Multiorgansymptome - Benommenheit, Darmbeschwerden, Migräne

03.03.13 16:04 #1
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Multiorgansymptome - Benommenheit, Darmbeschwerden, Migräne

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo Duo41,

Basierend auf deinen Erläuterungen kann ich mir eine chronische Infektion wirklich sehr gut vorstellen. Ich kann dir jedoch nicht sagen, welcher Erreger dies am Ehesten sein könnte. Nun ja, zwei Erreger wurden bei dir bereits nachgewiesen. Weisst du noch, wie man Chlamydien und Mykoplasmen testete? Ich nehme an, du meinst Chlamydia Pneumoniae sowie Mykoplasma Pneumoniae?
Zitat von Duo41 Beitrag anzeigen
...Clamydien, Mykoplasmen (leicht erhöht, keine Zustandsverbesserung auf Antibiotikatherapie)...
Welche Antibiotika hast du über welche Zeit eingenommen?
Zu Mykoplasma Pneumoniae kann ich dir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht wirklich was sagen. Dafür zu Chlamydia Pneumoniae: Diese Bakterien sind sehr "intelligent", teilweise sehr resistent und haben drei verschiedene Lebenszyklen. Dummerweise benötigt man für jeden Zyklus ein anderes Antibiotikum. Wenn man folglich ein Antibiotikum für eine bestimmte Lebensform einnimmt, so werden die anderen nicht beseitigt. Im Gegenteil, der Bakterien-Lebenszyklus läuft ungehindert weiter und die Erreger werden eher noch "aggressiver" und resistenter gegen Antibiotika. Da diese Bakterien noch viel zu wenig erforscht sind, existiert leider noch keine geeignete "Standard-Therapie-Richtlinie" unter Ärzten (mal abgesehen von dieser 2-wöchigen Therapie mit einem einzigen Antibiotikum, was bei chronifizierten Infektionen absoluter Schwachsinn ist). Einige ganz wenige forschende Ärzte und Wissenschaftler weltweit (insbes. USA und UK) haben jedoch sogenannte "kombinierte Antibiotika-Protokolle" entwickelt. Dabei handelt es sich um langfristige Antibiotika-Therapien, welche die gleichzeitige Einnahme von meist mindestens 3 Antibiotika (entsprechend der verschiedenen Lebenszyklen der Bakterien) vorschreiben. Die Therapie kann Monate, evt. auch Jahre dauern (je nachdem, welche Zellen/Organe wie stark befallen sind). Evt. muss man auch zwischen verschiedenen Antibiose-Schemen wechseln, bis man für sich das optimale gefunden hat.
Vielleicht magst du dich auch mal hier umsehen:
Zitat von Duo41 Beitrag anzeigen
...Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Gehirn momentan nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte, da ich mich absolut beschränkt fühle :-(
Ist sicherlich nur ein kleiner Trost. Aber ich weiss genau, was du meinst. Ich habe diese "Watte" im Kopf auch (dies nennt man, so glaub ich, "brain fog"). Sollte aber mit der geeigneten Therapie wieder weggehen - so hoff ich zumindest.

Liebe Grüsse

Geändert von Kaempferin (04.03.13 um 20:19 Uhr)

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Hallo,

Basierend auf deinen Erläuterungen kann ich mir eine chronische Infektion wirklich sehr gut vorstellen. Ich kann dir jedoch nicht sagen, welcher Erreger dies am Ehesten sein könnte. Nun ja, zwei Erreger wurden bei dir bereits nachgewiesen. Weisst du noch, wie man Chlamydien und Mykoplasmen testete? Ich nehme an, du meinst Chlamydia Pneumoniae sowie Mykoplasma Pneumoniae?
Vielleicht habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt, jedenfalls wurden nur Mykoplasmen nachgewiesen (siehe Werte). Das genaue Antibiotika kann ich dir vermutlich nicht mehr sagen.

www.abload.de/thumb/3250urg.jpg
www.abload.de/thumb/33etu8n.jpg

Die Borrelien wurden daraufhin vor kurzem nochmal erneut untersucht (Werte findest du im Eingangspost).

Ist sicherlich nur ein kleiner Trost. Aber ich weiss genau, was du meinst. Ich habe diese "Watte" im Kopf auch (dies nennt man, so glaub ich, "brain fog"). Sollte aber mit der geeigneten Therapie wieder weggehen - so hoff ich zumindest.
Das ist meine riesen Hoffnung. Ich muss das Schicksal ohnehin so annehmen, wie es kommt.

