Zittern, Zucken...Was habe ich?

21.05.13 14:22 #1
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Zittern, Zucken...Was habe ich???

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Paddyphone,


Magnesium kann müde machen. Ich würde daher nicht zuviel auf einmal einnehmen und vielleicht einen Teil abends vor dem Schlafengehen (immer mit viel Wasser).

Du hast Allergien, Fructose- und Histaminintoleranz, Probleme mit der Wirbelsäule, hast Zeichen von Mangelerscheinungen (evtl. Magnesium?) und bist müde. Das alles könnte einen gemeinsamen Grund haben, nämlich eine kranke Leber (<-- es gibt genetisch bedingte Leberkrankheiten, die sich oft im jungen Erwachsenenalter erst bemerkbar machen).

Wurden die Leberwerte bestimmt und sind sie gänzlich unauffällig, d. h. nicht grenzwertig oder außer der Norm?

Die häufiger bestimmten Leberwerte sind diese:
GPT, GGT, GOT, Bilirubin, Alkalische Phosphatase

Weniger häufig bestimmte Leberwerte sind:
Cholinesterase und GLDH


LG
Margie
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Paddyphone ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 21.05.13
Hallo,
ich habe mir Heute Magnesiumkapseln aus der Apotheke besorgt. Ich soll morgens und abends jeweils eine nehmen.

@Margie:
Nein, die Leberwerte wurden meines Wissens noch nicht bestimmt. Ehrlich gesagt war ich auch mit meinen Problemen noch nicht oft beim Arzt. Das letzte Mal vor ca. 2 Wochen und da wurde mir auch Blut abgenommen. Ich hatte in den letzten Tagen/Wochen ziemlichen Prüfungsstress, aber jetzt ist es endlich vorbei und ich kann mich intensiver meiner Gesundheit widmen.

Ein weiteres Problem sind meine Intoleranzen. Ich schaffe es leider nicht immer histaminfrei zu essen. Daher weiß ich oft gar nicht, ob die Probleme (wie z.B. Müdigkeit, leichtes Zittern) vom Histamin kommen oder ob es eine Mangelerscheinung ist.

Ich habe öfters (zur Zeit auch) ein komisches Drücken (sehr schwer zu beschreibe, kein Schmerz) in der linken Brust und immer wenn ich auf der linken Seite liege, spüre ich meinen Herzschlag sehr deutlich. Könnte das auch ein Indiz auf einen Magnesiummangel sein?

Und nochmal herzlichen Dank für eure Hilfe und für eure Ratschläge!

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Paddyphone,


welches Magnesium wurde Dir in der Apotheke empfohlen bzw. hast Du gekauft?

und immer wenn ich auf der linken Seite liege, spüre ich meinen Herzschlag sehr deutlich. Könnte das auch ein Indiz auf einen Magnesiummangel sein
ich habe vielleicht etwas ähnliches:
Ich bemerke auch oft im Liegen meinen Puls sehr deutlich (nicht schnell, aber immer sehr pochend) und ich bemerke auch links oft ein Rauschen in der Ohrnähe.
Ich selbst habe Magnesiummangel (trotzdem ich schon recht viel einnehme, ist das Magnesium in den Erythrozyten meist erniedrigt).
Ich nahm bisher Magnesiumoxid in Kapselform - rd. 2 bis 4 mal tgl. 150mg Magnesium.
Seit vorgestern nehme ich nun Magnesium zum Auflösen in Wasser und zwar Magnesiumcitrat mit 300 mg (Mg Diasporal) und zeitversetzt Magnesiumsbishydrogenaspartat (Mg Verla) mit 121 mg. Dazu noch Tromcardin complex, weil da relativ viel Kalium drin ist und auch Magnesium drin ist.
Teils nehme ich noch Kalium Verla (mit ca. 700 mg Kalium) und lasse dann aber Tromcardin complex weg.
Ich habe auch einen Kaliummangel (festgestellt durch Blutuntersuchung).
Kalium- und Magnesiummangel treten oft gemeinsam auf.

Jedoch sollte man Kalium nicht auf eigene Faust einnehmen. Wenn man zuviel nimmt, kann es gefährlich werden.

Ich bemerke, dass das Rauschen am Ohr und der heftige Puls weniger geworden sind (und mein Stuhlgang weicher, aber geht noch).

Ich vermute, dass ich die andere Magnesiumverbindung besser aufnehme und dass ich die relativ höhere Dosis an Magnesium doch benötige, d. h. vielleicht auch bisher zu wenig eingenommen habe.


