Verzweiflung und kein Ende in Sicht / Nervenschmerzen?

22.02.12 19:11 #1
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Verzweiflung und kein Ende in Sicht / Nervenschmerzen?

Shawn28 ist offline
Themenstarter Beiträge: 73
Seit: 22.02.12
Tja schade um die Zeit ... mehr fällt mir nicht ein zu den Termin den ich heute hatte. Er hat "nicht" die Arterie abgetastet und sagte weil ich darauf nochmal hingewiesen habe, jeder hat ein anderes subjektives Empfinden ob sie verhärtet ist oder nicht und allein das würde die Diagnose nicht sichern. Übersetzung: Du bist zu jung dafür und Doppler Sono ist zu teuer. Er denkt eher das es von die Nerven kommt. Hat zwar trotzdem Blut abgenommen wo auch die Entzündungswerte nochmal gecheckt werden aber ein Termin hab ich auch erst wieder in 1 1/2 Monate weil es hier nur 1 Arzt dieser Fachrichtung gibt und es daher extrem voll ist. Dazu wurde ich zum Neurolgen und Augenarzt überwiesen (wo ich eh schon vorher ein Termin hatte). Ein hin und hergeschiebe mehr ist es nicht und das ich dauerhafte Schmerze habe ist egal. Mal sehen ob jemals mal die Ursache gefunden wird.

Interessant sind übrigens die Nebenwirkung des Atmadisc Sprays weil ich da ja einige Symptome von mir wiederfinde. Nächste Woche hab ich ja ein Termin beim Pulmologe passt ja ganz gut.

Mit der Borreliose muss ich mich wohl auch selbst drum kümmern ... auch wenn es recht viel Geld kostet der Test aber mein Hausarzt macht schon seit einiger Zeit fast nichts mehr. Will daher auch den Arzt wechseln weil es bringt ja nichts mehr, wenn ich nach 30-60sek wieder draußen bin (abgefertigt) ohne das was gemacht wurde.


Grüße Shawn

Verzweiflung und kein Ende in Sicht / Nervenschmerzen?

Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo Shawn,

jeder hat ein anderes subjektives Empfinden ob sie verhärtet ist oder nicht und allein das würde die Diagnose nicht sichern
Darum wäre es ja wichtig gewesen, dass auch er mal abtastet. Denn sein subjektives Empfinden ist ja auf jeden Fall anders als Deines.
Es ist zwar richtig, dass dies allein die Diagnose nicht sichern würde, aber das Alter ist auch nur eins von 5 möglichen Diagnosekriterien (3 davon sollten erfüllt sein).

und das ich dauerhafte Schmerze habe ist egal
ist Dein Schmerz immer gleichbleibend bezüglich Dauer und Intensität? Verschwindet er bei Bewegung?

Interessant sind übrigens die Nebenwirkung des Atmadisc Sprays weil ich da ja einige Symptome von mir wiederfinde.
hier noch mal ein anderer link zu dieser Thematik:Atmadisc Dosier-Aerosol FCKW-frei 25 µg/250 µg Druckgasinhalation, Suspension: Nebenwirkungen - Onmeda: Medizin & Gesundheit

Unter anderem wird da auch der grüne Star genannt. Um da eine Gefährdung zu erkennen, kann eine Augeninnendruckmessung vorgenommen werden. Du solltest deshalb beim Augenarzt erwähnen, dass Du schon längere Zeit ein Medikament verwendest, wo dies als potentielle Nebenwirkung angegeben ist.

Nächste Woche hab ich ja ein Termin beim Pulmologe passt ja ganz gut.
Vielleicht rufst Du da vorher noch mal an und fragst nach, ob sie auch Blutgasanalysen machen und ob eine solche bei Dir gemacht werden könnte. Kann sein, dass diese nur zu bestimmten Praxis Zeiten gemacht wird.


