Hallöchen - langandauernde Schmerzstörung - gedehnte Vertebralis Arterien beidseitig

29.08.08 14:57 #1
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hwaegeli ist offline
Beiträge: 4
Seit: 28.08.08
Hallo zusammen,

Hab die Seite per Zufall gefunden und finde Sie doch Interessant.

Kurz zu meiner Person:

Bin 45 Jahre Jung, verheiratet und hab einen 1 Jahr alten Sohn.

Vor rund 8 Jahren hat sich mein Leben innert Sekunden geändert. Vor fast genau 8 Jahren hatte ich einen Auffahrunfall mit folgen. Zweiter dann noch Dez. 2007
Meine damalige Frau 2001 verlor innert 4 Monaten Ihr Gedächtnis nach 3 Hirnschlägen und ich quäle mich Täglich mit schmerzen und kämpfe gegen Sie an jedoch ohne Erfolg.
Bis Anfang 08 glaubte ich selbst eine Zeit lang das ich Psychische Schmerzen habe da mir dies immer wieder von Ärzten gesagt wurde, da nie was gefunden wurde. (Jedoch weil auch nie richtig Kontrolliert wurde)
Erst im Januar 2008 wurde ich erstmals ernst genommen von einem Spital die auch gleich MRI etc. veranlassten.

Nun Ergebnis ist 7 Diskushernien (4 HWS) (3 LWS), Massiv gedehnte Arterien beidseitig im Hals (Vertebralis) mit Schlaufenbildung und potentieller verlagerung zur Nervenwurzel, 3 Wurzelkontakt (Arterie beidseitig) (1 HWS) (1 LWS) im weiteren wurde folgende Diagnose gestellt:
- Langandauernde Schmerzstörung
- cerviko-cerphale und cerviko-brachiale Schmerzen
- 01 HWS-Beschleunigungstrauma bei Autounfall
- kognitive Beeinträchtigung und Sehstörung
- sekundäre Generalisierungstendenz mit
- Lumboischialgieforme Schmerzen im Bein
- Beckenschmerzen und Schmerzen am Rippenbogen
- unklare Hypästhesie und Dysästhesie am rechten Oberschnekel

Berurteilung / Verlauf

Diverse Untersuchungen haben mehrmalig gezeigt, dass beim Patienten eine kausale Therapie der beschwerden nicht möglich ist. Aufgrund desen wurde durch uns eine symptomatische Schmerztherapie nach WHO-Stufenschema III mit MST begonnen.

Hat jemand erfahrung damit. Das wird wohl heissen das ich mein weiteres Leben lang solch starke Hämmer zu mir nehmen muss um etwas schmerzfreier Leben zu können.
Wie sind die Nebenwirkungen auf Dauer bei MST?
Hält eine Dosis auch auf Lange Zeit oder muss diese wieder erhöht werden?

Vor allem machen mir Augen, Hals, und Brust zu schaffen. Die Augen weisen seit ca. 3 Jahren graue Ringe auf und die Sehfähigkeit ist mal so dann wieder so, oft blitzlichter. Hals ist sehr Steiff und fühlt sich nur als Last an. Brustschmerzen oft einfach so. Kardiologische Untersuchung geplannt.
Im Juni hatte ich nun aus heiterem Himmel einen Ohnmachtsanfall, wurde Bewusstlos vorgefunden. Ergebniss - Gehirnerschütterung und Bruch des kleinen Finger. Beunruhigender ist für mich das weg sacken ohne Grund.

Meiner Meinung hängt da sehr viel mit den Arterien zusammen, vor allem das mit den Augen, Brustschmerzen und Vergesslichkeit wie Konzentrationsprobleme.

Hat schon jemand von Euch etwas ähnliches mit gedehnter Vertebralisarterien gelesen oder gehört, würde mich brennend Interessieren

Danke für eure Feedbacks

Grüss simi

Hallöchen - langandauernde Schmerzstörung - gedehnte Vertebralis Arterien beidsei
Weiblich KimS
Hallo Simi,

Willkommen, im Forum

Statt schon eine Antwort, hätte ich eigentlich zwei Fragen erstmals beim lesen Deines Beitrages:

Was ist MST? Ich kenne diese Abkurzung nicht (bin aber auch nicht Deutschsprachig, vielleicht daher).

Und, in Bezug auf gedehnter Vertebralisarterien, meinen die die Ärzte dass deine ständig gedehnt sind, oder meinst Du/meinten die, dass die mal (über-)/(ge-)dehnt worden sind?
Oder sind die vielleicht eher zugeklemmt? Mir ist nich so klar was nun der fall ist. Na ja vielleicht Dir auch nicht, aber wenn es Dir näher erklärt wurde, dann könntest Du vielleicht noch näheres sagen?

