HIT: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
Histamin-Intoleranz -
Entstehen teils Lebensmittelunverträglichkeiten möglicherweise durch Histamin-Intoleranz?
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08.08.2007, 17:44
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HIT: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Extrem fleissiges Mitglied
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Diesen Artikel habe ich gefunden, und ich finde es eindrucksvoll oder auch erschrecken, wo Histamin überall mitwirkt:
Zitat:
Histamin im Zentralen Nervensystem
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query...ction.1047#1050
Eine kurze Zusammenfassung dieser Seite: ( die für den einen oder anderen Leser vielleicht zu einem besseren Verständnis der verschiedensten Symptome bei NMU`s führen mag)
Histamin kann im Hirn zweifach einwirken : einmal als klassischer Neurotransmitter ( Botenstoffe) oder als „Co-Transmitter“.
Histaminempfindliche Neuronen steuern eine Vielzahl von wichtigen Hirntätigkeiten, die neuromodulierende Rolle des Histamins scheint von großer Bedeutung .
Histaminerge Neuronen können andere Neurotransmitter beeinflussen, selbst aber auch von ihnen beeinflusst werden.
Die Aktivierung von H3-Rezeptoren im Gehirn kann zu einer Verminderung der Acetylcholin-, Dopamin-, Norephedrin- und Serotoninaktivität führen , aber auch zu einer erhöhten Aktivität der o.g. Neurtransmitter.
Histamin im Zentralen Nervensystem hat Einfluss auf eine Vielzahl von Hirnfunktionen/-aktivitäten
Einige der physiologischen Auswirkungen von Histamin ist die Fähigkeit, die Erregbarkeit von ZNS-Neuronen zu stimulieren/ zu erhöhen. Histamin scheint die gesamte Hirn-Aktivität zu regulieren. Z.B. zeigen Mäuse, denen H1-Rezeptoren fehlen, einen Mangel an Beweglichkeit und Initiative.
Eine enge Verbindung scheint auch zum „Wachsein“ zu bestehen: histaminerge Neuronen, die aktiviert werden, zeigen bei verschiedenen Spezies eine Zunahme der Schlaflosigkeit. Histamin ist ein wichtiges Regulierungssystem der Wach-Schlafphasen und scheint auch andere Hirnfunktionen über den Tag zu steuern.
Histamin kann auch das Auffassungsvermögen mindern – ebenfalls ein H1-Rezeptoren abhängiger Effekt.
H1-Rezeptoren sind z.B. bei manchem Epileptiker in bestimmten Hirnregionen vermehrt.
Pharmakologische Tests an Labortieren zeigten, dass Histamin im ZNS die Lern- und Merkfähigkeit steigern kann.
Histamin kann viele Hypothalamus-Funktionen beeinflussen. Es hat Einfluss auf die Aktivitäten von Oxytoxin, Prolaktin, ACTH und Beta-Endorphin; H1- und H2-rezeptoren kontrollieren die Schilddrüsenfunktion.
Neuronales Histamin regelt Hunger – und Durstgefühl; ebenso deutet vieles darauf hin, dass Histamin vegetative Funktionen reguliert: z.B. Wärmeregulation, Regulation des Glucose- und Lipidhaushaltes, sowie es auch den Blutdruck beeinflusst/ reguliert.
H2-Rezeptoren im Gehirn vermitteln endogene Schmerzlinderung – besonders Stress vermittelte.
Histamin kann wohl auch Einfluss auf Hirnerkrankungen / - Fehlfunktionen ausüben
Neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer, Multiple Sklerose und Wernickes Enzephalopathie werden ebenfalls von Histamin im Gehirn beeinflusst – ob von Neuronen oder von Mastzellen freigesetztes Histamin: Histamin bewirkt Gefäßveränderungen, Änderungen der Blut-Hirnschranke, Änderungen von Immunfunktionen bis hin zum Zelltod.
Die Fähigkeit von Histamin, die Erregbarkeit bestimmter Rezeptoren zu steigern, kann durch dessen Neurotoxizität erklärt werden.
Aber nicht immer bewirkt neuronales Histamin eine Hirnstörung : bei cerebralen Durchblutungsstörungen scheint es eher eine protektive Wirkung zu haben.