Schöne Grüße und Danke!

Geändert von Duo41 (04.03.13 um 22:59 Uhr)

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Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo,

Zitat von Duo41 Beitrag anzeigen
...Vielleicht habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt...
Vielleicht habe aber auch ich etwas ungenau gelesen, sorry!

Meiner Meinung nach müsste man anstelle des C-reaktiven Proteins (CRP) insbesondere einmal den Tumor Nekrose Faktor (TNF) messen. Das CRP ist ein akut-Phase-Protein und ist folglich auch nur für akute (bakterielle) Infektionen geeignet (was irgendwie kein Arzt zu wissen scheint). Im Gegensatz zum CRP hingegen könnte der TNF einen Hinweis für eine allfällig vorliegende chronische Entzündung/Infektion geben. Denn bei Menschen mit chronischen Infektionen dürfte der CRP meist gar nicht/kaum erhöht sein, der TNF hingegen sehr!

Mein Doc meinte erst kürzlich, dass er insbesondere bei Chlamydien und Borrelien lediglich auf Resultate von Lymphozyten-Transformations-Tests (LTT’s) abstützt. Für LTT’s ist dabei das Institut für medizinische Diagnostik (IMD) in Berlin zu empfehlen. Dass Borrlien-Tests häufig falsch-negative Ergebnisse liefern, ist allgemein bekannt. Auch z.B. bei Chlamydia Pneumoniae habe ich von einigen Fällen gehört, bei welchen die Antikörper (IgM, IgG, IgA) auch nicht erhöht waren, der entsprechende LTT hingegen sehr! Sicherlich mag der LTT auch viele Nachteile haben. Aber der perfekte Test zur Identifikation von möglichen Erregern gibt es leider gar nicht. Für Mycoplasmen (sowie weitere Erreger) gibt es gemäss meinem Verständnis kein LTT.

Basierend auf deinen Beschwerden respektive deines Krankheitsverlaufes ist die Vermutung eines bestimmten Erregers (zumindest für mich) äusserst schwierig. Ich bin kein Arzt. Aber an deiner Stelle würde ich mind. einmal den LTT für Borrelien sowie Chlamydia Pneumoniae bestimmen lassen.

Wurde der Antikörpertest für die Mykoplasmen nach der entsprechenden Antibiotika-Therapie nochmals wiederholt? Oder könnten diese noch immer vorhanden sein?

Was ehrlich gesagt für Chlamydien eher untypisch wäre, ist dein hoher Eisengehalt im Blut. Nimmst du zusätzlich Eisen ein? Oder nimmst du generell sehr eisenhaltige Speisen zu dir?

Ganz liebe Grüsse und eine hoffentlich BALDIGE BESSERUNG!

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Hallo,

ja, auf einen eventuell falsch negativen Wert wurde ich auch schon häufiger hingewiesen. Eventuell lasse ich die Borrelien (eventuell auch Chlamydien) nochmal als LTT bestimmen (wurde mir von meinem nach Kuklinski behandelnden Arzt ebenfalls empfohlen).

Wurde der Antikörpertest für die Mykoplasmen nach der entsprechenden Antibiotika-Therapie nochmals wiederholt? Oder könnten diese noch immer vorhanden sein?
Nein, theoretisch könnten die Mykoplasmen noch ihr Unwesen treiben. Allerdings ist auch dieser Wert bisher eher als unspezifisch gewertet worden.

Was ehrlich gesagt für Chlamydien eher untypisch wäre, ist dein hoher Eisengehalt im Blut. Nimmst du zusätzlich Eisen ein? Oder nimmst du generell sehr eisenhaltige Speisen zu dir?

Ganz liebe Grüsse und eine hoffentlich BALDIGE BESSERUNG!
Der Eisenwert war damals bei der Chlamydien- u. Mykoplasmenbestimmung sogar leicht im Defizit bei 75 µg/dl (80-150).

Ansonsten habe ich mich bisher nicht so sehr eisenbetont ernährt und auch kein Eisen zugeführt. In letzter Zeit esse ich nach Logi-Kost, was bei der Untersuchung aber noch nicht der Fall war.

Vielen Dank für deine Hilfe! Ich wünsche Dir auch alles Gute!