Ausserdem, bin ich eigentlich neugierig wo die Untersuchungen (und welche Bezüglich die Vertebralis Arterien) gemacht wurden, weil nach meinen Kenntnissen, sind nur sehr wenige Ärzte/Spezialisten im Stande sind etwas sinniges über die Vertebralisartierien zu sagen.

Herzliche Grüsse
Kim

Hallöchen - langandauernde Schmerzstörung - gedehnte Vertebralis Arterien beidsei

hwaegeli ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 28.08.08
Hallo Kim,

Nun MST ist Morphium.
Betreff den Arterien liegen beide zwischen einem Wirbel, also in einer schlaufenbildung hier ein foto zur anschaulichung www.pchelp24.ch/MRI/Vertebralis.jpg
Eine natürliche entstehung schliesse ich persöndlich aus, vor allem da beide seiten betroffen sind und ich bis zum Unfall sehr Gesund und Sportlich war. Aber das ist ein Versicherungstechnisches Problem und gehört nicht in dieses Forum.

Ich habe nach all ,einen Recherchen keine Erkenntnise gewonnen, daher meine Fragestellung betreff Arterien

Eine Kardilogische Untersuchung sollte so in 14 tagen statt finden, betreff Halsgefässe und Herz

Grüsse

Geändert von hwaegeli (29.08.08 um 17:38 Uhr)

Hallöchen - langandauernde Schmerzstörung - gedehnte Vertebralis Arterien beidsei
Weiblich KimS
Hallo Simi,

Danke für Deine Antwort. Mit MST/Morphium habe ich keine Erfahrung, weil ich das bisher immer abgelehnt habe. Aber vielleicht gibt es andere die da mehr erzählen können. Ich weiss dass mit neue Techniken gearbeitet wird, und dass z.B. "Morphium-Pumpen" eingesetzt werden, die niedrigdosiert und über zeitraum verteilt kleine mengen abgeben. Die Ärzte erzählen nur positives... (ist ja deren Rolle) es wäre interessant zu wissen welche Form man für Dich gedacht hat, und dann auch Erfahrungsberichte zu finden.

Toll dass Du eine Gründliche Untersuchung zu den HalsArterien und Herz noch dazu bekommst.

Ich habe, aber das ist schon eine Weile her ziemlich viele Info's gefunden über Probleme mit die Vertebralen Arterien, sogar Deutschsprachig. Könnte aber ein Bisschen dauern bevor ich die wieder gefunden habe. Direkte Therapie-Ansätze waren nicht dabei, leider. Aber aus den Untersuchungen wurde klar welche beschwerden mit Einengung dieser Arterien direkt zusammenhängen...

Hm, ich Denke es wäre in Deinem Fall so oder so sehr wichtig dass Du deine Ernährung sehr Gesund einstellst, erstens damit Dein Blut optimal fliessen kann, zweitens um die Selbstheilungskräfte Deines Kórpers anzuregen.

Schau auch mal in den Threads Nitrosativer Stress, und nach Therapie nach Kuklinski. Bei Chronischen Schmerzen steht der Körper unter Stress (wegen die Schmerze) und dies löst bestimmte Prozesse aus, die man gar nicht brauchen kann. In diese Rubrik und ForumsWiki findest Du da viel weitere Info's wie man das beschränken oder verbessern kann! U.a. Ernährung und Ernährungsergänzung (vitamin B12 u.A.) sind da auch in Deinem fall meines Erachtens ganz wichtig.

Und trotz den Beschwerden denke ich dass es wichtig ist, und bleibt um die Wirbelsäule, und gesamte Muskulatur, innerhalb deiner Grenzen so gut wie möglich in Form zu behalten. Mir tut Spazieren/Wandern da sehr gut, jedenfalls sollten die bewegungsformen, sportarten, schonend sein und keine grosse Risiken auf weiteren Schäden in sich Tragen (wie Kontaktsporte oder so...).