Mit der Borreliose muss ich mich wohl auch selbst drum kümmern ... auch wenn es recht viel Geld kostet der Test
Ehrlich gesagt wäre dies nicht mein bevorzugter Test. Die Borreliose wäre bei Dir nicht mehr in einem akutem Stadium und so mit wäre da eine Behandlung auch nicht so einfach. Hier: http://www.symptome.ch/vbboard/cfids...batte-ltt.html
wurde schon mal darüber diskutiert, ob der LTT so sinnvoll ist.

Liebe Grüße

Ulrike
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Shawn28 ist offline
Themenstarter Beiträge: 73
Seit: 22.02.12
Hallo,

ja genau das habe ich mir auch gedacht.

Die Intensität des Schmerzes ist nicht immer gleichbleibend aber vorhanden ist er schon den ganzen Tag. Am stärksten ist er im sitzen am schwächsten bei Bewegung und im liegen eher mittelmäßig stark. Generell muss man sagen das die Stelle aber extrem empfindlich ist ... vor allem bei Berührung und wenn ich auf diese Seite liege.

Nerven tut auch mein rechter Arm der fast den ganzen Tag schmerzt (selbst schon kurz nach den aufwachen) Bereich > Armbeuge krampfmäßiger Schmerz


Blutgasanalysen sagte mir bis jetzt gar nichts aber werde ich auf jedenfall machen. Den Augenarzt werde ich mein Medikament auch mitteilen damit
er sich die Sache mal etwas genauer anschaut. Vielleicht erklären sich somit auch die Augenprobleme und manchmal hat man ja bei Augenprobleme auch Schmerzen in Bereich der Schläfe.

Grüße Shawn

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Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo Shawn,

es gibt bei Dir ja reichlich Hinweise, dass es Probleme mit dem Immunsystem gibt.
Deshalb fände ich es vielleicht ganz hilfreich, wenn man da mal genauer nachschauen würde , wie man dies positiv beeinflussen kann.

Da Du von einem allergischen Geschehen berichtet hast, könnte auch gut über die Auswahl der Nahrungsmittel (Meidung bestimmter Nahrungsmittel) eine Einflussnahme möglich sein.
Es gibt da ein paar "Hauptverdächtige". Dies wäre z.B. Gluten (Getreide Eiweiß), da Du schon von einer auffälligen Stuhl Beschaffenheit berichtet hast. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube dieser Test gehört zur Kassenleistung: www.select181.de/node/213

Ein weiterer Hauptverdächtiger ist die Milch. Da gibt es einmal die Laktose Unverträglichkeit (keine Allergie) und die Allergie auf Casein. Leider ist Casein in vielen Dingen enthalten (z.B. Wurst) und bei einer Allergie genügen auch geringste Dosen (Spuren) um eine Symptomatik auszulösen. Auch da gibt es einen Test (Rast-Test) den eigentlich ein Hautarzt/Allergologe durchführen könnte (ich weiß allerdings nicht, wie sicher der bezüglich seiner Aussagekraft ist). Mal ein Video mit kritischer Darstellung der Milch:
ist relativ lang, aber vielleicht lässt Du es mal nebenher laufen.
Wenn Du aber tatsächlich diese Allergien hättest und dann diese Sachen strikt meiden würdest, dann würde sich daraus auch ein gutes gesundheitliches Potential ergeben (sprich es ginge Dir besser).

Generell muss man sagen das die Stelle aber extrem empfindlich ist ... vor allem bei Berührung und wenn ich auf diese Seite liege
Berührungsempfindlichkeit empfinde ich schon als Hinweis auf ein entzündliches Geschehen. Hast Du mal versucht, ob der Schmerz auf thermische Reize (Kälte/Wärme) reagiert?

Bing Horton Syndrom
ich fand, dass dies auch ganz gut "passt" bezüglich Deiner Schmerzen.

Die häufigste ist die episodische Form, weniger häufig ist die dauerhafte, die chronische Form.
wenn, dann hättest Du die chronische Form.