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Bianka1 ist offline
Beiträge: 145
Seit: 30.01.12
Hallo Duo41

Mir ist aufgefallen an deinem Blutbild das dein Thrombozyten wert minus 146 ist, wurde dir hierzu eine Erklärung abgegeben vom Arzt, bzw wurde noch mal wiederholt getestet ?

lg Bianka

Multiorgansymptome - Benommenheit, Darmbeschwerden, Migräne
Muttihilft
Hallo,

mir ist beim Überfliegen gerade aufgefallen das Du einen Schlag gegen die Stirn bekommen hast. Bei solche Schlägen kann auch die Hirnanhangdrüse "ausfallen", es kommt dann vor das die Hormone nicht mehr produziert werden. Von dort aus werden auch Stoffwechselprodukte "gesteuert".Es hat ja der ein oder andere schon mal was an den Kopf bekommen. Endokrinologen kennen sich mit sowas aus.

Vielleicht hilfts.

LG Mutti

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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.124
Seit: 08.11.10
Hallo Duo41,

gestrichene Holzpaneelen im Zimmer.
Da könnten Holzschutzmittel ausdünsten und zusätzlich könnten die Paneelen mit Schimmelpilzen belastet sein.

http://www.symptome.ch/vbboard/gifte...lorphenol.html


Sämtliche Ernährungsumstellungen und Auslassdiäten blieben erfolglos (Low-Carb, Gluten- u. Lactosefrei - keine diagnostizierte Intoleranz).
Ich nenne mal nur einige, die sich durch Tests nicht so einfach ausschliessen lassen. Vielleicht hast Du nicht alles bei deinen Auslassdiäten beachtest und es ist noch ein Ansatz dabei den Du nochmal ausprobieren kannst.

Histaminintoleranz, Salicyalatintoleranz, Benzosäuereallergie

Nickelallergie (Diese kann man testen aber es wird vergessen, dass Nickel auch in Lebensmitteln enthalten ist.)

Milcheiweissunverträglichkeit und Eieiweissunverträglichkeit. Wobei ich glaube, dass es keine Allergie oder Pseudoallergie ist, sondern es einfach damit zu tun hat, dass uns Enzyme fehlen, um alle Proteine in der Milch und im Ei vollständig aufspalten zu können. Diese restlichen Proteinketten führen dann zu Symptomen.

Noch zwei Fragen die mich interessieren. Warum ist dein Vitamin D Wert so hoch? Ich meine nicht hoch, im Sinne von zu hoch aber die meisten haben jetzt im Winter mit einem zu niedrigen Vitamin D Spiegel zu kämpfen aber deiner ist vorbildlich hoch.

Weisst Du von Zusammenhängen zwischen Skoliose und Vitamin D Mangel im Säuglingsalter? Die inzwischen jugendliche Tochter eines Kollegen hat Skoliose und ich dachte an Vitamin D Mangel als Ursache, konnte jedoch keine eindeutigen Infos dazu finden.

Grüsse
derstreeck

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Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Hallo,

erstmal ein dickes Sorry an Oregano, habe deinen Post komplett übersehen.

Bist Du damals gegen die Schweinegrippe geimpft worden?
Nein, von Impfungen halte ich inzwischen gar nichts mehr.



Noch einmal zurück zur Histaminintoleranz, die bei Dir ja erstaunlich genau untersucht wurde, soweit das überhaupt möglich ist. - Hast Du denn schon ausprobiert, wie es Dir mit einer histaminarmen Ernährung geht?
Nein, aktuell esse ich nach Logi und kann auch schon die ersten Hautverbesserungen feststellen. Im Kopf fühle ich mich immer noch wie bescheuert.
Ich werde erstmal die aktuellen Untersuchungen abwarten und dann weiter ausprobieren.

Allerdings scheint der Wert N-Methylimidazol-4-yl-Essigsäure nicht unbedingt aussagefähig zu sein zur Feststellung einer Histaminintoleranz, wenn ich das richtig verstehe:
Das habe ich auch gelesen und daher habe ich den Wert (ebenso wie mein Hausarzt) eher für unspezifisch gehalten.

Insofern fände ich eine histaminarme Ernährung + möglichst Ausschaltung von chronischen Entzündungen wichtig.
www.histaminintoleranz.ch/his...ustoerung.html
Wie gesagt, werde ich mich damit nochmal intensiver beschäftigen, wenn die aktuellen Untersuchungen (Morbus Wilson, Neurologie stationär und Kuklinski) abgeschlossen sind.


