologin aber einige Quecksilberdepos angezeigt, insbesondere im Kiefer und an den Schläfen und im Bereich der Ohren. Und genau an diesen Stellen spüre ich bei DMSA-Einnahme auch immer ein "Steifwerden" dieser Stellen, als ob da etwas festgezurrt wird. Aber wahrscheinlich sind diese Depos typisch, so dass die Kinesiologin damals möglicherweise einfach die wahrscheinlichste Stelle für Depots gewählt hat. Außerdem kam ich ja schon zu ihr mit dem Verdacht auf Amalgamprobleme....Den einzigen schuldmedizinischen Test, den ich gemacht habe, das war ein DMSA-Mobilisationstest im Jahr 2006 kurz vor meiner Diabetes-Diagnose. Dieser erste Test hatte allerdings einen Wert, der unter dem schulmedizinischen Grenzwert lag. Ich muss noch mal nachschauen, wie der Wert war, ich glaube 2,9 microgramm pro Liter Urin (oder pro g kreatinin?) aber der Zahnarzt meinte, der Wert sei unbedenklich....im Toxcenter hatte ich aber gelesen, dass dieser Wert schon eine gewisse Belastung bedeute....

Geändert von Robbie77 (19.08.09 um 16:58 Uhr)

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
So, wie Du die kinesiologische Sitzung beschreibst, war das eine Klinghardt-Therapeutin mit Ausbildung in der Regulationsdiagnostik. Damit kann durchaus herausgefunden werden, wo das Quecksilber sich abgesetzt hat. Denn so typisch sind diese Stellen eher nicht. Aber wenn man an den "Hokus-Pokus" nicht glaubt, dann ist das eben so , und über Glaubenssachen soll man bekanntlich nicht streiten.

Ich weiß nicht, ob der DMSA-Test in der Schulmedizin und von den Kassen anerkannt wird. Der DMPS-Test auf jeden Fall nicht wirklich. Insofern weiß ich nicht, wie Du jetzt einen beweisenden Test bekommen möchtest, vor allem, nachdem Du ja schon länger ausleitest?
Und noch eine Überlegung: ist ein jeweiliger Test nicht jedes Mal auch nur eine Momentaufnahme, die sich schnell durch eine Mobilisierung verändern kann - sei es durch Sport, Einnahme von mobilisierenden Mitteln usw.?

Grüsse,
Uta

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

irnee ist offline
Beiträge: 484
Seit: 20.06.07
Zitat von Robbie77 Beitrag anzeigen
Was die Schilddrüse betrifft, weiß ich leider nicht, was bei meiner regelmäßigen Blutuntersuchung gemessen wird...die Diabetologin sagt eben immer nur, die Schilddrüse sei ok. Wo kann man denn Schilddrüsenhormone beziehen? Die sind doch sicher rezeptpflichtig und einfach so wird ein Arzt die ja wohl nicht verschreiben. Ich werde wohl mal zu einem Endokrinologen gehen und die Schilddrüse "richtig" untersuchen lassen wie Irnee das vorgeschlagen hat. Ich traue der Schulmedizin zwar auch nicht mehr richtig, aber wenn man ausschließen kann, dass die Schilddrüse bei mir nicht mehr richtig funktiniert, wäre das ja schon mal gut.
Du kannst Dir ja auch die Werte und Befunde ausdrucken lassen und Dich selbst kundig machen, wenn Du nicht mehr blind vertrauen kannst und willst.

Schilddrüsenhormone sind in Deutschland rezeptpflichtig. Und ich würde damit vor einer Untersuchung keine Experimente machen, denn damit verfälscht Du ja auch die Werte für eine ganze Weile.

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Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
So, wie Du die kinesiologische Sitzung beschreibst, war das eine Klinghardt-Therapeutin mit Ausbildung in der Regulationsdiagnostik. Damit kann durchaus herausgefunden werden, wo das Quecksilber sich abgesetzt hat. Denn so typisch sind diese Stellen eher nicht. Aber wenn man an den "Hokus-Pokus" nicht glaubt, dann ist das eben so , und über Glaubenssachen soll man bekanntlich nicht streiten.
Ja, das war eine Klinghardt-Therapeutin. Der Glaube fehlt mir halt einfach deshalb, weil ihre Therapie mit Chlorella, Vitamin C und Koriander so nicht funktioniert hat. Allerdings habe ich die Therapie auch nur ein halbes oder dreiviertel Jahr gemacht. Mittlerweile habe ich ja auch eingesehen, dass bei massiver Vergiftung auch Jahre vergehen können, bis alles wieder halbwegs im Lot ist. Was aber auch etwas abenteuerlich anmutet ist die Vorführung von Klinghardt in seinem bekannten Vortrag von 1998 an der ETH Zürich (siehe Google Video), in dem er den Muskeltest nicht am Patienten selbst, sondern an einer Assistentin durchführt. Ich will mir nicht anmaßen, zu behaupten, dass das nicht funktioniert, aber ich melde zumindest Zweifel an.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Der kinesiologische Test steht und fällt auf jeden Fall mit dem Tester und auch dem Zustand des Getesteten. - Es gibt hier im Forum schon einiges an Diskussion zur Kinesiologie, und die Meinungen gehen schön auseinander.