Histamin- wirksame Neuronen scheinen auch durch Gleichgewichtsstörungen aktiviert zu werden , die wiederum können zu Übelkeit führen. Und neuronales Histamin kann auch als ein Auslöser von „Gemütskrankheiten“ sein
Kurz noch einmal Grundsätzliches zu Histamin : aus der Tiermedizin „entliehen“...
Seite 9)
Histamin ist als klassischer Entzündungsmediator bekannt, es übernimmt aber auch wesentliche regulative Funktionen im zentralen Nervensystem. In den letzten Jahren wurden immer mehr Beweise dafür gefunden, dass Histamin in Stresssituationen freigesetzt wird. Dieses Phänomen beruht auf der Tatsache, dass Mastzellen, die einer der größten Histaminspeicher im Körper sind, durch periphere Nerven aktiviert werden können. Eine psychische Stresssituation kann über die Interaktion zwischen Nerven- und Mastzelle zu einer Ausschüttung von Mastzellmediatoren führen. Dies ist Gegenstand der Forschung, weil zahlreichen Krankheitsbildern, wie z.B. Morbus Crohn, Asthma und Migräne, bei denen Mastzellen aktiviert werden, eine psychosomatische Komponente zugeschrieben wird.
Seite 12:
Verschiedene immunologische und nicht immunologische Stimuli, wie z.B. Allergene,
Immunglobulin E (IgE), Zytokine (Interleukin (IL) 1, IL 3, IL 8, Granulocyte-Macrophage
Colony Stimulating Factor (GM-CSF)), Substanz P (SP), Komplement C3a und C5a, Platelet-
Activating Factor (PAF), Hyperosmolarität, physikalische Stimuli (Vibration, Kälte, Hitze),
induzieren die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen und Basophilen (BACHERT, 2002).
Seite 13
2.1.2 Histaminrezeptoren
Vier Klassen von Histaminrezeptoren (H) sind heute bekannt: H1 (ASH und SCHILD, 1966), H2
(BLACK et al., 1972), H3 (ARRANG et al., 1983) und H4 (NAKAMURA et al., 2000). Bei
allen handelt es sich um G-Protein gekoppelte Rezeptoren. H1 und H2 werden von vielen
Zellarten exprimiert, z.B. von Nervenzellen, von Zellen der glatten Muskulatur der Atemwege
und der Gefäße, Hepatozyten, Chondrozyten, Endothelzellen, neutrophilen und eosinophilen
Granulozyten, Monozyten, dendritischen Zellen sowie von T- und B-Zellen (JUTEL et al.,
2002). Histaminwirkung an H1 Rezeptoren vermittelt viele Effekte, die bei klassisch allergischen
Geschehen eine Rolle spielen, so z.B. Vasodilatation, Hautrötung und Pruritus (BACHERT,
2002).
Über die Aktivierung von H2 Rezeptoren wird in erster Linie die Magensäureproduktion aus den Parietalzellen der Magenschleimhaut gesteigert. H2 Rezeptoren steuern aber auch die erhöhte Mukussekretion und die Relaxation der glatten Muskulatur in den Atemwegen (BACHERT, 2002).
H3 Rezeptoren konnten in fast allen Geweben nachgewiesen werden, u.a. auf Neuronen,
enterischen Ganglien, parakrinen Zellen und Immunzellen (POLI et al., 2001). ARRANG et al. (1987) zeigten erstmals, dass Histamin im Gehirn nicht nur seine Freisetzung, sondern auch seine eigene Synthese über H3 Rezeptoren regulieren kann. Außerdem hemmt Histamin über die Aktivierung von H3 Rezeptoren die Azetylcholin-Freisetzung aus intestinalen cholinergen Nerven (POLI et al., 1991), und H3 Rezeptoren spielen eine Rolle in der Autoregulation der Histaminausschüttung in der Medulla oblongata (KANAMARU et al., 1998 ,. OHKUBO et al.
Seite 15
2.1.3.2 Funktionen von Histamin im zentralen Nervensystem
Seitdem sich herausgestellt hatte, dass klassische Antihistaminika, die die Blut-Hirn-Schranke
überwinden können, eine sedierende Komponente haben, war es naheliegend, dass Histamin
wichtige Funktionen im zentralen Nervensystem (ZNS) haben müsste. Man ging zunächst davon aus, dass Histamin als eine Art Wachmacher fungiert (MONNIER et al., 1970). PANULA et al. (1984) gelang zeitgleich mit der japanischen Forschergruppe um WATANABE (1983,1984) der erste Nachweis eines histaminergen Neuronensystems im Gehirn.