Hallo Duo41

Mir ist aufgefallen an deinem Blutbild das dein Thrombozyten wert minus 146 ist, wurde dir hierzu eine Erklärung abgegeben vom Arzt, bzw wurde noch mal wiederholt getestet ?

lg Bianka
Nein, dazu wurde weder etwas gesagt, noch veranlasst. Bisher bin ich auch immer davon ausgegangen, dass der Wert unbedenklich ist.

mir ist beim Überfliegen gerade aufgefallen das Du einen Schlag gegen die Stirn bekommen hast. Bei solche Schlägen kann auch die Hirnanhangdrüse "ausfallen", es kommt dann vor das die Hormone nicht mehr produziert werden. Von dort aus werden auch Stoffwechselprodukte "gesteuert".Es hat ja der ein oder andere schon mal was an den Kopf bekommen. Endokrinologen kennen sich mit sowas aus.
Die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) wurde bei mir schon genauer untersucht. In einem MRT mit Kontrastmittel war soweit alles unauffällig. Der Hormonmangel wird als unspezfisch bewertet und man sieht von offizieller Seite keinen Handlungsbedarf. Wenn die Hypophyse "ausfällt", passiert das auch eher akut direkt nach dem Schlag oder? Bei mir sind die Symptome erst Jahre später aufgetreten.

Da könnten Holzschutzmittel ausdünsten und zusätzlich könnten die Paneelen mit Schimmelpilzen belastet sein.
Das werden wir noch untersuchen lassen. Zudem ich nicht der einzige Erkrankte in unserer Familie bin. Meine Mutter und auch mein Vater haben beide ebenfalls gesundheitliche Probleme, für die es bisher keinerlei Erklärung gibt. Zudem bin ich am stärksten betroffen und der einzige, bei dem das gesamte Zimmer mit diesem Holz verkleidet ist. Ein Schelm, wer Böses denkt...
Das Haus, in dem wir wohnen, wurde übrigens vor gut 30 Jahren gebaut und bei unserem Vermieter könnte ich mir durchaus vorstellen, dass da gepfuscht wurde.
Und außerdem sind unsere Nachbarn (Doppelhaushälfte, gleiche Bausubstanz) ebenfalls an eher unspezifischen, komischen Krankheiten erkrankt, wenn auch eher schwächer als wir (sind später eingezogen).

Ich nenne mal nur einige, die sich durch Tests nicht so einfach ausschliessen lassen. Vielleicht hast Du nicht alles bei deinen Auslassdiäten beachtest und es ist noch ein Ansatz dabei den Du nochmal ausprobieren kannst.

Histaminintoleranz, Salicyalatintoleranz, Benzosäuereallergie

Nickelallergie (Diese kann man testen aber es wird vergessen, dass Nickel auch in Lebensmitteln enthalten ist.)

Milcheiweissunverträglichkeit und Eieiweissunverträglichkeit. Wobei ich glaube, dass es keine Allergie oder Pseudoallergie ist, sondern es einfach damit zu tun hat, dass uns Enzyme fehlen, um alle Proteine in der Milch und im Ei vollständig aufspalten zu können. Diese restlichen Proteinketten führen dann zu Symptomen.
Mit den Intoleranzen werde ich mich nochmal beschäftigen, wenn das Neurologische soweit abgeklärt ist.

Noch zwei Fragen die mich interessieren. Warum ist dein Vitamin D Wert so hoch? Ich meine nicht hoch, im Sinne von zu hoch aber die meisten haben jetzt im Winter mit einem zu niedrigen Vitamin D Spiegel zu kämpfen aber deiner ist vorbildlich hoch.
Ich führe Vitamin D zu, um den Mangel - den eigentlich jeder in Deutschland hat - auszugleichen.

