Autoimmunerkrankung?

20.06.13 15:23 #1
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Autoimmunerkrankung?

LBwilliam ist offline
Beiträge: 6
Seit: 21.06.13
Ich war für eine falsche Bedingung auch! behandelt! Ich habe auch an einer Autoimmunerkrankung, CFS gelitten. nichts hat mir geholfen, so weit, ich bin ziemlich neu in it! jedoch habe versucht alles unter der Sonne zu versuchen und meine Symptome zu bekämpfen. :( I wurde durch die Web-Suche und vor kurzem kam in dieser Website sieht es ziemlich real, aber id schätze Ihre Kommentare ab, was Sie denken, ich bin, dies zu tun zu denken und wollen nicht Narr von einem anderen scheinbaren Heilung. :(
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'Willbert'

Autoimmunerkrankung???

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo Meieli
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Das wusste ich auch nicht! Aber dann wäre ich ja komplet falsch behandelt worden, da ich ja jetzt noch immer ein Medi nehme, wodurch sich mein Immunsystem "beruhigen" sollte. Ach herrje
Yep!
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Mittlerweile hab ich schon fast Bauchschmerzen für den Termin zur Hausärztin. Ich hoffe nun, dass diese mit ins Boot springt.....
Ich glaube, ich habe mittlerweile verstanden, wie (schulmedizinische) Ärzte „ticken“. Die brauchen immer irgendwelche handfesten Beweise, in Form von Röntgenbilder, Laborergebnisse etc. Auch Studien von anderen Berufskollegen werden Tausend Mal besser angenommen als irgendeinen mündlichen Vorschlag für eine neue Diagnose- und/oder Behandlungsmöglichkeit.
Du hast das „Glück“, dass bei dir in der Tat etwas „handfestes“ anzeigt. Meistens ist dies nicht der Fall. Ich persönlich würde das Gespräch mit den Werten CRP und ANA beginnen. Diese deuten OFFENSICHTLICH darauf hin, dass bei dir etwas nicht in Ordnung ist. Sag ihm einfach, dass du nun echt genug von Symptombekämpfung hast und endlich die Ursache z.B. für diese zwei Werte suchen möchtest. Natürlich möchtest du eigentlich die Ursache für all deine Symptome haben. Aber diese kann der Arzt nicht „messen“. Ich denke, er wird eher auf deine Wünsche eingehen, wenn du von irgendwelchen „Werten“ sprichst…
Neben CRP und ANA würde ich insbesondere auch noch die vergangene bzw. allenfalls noch immer oder wieder aktive Borreliose ansprechen. Auch dies ist Fakt, dass du dies mind. gehabt hast. Und nach heutigen Erkenntnissen sollte man wissen, dass – wie schon von sonneundregen geschrieben wurde – 14 Tage Antibiotika ein Witz sind…

Good Luck! Liebe Grüsse

Geändert von Kaempferin (25.06.13 um 14:17 Uhr)

Autoimmunerkrankung???

meieli ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 20.06.13
So! .....aber ob ich nun an mein Ziel komme, das steht definitiv in den Sternen.
Ich habe meiner Hausärztin ein Ultimatum gesetzt, entweder sie hilft mit weiter zu suchen, was mir genau fehlt oder ich schaue mich um für einen anderen Hausarzt.
Sie ist dabei und versteht mich......(vielleicht???) Sie meinte, dass so eine Autoimmunerkrankung immer schwierig sei zu behandeln und immer langjährig sei. Verstehe ich. Ist mir klar.....aber hab ich das wirklich?
Sie haben mir nun 6 "Ampulen" Blut abgenommen. Dies wird nun komplett getestet. Da ich im Moment wieder Kortison nehme, hoffe ich, dass es das Blutbild nicht komplett verfälscht.
Betreffend Borreliose hat es eine Ärztin in der Nähe, die sich wie spezialisiert hat auf dieses Thema. Dort sollte ich in den nächsten Tagen einen Termin erhalten.