Ich rate Dir, es mit dem Mg zu probieren, aber beim Arzt auch mal die Blutwerte (vorher Mg weglassen!) zu bestimmen.
Aussagefähiger ist der Mg-Wert in den Erythrozyten. Meist bestimmen die Ärzte nur den Serum-Wert.
Der Serumwert ist dazu noch sehr empfindlich, d.h. wenn der Arzt das Blut nicht nach einer halben Stunde zentrifugiert und abpippetiert, steigt der Wert nach der Blutentnahme an und so kommen falsch hohe Serumwerte heraus.
Dasselbe gilt für das Kalium.


Wenn Du aber solche Mängel hast und dazu noch andere Störungen wie Histaminintoleranz (habe ich auch), wie Allergien (habe ich auch), dann sollte man mal genauer prüfen woher es kommt. Bei mir ist es die Leber (bin leberkrank), daher habe ich, weil ich bei Dir Symptome finde, die auf die Leber passen könnten, auch auf die Leber hingewiesen.

Aber ich würde raten, dass Du Dich mal gründlich durchuntersuchen lässt. Es gibt bei einzelnen Symptomen immer mehrere denkbare Ursachen.


LG
Margie
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Paddyphone ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 21.05.13
Hi Margie,

mir wurde auch Magnesiumoxid in Kapselform empfohlen (Marke: Magno Sanol). Ich nehme 2x täglich eine Kapsel, also insgesamt 300mg.


Ich werde nun 2 Wochen das Präperat einnehmen und dann schauen, ob sich was geändert hat und dann zum Arzt.

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Paddyphone,


die Dosis ist nicht sooo hoch. Schaden kannst Du Dir damit sicher nicht.
Mg-Oxid gilt als eine relativ gute Mg-Verbindung.
Ist viel besser als Mg-Carbonat oder das, was man bei Aldi und Co. meist kauft.

Berichte mal, wie es Dir darunter ergeht.


Ich denke, eine gewisse Besserung sollte sich darunter einstellen.


LG
Margie
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Paddyphone ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 21.05.13
So, inzwischen nehme ich das Präperat seit 4 Tagen ein und merke keine besondere Veränderung.

Naja, vielleicht ist einfach noch zu früh um eine Verbesserung wahrzunehmen...

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Paddyphone,


vielleicht fehlen Dir noch andere Substanzen (Kalium? Eisen? Calcium?) oder es braucht noch eine Zeit, bis es besser wird oder die Dosis ist zu niedrig.


LG
Margie
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Paddyphone ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 21.05.13
Nach ca. 2 Wochen sehe ich nur eine leichte Verbesserung. Ich fühle mich schon ein wenig fitter und das Zittern/Zucken ist viel weniger geworden, aber es ist noch da. Die Müdigkeit ist auch noch ein großes Problem...

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Zitat von Paddyphone Beitrag anzeigen
Nach ca. 2 Wochen sehe ich nur eine leichte Verbesserung. Ich fühle mich schon ein wenig fitter und das Zittern/Zucken ist viel weniger geworden, aber es ist noch da. Die Müdigkeit ist auch noch ein großes Problem...


Hallo Paddyphone,


wenn Du fruktosearm isst, dann fehlt Dir vielleicht auch Kalium, denn Kalium ist viel in Früchten enthalten.
Kaliummangel kann auch müde machen.

Vielleicht sollte man mal Kalium im Blut untersuchen, wobei ich es eher im Vollblut untersuchen lassen würde.
Im Blutserum wird es oft nicht korrekt bestimmt, weil Kalium ein empfindlicher Wert ist, der viel Sorgfalt bei der Blutabnahme und weiteren Verarbeitung erfordert wie nach einer halben Stunde nach der Entnahme muss das Blut zentrifugiert werden, dann gleich abpipettiert werden und in ein sep. Röhrchen gefüllt werden. Der Transport zum Labor sollte nicht zu viel Zeit benötigen, ...
Da werden oft Fehler gemacht mit der Folge, dass Kalium höher ausfällt und so ein evtl. Mangel nicht festgestellt wird.

Zuviel Kalium kann auch schädlich sein, daher sollte man Kalium nicht auf eigene Faust einnehmen.

Oft treten ein Mangel an Magnesium und ein Kaliummangel gemeinsam auf.


LG
Margie
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Paddyphone ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 21.05.13
Hi Margie, Danke für die Antwort.

Ja, ich esse sehr fruktosearm! Fast gar kein Obst, aber dafür viel fruktosearmes Gemüse (Paprika, Zucchini, Blumenkohl...).

Bei meinem Hausarzt wird 2 Stunden lang Blut abgenommen, das heißt ja im Umkehrschluss, dass es unmöglich ist die Werte genau zu bestimmen. Und kann ich darauf bestehen, dass es im Vollblut untersucht wird?


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