Weisst Du von Zusammenhängen zwischen Skoliose und Vitamin D Mangel im Säuglingsalter? Die inzwischen jugendliche Tochter eines Kollegen hat Skoliose und ich dachte an Vitamin D Mangel als Ursache, konnte jedoch keine eindeutigen Infos dazu finden.
Nein, dazu kann ich nichts sagen. Mir wurde von einem speziellen Arzt gesagt, dass es bei mir daran liegt, dass ich einen Zwillingsbruder im Mutterleib verloren habe (es ist nicht endgültig bewiesen, aber es sieht bei mir viele Faktoren, die dafür sprechen). Dadurch bewegt sich das Baby anders im Mutterleib und muss bei der Geburt eine aufwendige Drehung machen, die dann nachher zur Skoliose führen soll. Soweit habe ich es verstanden. Er meinte zu mir, dass ich die Skoliose durch regelmäßige Gymnastik in den Griff bekommen sollte, was ich vorerst nicht bestätigen kann. Falls du mehr dazu wissen möchtest, schreib mir eine Pn.

Gruß

Geändert von Duo41 (05.03.13 um 17:12 Uhr)

Multiorgansymptome - Benommenheit, Darmbeschwerden, Migräne

Duo41 ist offline
Themenstarter Beiträge: 49
Seit: 24.02.13
Hallo Leute,

ich habe gestern den Weg nach Heidelberg auf mich genommen (400km/Weg), um Morbus Wilson ausschließen zu lassen. In Heidelberg angekommen durfte ich erstmal erfahren, dass der behandelnde Arzt plötzlich erkrankt ist und man mich auf Grund eines Zahlendrehers in der Telefonnummer nicht erreichen konnte.

Durch Glück hat die Oberärztin dann den Termin übernommen.

Sie hat aus ihrer Erfahrung heraus gesagt, dass sie Wilson bei mir für sehr unwahrscheinlich hält, da 80% der Wilson Patienten ein deutlich niedrigeres Ceroluplasmin hätten und es auch bei 80% Auffälligkeiten beim Ultraschall gibt. Bei wiederum 80% gibt es Auffälligkeiten bei den Urinuntersuchungen (einmal im 24h Sammelurin und einmal im 24h Sammelurin nach Medikamentengabe). Als letzte Möglichkeit wurde mir auch die Leberbiopsie angeboten, falls ich mich dennoch unwohl fühle.

In Heidelberg selbst wurde eine gründliche Ultraschalluntersuchung durchgeführt und erneut Blut für eine Bestimmung abgenommen. Das Sammelurin schicke ich direkt nach Heidelberg.

Generell kann ich zur Uniklink in Heidelberg sagen, dass ich mich gut aufgehoben gefühlt habe und äußerst nett u. herzlich behandelt wurde. Der Gebäudetrakt ist noch relativ neu, sauber und bietet eine nette Atmosphäre für ein Krankenhaus.

Multiorgansymptome - Benommenheit, Darmbeschwerden, Migräne

lowcarb ist offline
Beiträge: 189
Seit: 05.03.13
Lieber Duo41,

gibt es einen speziellen Grund dafür, warum du nach Heidelberg gefahren bist und nicht nach Oberhausen oder Düsseldorf? Das wäre ja näher gewesen. (Liste passender Ärzte für Morbus Wilson e.V. )

Ich überlege ja auch, mich testen zu lassen. ( Mein Thread: http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...tml#post903709 )



Migräne und depressive Verstimmungen können durch den Darm verursacht werden (siehe Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung - www.mueller-burzler.de ). Darüber hinaus ist der Darm dafür zuständig, dass Nährstoffe aufgenommen werden, wenn das nicht funktioniert, gibt's Probleme.



Zur Behandlung nach Dr. Kuklinski gehört (laut seinem Buch) eigentlich immer auch eine HWS-Behandlung. Er nennt u.a. die Atlas-Therapie nach Arlen, diese wird u.a. in Villavita Essen angeboten, wo ich gute Erfahrung gemacht habe. Die haben sich auch gleich um meinen Darm gekümmert. Aber das hast du ja wahrscheinlich schon meinem Thread entnommen.



Zitat von Muttihilft Beitrag anzeigen
Hallo,

mir ist beim Überfliegen gerade aufgefallen das Du einen Schlag gegen die Stirn bekommen hast. Bei solche Schlägen kann auch die Hirnanhangdrüse "ausfallen", es kommt dann vor das die Hormone nicht mehr produziert werden. Von dort aus werden auch Stoffwechselprodukte "gesteuert".Es hat ja der ein oder andere schon mal was an den Kopf bekommen. Endokrinologen kennen sich mit sowas aus.
Gibt's zu dem Thema nen Link? Oder hab ich das eh nicht? ( Mein Thread: http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...tml#post903709 )
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