Ich bin mir aber ehrlich gesagt noch nicht sicher, ob meine Hausärztin jetzt auch einmal etwas von sich aus versucht oder eventuell auch mit anderen Ärzten meinen Fall disqutiert oder so.....ich lass mich überrasche, wie es weiter geht.

Danke für die vielen Inputs und Ideen von Euch allen.....tut gut, wenn man weiss, dass man nicht alleine ist......und schon bald selbst Angst bekommt, dass man eventuell doch "spinnt" oder sich doch alles einbildet

Lg Meieli

Autoimmunerkrankung???
sonneundregen
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Hallo Sonneundregen

Danke für Dein Input.
Bitte, gerne!

Das wusste ich auch nicht! Aber dann wäre ich ja komplet falsch behandelt worden, da ich ja jetzt noch immer ein Medi nehme, wodurch sich mein Immunsystem "beruhigen" sollte. Ach herrje
Davon könnte man ausgehen, da eine Borreliose nicht mit 14 Tagen AB zu behandeln ist und das ist FAKT! Im Falle einer chronischen Borreliose ist von Kortison zwingend abzuraten! Meine es nur gut!

Mittlerweile hab ich schon fast Bauchschmerzen für den Termin zur Hausärztin. Ich hoffe nun, dass diese mit ins Boot springt.....ich weiss sonst nicht, wo ich auf die Schnelle einen neuen Hausarzt herzaubern soll....
Na, Bauchschmerzen solltest Du nicht bekommen und gezielt an die Sache herangehen! Konfrontiere Deine Hausärztin, mit Deinem Wissen! Du solltest wissen, dass den Ärzten quasi die Hände gebunden sind, weil sie eine chronische Borreliose ohne Wanderröte überhaupt nicht diagnostizieren dürfen! Regreßforderungen werden fällig usw. usw. ! Ich bitte um Verbesserung, wenn meine Aussage nicht stimmig ist? Es wurde mir auf jeden Fall von mehreren Ärzten so bestätigt!

Lg
sonneundregen

Autoimmunerkrankung???
sonneundregen
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Sie meinte, dass so eine Autoimmunerkrankung immer schwierig sei zu behandeln und immer langjährig sei. Verstehe ich. Ist mir klar.....aber hab ich das wirklich?,
Ich möchte Dir die Gegenfrage stellen! Warum sollte das eigene Immunsystem plötzlich gegen den eigenen Körper rebellieren, wenn es das die ganzen Jahre zuvor nicht getan hat????


Betreffend Borreliose hat es eine Ärztin in der Nähe, die sich wie spezialisiert hat auf dieses Thema. Dort sollte ich in den nächsten Tagen einen Termin erhalten.
Das ist sehr gut! Ist diese angebliche Spezialisten der Ärztekammer zugehörig oder rechnet sie privat ab?

und schon bald selbst Angst bekommt, dass man eventuell doch "spinnt" oder sich doch alles einbildet
Ich bin der festen Überzeugung, dass Du nicht spinnst! Warum? Ich lese Deine Zeilen und die sind klar und deutlich!

Lg
sonneundregen

Autoimmunerkrankung???

meieli ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 20.06.13
Danke danke!
Hatte einen "Notfall"-Termin bei meiner Hausärztin betreffend Blutanalyse. Meine Werte sind nicht gut. Leider verstehe ich meine Werte nicht und hoffe, dass ich mich da voll und ganz auf meine Hausärztin verlassen kann.
Anhand der Werte tippt sie auf etws bakterielles......und sie hat eine spezialistin betreffend Borreliose herbei gezogen.
Jetzt warten wir noch auf die Borrelientests!

Kann mir jemand sagen oder helfen, auf was ich achten muss bei diesen Testergebnisse.....oder bei der Behandlung? Ich möchte nicht schön wider nur ein Versuchskaninchen sein......die letzte Behandlung war intravenös und dies 14Tage. Und jeder Arzt sagte, die Borreliose sei nun abgeschlossen, erledigt, fertig, schluss!!!
Diese hier sollte mit Tabletten gehen!
Weiss jemand etwas betreffend Nebenwirkungen? Kann ich ohne Probleme weiter arbeiten?
Ich muss jetzt natürlich zuerst noch meine Tabletten (Kortison und Plaquenil) langsam absetzten......das gibt mir etwas Zeit, alles zu überlegen und nichts zu überstürzen.