Typischerweise ist der Betroffene stets in Bewegung, um sich Erleichterung zu verschaffen.
und
Um dem Entzündungsschmerz entgegenzuwirken, sorgen diese unter anderem für eine Verengung der betroffenen Gefäße, was den Schmerz lindert.
Eine Gefäßverengung hattest Du ja nicht.

Armbeuge krampfmäßiger Schmerz
Vielleicht lohnt sich da mal ein Versuch mit Schüssler Salzen. Bei Nervenschmerzen nimmt man grundsätzlich Kalium phosphoricum Nr.5, Magnesium phosphoricum Nr.7, Silicea Nr.11.
Gibt hier auch eine Rubrik für Schüssler Salze, falls Du Dich näher informieren möchtest.

Bei dem Stichwort Silicea, denke ich auch an Micro Silica, welches hier im Forum auch ein Thema bei Schwermetall Belastung und Amalgam ist.

Interessant für Dich könnte auch Vitamin D sein. Hierzu auch noch ein Hinweis: http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...tml#post807799

Liebe Grüße

Ulrike
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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Also ich würde die Borreliose nicht so abtun. Sie ist auch in fortgeschrittenem Stadium noch behandelbar, auch wenns schwierig ist und es eines guten Behandlers bedarf.

Eine gute Adresse für LTT's ist das IMD Berlin . Natürlich zählt ein Laborwert allein gar nicht, aber zusammen mit der Vorgeschichte und der Symptomatik kann der LTT schon interpretiert werden. Nicht alle lehnen ihn ab.

Ich würde versuchen, einen Borreliosespezie zu finden, jedenfalls ist es ein Versuch wert.

Wo ist jetzt wieder diese Spezieliste von Hopf Seidel? Na ja, die sind auch nicht alle gut, man muss sich selbst auch einlesen:

http://www.symptome.ch/vbboard/borre...insteiger.html

Chronisch Borreliosekranke habens in ZUkunft noch schwerer, da gerade quer durch die Republik die Meinung mit Gewalt verbreitet wird, dass es eine chronische Borreliose eigentlich nicht gibt, es ist ein Trauerspiel.

Liebe Grüße
Datura

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Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo Datura,

Chronisch Borreliosekranke habens in ZUkunft noch schwerer, da gerade quer durch die Republik die Meinung mit Gewalt verbreitet wird, dass es eine chronische Borreliose eigentlich nicht gibt, es ist ein Trauerspiel.
Die Begründung dafür ist doch, dass auch Gesunde positiv auf Borrelien getestet wurden.
Der Erreger Kontakt führt doch nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung (weder akut noch chronisch). Der entscheidende Unterschied liegt doch wohl im Immunsystem. Wenn es also gelingt das Immunsystem zu stärken, dann ist sowohl eine Verbesserung bei der chronischen Borreliose als auch bei den Co-Infektionen (die ja dann regelmäßig auch vermehrt positiv getestet werden) zu erwarten.
Wenn ich mal die Tuberkulose als Beispiel nehme, so konnte diese ja auch ohne Antibiotika ausgeheilt werden.
Wenn ich die chronische Borreliose als eine Art opportunistische Infektion verstehe (sie konnte sich nur breit machen, weil das Immunsystem angeschlagen war) dann kann ich dadurch. dass ich das Immunsystem unterstütze auch die chronische Borreliose (und die Co-Infektionen) mit "behandeln".

Wenn ich allerdings der Meinung bin, dass zur Behandlung der chronischen Borreliose Antibiotika absolut notwendig sind, dann muss ich mich natürlich auf die Suche begeben, damit die chronische Borreliose "bewiesen" werden kann (LTT) und dann noch mal auf die Suche nach einem Behandler, der mir dann auch noch die Antibiotika verordnet.