Der tuberomamilläre Nukleus, der ein Bestandteil des Hypothalamus ist, wurde als der einzige Sitz von histaminergen Neuronen identifiziert (PANULA et al., 1984). Von dort aus ziehen histaminerge Projektionen in verschiedene Bereiche des ZNS. H1, H2 und H3 Rezeptoren konnten im Gehirn nachgewiesen werden (MARTINEZ-MIR et al., 1990). Dabei reguliert der H3 Rezeptor über einen Feedback-Mechanismus die Histaminbildung und Histaminausschüttung in den histaminergen Neuronen (MORISSET et al., 2000). H1 und H2 Rezeptoren haben eine exzitatorische Wirkung auf die Neuronen und damit auf die gesamte Hirnaktivität (HAAS und
PANULA, 2003).
Da Histamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, muss alles im Gehirn befindliche Histamin vor Ort synthetisiert worden sein (MASLINSKI, 1975a). Histamin übernimmt im ZNS wichtige regulative Funktionen, die das Verhalten betreffen. So wird das Schlaf-Wachverhalten, die Temperaturregulation, die Nahrungsaufnahme und das Gleichgewicht des Energiehaushaltes, das Trinkverhalten und die osmotische Homöostase, Lokomotion, Lernvorgänge und Gedächtnisbildung durch Histamin mitbeeinflusst (KRALY, 1983; ROSSI et al., 1998; MORIMOTO et al., 2001; HAAS und PANULA, 2003).
Das histaminerge Neuronensystem im ZNS moduliert den Grad des Schmerzempfindens (HOUGH et al., 2004) und greift regulativ in kardiovaskuläre Mechanismen ein (BEALER, 1999).
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Mastzellen kommen ubiquitär im Bindegewebe und in den Schleimhäuten vor, besonders an
inneren und äußeren Grenzflächen, z.B. Haut, Atmungs- und Gastrointestinaltrakt (KUBE et al., 1998 . Im ZNS sind sie in den Leptomeningen, dem Hypothalamus, dem Thalamus und den Habenula ebenso präsent wie in der Dura mater des Rückenmarks (JOHNSON und KRENGER
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/tierhy...tanze_Knies.pdf
Fortsetzung s.u.
27.04.2006 13:28 Uli
Moderator
  
Dabei seit: 03.08.2004
Beiträge: 4507
Fortsetzung: Neurotransmitter
(„klassischer“ Neurotransmitter =Acetylcholin, Histamin
Catecholamine: Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin
Octopamin, Serotonin (5- Hydroxytryptamin, 5- HT) (Dopamin und Serotonin wichtige Transmitter
im Gehirn des Menschen) )
Schnelle Wirkung (Millisekunden) langsame, aber anhaltende Wirkung (Sekunden bis Stunden)
Neuromodulator - metabotroper postsynaptischer Rezeptor: langsame, aber anhaltende Wirkung (Minuten bis Stunden zu Tagen und Wochen)
* zielgerichtete und keine globale Freisetzung
http://www.neurobiologie.fu-berlin.de/V_...z%20Synapse.pdf
********
Noch mehr Histamin
http://www.diss.fu-berlin.de/2003/226/einleitung.pdf
Einleitung : dürfte auch für interessierte Laien gut verständlich sein!
S. 6 unten:
Neben der Autoinhibition über H3-Rezeptoren konnte zusätzlich eine Beeinflussung der Histaminfreisetzung durch andere Neurotransmitter nachgewiesen werden.
S. 8 : 1.6 Histaminwirkungen
Histamin wird im Gehirn und in der Peripherie in Vesikeln von Neuronen und in Mast- und Endothelzellen gespeichert. Höchste Histaminkonzentrationen sind in Haut, Lunge, Herz, Gastrointestinaltrakt und Blutgefäßen zu finden. In Mast- und Endothelzellen sowie in basophilen Granulocyten liegt Histamin zu 50 % an das saure Mucopolysaccharid Heparin gebunden vor. Wird Histamin durch entsprechende Stimuli, z.B. Neurondepolarisation oder Histaminliberatoren (z.B. Tubocurarin), freigesetzt, werden über die vorher erwähnten Rezeptorsubtypen unterschiedliche Effekte ausgelöst, die physiologisch von Bedeutung sind. Die wichtigsten peripheren Effekte sind in Tabelle 1-1 aufgeführt.
