Multiorgansymptome - Benommenheit, Darmbeschwerden, Migräne

03.03.13 16:04 #1
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Multiorgansymptome - Benommenheit, Darmbeschwerden, Migräne

Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Hallo,

ich habe mir nochmal meinen Test auf Borrelien angesehen, weil mir das Thema keine Ruhe gelassen hat, da ich rund 6 Monate vor Erkrankung in den Außenanlagen eines Unternehmens gearbeitet habe, wodurch ich einen Zeckenbiss nicht vollständig ausschließen kann, und dabei folgendes gefunden:

Dem 3HT-Memory-Spot liegt das Testprinzip des Lymphozytentransformationstests (LTT) zu Grunde, der zum Nachweis potenziell reaktiver Lymphozyten dient.
3HT - Memory-Spot - Beurteilung der immunologischen Gedächtnisfunktion - GANZIMMUN AG


Somit wurde zumindest der Test auf Borreliose schon als LTT durchgeführt (siehe S.1) und er war zum Glück negativ. Die Chlamydien werde ich auch noch überprüfen lassen.

Vielen Dank soweit!

Geändert von Duo41 (21.03.13 um 15:43 Uhr)

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Zitat von Duo41 Beitrag anzeigen



Dazu kommt noch intrazelluläres ATP (Referenzbereich >2) mit einem Wert von 0.25 . Dadurch dürfte auch geklärt sein, warum der Ceroluplasminwert so niedrig ist, da auch dieser ATP abhängig ist.
Kann mir einer von euch noch was zu den Werten sagen? Nehme die NEM jetzt 2-3 Wochen. Bisher spüre ich keinerlei Wirkung, nehme allerdings noch nicht alles (Zink und Aminosäuren fehlen derzeit noch).

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Nabend,

ich habe vor einiger Zeit eine Haarmineralstoffanalyse in meiner Apotheke durchführen lassen, wo ein hoher Kupfergehalt auffällig war. Der Rest war soweit im Rahmen. Dazu hätte ich ein paar Fragen:

- Hat dieser Wert in irgendeiner Form Bedeutung in Bezug auf Morbus Wilson?

- Woher bekommt man einen Kupferüberschuss, wenn man kein Morbus Wilson hat? (ich trinke eigentlich ausschließlich geprüftes Mineralwasser und esse selten Speisen, welche mit Leitungswasser, welches mit Kupfer verunreinigt sein könnte, zubereitet werden).

- Mein Orthomolekularmediziner hat für die Behandlung meiner Mitochondriopathie Alpha-Liponsäure (2x täglich 600mg - eine recht hohe Dosis, soweit ich weiß) verordnet. Stellt diese Einnahme eine Gefahr für mich dar und sollte man eventuell vorher anders ausleiten?

Danke!

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kari ist offline
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Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
Hallo Duo41,

ich möchte bzgl. Thema chronische Borrelien-Infektion, wie Kaempferin, auch darauf hinweisen, dass leider keiner der bis dato verfügbaren Tests sichere Aussagen machen kann. Nur im Gesamtbild mit den klinischen Erscheinungen lassen sich Aussagen/Vermutungen machen.

Die Kombination und Vielschichtigkeit könnte auch gut mit einer zeckenbedingten Infektion zusammenhängen. In Frage kämen auch Bartonellen (wie du erwähntest: Rote Flecken auf den Beinen).

Diese Infektionen lassen sich dort bevorzugt nieder, wo das Immunsystem schon vorgeschädigt und supprimiert ist -> siehe eventuelle Holzschutzmittelbelastung.
__________________
LG - kari

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Hallo,

Danke für den Hinweis.

Das Problem ist, dass sich eine chronische Borreliose also in manchen Fällen gar nicht nachweisen lässt.

Wenn ich nach meinen Symptomen gehe, müsste ich schon eine Neuroborreliose haben (Denkstörungen, kognitive Einbußen, Verwirrung, Schwindel, Depression), welche relativ selten auftritt.

Der Beginn mit Magen- Darmbeschwerden passt auch nur bedingt zu einer Borreliose und die Migräneattacken hatte ich schon mit 14.
Dazu habe ich den LTT-Test, der negativ ausgefallen ist und einen Elisa-Test, der grenzwertig war. Ein niedriger Leuko- u. Thrombozyten Anteil spricht eher wieder für eine Infektion, genauso wie erhöhte Mykoplasmen (Co-Infektion). Desweiten hatte ich keinen bewussten Zeckenstich oder Wanderröte (ich weiß, muss man nicht haben) und jede 10. Zecke überträgt die Infektion gerade einmal nach einem längeren Saugakt.