Shawn hatte allerdings auch schon vor dem Auftreten des Erythema migrans (falls es überhaupt eins war) Auffälligkeiten das Immunsystem betreffend.

Liebe Grüße

Ulrike
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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von Ulrike Beitrag anzeigen
Wenn es also gelingt das Immunsystem zu stärken, dann ist sowohl eine Verbesserung bei der chronischen Borreliose als auch bei den Co-Infektionen (die ja dann regelmäßig auch vermehrt positiv getestet werden) zu erwarten.
Hallo Ulrike,

dem ist leider zwangsläufig nicht so, denn Borrelien haben die unangenehme Eigenschaft das Immunsystem nach Strich und Faden zu täuschen, es zu umgehen, sich davor abzuschotten.

Wenn ich die chronische Borreliose als eine Art opportunistische Infektion verstehe (sie konnte sich nur breit machen, weil das Immunsystem angeschlagen war) dann kann ich dadurch. dass ich das Immunsystem unterstütze auch die chronische Borreliose (und die Co-Infektionen) mit "behandeln".
Eine Borreliose ist keine opportunistische Infektion, sie kann jeden treffen, eben auch mit intaktem Immunsystem. Meines war und ist intakt gewesen. Das Problem liegt ja auch daran, dass sich Borrelien sehr langsam vermehren und somit recht unbemerkt weiter vordringen können. Es dauert 4-8 Wochen bis sich dann Antikörper bilden.

Ich habe auch lange immer wieder mein Immunsystem unterstützt und dennoch stellte sich keine Besserung allein dadurch bei mir ein. Die Borreliose wird ja auch nicht zu Unrecht das Chamäleon unter den Infektionskrankheiten genannt.

@ Datura

Wo ist jetzt wieder diese Spezieliste von Hopf Seidel?
Einfach googeln unter "Ärzteliste Fr. Dr. Hopf-Seidel"

Borreliose-Ärzte

Viele Grüße Quittie
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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

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Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo Quittie,

dem ist leider zwangsläufig nicht so,.....
"Zwangsläufig" erscheint mir im Zusammenhang mit chronischer Borreliose sowieso gar nichts zu sein.

Allerdings wäre bei Shawn ja überhaupt erst mal zu klären, ob es sich überhaupt um chronische Borreliose handelt. Ein Elisa Test kann da eben auch "falsch negativ" sein- muss es aber nicht.

Falls sich Shawn dazu entschließen sollte weitere Tests durchzuführen muss er die Kosten dafür selbst tragen. Wenn dann das Ergebnis "keine Borreliose" lautet, hat er viel Geld dafür ausgegeben, nur um ein Krankheitsbild ausschließen zu können. Bei einem positiven Ergebnis kann er aber leider auch nicht davon ausgehen, dass er jetzt nur Medikament oder Maßnahme xy machen müsste- und das Ganze wäre Geschichte.

Du kennst Dich ja ganz gut im Borreliose Bereich aus. Sind denn Shawns Beschwerden da überhaupt ganz typisch? Das auffällige Muskelzucken wäre doch eher untypisch?
Aus: www.hpamann.de/pageBor.html

Symptomen einer akuten Borreliose

Erythema migrans (Wanderröte)

allgemeine grippale Beschwerden (Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber)

eventuell Durchfall für einige Tage

leichte Lymphknotenschwellung
Symptomen einer chronischen Borreliose

Gelenk- und Muskelrheuma

eventuell Gicht-/Rheumaknoten an Ohren, Finger- und Zehengelenken

Kopfschmerzen und Nervenschmerzen

Müdigkeit (ist normal bei einer chronischen Infektion)

erhöhter Cholesterinspiegel ( ist ein Versuch des Körpers, die Zellen zu schützen und sollte - falls keine weiteren Risikofaktoren vorliegen - nicht therapiert werden)
Da Shawn nichts von vorausgehender Behandlung mit Antibiotika berichtet hat überspringe ich jetzt die möglichen Nebenwirkungen, die dadurch entstanden sein könnten.
Aber dies wäre auch Thema:

Nebenwirkungen infolge einer Kortisonbehandlung (beachte: Eine Behandlung mit Kortison darf nur durchgeführt werden, wenn eine aktive Infektion mit Borrelien, Pilzen, Mykoplasmen u.ä. ausgeschlossen ist, da sich aufgrund der immunsuppressiven Wirkung dieser Medikation die Erreger sprunghaft vermehren können.)