Im ZNS werden die Sekretion von Hormonen, der Schlaf/Wach-Rhythmus, Gedächtnis- und Lernprozesse, Nahrungsaufnahme und Übelkeit durch Histamin moduliert. Eine genaue
Zuordnung dieser zentralen Funktionen zu den einzelnen Histaminrezeptorsubtypen wird in vielen Fällen noch diskutiert. Auch die Aufgabe des seit kurzer Zeit bekannten H4-Rezeptors muss noch geklärt werden.
S. 19 : 1.8 Pharmakologische Bedeutung des Histamin-H3-Rezeptors
Im zentralen Nervensystem werden viele physiologische Prozesse über H3-Rezeptoren moduliert. Über H3-Heterorezeptoren werden die Freisetzung von Acetylcholin im Enterorhinalkortex, Dopamin im Striatum, Noradrenalin, Serotonin in der Hirnrinde und die Sekretion von Hypophysenhormonen inhibiert. Im Striatum wird dagegen die Enkephalinkonzentration erhöht.
Aus diesen Effekten lassen sich regulatorische Einflüsse auf den Schlaf-/Wach- rhythmus, auf die Nahrungs- und Wasseraufnahme, Darmmotilität, aber auch auf Schmerzempfindung und körperliche Agilität ableiten.
S. 20 : 1.9.1 Hyperkinetisches Syndrom (ADHD)
ADHD ist eine bei Kindern auftretende Störung des Lern- und Konzentrationsvermögen, die einhergeht mit erhöhter Unruhe und Aktivität. Als Ursache wird ein gestörtes Gleichgewicht im Monoaminstoffwechsel von z.B. Acetylcholin, Noradrenalin und Dopamin diskutiert. Da Histamin-H3-Rezeptoren auf dieses Gleichgewicht modulierend einwirken, werden H3-Rezeptorantagonisten als mögliche neue Therapeutika gegen ADHD angesehen. Die Anwendung von H3-Rezeptorantagonisten bietet im Gegensatz zu Methylphenidat (Ritalin®) den Vorteil, keine psychostimulierende Wirkung zu besitzen. Damit könnten die bekannten unerwünschten Nebenwirkungen und die Abhängigkeitsgefahr vermieden werden.
S. 21 : 1.9.2 Dementielle Erkrankungen
Vom im Tierversuch beobachteten positiven Einfluss von Histamin-H3-Rezeptorantagonisten auf Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit und Lernen leitet sich der postulierte Nutzen bei der Behandlung der Alterssenilität und anderer dementieller Erkrankungen ab. Speziell bei Morbus Alzheimer stellen H3-Antagonisten möglicherweise eine sinnvolle Ergänzung der bisher durchgeführten Therapieregime dar. Im Hippocampus, Hypothalamus und Temporalcortex von Alzheimerpatienten beobachtete man im Vergleich zu gleichaltrigen Gesunden erniedrigte Histaminspiegel.
1.9.3 Epilepsie
Histamin-H3-Rezeptorantagonisten werden auch als potentielle Antiepileptika oder Co-Therapeutika von Antiepileptika, insbesondere für Kinder, angesehen, da man vermutet, dass endogenes Histamin durch seinen modulatorischen Einfluß auf die Neurotransmission einen antikonvulsiven Effekt ausübt. Einige Histamin-H1-Rezeptorantagonisten führten bei erwachsenen Epileptikern aber auch bei Kindern im Vorschulalter zu Krämpfen.
S. 22 : 1.9.4 Schizophrenie
Aus der moderaten antagonistischen Aktivität des atypischen Neuroleptikums Clozapin am Histamin-H3-Rezeptor der Ratte leitete man eine partielle antischizophrene Wirkung ab. Nachdem andere Neuroleptika jedoch keine Affinität zum H3-Rezeptor aufwiesen und Clozapin am humanen Rezeptor unwirksam ist, scheint die These widerlegt. Trotzdem bleibt eine mögliche Beteiligung von Histamin am Krankheitsbild bestehen, da in der Zerebrospinalflüssigkeit schizophrener Patienten erhöhte Konzentrationen an NÄ-Methylhistamin gefunden wurden und die Dichte von Histamin-H1-Rezeptoren im ZNS verringert ist.