Was mir noch eingefallen ist: Ich bin im Sommer 2012 bei einer Heilpraktikerin gewesen, die mich mit einem elektronischen Gerät verbunden hat und dann mit einer Art Wünschelrute ausgetestet hat (Bioresonanz?), ob ich an Borreliose erkrankt bin. Angeblich war dieser positiv. Sie hat ebenfalls ausgetestet, welche Stoffe ich zur Behandlung einnehmen soll, wobei Rizol, Zeolith u. eine Substanz zum Spritzen rauskam.

Auf eine Behandlung über mehrere Monate erfuhr ich keine Besserung, weshalb ich das Thema bis dato vernachlässigt habe.

Rein objektiv und faktenbasiert ist eine Infektion erstmal unwahrscheinlich, aber natürlich nicht ausgeschlossen.

In Frage kämen auch Bartonellen (wie du erwähntest: Rote Flecken auf den Beinen).
Ja, theoretisch ist das möglich, genau wie der Bornavirus.

Der Holzschutzbelastung bin ich im Moment nur bedingt ausgesetzt (ich bin in den Keller umgezogen und lag ja auch eine Woche im Krankenhaus) und die Beschwerden haben sich tendenziell eher verschlechtert.

Morbus Wilson ist bei meinen Symptomen auch eher unwahrscheinlich, wobei ich das auf jeden Fall abklären lasse. Aktuell gibt es jedoch keinen konkreten Hinweis für die Erkrankung.

Wie würdest du/ihr weiter vorgehen, wenn man keinen Nachweis für eine Borreliose-Infektion finden kann?

Wie würde eine eventuelle Behandlung überhaupt aussehen?

Wie kann man eine Schwermetallvergiftung am ehesten nachweisen?
Reicht eine Haarmineralstoffanalyse (habe ich bereits gemacht)?


Meine aktueller Plan sieht momentan so aus:

- Abschluss der Morbus Wilson Diagnostik durch 24h Urin mit Medikamenteinnahme
- Weitere Einnahme der NEM (Niacinamid gegen reines Niacin tauschen) Hinzufügung von Zink u. Alphaliponsäure
- Logi-Kost beibehalten
- Leber-Gallen-Reinigung nach Andreas Moritz (eventuell Nierenreinigung)
- Schwermetallausleitung (Kupfer) mit Alpha-Liponsäure und eventuell DMSA
- eventuell Klinikaufenthalt in Neukirchen
- eventuell Infusionen (Vit. C, B-Komplex, Aminosäuren)
- Candida Behandlung + Probiotikaeinnahme
- Borreliosebehandlung?
- Beginn mit Meditation, Gymnastik für krummen Rücken u. HWS

Aktuelle Diagnose: sekundäre Mitochondriopathie

Am Ende, wenn ich körperlich in einem besseren Zustand bin, werde ich eine Psychotherapie in Angriff nehmen und eventuell eine Regressionstherapie machen, dazu bin ich körperlich aktuell aber nicht in der Lage.

Schöne Grüße

Geändert von Duo41 (13.04.13 um 15:58 Uhr)

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Bonniba ist offline
Beiträge: 7
Seit: 12.04.13
Hallo Duo41,

schau mal da:

Symptome - Guaifenesin - Fibromyalgie

vielleicht kann Dir das weiter helfen

Lieben Gruß

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Vielen Dank für den Hinweis, darauf wäre ich vermutlich nie gekommen und es passt schon ziemlich genau, ich werde dem auf jeden Fall weiter nachgehen.

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Bonniba ist offline
Beiträge: 7
Seit: 12.04.13
Hallo Duo41,
wie Du vielleicht gesehen hast, bin ich neu im Forum; es gibt von mir erst ein paar wenige Beiträge. Da ich mich jahrzehntelang auch mit Symptomen herumgeschlagen hatte, die zu dem passen was Du (und auch einige andere hier im Forum) durchmachen, dachte ich, ich geb mal meinen Senf dazu hinsichtlich dessen, was ich für mich herausgefunden habe.
Wenn Du einfach mal noch in meine anderen Beiträge guckst, findest Du eventuell noch mehr, was auch für Dich interessant sein könnte, zumal ich zu allem hin auch eine "Spätborrelioseinhaberin" bin.
Sicher passt nicht immer alles für jeden, aber ich glaube, oftmals sind manche (erstaunlich einfache) Dinge es wert, mal für ein paar Wochen ausprobiert zu werden, dann kann man sich oft schon ein Bild machen.
Lieben Gruß

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Hallo Bonniba,

Ich habe gerade ein paar weitere Beiträge von dir gelesen.
Vielen Dank dafür, dass du deine Erfahrungen teilst und anderen damit sehr hilfst.

ich habe ebenfalls Zugang zu den Büchern von Lutz, Schaub etc. und bin inzwischen fest davon überzeugt, dass die kohlenhydrate Ernährung die beste Ernährungsform ist. Ich kenne viele Leute (eigentlich jeder), die sich damit ziemlich viel Gutes tun würden. Aber keiner ist dazu bereit, wirklich etwas an seinem Leben zu ändern und rennt dann lebenslang mit den Beschwerden rum.