....ich weiss jetzt nicht ob ich mich freuen soll????? wesshalb hat dies nicht auch der rheumatologe gesehen, dass meine Werte nicht für eine rheumatologische Erkrankung sprechen? Was ist blos los mit unseren Ärzten?
Warten wir mal auf den Freitag.....

Geändert von meieli (27.06.13 um 05:11 Uhr)

Autoimmunerkrankung???

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo meieli
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
wesshalb hat dies nicht auch der rheumatologe gesehen, dass meine Werte nicht für eine rheumatologische Erkrankung sprechen? Was ist blos los mit unseren Ärzten?
Das frage ich mich auch immer wieder, was mit denen los ist bzw. ob die eigentlich nie "über den Tellerrand schauen" können und wollen... Sämtliche Ärzte (inklusive Infektiologen!) haben leider von (chronischen) Infektionen absolut KEINE AHNUNG!!! Chronische Infektionen sind was völlig anderes als akute Infektionen. Offensichtlich gehört dies nicht zur Ausbildung... Weltweit nicht!!!
Wie schon oben angetönt, könnte ein möglicher Zusammenhang zwischen Infektionen und Autoimmunerkrankungen bestehen. Ganz banal/vereinfacht gesagt, musst du dir das so vorstellen: Wenn ein Körper konstant von irgendwelchen Erregern geplagt/gereizt/geschädigt wird, d.h. wenn das Immunsystem dauerhaft auf Hochtouren läuft, so ist es möglich, dass letzteres irgendwann "überreagiert" und "sich selbst angreift". Dadurch könnte es aufgrund der Infektion zu einem Ausbruch einer Autoimmunerkrankung kommen... Doch mit den Beweisen/Studien zu diesem Thema steckt man noch in den Kinderschuhen...
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Meine Werte sind nicht gut. Leider verstehe ich meine Werte nicht und hoffe, dass ich mich da voll und ganz auf meine Hausärztin verlassen kann.
Mh, liegen dir diese Werte vor und könntest du diese vielleicht hier mal rein stellen? Ich nehme an, dein CRP ist wieder erhöht, dass deine Ärztin auf etwas bakterielles schliesst!? (Anmerkung: Meist ist dieser Wert bei einer chronischen (bakteriellen) Infektion NICHT (mehr) erhöht!).
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Jetzt warten wir noch auf die Borrelientests!
Weisst du, welche Tests genau gemacht wurden? Ich bin kein Borreliose-Spezialist. Aber gerade Borreliose-Tests sind leider alles andere als zuverlässig. Allenfalls lohnt es sich, wenn man den Erreger mit verschiedenen Test-Methoden nachzuweisen versucht. Z.B. gibt es Antikörper, Westernblot, LTT, Elispot etc.). Frag sonst vielleicht mal im Borreliose-Bereich hier nach, welches denn der "zuverlässigste" Test ist.
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Kann mir jemand sagen oder helfen, auf was ich achten muss ....bei der Behandlung?
Solltest du wirklich Borreliose haben, so empfehle ich dir das Buch "Borreliose - und dennoch hab' ich tausend Träume" von Claudia Lietha. Darin werden neben der persönlichen Krankengeschichte auch viele Behandlungsmöglichkeiten auf dem allerneusten Stand aufgezeigt. Auch könntest du dir die folgenden Dokumente anschauen, die ich grad vorliegend habe:Etwas "wissenschaftlichere" Studien und Dokumente z.B. von Prof. Sapi, Dr. Petra Hopf-Seidel, Prof. Dr. Martin Sievers und co. wollte ich schon lange mal zusammen suchen. Aber kam bis anhin leider noch immer nicht dazu…
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Weiss jemand etwas betreffend Nebenwirkungen? Kann ich ohne Probleme weiter arbeiten?
Ich werde bei positivem Ergebnis detaillierter berichten. Aber solltest du wirklich Borreliose haben und sollten die verabreichten Medikamente wirken, so ist es sehr gut möglich, dass du gerade anfangs erhebliche "Herxheimer Reaktionen" hast. Diese stellen nicht Nebenwirkungen des Medikaments dar, sondern sind ein Zeichen dafür, dass das Medikament wirkt. Bei jedem wirken sich solche Reaktionen unterschiedlich aus. Der eine merkt kaum was. Beim anderen aber werden die bisherigen Beschwerden verzehnfacht etc.