1.9.5 Depression
1981 wurde erstmals eine Beteiligung des histaminergen Systems an der Wirkung von Antidepressiva vorgeschlagen. Ghi et al. zeigten, dass das tricyclische Antidepressivum Amitriptylin der stress-induzierten Abnahme der Histamin-H3-Rezeptordichte in der Hirnrinde der Ratte entgegenwirkt. Bei ungestressten Tieren führte Amitriptylin zu einer Zunahme der Rezeptorzahl. Lamberti et al. stellten eine positive Aktivität von Thioperamid bei der Maus im erzwungenen Schwimmtest, einem Tiermodell der Depression, fest. Um eine Fehlinterpretation durch eine Zunahme der Bewegungsaktivität, ausgelöst durch Thioperamid, ebenso auszuschließen, wie einen Effekt über 5-HT3-Rezeptoren162, haben Pérez-Garcia et al. neue Studien durchgeführt.
S. 23 : 1.9.6 Adipositas
Die Homöostase des Energiehaushalts und damit auch des Körpergewichts wird im Hypothalamus durch Histamin reguliert. Blockade von H1-Rezeptoren im Hypothalamus führt zu einer erhöhten Nahrungsaufnahme. Aktivierung des H1-Rezeptors führt zu einem gegenteiligen Effekt. Die Histaminfreisetzung wird durch Leptin gesteigert und ist ein Signaltransduktionsweg des Leptins, der über eine Down-Regulation der ob-Genexpression einen negativen Feedback-Mechanismus bewirkt. Im Tierversuch konnte durch Gabe von Histamin-H3-Rezeptorantagonisten ein erniedrigtes Fressverhalten erreicht werden.
1.9.7 Schlaf-/Wachrhythmus, Narkolepsie
Histaminerge Neuronen im tuberomammilären Kern des hinteren Hypothalamus projizieren in die Hirnrinde. Da bekannt ist, dass dieses Gebiet physiologisch an der Regulation des Biorhythmus beteiligt ist, konnten auch viele Beweise gesammelt werden, dass Histamin an der Modulation des Schlaf-/Wachzyklus beteiligt ist. Durch Läsion dieses Hirnareals ließ sich im Tierversuch Schlaf induzieren.
S. 24 : 1.9.8 Myokardischämie
Pathologische Zustände des Herzens, wie z.B. Herzinsuffizienz, Myokardischämie und Herzinfarkt, sind charakterisiert durch eine vermehrte Freisetzung positiv inotrop und chronotrop wirkender Neurotransmitter, wie Noradrenalin und CGRP (Calcitonin-Gene Related Peptide), aus sensorischen Nerven. Durch CGRP kommt es zu einer Degranulation der histaminhaltigen Mastzellen. Über einen negativen Rückkopplungsmechanismus hemmt Histamin via H3-Heterorezeptoren die Freisetzung von Noradrenalin oder CGRP aus sympathischen Nervenendigungen.
1.9.9 Migräne
Bei der Pathogenese von Migräne und Cluster-Kopfschmerzen spielen neurogene Entzündungsprozesse und Plasmaexsudation aus Blutkapillaren in der Dura mater eine bedeutende Rolle. Der in der Migränetherapie eingesetzte 5-HT1B/D/F-Agonist Sumatriptan (Imigran®) verhindert den Entzündungsprozeß. Eine Aktivierung von ±2-Adrenozeptoren und H3-Rezeptoren führt zu einer Blockade der Plasmaexsudation.52 Gleichzeitig führt eine Stimulation von H3-Rezeptoren zu einer Freisetzung von analgetisch wirkenden Enkephalinen. Aus diesem Wirkspektrum heraus wird für Agonisten des Histamin-H3-Rezeptors ein neuer Therapieansatz gegen Migräne abgeleitet.

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http://www.lebensmittelallergie.info...ic=1534.0;wap2
Uta
Geändert von Oregano (02.03.2011 um 07:13 Uhr)
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02.03.2011, 00:25
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Extrem fleissiges Mitglied
Registriert seit: 12.03.2010
Beiträge: 2.458
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Ich hol diesen interessanten Thread mal hoch.