Schwangerschaftsstreifen, Akne, Pergamenthaut, Gefäßentzündungen, Ödeme

Depression, Schwindel, Gereiztheit, Schlaflosigkeit

Magen-, Darmstörungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Candidainfektion

Muskelschwäche und arthrotische Veränderungen an den Gelenken

Bluthochdruck

Osteoporose
Das von Shawn verwendete Atmadisc enthält Fluticason, welches zur Gruppe der Glucocorticoide gehört.

In dem Zusammenhang, dass dem Geschehen eine Gewichts Reduktion vorhergegangen war, finde ich diese Passage auch noch interessant:

Machen Sie keine Fastenkuren, da dabei viele Toxine auf einmal frei werden und die Beschwerden sich verstärken können.Wenn Sie sich an die Ernährungsempfehlungen halten, erfolgt eine langsamere, aber nebenwirkungsfreie Entgiftung.

Es werden in dem link noch allgemein Empfehlungen gegeben (auch zu Schüssler Salzen).

Meine Schwiemu hatte wegen einer onkologischen Erkrankung Chemotherapie erhalten. Da diese toxisch wirkt traten bei ihr auch an Unterschiedlichen Stellen Nervenschmerzen auf.

Die Verwendung von Vitamin B Komplex hat sich bei ihr hilfreich in Bezug auf diese Symptomatik ausgewirkt.

Liebe Grüße

Ulrike
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Shawn28 ist offline
Themenstarter Beiträge: 73
Seit: 22.02.12
Also es gibt mal wieder was neues zu berichten.

Ende letzte Woche fingen meine Magenprobleme leicht wieder an und dann hab ich folgendes gegessen : Nudeln > Curry Tomatensoße + Pferdewurst(gewürfelt) dazu und ab da an ging es mir richtig schlecht von Magen her.
Starke Unterbauchschmerzen + blubbern / Übelkeit und starker Schwindel.
Deutlich öffters Stuhlgang 4-6 mal anstatt 1x täglich und dieser war eher wässrig/breiig. Schwindel hatte ich die Tage davor auch aber etwas schwächer. Ich habe kaum noch essen runterbekommen.

Das komische an dieser ganzen Geschichte ist, ich hatte an diesen Tag keine kribbelnen Gliedmaße + Muskelschmerzen. Die Schmerzen in der rechten Schläfe ließen auch deutlich nach (Schmerzstärke vielleich noch 20%). Es kribbelte auch nur noch leicht in der rechten Gesichtshälfte und die Stelle war auch nur noch leicht Berührungsempfindlich.

So wenig Schmerzen hatte ich zuletzt Dezember 2011. Die Muskelschmerzen fingen zwar gegen Abend wieder etwas an aber es war noch OK.

Es ist dieses Jahr schon öffters vorgekommen, dass wenn ich Magenprobleme hatte, meine anderen Probleme abgeschwächt waren.

Aktuell ist die Schmerzstärke wieder so auf 40% gestiegen aber weit besser als wie vor kurzem wo sie bei 90-100% war.

Ich habe mal nachgeschaut, in Pferdewurst soll ja recht viel Eisen enthalten sein und bei Eisenmangel steht Kribbeln > Hände und Füße.
Vielleicht ist es aber alles nur ein Zufall wobei es schon merkwürdig ist warum sich die Probleme bessern wenn ich dafür starke Magenprobleme habe.

