Kribbeln linker Arm/Hand, Schweissausbrüche usw

06.09.08 16:34 #1
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kribbeln linker Arm/Hand, Schweissausbrüche usw

Alexey ist offline
Beiträge: 1
Seit: 26.11.08
Hallo,

ich glaub es nicht...
deine Geschichte könnte auch ich geschrieben haben.
Mir geht es seit April 08 genau so, ich weiss einfach nicht mehr was tuen....

Mein Hausarzt sagt es wäre psysisch, aber es geht mir eigentlich super. Außer das ich genau das wie du habe. Und ich habe immer starke Verspannungen und Schmerzen am Genick.
Mitlehrweile könnte ich aber verzweifeln..

Erzähl bitte, was du getan hast? Ist es besser? Welche Diagnose wurde bei dir gestellt?
grüße

kribbeln linker Arm/Hand, Schweissausbrüche usw

Quetsche ist offline
Themenstarter Beiträge: 5
Seit: 06.09.08
also ich war beim hausarzt , bekam massagen usw verschrieben , danach wars gut weg , sollte aber nochma inne röhre usw , also röntgen etc , aber durch arbeit keine zeit gehabt , nunja , ka einen monat war es , kam dann wieder/bzw ist noch da . derzeit zuviel stress auf arbeit um zum doc zu gehn
teilweise sogar schlimmer geworden , des nachts munter geworden weil scheisse gelegen wohl usw .
also ansich hilft ne massage , aber nur kurzzeitig , wenn ich grössere probleme habe auch im rücken etc , nehm ich heisse bäder wo ich bis zu den ohren mindesten 10 minuten drin bleib oder dusch extrem lange heiss/warm und lass lange wasser ins genick laufen , dazu so kreisbewegungen mit dem kopf , an das kribbeln in den fingern , naja irgendwie dran gewöhnt nun mittlerweile .
wobei ich auch mal so wärmekissen um hals gepackt habe , bringt auch hilfe für ne weile . bei den schweis/panikausbrüchen , da ich weiss wovon das kommt krieg ich mich gut wieder runter , um das mal so auszudrücken . denke werd in der winterpause (januar) mich mal mehr um die arzttermine kümmern :>
ansonsten hab ich mit leben gelernt , wer weiss wie lange :>
aber :>

nunja diagnose , engeklemmter ...nerv in der oberen hws , mehr hattse ned gesagt :> ging halt nach der physiotherapie weg , aber nun wieder da <; denke mal solang ich in dem beruf arbeite wirds auch ned weggehn ...
und psychisch , naja arzt wechseln ...

Geändert von Quetsche (27.11.08 um 22:33 Uhr)

kribbeln linker Arm/Hand, Schweissausbrüche usw

Lalalirolia ist offline
Beiträge: 1
Seit: 26.05.09
Hei.. Meine Muttter hatte das auhc ganz genau so wie du schilderst.. Sie wurde jahrelang behandelt.. Krankengymnastik, Masagen, Einrenken etc.. Dann hatte sie einmal einen "Anfall", dort hat es ihr am ganzen körper, überall gekribelt, als wenn es eingeschlafen war. wir sind sofort ins krankenhaus und dann stellte sich heraus das sie ein Meningnom im Kopf ( Gutartiger Tumor im Kopf). Dieser Tumor kommt häufig, sehr häufig bei Frauen ab 20 Jahre vor.. Weiß nciht, will dir keine angst machen, aber vielleicht ist es auch das bei dir.. Liebe grüße, gute besserung ;-)

kribbeln linker Arm/Hand, Schweissausbrüche usw

healer1 ist offline
Beiträge: 1
Seit: 07.12.14
Da ich mehrere Monate von Arzt zu Arzt geirrt bin, keiner mir helfen konnte/wollte, und ich letztendlich selber das Problem erkannte möchte ich kurz davon erzählen.