Da ja in letzter Zeit häufig hier über die HNMT diskutiert wird:
Hier steht u.a. beschrieben, dass die Zahl/Dichte der H3-Rezeptoren stressinduziert abnimmt.
Bedenkt man, dass diese Rezeptoren Autorezeptoren sind, d.h. über eine Rückkopplung den weiteren Ausstoß/Produktion? von Histamin bremsen sowie Abbauenzyme anregen, wird deutlich, wie sich bei (anhaltendem !) Stress die Histaminproduktion steigert bzw. wie der Abbau gehemmt wird.
Als Zeitraum, in dem sich die Genexpression für Rezeptoren anpasst (steigert/reduziert wird), gelten 3 Monate.
Mit anderen Worten:
3 Monate Stress können den generellen Histaminhaushalt ändern - und um die Reduktion wieder rückgängig zu machen, braucht man 3 Monate Urlaub vom Stress.
Trotzdem ist wohl das erwähnte Amitryptilin nicht zu empfehlen.
http://www.symptome.ch/vbboard/hista...ntoleranz.html
rosmarin
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"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)
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02.03.2011, 07:24
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Extrem fleissiges Mitglied
Registriert seit: 10.01.2004
Ort: Bayern
Beiträge: 46.094
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Das ist ja ganz interessant! Danke für's Wiederfinden und Ergänzen, rosmarin  .
Auf der gleichen Seite finden sich noch ein paar Links, die lesenswert sind:
Infos zu Histamin
(Hier spricht u.a. Dr. Kofler:
http://www.kofler-haut.at/pdf/HistaminNMMerkblatt.pdf
http://www.kofler-haut.at/infos_news..._Downloads.htm
Histamin-Intoleranz)
Ein Zitat daraus:
Zitat:
Meine Bitte an Euch – wenn die Diagnose HIT gestellt wurde : Lasst bitte weitere Allergien und Unverträglichkeiten abklären, versucht durch Karenz der Auslöser die Histaminfreisetzung zu minimieren und versucht "vorsichtig" die empfohlenen Präparate, wobei ich bei Vitamin C ( Ascorbinsäure, als E 300 in vielen Fertigprodukten eingesetzt) ganz erheblich Bedenken habe, ist E 300 doch oft für pseudoallergische Reaktionen mitverantwortlich! 
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Hier geht es um die Diagnostik einer HI:
mögliche Diagnostik bei Histamininose
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Das sind alles schon bekannte Themen; ich wollte sie hier nur noch erwähnen, weil sie eben auf der Seite Infos zu Histamin ganz unten stehen.
Grüsse,
Oregano
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02.03.2011, 15:10
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Sehr fleissiges Mitglied
Registriert seit: 20.01.2011
Beiträge: 761
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Hallo,
ich hab mal gegoogelt um uns eine einigermassen verständliche Landkarte zum Gehirn und seinen Funktionen zu erstellen:
Das menschliche Gehirn - Überblick
Es tauchen ja immer wieder Begriffe von Hirnarealen und Hirnfunktionen auf
wo man dann entweder drüberlesen muss oder/und sich nachher gleich dumm fühlt wie vorher. Auf dieser webpage gibt es einiges zum schmökern und nachblättern.
LG
F
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!!! GUTEN TAG ICH WILL MEIN LEBEN ZURÜCK !!!
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02.03.2011, 15:35
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Extrem fleissiges Mitglied
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Beiträge: 2.717
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Danke
Datura
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Mein Motto: "Selber wissen ist gesund" . Ich gebe keinerlei Therapieempfehlungen.
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02.03.2011, 16:51
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Sehr fleissiges Mitglied
Registriert seit: 20.01.2011
Beiträge: 761
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Ich kopiere ein zitat aus dem thread http://www.symptome.ch/vbboard/hista...fsform-14.html
weil die Diskussion hier vielleicht passender ist:
Zitat:
zwei Absätze aus http://www.symptome.ch/vbboard/hista...ystem-zns.html
Zitat:
Der tuberomamilläre Nukleus, der ein Bestandteil des Hypothalamus ist, wurde als der einzige Sitz von histaminergen Neuronen identifiziert (PANULA et al., 1984). Von dort aus ziehen histaminerge Projektionen in verschiedene Bereiche des ZNS. H1, H2 und H3 Rezeptoren konnten im Gehirn nachgewiesen werden (MARTINEZ-MIR et al., 1990). Dabei reguliert der H3 Rezeptor über einen Feedback-Mechanismus die Histaminbildung und Histaminausschüttung in den histaminergen Neuronen (MORISSET et al., 2000). H1 und H2 Rezeptoren haben eine exzitatorische Wirkung auf die Neuronen und damit auf die gesamte Hirnaktivität (HAAS und
PANULA, 2003).
