22-jährige Erschöpfung seit Kindheit, Tendenz schlimmer werdend

01.01.13 20:38 #1
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22-jährige Erschöpfung seit Kindheit, Tendenz schlimmer werde

Oregano ist gerade online
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Hallo Stella Maris,

hast Du den Gedanken der HPU/KPU schon einmal in Betracht gezogen? Siehst Du eine Möglichkeit, einen Termin bei Dr. Kuklinski in Rostock auszumachen?
Zur Behandlung durch Dr. Kuklinski gibt es hier im Forum viele INformationen.
Es gibt auch drei Bücher von ihm (die auch hier im Forum immer wieder erwähnt werden):
Amazon.de: Bodo Kuklinski: Bücher, Hörbücher, Bibliografie, Diskussionen Amazon.de: Bodo Kuklinski: Bücher, Hörbücher, Bibliografie, Diskussionen


Grüsse,
Oregano
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22-jährige Erschöpfung seit Kindheit, Tendenz schlimmer werde

Stella Maris ist offline
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Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
hast Du den Gedanken der HPU/KPU schon einmal in Betracht gezogen? Siehst Du eine Möglichkeit, einen Termin bei Dr. Kuklinski in Rostock auszumachen?
Hallo liebe Oregano, und ein Hallo auch an alle anderen,

oh doch, das habe ich in Betracht gezogen! Ich glaube, sogar du selbst warst es, die mir Denkanstöße in die Richtung gegeben hat. Vielen Dank dafür!

Also sowohl bei Nitrostress/Mitochondropathie als auch bei HPU erkenne ich mich voll wieder, Nebennierenschwäche ditto.
Böse Zungen könnten natürlich behaupten, dass die Krankheitsbilder so vielfältig formuliert sind, DAMIT sich jeder darin wiedererkennt. Ich glaube aber schon, das da was dran ist und ich in die(se) Richtung(en) weitergehen sollte.

Ich wohne in Wien. Kuklinski ist ja auch hier zuweilen unterwegs - ich war jedoch heute bei einer Ärztin, die mir verheißungsvoll scheint. Einen anderen habe ich inzwischen wieder ad acta gelegt, da er mir zu hoffnungslos ob meiner Situation schien. Er hat es nicht wörtlich so ausgedrückt, meinte jedoch, dass vieles, was er sonst täte, wie Atlastherapie nach Arlen etc., nicht das Richtige bei mir ist, da der Karren schon mal so im Dreck ist Juchuh!
Jetzt möchte ich aber nicht schon weider weiterhoppen. Auch sieht es finanziell bei mir schwierig aus.

Die Dame heute macht jetzt erst mal diverse Vollblutuntersuchungen, Zink & B6 sind dabei, einige andere auch, weiß jedoch nicht mehr welche sonst im einzelnen.

Hernach folgen Stuhluntersuchungen, wo in Richtung Fehlbesiedlung -sie erwähnte Darmbakterien, die vermehrt Amine produzieren- und Immunsystem (im Stuhl? das habe ich nicht ganz verstanden) geschaut wird.

Ferner hat sie auch noch einmal von sich aus die Themen HPU, Nitrostress/instabile HWS, Leaky Gut sowie den Zusammenhang zwischen ZNS und ENS (enterisches Nervensystem) angesprochen. Ich fühle mich in guten Händen.

Und ein bisschen was off-topic: Ich mache mir schon in die Hose, denn morgen gehts dann ab zum Arbeitsamt, um mich arbeitslos zu melden. Bin gespannt, wie ich denen verklickern kann, dass ich schon seit 10 Jahren kaum fähig bin, länger als eine Woche 40 Stunden zu arbeiten bzw. sonst nur mit einem halben Jahr Regenerationsphase danach. Glaube, da zählen Histaminintoleranz und Erschöpfung nicht wirklich als Hinderungsgrund ... Als ich im Oktober nach meinem Zusammenbruch einen Monat arbeitslos war, wollten sie mir Wechselschichtdienst aufbrummen (ich schlafe ohnehin kaum), dem bin ich nur durch Annehmen einer schlechtbezahlten Teilzeitstelle entgangen. Und der Uniabschluss ist da schon erst recht kein Argument, wie es scheint.