Liebe Grüsse!

Geändert von Kaempferin (27.06.13 um 10:14 Uhr)

Autoimmunerkrankung???
sonneundregen
Zitat von meieli Beitrag anzeigen
Danke danke!
Jetzt warten wir noch auf die Borrelientests!
ich möchte mich nochmal widerholen! Ein negativer Borrelientest schließt eine akute Borreliose keinesfalls aus!

die letzte Behandlung war intravenös und dies 14Tage. Und jeder Arzt sagte, die Borreliose sei nun abgeschlossen, erledigt, fertig, schluss!!!
Solche Stümper, sorry!
Vier Wochen Behandlung, sind dabei wichtig, da der Vermehrungszyklus der Borrelien 28 Tage ist und sie nur in ihrer Teilungs- / Vermehrungsphase angreifbar. Auch sollte es hoch genug dosiert sein!

Diese hier sollte mit Tabletten gehen!
Puh, ehrlich gesagt wäre ich da etwas vorsichtig und würde mich lieber in die Hand eines Spezialisten begeben. Allerdings behandeln auch Spezialisten immer unterschiedlich!


Weiss jemand etwas betreffend Nebenwirkungen? Kann ich ohne Probleme weiter arbeiten?
Antibiotika unterstützt zunächst das Immunsystem, schwächt es aber nachhaltig! Die Darmflora wird angegriffen, Pilze können sich entwickeln etc. etc.! Wenn Du starke Herxheimer Reaktionen bekommst, wirst Du wahrscheinlich nicht arbeiten gehen können!

Ich muss jetzt natürlich zuerst noch meine Tabletten (Kortison und Plaquenil) langsam absetzten......das gibt mir etwas Zeit, alles zu überlegen und nichts zu überstürzen.
Kortison würde ich sofort absetzen, da es bei der Borreliose kontraproduktiv wirkt!

....ich weiss jetzt nicht ob ich mich freuen soll????? wesshalb hat dies nicht auch der rheumatologe gesehen, dass meine Werte nicht für eine rheumatologische Erkrankung sprechen? Was ist blos los mit unseren Ärzten?
Warten wir mal auf den Freitag.....
Das kann ich Dir beantworten! In Deutschland wird die chronische Borreliose vertuscht und verharmlost. Die Erkrankten werden gerne in die Rheuma oder Psychoecke geschoben und dies geschieht ganz bewusst! Kein Scherz, ist so! Regreßforderungen werden bei Diagnosestellung fällig! Den medizinischen Eid (nun wurde daraus ein Gelöbnis gemacht), haben unsere Mediziner schon lang vergessen! Ob es da noch Ausnahmen gibt, ich weiß es nicht?

Geld regiert die Welt, der Mensch ist egal!

Lg
sonneundregen

Autoimmunerkrankung?

meieli ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 20.06.13
Liebe kaempferin liebe sonneundregen

Ich bin überwältigt von soooo viel Engagement. Ich habe nun diverse Infos, die ich meiner Ärztin nur so um den Kopf wirbeln kann.

Ich werde nun einfach erst einer "Therapie" zusagen, wenn eine konkrete Diagnose steht und wenn auch beide Ärzte hinter dieser Diagnose voll und ganz stehen. Und vorallem ICH!


Die Blutwerte habe ich. Ich werde diese noch anhängen. Diese sind aber verfälscht, durch die Einnahme von Kortison und Plaquenil.
Im Moment ist mein CRP wieder normal.....wegen dem Kortison. Der Anstieg geschieht immer wieder bei einem "Schub".





Herzlichen Dank noch einmal.....

Geändert von meieli (27.06.13 um 14:48 Uhr)


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