Da Histamin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, muss alles im Gehirn befindliche Histamin vor Ort synthetisiert worden sein (MASLINSKI, 1975a). Histamin übernimmt im ZNS wichtige regulative Funktionen, die das Verhalten betreffen. So wird das Schlaf-Wachverhalten, die Temperaturregulation, die Nahrungsaufnahme und das Gleichgewicht des Energiehaushaltes, das Trinkverhalten und die osmotische Homöostase, Lokomotion, Lernvorgänge und Gedächtnisbildung durch Histamin mitbeeinflusst (KRALY, 1983; ROSSI et al., 1998; MORIMOTO et al., 2001; HAAS und PANULA, 2003). 
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aus denen klar hervorgeht dass das Gehirn autonom in die HistaminPRODUKTION eingebunden ist - UND ZWAR ÜBER ALLE HIERARCHIEN,
sowohl was autonome, hormonelle WIE AUCH CORTIKALE Prozesse (Wahrnehmen, denken, fühlen, entscheiden, erinnern, lernen, abspeichern, handeln und urteilen) betrifft. (Z.B. die "Lern"geschichte des "Schnüffelns" und bewerten von Düften, des nachfolgend auftretenden Wiedererinnerns und Neubewertens mit entsprechenden Gefühls- und Handlungsanteilen, des immer sensibler werdenden Wahrnehmunsgeschehens und ausprägen auf der Rezeptorenseite, das Einbinden des Erlebten in die eigne "Persönlichkeit...die Erfahrung mit Krankheit und Ärzten...etcetc)
Das heisst:
Jedes Hirn hat seine eigene Lerngeschichte, und wenn darin
Stress
Sucht
Krankheit
dominant wurde, KANN DAS DIE HISTAMINPRODUKTIONS-paradigma, die es selbst festgelegt hat, ins chaotische verschoben haben.
Zweitens:
Ich weiss aus Forscherkreisen, dass bei einer ganzen Reihe von neurologischen Erkrankungen immer häufiger die Rolle von "Mikroentzündungsprozessen" im Gehirn diskutiert werden, ausgelöst z.B. durch Viren, deren Vorkommen durch das alte Postulat der "Blut-Hirnschranke" im Gehirn für unmöglich gehalten wurde, bei Autopsien aber vorgefunden werden. Das Vorkommen von Mikroentzündzungsprozessen aber 
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LG
F
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03.03.2011, 08:25
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Sehr fleissiges Mitglied
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Hallo an Alle,
ein Zitat aus
Energieverbrauch des Gehirns :: Forschung
Zitat:
Obwohl die Masse des Gehirns nur etwa 2 Prozent des Körpergewichts ausmacht, beansprucht es gut die Hälfte der täglich mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate, wobei es unter Normalbedingungen bis zu zwei Drittel der Blutglucosemenge aufnimmt. Kommt noch eine Stressbelastung hinzu, entzieht das Gehirn dem Blut sogar fast 90 Prozent dieses Energieträgers. 
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Ich kenn mich mit Stoffwechesl ja überhaupt nicht aus, aber vielleicht gibt es jemand der das - in Zusammenhang mit Stress - (und damit Histaminausschüttung) plausibel machen kann??
LG
F
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03.03.2011, 08:36
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Sehr fleissiges Mitglied
Registriert seit: 20.01.2011
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Wenn ein Gehirn "Intoleranz" lernt und alle Erfahrungen abspeichert,
dann kommt da vermutlich einiges zusammen.