Liebste Grüße,
Stella

22-jährige Erschöpfung seit Kindheit, Tendenz schlimmer werde

Zahn1 ist offline
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Zitat von Stella Maris Beitrag anzeigen
Da ich seit 2,5 Jahren weiß, dass ich eine Histaminintoleranz habe (C-HIT), gehe ich nur ungern zu Ärzten, da mir dort eher nur Tabletten in die Hand gedrückt werden, die ich aufgrund meiner Histamin-Intoleranz nicht nehmen möchte, da sie eher noch größeren Schaden anrichten.
Darf ich etwas außer der Reihe fragen, wie soetwas diagnostiziert wird? Dachte, das wäre eine Ausschlussdiagnose?

HIT und Mastozytose gehen beide immer mit dem "Hautausschlag" einher?

Geändert von Zahn1 (31.01.13 um 13:31 Uhr)

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Stella Maris ist offline
Themenstarter Beiträge: 79
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Zitat von Zahn1 Beitrag anzeigen
Darf ich etwas außer der Reihe fragen, wie soetwas diagnostiziert wird? Dachte, das wäre eine Ausschlussdiagnose?

HIT und Mastozytose gehen beide immer mit dem "Hautausschlag" einher?
Hallo Zahn1!

Bei mir wurde nur die DAO damals gemessen, eines der Enzyme, die beeinträchtigt sein können. Ich war damals gerade noch knapp innerhalb der Grenze zu "HIT wahrscheinlich". Die meisten Ärzte kennen nur diese Art von HIT, also dass das DAO vermindert ist, da HNMT beinahe immer komplett außen vor gelassen wird. Mein Wissensstand ist der, dass es eine Testreihe zu HNMT bzw. zum zugehörigen vermuteten Gendefekt gab, vielleicht läuft das noch, weiß wer was genaueres? Hier der Link:

HNMT - Histaminintoleranz - Studien - Novogenia GmbH

Meine Symptome haben nie zur klassisch beschriebenen HIT gepasst, d. h. ich habe mir die Diagnose aufgrund durch Auslassdiät selbst gestellt. Ich denke, das ist noch immer die sicherste, wenn auch mühsamste Methode.

Auch reagiere ich erst etwa 12 Stunden nach histaminreichem Essen, das dauert dann aber oft fast 24 Stunden oder manchmal länger bis die Symptome abklingen.

Die Haut ist bei mir ebensowenig beteiligt wie Darm oder Magen. Ich fühle mich stark verkatert, meine Nackenmuskeln sind verspannt, ich bin höchst depressiv, habe Harndrang, eventuell ist mir übel (ohne Erbrechen oder Durchfall), ich fühle mich vergiftet, habe Kopfnebel und -druck, Kopfschmerz oder Migräne können sein, müssen aber nicht, bin erschöpft, habe Herzstolpern und bin sehr kurzatmig bzw. es fühlt sich an, als hätte ich ein stark vermindertes Lungenvolumen.

Übrigens muss nur bei der kutanen Mastozytose die Haut beteiligt sein. Es gibt auch die systemische (sehr stark vereinfacht: erhöhte Tryptasewerte, definitive Diagnose durch Knochenmarksbiopsie, genauer kenne ich mich nicht aus, sorry)!

Liebe Grüße, Stella Maris

Geändert von Stella Maris (31.01.13 um 14:42 Uhr)

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Zahn1 ist offline
Beiträge: 94
Seit: 10.11.10
Danke für die schnelle Antwort

Zitat von Stella Maris Beitrag anzeigen
Bei mir wurde nur die DAO damals gemessen, eines der Enzyme, die beeinträchtigt sein können. Ich war damals gerade noch knapp innerhalb der Grenze zu "HIT wahrscheinlich". Die meisten Ärzte kennen nur diese Art von HIT, also dass das DAO vermindert ist, da HNMT beinahe immer komplett außen vor gelassen wird. Mein Wissensstand ist der, dass es eine Testreihe zu HNMT bzw. zum zugehörigen vermuteten Gendefekt gab, vielleicht läuft das noch, weiß wer was genaueres? Hier der Link:

HNMT - Histaminintoleranz - Studien - Novogenia GmbH
Würde mich auch interessieren, ob es soetwas noch gibt? DAO lag bei 32 oder so bei mir, also sehr unwahrscheinlich, dass ich es darüber habe. Wenn DAO und HNMT ausgeschlossen wurden, dann hat man es definitiv nicht, oder?

Zitat von Stella Maris Beitrag anzeigen
Meine Symptome haben nie zur klassisch beschriebenen HIT gepasst, d. h. ich habe mir die Diagnose aufgrund durch Auslassdiät selbst gestellt. Ich denke, das ist noch immer die sicherste, wenn auch mühsamste Methode.
Was muss man denn da alles weglassen? Ich dachte, Du hättest es über die DAO getestet?


