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Psychopharmaka - ja oder nein?


Gesundheit von Frauen

- Organisch und hormonell bedingte Beschwerden wie PMS oder Wechseljahre
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Alt 22.02.10, 14:34
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Psychopharmaka - ja oder nein?
Nicci Kine Nicci Kine ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 16.07.09
Beiträge: 65

Hallo ihr Lieben!

Ich wollte fragen, ob jemand von euch Erfahrung hat mit Psychopharmaka im Zusammenhang mit PMS.

Seit 4 Montaten habe ich enorm schlimme PMS. Ich bin entweder total antriebslos und demotiviert oder ich kriege einen Wutanfall nach dem anderen. Ich bin so ziemlich nach der Spur - zumindest 50% der Zeit.

Meine Gynäkologin hat nun den Vorschlag gemacht, nur in der Zeit zwischen Eisprung und Mens Fluoxetin einzunehmen, Dosis von 20mg/täglich.

Was denkt ihr grundsätzlich über Psychopharmaka?
Denkt ihr, es ist besser, wenn man die Medis nur teilweise einnimmt?
Hat jemand Erfahrungen damit?


Ich bin normalerweise sehr vorsichtig mit Medikamenten, allem voran mit solchen, die in die Psyche eingreifen.
Aber momentan bin ich echt so von der Rolle, dass ich's mir überlege. Ich beginne auch bald einen neuen Job und merke, dass ich so wie die letzten Monate nicht klarkomme.
Gegen aussen hin, kann ich funktionieren und mich beherrschen, aber in mir drin tobt teilweise ein Vulkan...

Gruss!
Nicci

PS: Anmerkung bzw. weitere Frage:
weiss jemand, warum Psychopharmaka genau jene Nebenwirkungen mit sich bringen können, die man eigentlich loswerden möchte.
Hab ein wenig gegoogelt und gemerkt:
Bei Medis gegen Angststörungen, sind Angststörungen eine mögliche Nebenwirkung.
Bei Medis gegen Depressionen, sind Verstimmungen eine mögliche Nebenwirkung.
usw...
Macht doch irgendwie nicht viel Sinn...
Oder sind diese Nebenwirkungen enorm selten?

Geändert von Nicci Kine (22.02.10 um 14:37 Uhr)
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Alt 22.02.10, 16:26
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Psychopharmaka - ja oder nein?
nicht der papa nicht der papa ist offline
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Nein. Ich bin geschockt.
Das denke ich über Psychopharmaka: Nebenwirkungen und Folgen der verschiedenen Psychopharmaka

Hast Du schon ein pflanzliches Mittel oder Homöopathika probiert?

Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11
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Alt 22.02.10, 16:35
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Psychopharmaka - ja oder nein?
Oregano Oregano ist gerade online
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Hallo Nicci,

Zitat:
Seit 4 Montaten habe ich enorm schlimme PMS.
Hast Du seit 4 Monaten etwa auch noch andere neue Symptome? Hat das ganz plötzlich angefangen oder ging das schleichend los?

Zitat:
Die genauen Ursachen für PMS sind bis heute nicht vollständig geklärt.
Es spricht jedoch vieles dafür, dass eine Östrogen-Dominanz ein wesentlicher Verursacher des prämenstruellen Syndroms ist.
Andere mögliche Ursachen von PMS gelten auch als Ursachen einer Östrogendominanz, sodass man auch von gemeinsamen Ursachen sprechen kann.
Folgende Faktoren gelten als mögliche Ursachen des prämenstruellen Syndroms:
· Östrogendominanz
· Progesteronmangel
· Genetische Faktoren
· Zyklen ohne Eisprung
· Emotionaler Stress
· Ernährungsfehler
· Vitamin- und Spurenelemente-Mangel
· Starkes Übergewicht
· Bewegungsmangel
· Jahreszeitlich bedingter Lichtmangel
· Probleme mit dem monatlichen Rhythmus
Östrogen-Dominanz: Ursachen des PMS

Im Forum findest Du über die Suchfunktion auch noch einiges zu PMS, z.B. diesen Thread:
Mein Leben mit PMS (prämenstruelles Syndrom)

Grüsse,
Uta
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Alt 22.02.10, 16:51
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Psychopharmaka - ja oder nein?
nicht der papa nicht der papa ist offline
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Ich selbst hatte da nie Probleme.
Aber spontan fällt mir Nachtkerzenöl ein. Damit haben schon einige Frauen gute Erfahrungen gemacht.

Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11
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Alt 22.02.10, 18:23
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Psychopharmaka - ja oder nein?
Heather Heather ist offline
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Beiträge: 9.826
Hallo Nicci Kine,

ich bin kein prinzipieller Gegner von Psychopharmaka, habe selbst schon genommen und mir haben sie geholfen aus einer ganz schlimmen Phase zu kommen. Allerdings kann ich mich nicht wirklich damit anfreunden wegen PMS ein Antidepressiva einzunehmen.

Vielmehr würde ich Dir empfehlen mal einen Endokrinologen aufzusuchen und Deine Hormone kpl. untersuchen zu lassen. Wenn da etwas nicht stimmt, was ja durchaus anzunehmen ist, kann man gezielt eingreifen! Sieh mal hier zur Info :
MedizInfo®: Ursachen von PMS


Liebe Grüße .

Heather

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)
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Alt 22.02.10, 20:10
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Psychopharmaka - ja oder nein?
toxdog toxdog ist offline
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Ort: an der Saar
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Bin zwar keine Frau habe aber Erfahrungen mit Fluoxetin. Glaube zwar nicht das es dir langfristig hilft denke aber das ein Test nicht schaden kann von daher würde ich es einfach probieren.

Psychopharmaka sind ein weites Feld pauschal kann man da gar nichts sagen.

200 Prozent von einem Billionstel ist immer noch nicht viel.
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Alt 22.02.10, 20:25
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Psychopharmaka - ja oder nein?
Kayen Kayen ist offline
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Registriert seit: 14.03.07
Beiträge: 2.867
Ich finde es schlimm, einfach nur ganz schlimm, dass die Frauen

bei einer PMS mit Antidepris ruhiggestellt werden.

Von Ursachenforschung wurde wohl aus kostentechnischen Gründen

abgesehen.

Alternativen hierzu wären:

B 6 mindestens 50 mg/Tag

natürliches Progesteron

Mönchspfeffer

Cimicifugia D 12


Kayen

Der bedeutsamste Mensch ist immer der, der gerade gegenübersteht... amo ergo sum
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Alt 22.02.10, 20:57
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Psychopharmaka - ja oder nein?
nicht der papa nicht der papa ist offline
Extrem fleissiges Mitglied Weiblich
 
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Zitat von Nicci Kine Beitrag anzeigen

PS: Anmerkung bzw. weitere Frage:
weiss jemand, warum Psychopharmaka genau jene Nebenwirkungen mit sich bringen können, die man eigentlich loswerden möchte.
Hab ein wenig gegoogelt und gemerkt:
Bei Medis gegen Angststörungen, sind Angststörungen eine mögliche Nebenwirkung.
Bei Medis gegen Depressionen, sind Verstimmungen eine mögliche Nebenwirkung.
usw...
Macht doch irgendwie nicht viel Sinn...
Oder sind diese Nebenwirkungen enorm selten?
Deine letzte Frage ist ja genauer zu beantworten.

Fluoxetin

Wirkstoff bzw. Wirkstoffgruppe: Fluoxetin
Wirkung auf die Psyche / Organismus als: Antidepressivum / Antidepressiva
Medikament / Medikamente sind zugelassen und werden verkauft in Österreich, der Schweiz und in Deutschland.