Zitat aus:
Funktion des Gehirns
Zitat:
Für das Gehirn ist das Aufrufen einer Erinnerung eine Art Zeitreise, denn schon bevor ein Gedanke an eine spezielle Begebenheit ins Bewusstsein gelangt, werden die gleichen Gehirnareale aktiviert wie zu der Zeit, als dieses erinnerte Ereignis stattfand. Dabei folgt das Gehirn einer recht ausgeklügelten Strategie, denn zunächst ruft es lediglich Erinnerungen an allgemeine Informationen aus dem Umfeld des Ereignisses ab, die dann Erinnerungen an immer mehr Details aufrufen, bis das gesamte Aktivitätsmuster wiederhergestellt ist - wobei das Gehirn hier durchaus Fehler machen kann bzw. Lücken auffüllt.
Erinnerungen sind also immer durch Netzwerke vieler Nervenzellen festgehalten. Ein weiteres Funktionsprinzip des Gedächtnisses: Arbeitsteilung.
Beispiel: Die Erinnerung an einen Bleistift. Die Informationen über die Farbe, Form und Funktion des Stifts sind an jeweils verschiedenen Orten im Gehirn gespeichert. Sie scheinen den Gehirnregionen zugeordnet zu sein, die auch für die Wahrnehmung der entsprechenden Eigenschaft zuständig sind. So wird die Farbe des Stifts an einem anderen Ort verarbeitet als zum Beispiel die zylindrische Form. Das Gedächtnis funktioniert wie ein Orchester: Die Geigen sind für die Farbe des Stifts zuständig, die Querflöten für die Form, die Pauke für die Funktion. Alle zusammen lassen in Sekundenbruchteilen das Bild des Stifts vor dem geistigen Auge entstehen.
fff..
ff..Auch das Immunsystem des Körpers verfügt über Gedächtniszellen, die den Kontakt mit einem Krankheitserreger in Erinnerung behalten und dafür sorgen, dass das Immunsystem bei einem wiederkehrenden Kontakt mit dem selben Erreger schnell und effizient eine Abwehrreaktion auslösen können. Vermutlich sorgt dieses immunologische Gedächtnis auch dafür, dass Impfungen über Jahre schützend wirken. Nach Untersuchungen von Basler Immunologen beginnen sich bei einer Infektion bestimmte Komponenten des Immunsystems in zwei Arten zu differenzieren: Einerseits beteiligten sie sich als kurzlebige Effektorzellen an der eigentlichen Abwehrreaktion und anderseits entstehen langlebige Gedächtniszellen, die die spezifische Immunreaktion abspeichern. Eine wichtige Rolle in diesem Prozess spielt der T-Zell-Rezeptor, der sich auf der Oberfläche von T-Zellen befindet.
Quelle: Science 2009 
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LG
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03.03.2011, 08:38
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Extrem fleissiges Mitglied
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Histamin bewirkt eine Ausschüttung von Insulin - daher auch häufig ein Problem mit Unterzuckerungen in der Folge.
Und in der weitere Folge eine Insulinresistenz (-> Schutz vor Unterzuckerung) und noch später der Kurzschluß - Diabetes.
Aus diesem Grund ist Stress häufig mit Unterzuckerung verbunden - Panik etc. sind die Folge - Adrenalin wirkt dagegen, indem es den Blutzucker wieder erhöht. Bei erschöpfter Adrenalinproduktion gibts daher auch viel mehr Histaminprobleme.
Adrenalin ist der körpereigene Histaminantagonist.
lieben Gruß,
rosmarin
Geändert von rosmarin (03.03.2011 um 08:46 Uhr)
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03.03.2011, 08:55
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AW: Histamin im Zentralen Nervensystem (ZNS)
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Sehr fleissiges Mitglied
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Hallo Rosmarin,
Zitat:
Aus diesem Grund ist Stress häufig mit Unterzuckerung verbunden - Panik etc. sind die Folge - Adrenalin wirkt dagegen, indem es den Blutzucker wieder erhöht. Bei erschöpfter Adrenalinproduktion gibts daher auch viel mehr Histaminprobleme.
Adranalin ist der körpereigene Histaminantagonist. 
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Das heisst, dass "Gesunde" ihren Stress loswerden können wenn sie laufen, und solange sie ihre Marathons laufen geht es so einigermassen...
Frage: Auch emotionaler Stress erzeugt Adrenalin, warum wird bei einem
HIT-ler erst recht Histamin ausgeschüttet??
und: Wenn ich laufe habe ich sofort einen HIT Schub. Wie geht das?
LG
F
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!!! GUTEN TAG ICH WILL MEIN LEBEN ZURÜCK !!!
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