Inzwischen verabscheue ich die Schulmedizin. Warum? Weil sie oberflächlich ist und Leute lebenslang unter Medikamente setzt, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, wieviele Möglichkeiten es eigentlich gibt und was für Ursachen wirklich dahinter stecken. Ein absolutes Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Es wird überall mit Medikamenten rumgepfuscht und die Leuten, bei denen die Symptome halbwegs unterdrückt werden, gelten als geheilt.

oftmals sind manche (erstaunlich einfache) Dinge es wert, mal für ein paar Wochen ausprobiert zu werden, dann kann man sich oft schon ein Bild machen.
Genau so sehe ich das auch. Ich habe in den letzten Jahren schon so viel ausprobiert und werde nicht aufgeben, bevor ich wieder gesund bin.

Darf man fragen, wie du die Borreliose nachgewiesen hast und wie es dir inzwischen geht? Bestehen die Symptome noch? Wie hast du dich behandelt?

Schöne Grüße!

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Bonniba ist offline
Beiträge: 7
Seit: 12.04.13
Hallo Duo41,

vor genau 20 Jahren entdeckte ich an meinem rechten Bein eine ringförmige Rötung, die dann in der Folgezeit anfing herum zu wandern. Mit diesem Symptom ging ich dann zu Arzt Nr.1, der nicht wusste, was das war. Da ich keine anderen Symptome hatte (und auch keine Erinnerung an einen Zeckenbiss) unternahm ich erst mal nichts weiter. Im folgenden Jahr war die Wanderröte, von der ich damals noch nicht wusste was es war, bis zum Rücken hinaufgewandert und hatte sich auch beträchtlich ausgedehnt. Ich ging zu Arzt Nr.2, der leider auch nicht (!) (eigentlich unglaublich) wusste, was er damit anfangen sollte. Also beschäftigte ich mich auch nicht weiter damit.
9 Jahre später machte ich den Heilpraktiker. Im Laufe der Ausbildung kam natürlich auch die Lyme-Borreliose dran und siehe da, auf einmal war alles klar. Ich bin dann zu meiner Hausärztin gegangen und bat um eine Blutuntersuchung. Sie meinte zwar, das könne nicht sein, dass ich eine Borreliose hätte, nach DER langen Zeit müsste ich ja schon im Rollstuhl sitzen. Nun gut, der Test wurde gemacht, am nächsten Tag kam der Anruf, ich hätte eine hochgradige Borreliose und müsste sofort ins Krankenhaus zu Lumbalpunktion, dann 30 Tage intravenös hochdosiert Antibiotikum und und und....
NICHTS davon hab ich gemacht! Ich hab eine Untersuchung beim Neurologen machen lassen, um meine Ärztin zu beruhigen, die eine Neuroborreliose befürchtet
hatte. Allerdings funktionierte alles (im Gegensatz zu dem, was laut Laborbefund sein müsste).
Das ist jetzt 10 Jahre her. Ich fing an, regelmäßig Grapefruitkernextrakt zu nehmen und Kardetinktur, manchmal auch kolloidales Silber. Da ich homöopathisch "bewandert" bin, hab ich auch einzelne akute Beschwerden schon mal symptomatisch behandelt. Zeitweise nahm ich auch Manukahonig UMF25+, der die Eigenschaft hat, selbst krankenhausresistente Keime klein zu kriegen.
Ich habe aber NIE Antibiotika genommen, ich glaube einfach nicht, dass das die Lösung sein kann, da dadurch das Immunsystem nur geschwächt wird. Aber darum geht's: man muss zusehen, das Immunsystem nach bester Möglichkeit zu stärken! Das besteht für mich vor allem darin, alles WEG zu lassen, was schaden könnte. Sicher, da gibt es viel...Schadstoffe, Funkstrahlung usw, usw. Man kann sich nicht vor allem schützen; aber fragwürdige medikamentöse Behandlungen gehören für mich auf jeden Fall dazu.
Die Borreliose lasse ich jedes Jahr mal überprüfen: ja, der serologische Befund sagt immer das Gleiche: Borreliose, 3. Stadium. Jetzt kann ich nachlesen, was da alles dazugehört und mir Sorgen machen. Oder ich vertraue weiterhin darauf, dass ich mit meiner bisherigen Verfahrensweise zurecht komme.
Lieben Gruß

Geändert von Bonniba (14.04.13 um 14:57 Uhr)


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