Obwohl ich Kinesiologie sehr schätze, wenn ich einen guten Kinesiologen habe, bleiben trotzdem immer mal Zweifel. Dennoch überwiegen die positiven Erfahrungen bei weitem.

Gruss,
Uta

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
lso Du scheinst echt Recht zu haben, dass die ALA-Entgiftung über den Darm läuft!!! Deshalb danke für den Tipp, ich werde jetzt versuchsweise erstmal nur noch DMSA nehmen, um den Rest auszuleiten!!
DMSA entgiftet nur oberflächlich. ALA erreicht die tiefergelegenen Depots im Körper und ist erforderlich um vollständig gesund zu werden.Also man muss ALA nehmen um den Rest zu entgiften.

Leider hat es deutlich mehr Nebenwirkungen als DMSA.

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Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
DMSA entgiftet nur oberflächlich. ALA erreicht die tiefergelegenen Depots im Körper und ist erforderlich um vollständig gesund zu werden.Also man muss ALA nehmen um den Rest zu entgiften.

Leider hat es deutlich mehr Nebenwirkungen als DMSA.
Ja, Cutler schlägt ja auch DMSA und ALA vor. Aber ich glaube, meine ALA Dosis war einfach zu hoch. Ich hatte 600mg Tabletten nur geviertelt und alle 3-4 Stunden 100mg DMSA und 125mg ALA genommen. Beim letzten Mal habe ich dann alle 3-4 Stunden 100mg DMSA und nur noch ca. 67,5mg ALA genommen, habe die 600mg ALA Tablette also geachtelt. Nach diesen zwei Durchgängen kürzlich geht's mir allerdings etwas schlechter als vorher. Deshalb mache ich jetzt erst mal Ausleitungspause. Ich glaube nämlich, dass jetzt ne Menge mobilisiert, aber nicht alles ausgeschieden wurde. Und das liegt jetzt im Bindegewebe rum und muss da jetzt erstmal abgeräumt werden, bevor ich wieder tiefer in die Depots gehe. Deshalb dachte ich, beim nächsten Mal in zwei Wochen lieber erstmal nur DMSA bis das Bindegewebe wieder frei ist und erst dann wieder ALA. Richtig gedacht?

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
eshalb dachte ich, beim nächsten Mal in zwei Wochen lieber erstmal nur DMSA bis das Bindegewebe wieder frei ist und erst dann wieder ALA. Richtig gedacht?
Ja ,,,,,,,,,,,,

Diabetes durch Quecksilbervergiftung?

Robbie77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 51
Seit: 17.08.09
So, jetzt glaube ich, bin ich wieder auf dem richtigen Weg. Habe einen Rizinusöl-Tag gemacht mit Saunagang am Abend und die folgenden Tage nur noch Chlorella + Darmbakterien gegeben. Gleichzeitig bin ich jeden Abend 10km gelaufen, um die Darmtätigkeit anzuregen. Jetzt, nach drei Tagen tut sich endlich was. Hatte erstmals wieder eine größere Stuhlmenge udn Candida geht etwas zurück. Da habe ich bei der Ausleitung mit DMSA + ALA wohl wirklich zu viel des Guten gewollt und eine ganze Menge Quecksilber auch in den Darm verschoben. Jetzt mache ich mit Cutler erst weiter, wenn der Darm wirklich wieder voll da ist.
Danke hiermit an alle, die in diesem Thread geantwortet und mir damit sehr geholfen haben!!!!! Beim Lesen im Forum ist mir aufgefallen, dass viele hier offenbar noch weitaus schlimmer betroffen sind vom Amalgam als ich (obwohl ich mit Diabetes als meiner heftigsten Folge ja auch stark betroffen war). Euch allen wünsche ich von Herzen nur das Beste, dass eure Ausleitungsbemühungen bald zum Erfolg führen.
Wenn ich neben dem verschwundenen Diabetes auch meine letzten Beschwerden los bin (was ich jetzt einfach mal schwer annehme), werde ich hier im Forum natürlich noch einen abschließenden Erfolgsbericht posten.

Geändert von Robbie77 (22.08.09 um 23:48 Uhr)


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