Symptome traten spontan und kurzzeitig auf:

- stechende Hitze im Gesicht und auf der Brust, Hitzewallung -spontan 3x in Folge innerhalb 1 Std.-
- flache beschleunigte Atmung -2 x -
- schwindel/benommenheit und eine leere im Kopf als ob man nicht richtig da ist -dauerhaft über Monate-
- nachkensteife -dauerhaft über Monate-
- kribbeln im Arm bis in die Finger sowie/ oder auch bis in die Beine/Bein -dauerhaft über Monate-
- das Gefühl als ob man spontan ohnmächtig wird -1 x spontan -
- paralyse eines Körperteils (bei mir rechter Arm) -1 x spontan-
- flimmern vor dem Auge - dauerhaft über Monate-
- Tinitus ab und zu
- Schwäche und Müdigkeit

Aufgesuchte Ärzte: 3 allg. Mediziner, 1 Orthopäde, 1 HNO, 1 Endokrinologe
Diagnose : Ratlosigkeit/Unwissenheit und wenn man mit dem Latein am Ende ist wird es auf die Psyche geschoben
Tests : kleines u. großes Blutbild, Hormon Untersuchung im Blut, Überprüfung der Wirbelsäule, Röntgen der WS/HWS, MRT HWS
Befund : Blut 1A in Ordnung, Wirbel ok, MRT HWS beginnende Artrhose ggf. nochmals mit Kontrastmittel durchführen ( wurde nicht gemacht)

Ich hatte mich entschlossen eine Nasen-OP zwecks Nasenscheidewandverkrümmung durch zu führen. Die OP verlief gut, Augenlicht und Riechsinn sind vorhanden geblieben.
Nach 3 Tagen wurde ich aus Krankenhaus entlassen. Am 4 Tag in der Nacht beim Autofahren überkam mich eine Hitzewallung welche sich über den ganzen Körper erstreckte. Ich dachte ich werde Ohnmächtig und hielt auf der Autobahn an um meine Jacke auszuziehen. Ich fuhr weiter und 10 min. später kam der nächste schub mit flacher Atmung Benommenheitsgefühl und kribbeln in den Armen. Ich war kurz davor einen Rettungswagen zu rufen am nächsten Rastplatz doch mein Handy versagte in dem Moment. Ich stieg aus und ging ein paar schritte. Nebenbei ass ich ein Stück kuchen weil ich dachte ich nhätte eine Unterzuckerung bekommen.
Nun fuhr ich weiter, ich hatte noch 20 min. Weg vor mir. 10 min. vor meinem Haus kam wieder eine Welle. Extrem flache schnelle Atmung Benommenheit udn das gefühl gleich Ohnmächtig zu werden sowie ein kribbelnder Schwall der sich über meine Kopfhaut bis ins Gesicht zog.

Daheim legte ich mich sofotz ins Bett. Am nächsten Morgen wachte ich mit steifem Nacken auf.
Fortan bgeleiteten mich die o.g. Symptome.

Ich suchte die o.g. Ärzte auf, es war ein Desaster. Von Hokus Pokus mit Homeopathie als Behandlungsmethode bis hin zur Unterstellung ich sei psychisch krank
habe ich alles mir anhören können.
Leider muss ich sagen das die Ärzte keine Ahnung hatten, trotz angeblicher Fachkunde sowie meiner OP Schilderung.
Psychisch ist alles ok, Arbeit super ,Familie super, keine finaziellen Nöte, gute Kindheit.
Naja nachdem so einige Monate vergangen waren und ich so gut wie nicht in der Lage war zu arbeiten, hörte ich auf die Physiotherapeutin und beschäftigte mich
mal mit den symptomen eines Schleudertraumas.

Siehe da, alle Symptome passten haargenau.
Was mir keiner vor der Op sagte, der Kopf wird soweit überstreckt das der Spinalkanal in der HWS eingequetscht wird und dadurch die Nervenbahnen gereizt/gequetscht
werden können.Dadurch kommen die o.g. Symptome zustande.
Bei mir hat man wohl das volle Program angewendet.
Meine Genesung bis zur vollen Arbeitsfähigkeit dauerte ca. 10 Monate.

Ich gebe jedem die Empfehlung sich mit dem Schleudertrauma zu beschäftigen und zu überlegen ob eine quetschung oder beschädigung in der HWS statt gefunden haben könnte.
Vielleicht sogar unwissentlich. Wie gesagt, die wenisten Ärzte erkennen sowas und schieben es ansonsten auf die Psyche.
Bleibts standhaft und lasst euch nichts erzählen, geht notfalls zum nächsten Arzt. Unter den o.g. Bedingungen ist ein Arbeiten nicht möglich.
Unter Umständen ist wirklich was kaputt im Spinalkanal was seeehr schwer zu erkennen ist. Da muss man strikt nachhaken!
Viel Erfolg!


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