Mögliche Nebenwirkungen:
Vereinzelt bei Fluoxetin
: Krampfanfälle, verlängerte Krampfdauer bei Elektrokrampftherapie. Blutdrucksteigerung, Blutdrucksenkung, Synkope. Thrombozytopenie, Störung Thrombozytenfunktion, Blutungen, z.B. kleinflächige Hautblutungen (Purpura), Magen-Darm-Blutung, Nasenbluten. Aplastische Anämie, hämolytische Anämie, Panzytopenie, eosinophile Pneumonie, malignes neuroleptisches Syndrom, Schlaganfall, Pankreatitis,Herzrhythmusstörungen, Haarausfall, Hyperprolaktinämie, Vaginal-Blutungen nach Absetzen, Suizidgedanken, aggressive Verhaltensweisen bei Fluoxetin.
Selten bei Fluoxetin: entzündliche oder fibrotische Veränderung Lunge, vorher Atemnot. Reversible Hyponatriämien, Störung Sekretion ADH. Leukopenien, Anstieg Leberenzymwerte. Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, sehr selten Hepatitis, Auftreten oder Verschlimmerung extrapyramidalmotorische Symptome (M. Parkinson).
Häufig bei Fluoxetin
: Gewichtsabnahme, anaphylaktoide Reaktionen, Bronchospasmus, angioneurotisches Ödem, Urtikaria. Hautausschläge, Juckreiz, Bläschenbildung, Fieber, Leukozytose, Arthralgie, Atemnot, Ödem. Bei Hautausschlag oder grippeähnlichen Erscheinungen Behandlung abbrechen. Gähnen, Beeinträchtigung Konzentration, Miktionsstörungen. Bei bipolarer affektiver Störung: Hypomanie, Manie. Gelegentlich bei Fluoxetin: systemische Reaktionen bei Hautauschlag, Vaskulitis.
Sehr häufig bei Fluoxetin
: Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Durchfall, Obstipation (Verstopfung), Erbrechen, Flatulenz, Geschmacksveränderungen, Schluckbeschwerden. Zentralnervöse Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Müdigkeit, Angstgefühle, Zittern, Benommenheit, Schwindelgefühl, Störung Sexualfunktion (Impotenz, Verminderung Libido, Priapismus, verlängerte Erektion), Parästhesien, Alpträume, Denkstörung, Verwirrtheit, Unruhe. Schwäche, übermäßiges Schwitzen, Sehstörungen (verschwommenes Sehen), Juckreiz, Herzklopfen, Brustschmerzen, Brustschwellung, Hitzewallungen, Gliederschmerzen.
Gegenanzeigen von Fluoxetin, Fluoxetin Wechselwirkungen.

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Beim Jackpot wären das Traumchancen.

Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11
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Alt 22.02.10, 21:43
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toxdog toxdog ist offline
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Und jetzt zieh mal die Nebenwirkungen ab, die man von einem Glas Bier und einer Packung Zigaretten kriegen könnte. Und das Zeug kriegt man ohne Rezept und Beipackzettel es wird oft ganz sorglos konsumiert vielleicht weil es ohne Beipackzettel verkauft wird.

200 Prozent von einem Billionstel ist immer noch nicht viel.
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Alt 23.02.10, 07:55
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Oregano Oregano ist gerade online
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Hallo Nicci Kini,

die meisten Medikamente gegen Depressionen (wie auch Fluoxetin) brauchen doch erst einmal einen gewissen Wirkstoffpegel, um dauerhaft zu helfen. Wenn Du das Mittel aber jeweils nur über eine paar Tage nimmst, dann baut sich gerade der Wirkstoffspiegel auf, wenn Du wieder absetzt. Wenigstens stelle ich mir das so vor. Angeblich hat man in den ersten Wochen (bis zu 6 Wochen) häufig gewaltige Nebenwirkungen ohne positive Wirkung, weil der Körper sich erst einstellen muß. Das wäre bei Dir dann so, daß Du vor allem Nebenwirkungen ohne positive Wirkungen hättest.

Vielleicht liest Du Dir mal diesen Thread durch; da geht es um dieses Thema:
Stimmungsaufheller/ Antidepressiva | aus Forum Medizin | wer-weiss-was

Gruss,
Uta
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