Vielleicht ist der Hauptgrund doch Nährstoffmangel (hatte damals schon ein recht starken Eisenmangel und er wurde nie wieder gecheckt)
Methylmalonsäure war ja auch im Urin deutlich erhöht (B12 im Blut aber OK) was ja soweit ich gelese habe bedeutet, dass in den Zellen ein B12 Mangel ist.

Muskelzucken hatte ich jetzt auch schon einige Tage nicht. Die Frage ist natürlich warum mein Magen/Darm immer so empfindlich reagiert.

Verstehen tu ich das langsam aber nicht mehr ... wobei ich mal ganz froh bin das es nicht ganz so extrem weh tut und hoffentlich hält das noch ein wenig an.



Das mit die Augen ist aber wirklich ein Desaster. Jetzt wo wieder mehr die Sonne scheint, ist das Problem wieder deutlich verstärkt.
Schwarze Flecken und Punkte sehe ich und das nun bei beiden Augen (Anfang letztes Jahr war es nur 1 Punkt im rechte Auge). Glaskörpertrübung schön und gut aber so schlimm hätte ich es mir nicht vorgestellt ... dazu wird die Haut an verschiedenen Stellen deutlich dünner (unter den Augen + Hände sehe ich die Adern schon sehr stark durch)


Letztes Jahr hatte ich auch im August/September eine OP Abszessentfernung am Steißbein und da habe ich per Tropf 4 Tage lang 2x täglich Antibiotika bekommen und im Oktober fing das mit den Muskelzucken an (also nur kurz später) und ab Dezember mein Leidensweg.

@Ulrike

das mit die Nebenwirkungen infolge einer Kortisonbehandlung ist auch sehr interessant und das mit den Fasten auch ... wobei man dies auch bei Amalgam sagen könnten. Fasten setzt ja auch Quecksilber im Fettgewebe frei und eine Quecksilbervergiftung durch Almagam würde auch so gut wie alles erklären.

>Borreliose
>Amalgam
>Nährstoffmangel durch ?? Darmbakterien eventuell meine Darmflora war ja auch alles andere als in Ordnung

sind sicherlich die ganz heißen Kandidaten.

Grüße Shawn

Geändert von Shawn28 (21.05.12 um 07:46 Uhr)

Verzweiflung und kein Ende in Sicht / Nervenschmerzen?

Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo Shawn,

Durchfall ist eine Maßnahme der Selbstheilungskräfte um eine Ausleitung (von was auch immer) vorzunehmen.

Abszessentfernung am Steißbein
Auch ein Abzess stellt für mich eine Ausleitung dar. Manche Sachen kann der Körper eben nur entzündlich ausleiten.