Zitat von Stella Maris Beitrag anzeigen
Übrigens muss nur bei der kutanen Mastozytose die Haut beteiligt sein. Es gibt auch die systemische (sehr stark vereinfacht: erhöhte Tryptasewerte, definitive Diagnose durch Knochenmarksbiopsie, genauer kenne ich mich nicht aus, sorry)!

Liebe Grüße, Stella Maris
Hm, habe es bei wikipedia so verstanden, dass bei der systemischen der Rest zusätzlich zum Hautausschlag hinzu kommt?

Viele liebe Grüße,

Zahn1

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.735
Seit: 10.01.04
Hallo Zahn1,

über die Such-Funktion hier im Forum kannst Du viele Antworten auf viele Fragen finden, u.a. auch zur Mastozytose in ihren Formen und zum Gen-Test auf den HNMT-Typ der HIT.

Diese Seite zur HIT ist Pflichtlektüre, und irgendwo dort findet sich u.a. der Hinweis auf den Gentest, ebenso wie die Listen mit Nahrungsmittel, die man bei einer HIT beachten sollte.

HIT > Histaminose > HNMT-Abbaustrung

Grüsse,
Oregano
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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.735
Seit: 10.01.04
Hallo Stella Maris,

beim Arbeitsamt können die mit einer HIT sicher nicht viel anfangen. Aber Du könntest ja mal die (Verdachts)-Diagnose "Burn-Out" in den Raum stellen? Dieser Begriff ist in so vielen Illustrierten und Zeitungen gestanden, daß er wesentlich bekannter ist inzwischen als eben z.B. die HIT.

Grüsse,
Oregano
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Stella Maris ist offline
Themenstarter Beiträge: 79
Seit: 01.11.10
Hallo lieber Zahn1,

nein, es muss nicht unbedingt etwas an der Haut sichtbar sein, um eine systemische Mastozytose zu haben. Im übrigen habe ich mir die Wikipedia-Seite dazu angeschaut, auch dort steht das nicht.

Bitte kannst du mal die systemische googeln und/oder dich hier im Forum bzgl. Histamin-Essens-Listen schlau machen? Man findet wirklich sehr leicht Informationen.

Hier auch z. B.:
HIT > Therapie > Ernhrungsumstellung

Wie gesagt, war mein Testergebnis im Grenzbereich. Es hieß gerade noch "wahrscheinlich". Meine Symptome haben nicht zu den 08/15-Beschreibungen gepasst, auch nicht die Tatsache, dass sie erst nach 12 Stunden auftreten.

Aber das hat nun wirklich nichts mehr mit dem Thema des Threads zu tun...

LG, Stella Maris

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yamann ist offline
Beiträge: 12
Seit: 03.08.10
Noch eine Möglichkeit:

Dysautonomia auch als Neurasthenie bezeichnet.

Das vegetative Nervensystem regelt viele wichtige Funktionen des Körpers wie Puls, Blutdruck, Temperatur und Atmung. .... Wenn dies mit einem Mangel an Kollagen in der Gefäßwand verbunden ist, wird die Verringerung des Drucks stärker und wird der venösen Rückfluss schwer, was zu einer Abnahme der Sauerstoff in das Gehirn führt. Dies ist darauf zurückzuführen, beeinträchtigt Regulierung des vegetativen Nervensystems.

Die episodische oder chronische Müdigkeit könnte mit Depressionen, Fibromyalgie, Schilddrüsenunterfunktion, oder Hypoglykämie verwechselt werden.

Dysautonomia

Anmerkung von mir; Kollagen hat auch etwas mit Hypermobilität zu tun.

LG Yamann

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Stella Maris ist offline
Themenstarter Beiträge: 79
Seit: 01.11.10
Hallo lieber Yamann,

in der Tat treffen die geschilderten Symptome auf mich zu, vor allem meine Hitze-Intoleranz wurde auch erwähnt.

Diese Dysautonomie ist jedoch, wenn ich es richtig verstehe, jeglich ein Überbegriff für etliche Störungen, die Neurasthenie scheint mir hingegen eine schwammige Umschreibung, ähnlich dem -syndrom, das ja doch gerne verwendet wird, um zu verschleiern, dass die Medizin keinen Schimmer von der Ursache von Symptomen hat.

Bitte um Einspruch, wenn ich mich irre bzw. zu sehr pauschalisiert habe.

Liebe Grüße, Stella


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