Soweit soviel für jetzt, ich bin mir sicher es werden sich noch weitere melden mit tipps, und/oder dass Du in den Rubriken sachen findest die Dir helfen können. Ich denke dass ein "Ganzheitlicher" Strategie, also möglichst viele Faktoren einzubeziehen und optimalisieren den besten Ergebnissen bringen wird, dein Körper optimal unterstützten kann in die Heilungsprozesse. (Ernährung, Bewegung aber auch Seele/Psyche, zum beispiel Yoga oder Chi Gong oder Autogenes Training um mehr kontrolle über bestimmte körperprozesse, Spannung/Entspannung zu erreichen... da ist noch viel zu machen )

Ich wünsche Dir einen Schönen Abend,

Herzliche Grüsse
Kim

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Die a. vertebralis ist dehnbar wie ein Gummiband, ich denke nicht, dass sie bei dem Unfall derart überdehnt wurde, dass schon "Schlaufenbildung" eingetreten ist. Wäre dies der Fall gewesen, hättest du wahrscheinlich jetzt ganz andere Sorgen, bzw. hättest du wahrscheinlich garkeine Sorgen mehr, da andere Strukturen wie Wirbelkörper/Bandscheiben diese Überdehnung garnicht mitgemacht hätten und wohl komplett zertrümmert worden wären. Könnte mir schon vorstellen, dass das angeboren ist, zumal auf beiden Seiten recht symmetrisch.
Zum Kardiologen ist auf jeden Fall eine gute Idee, der soll dann mit ner Doppler-Untersuchung feststellen, ob der Durchfluss gemindert ist.
Wenn das nicht der Fall ist, kommen deine neuro-vegetativen Symptome (Augen, Benommenheit usw.) zu 90% vom durch den Unfall geschädigten Kopfgelenk. Die lig. alaria werden bei den Kräften sicher was weg bekommen haben, wahrscheinlich in Verbindung mit einer Wirbelblockade.
Die Wirbel unterhalb C3 sind meistens nicht für derartige Symptome verantwortlich, die verursachen am ehesten nervliche Beeinträchtigungen der Arme und natürlich die dortigen Schmerzen. Vielleicht kommt in deinem extremen Fall auch eine operative Stabilisierung in Betracht.

Gruß
Tobi

Hallo Tobi

hwaegeli ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 28.08.08
Vielen Dank für Deine Infos.

Die Arterien werden nun bald Untersucht damit habe ich hoffentlich Klarheit.
Die von Dir genannten Foren habe ich bereits durchgeforstet und eben leider auch nichts vergleichbares gefunden.

Du schreibst auch das die HWS mehr abbekommen hätte müssen. Das kann ich leider nicht beantworten da ich selbst überfragt bin.

Hier noch ein Bild meiner HWS vielleicht hilft es etwas zur beurteilung.

www.pchelp24.ch/MRI/HWS.jpg

Mich beunruhigt das mir niemand genauere Auskunft geben kann, nicht mal die Ärzte. Selbst mein Augenarzt war erstaunt und sagte, das er so etwas noch nicht gesehen hätte, betreff meiner grauen ringe in den Augen (IRIS).

Danke an alle im voraus

Hallöchen - langandauernde Schmerzstörung - gedehnte Vertebralis Arterien beidsei

Kathy ist offline
Beiträge: 3.344
Seit: 06.03.07
Hallo Tobi

einige deiner Symptome erinnern an meine Symptome während einer Ätlasverschiebung, die 9 Jahre andauerte. Keiner der vielen Therapeuten, die ich aufsuchte konnte mir helfen, bis ich einen Atlas-Profilax-Therapeuten(nach Schümperli) fand, der meine Schmerzen innerhalb von 5 Minuten zum Verschwinden brachte. Hier im Forum findest du viel Widerstand gegen diese Methode. Meine Erfahrungen bleiben jedoch meine Erfahrungen, und ich halte es für meine Verantwortung, sie mindestens mitzuteilen.

Gute Besserung

Kathy

Hallöchen - langandauernde Schmerzstörung - gedehnte Vertebralis Arterien beidsei

Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
@Kathy
Das liegt selbstverständlich nahe, dass bei seinen Symptomen der Atlas eine Rolle spielt, da er sie ja erst nach dem Unfall bekam. Es wird sich hier allerdings nicht nur um eine milde bezeichnete "Atlasverschiebung" handeln, sondern es werden auch durch die gewaltige Krafteinwirkung massive Schäden der Gelenkkapsel und bedeutender Haltestrukturen entstanden sein. Dass eine Atlasprofilax Behandlung seine mit bisher Morphium behandelten Beschwerden lindert, sei mal zu bezweifeln, da diese Behandlung ja auch nur am Kopfgelenk selbst angewendet wird.
Ich kenne selbst auch Leute, denen hat die Atlasprofilax ein neues Leben beschert (mich leider nicht eingeschlossen).