Dazu mal ein kleiner Erfahrungsbericht.
Mein erstes einprägsames Schmerz Erlebnis hatte ich so in dem Alter von ca 9 Jahren. Bei uns als Kinder gehörte ein regelmäßiger Zahnarztbesuch zum Standard.
Bei dem Zahnarztbesuch mit ca 9 Jahren bekam ich eine Amalgamfüllung. Die Behandlung selbst habe ich nicht in Erinnerung (Vor der Behandlung bestanden keine Schmerzen). Aber nach der Behandlung entwickelten sich bei mir heftigste Zahnschmerzen, die sich dergestalt ausbreiteten, dass ich sie nicht mehr einem Zahn zuordnen konnte, sondern die ganze Seite tat weh, und der Punkt der intensivsten Schmerz Wahrnehmung lag nahe beim Ohr. Ich erinnere mich noch, dass mir erlaubt wurde eine 1/2 Spalttablette zu nehmen. Nach tel. Rücksprache meiner Mutter (mit wem auch immer) wurde mir Stunden später noch mal eine 1/2 Spalttablette genehmigt. Ich kann mich aber nicht erinnern, ob dies überhaupt zu einer Schmerz Minderung geführt hat, fand es aber merkwürdig, dass meine Mutter sich da überhaupt erst einen "Rat" einholen musste. Der akut Schmerz ebbte wieder ab (wahrscheinlich war der Nerv dann abgestorben)
In der Folgezeit wurde Schmerz aber zu meinem nächtlichen Begleiter. Der Schmerz verlief entlang der Trigeminus Nervenbahnen. Ich habe nicht mehr über die Schmerzen mit Jemanden gesprochen, weil ich sie wohl als "meinen" Schmerz empfand und nicht das Gefühl hatte, dass mir Jemand dabei helfen könnte. Für mich habe ich aber, im Umgang mit dem Schmerz, eine "Lösung" oder vielleicht besser ausgedrückt eine "Krücke" gefunden. Ich habe mir meinen Wecker unter das Kopfkissen gelegt und meine Aufmerksamkeit auf das "Tick-Tack" gerichtet. Es war, als würde dies ein Gegengewicht zu der permanenten Präsenz der "brennenden Schmerzlinie" bilden.
Dieser Trigeminus Schmerz "wandelte" sich dann. Unterhalb des behandelten Zahns bildete sich eine "Eiterbeule". Diese konnte ich durch Druck entleeren. Es gab Anzeichen, wann sie "reif" war, und dann habe ich sie entleert. Die Abstände des "reif" werden wurden größer und irgendwann bildete sich auch keine Beule mehr. Der Zahn wurde mir glaube ich mit ca 20 Jahren gezogen und einzige Besonderheit zu diesem Zeitpunkt war, dass er druckschmerzhaft war.

Irgendwann habe ich mich mal etwas näher mit Quecksilber und Neurotoxizität (Nervengift) beschäftigt. Ich habe mir dann die Frage gestellt, was würden denn meine Selbstheilungskräfte wohl machen, wenn sie mit dem Problem konfrontiert würden, dass ein neurotoxischer Stoff in den Organismus eingebracht wurde, der sich jetzt auch mal nicht so einfach wieder ausleiten lässt. Alarm schlagen? Haben sie gemacht. Schmerz ist ein Alarmsignal dessen einfachste Botschaft "Änderungsbedarf" heißt. Nach Möglichkeiten suchen, um die andauernde "Intoxikation" abzuschirmen, lokal abzugrenzen ? Haben sie gemacht. Welche Microorganismen jetzt auch immer an der "Eiterbeule" beteiligt waren, es waren auf jeden Fall welche, die sowohl mit der Anwesenheit von Quecksilber als auch Silber (ein Anteil von Amalgam) "umgehen" konnten. Silber und "Mikroorganismen" mögen sich eigentlich nicht.
In späteren Jahren konnte ich folgende Gesetzmäßigkeiten feststellen. Immer dann, wenn ich eine Zahnfüllung bekam, musste der Zahn ca 4 Wochen später gezogen werden, weil er vereitert war. Manchmal war der "Eiter" noch schön abgepackt in einem Säckchen.


Ich möchte mit meiner Erfahrungs Geschichte ein wenig darauf hinweisen, dass weder der Schmerz noch die Fistelbildung nun meiner Ansicht nach etwas waren, was es zu "bekämpfen" galt. Sicherlich hätte man raus kriegen können, welche z.B. Bakterien denn jetzt "schuld" waren an der Fistelbildung; nur ob das abtöten dieser Mikroorganismen durch Antibiotika dann auch im Gesamtzusammenhang so hilfreich gewesen wäre bezweifle ich doch arg. Die Botschaft war eher : "Amalgamfüllungen, auf Grund späterer Erlebnisse würde ich sogar sagen Zahnfüllungen, sind nicht gut für mich."

Ich würde Dir empfehlen Deine Zähne auf der rechten Seite mal etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Drück mit Deinem Finger mal auf jeden einzelnen Zahn drauf. Wenn sich dann ein Zahn bei dieser Druckbelastung anders anfühlt, hättest Du schon mal einen Hinweis. Dann klopfe mal jeden Zahn einzeln innen und außen ab (z.B. mit Teelöffelstiel) und auch da achtest Du darauf, ob sich ein Zahn anders anfühlt.

und da habe ich per Tropf 4 Tage lang 2x täglich Antibiotika bekommen...
Ich schicke mal vorweg, dass ich mittlerweile eine sehr kritische Einstellung zu Antibiotika bekommen habe.
Die gegen Bakterien gerichteten Ab werden aus Schimmelpilzen hergestellt. Vereinfacht: Pilz tötet Bakterie. Bloß ist die überwiegende Mehrzahl der Bakterien ganz wichtig für uns, gerade was den gesamten Bereich der Verdauung angeht. Auch zur Vitamin Gewinnung von z.B.Vitamin B12 sind Bakterien sehr wichtig. Leider trifft ein Antibiotika aber keine Auswahl in dieser Richtung. Es unterscheidet nicht in "gut" und "schlecht" für uns.

Mein Sohn hatte unter längerer Ab Therapie Herzgeräusche entwickelt und er hatte in der Folgezeit wieder Lungenprobleme, die Jahrelang zuvor kein Thema mehr gewesen waren. Viel später habe ich dann mal unter Erythromyzin (aus der Gruppe der Makrolide) nach gelesen und bin auf das erworbene QT Syndrom gestoßen. Gegen die Lungenprobleme (Asthma in der Vorgeschichte) haben übrigens sehr gut Inhalationen mit Salz geholfen. Hast Du eigentlich auch einen Pari boy? Auffälligkeiten das Herz betreffend hat er heute noch.

Meine Schwiemu hatte nach der Chemotherapie (auch ein Breitband Ab, sowie Cortison waren Bestandteil der Therapie) vielfältige "komische" Symptome (war nicht erklärbar durch die onkologische Erkrankung).
Bei näherer Beschäftigung mit dem Beipackzettel eines Ab gegen Blasenentzündung war es der komplette Beipackzettel des Ab (Mückensehen ist da übrigens auch mit aufgeführt). Für mich stellt dieser Beipackzettel mittlerweile die Beschreibung eines systemischen Pilzbefalls dar. Auch in der Folgezeit war jeweils nach Verwendung eines Ab eine direkte Zunahme neurologischer Beschwerden bei meiner Schwiemu festzustellen.

Ich habe mal Antibiotika gegen eine Blasenentzündung bekommen. Gegen die Blasenentzündung haben sie gut geholfen, aber "behalten" habe ich (dadurch?) eine beidseitige chronische Nasennebenhöhlenentzündung, die dann nach mehreren Monaten operiert werden musste.

Lange Rede - kurzer Sinn. Wenn es irgendwie geht vermeide ich Antibiotika, weil ich stets auch den potentiell schädigenden Anteil sehe.

Aus dem obigen link noch ein Zitat:

Bewegung

Bei einer Infektion hat der Körper einen erhöhten Sauerstoffbedarf, ebenso nach einer Antibiotikatherapie, da dadurch die Funktion der Mitochondrien (= Zellkraftwerke) geschädigt wurde. Vor allem durch flottes Gehen im Freien (mind. 45 Min. /tgl.) wird die Durchblutung des ganzen Körpergewebes gesteigert und die Sauerstoffversorgung verbessert. Der Kreislauf wird trainiert und durch die gesteigerte Gehirndurchblutung verschwinden Schlafstörungen und Depressionen.Wenn Sie sich belastbarer fühlen, können Sie auch schwimmen, Rad fahren oder joggen.
Vielleicht liest Du Dir den link mal in Ruhe durch. Vitamin B Komplex würde ich auch im Auge behalten. Besorg Dir vielleicht mal Kalbsleber und verfolge ob der Verzehr "Schmerz mindernd" wirkt.

Liebe Grüße

Ulrike
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