@simi
das Bild sieht zwar schön aus, leider braucht man zur Beurteilung aber zum einen alle Schichten (die man hier natürlich nicht reinstellen kann), sonst kann man eben schwer eventuelle Stenosen erkennen (die haben/hätten die Ärzte aber sicher erkannt) und zum anderen wäre es sinnvoll, ein Funktions-MRT machen zu lassen, um die Schäden der Weichteile besser beurteilen zu können, die sieht man auf diesen statischen Aufnahmen nämlich nicht und da liegen ja deine Hauptprobleme.

Gruß
Tobi

Geändert von Tobi09 (30.08.08 um 19:31 Uhr)

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Kathy ist offline
Beiträge: 3.344
Seit: 06.03.07
Zitat von Tobi09 Beitrag anzeigen
@Kathy
Das liegt selbstverständlich nahe, dass bei seinen Symptomen der Atlas eine Rolle spielt, da er sie ja erst nach dem Unfall bekam. Es wird sich hier allerdings nicht nur um eine milde bezeichnete "Atlasverschiebung" handeln, sondern es werden auch durch die gewaltige Krafteinwirkung massive Schäden der Gelenkkapsel und bedeutender Haltestrukturen entstanden sein. Dass eine Atlasprofilax Behandlung seine mit bisher Morphium behandelten Beschwerden lindert, sei mal zu bezweifeln, da diese Behandlung ja auch nur am Kopfgelenk selbst angewendet wird.
Ich kenne selbst auch Leute, denen hat die Atlasprofilax ein neues Leben beschert (mich leider nicht eingeschlossen).


Gruß
Tobi
Ich stimme dir ja zu, aber falls der Atlas verschoben ist und auch so bleibt, wie soll man dann die Folgeschäden behandeln? Ich hatte in 9 Jahren sicherlich auch viele Folgeschäden, denn die Schmerzen wanderten quasi im ganzen Körper herum, vor allem in allen Rückenbereichen. Fast wahnsinnig haben mich allerdings nur die Kopfschmerzen gemacht. Ich will keine Atlasbehandlung empfehlen, sondern nur ein Tasten des Therapeuten, der bei mir sofort eine massive Verschiebung nach hinten auf der linken Seite getastet hat. Dann konnte ich ja selbst entscheiden, ob ich die Behandlung wollte. Man kann doch mit den Leuten reden (nur mit Schulmedizinern nicht nach meiner Erfahrung )

Habe ich richtig verstanden, dass du schon eine Atlas-Profilax-Behandlung erfahren hast? Was hatte der Therapeut denn getastet vor der Behandlung?

Gruss
Kathy

Hallöchen - langandauernde Schmerzstörung - gedehnte Vertebralis Arterien beidsei

hwaegeli ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 28.08.08
Nochmal Hallo Tobi und Kathy,

Danke für eure vielen Antworten.

Nun ich hatte bis anhin 2-mal eine Manupulation unter Narkose, jedoch ohne HWS da dies dem Chiropraktiker zu gefährlich war.

Ebenfall habe ich schon einige Infiltrationen hinter mir, darunter auch eine Facetteninfiltration aller Gelenke.

Ebenfalls ca. 150 Strunden Akupunktur, Osteopath, Physiotherapie, Reha Klinik etc.

Das schlimme der Geschichte ist, das ich von 2001 bis 2008 als Simulant dargestellt wurde durch 1 Rehaklinik die eigentlich einen guten Namen hatte. Nun darauf stützten sich die meisten von mir Konsultierten àrzte und meinten stehts. Wenn Die schon Untersucht haben wurde dies sicher genau gemacht, Sie haben nichts.

Erst der Spital St. Gallen hat abklärungen veranlasst und vieles Abgeklärt.

Vor meinem Unfall, hatt ich keinerlei Probleme mit der Gesundheit und nie im Leben Kopfschmerzen oder Augenschmerzen die einem fast die Wände hoch gehen lassen.
Habe nie, wirklich nie eine Kopfschmerztablette gebraucht.
Alles begann mit dem Unfall und ich nahm es nicht ernst, kann auch bis heute die Zeit nach dem Unfall nicht mehr Nachvollziehen.
Träume habe ich ebenfalls keine mehr und bei geschlossenen Augen fehlt mir jegliches Vorstellungvermögen, sehe nur schwarz mit weissen Punkten. Oft durchziehen mein Blickfeld Blitze oder schatten.
Ist einfach wie Verhext, keiner weiss Rat und das zermürbt.
Doch Aufgeben werde ich sicherlich nie, so lange man Lebt gibt es vielleicht mal ein Lichtblick am Horizont.

Tobi - Falls dich meine Gesamtaufnahme MRI Intersessiert habe ich diese zum Download auf mein Server gestellt. Doch gib mir Privat ein Feedback.


Grüsse an Alle


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