Das Licht am Ende des Tunnels

05.09.10 16:13 #1
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MindFlay ist offline
Beiträge: 1
Seit: 05.09.10
Hallo.

Ich weiß nicht recht wo Ich anfangen soll.
Am besten ich schreibe einfach mal drauf los.

Warum ich das hier tue? Das weiß ich nicht mal so richtig. Während ich hier schreibe denke ich nach ob es überhaupt richtig ist.
Eigentlich finde ich keine Richtigkeit, auch in den Dingen die ich denke.

Ich bin seit zwei Monaten 18. Und fühl mich innerlich schon längst sehr alt.
Ich hab so viel in meinem Leben nicht verstanden.

- ich muss sagen, eigentlich war ich im Internet auf der Suche nach Menschen, die mir helfen können einen Schlussstrich zu ziehen, ich war auf der Suche nach etwas, was mich einschlafen & nie wieder aufwachen lässt.
Dann bin ich auf das Forum gestoßen, und da ich aus Verzweiflung eh nicht mehr weiß was richtig und was falsch ist, möchte ich schrieben.

Einfach von der Seele schreiben. Mir hört einfach niemand zu. Und die die mir zuhören, sagen mir ich bräuchte nur Aufmerksamkeit. :(

Ich bin ein wirklich hübscher Junger Mann.


Ich bin sportlich, zuvorkommend, liebevoll, bin für jeden da.
Ich war immer so glücklich. So lebensfroh.
Was ist mit mir passiert, warum bin ich so.

Im Alter von 4 Jahren habe ich mit Sport angefangen. Fußball war es damals- mein Papa hat Fußball geliebt und jeden Abend wenn er von der Arbeit kam, hat er mit mir trainiert.. (ihr müsstest mich sehen, ich sitze da, schreibe das hier und weine)
Daraus wurde eine Leidenschaft und dann Leistungssport.
Ich wurde besser und besser. Machte meine Schule super, bin dann aufs Gymnasium gegangen und von da an, war nicht mehr wie es war.
Je mehr meinVater sich um mich kümmerte, desto weniger Zeit hatte er für meine Mutter. Dann sein Job. Plötzlich war er nie mehr da.
Und in heftigen Streits dann, haben sich meine Eltern getrennt.
Verkraftet habe ich das glaube bis heute nicht. So oft weine ich um ihn.
Er war mein Vorbild, mein Papa eben. Wir waren die besten Freunde.
Naja, ich ging dann irgendwas auf eine Sport Elite Schule und wurde weiterhin gefördert.

Nur irgendwann hab ich es selber nur noch als Druck emüfunden! Ich hatte das Gefühl ich müsste mich oder besser meinen Eltern was beweisen.
Ich wollte alles gut machen. Meine Eltern glücklich sehen.

Mir fällt ein. Bis gestern hatte ich einen Lieblingstag.
Der 27.10.2005
3 Monate vorher habe ich SIE kennengelernt, und an dem Tag dann war mein Herz so glücklich.
Noch bis gestern waren wir ein Paar.
Unzertrennlich. Es ist meine große Liebe, da bin ich mir ganz sicher.
MEine Eltern sagen ich sei erst 18. Aber ich liebe sie einfach seit 5 Jahren und nicht weniger.
Noch immer hatte ich Gänsehaut, wenn sie mich gestreichelt hat.
Hatte diese vielen Flattermänner im Bauch, wenn sie mich küsste.
Die letzen 2 Monate allerdings haben wir uns mehr und mehr gestritten. Fast täglich. Wegen sinnlosen Dingen. Einer von beiden hat immer einen streit provoziert & sich dann meißt danach gleich wieder entschuldigt. Estut alles so weh. Aber warum genau wir immer stritten, weiß niemand wirklich.
Die letze Woche sollte eine Pause sein, um die gemüter runter zu kühlen. Und gestern dann hat sie es endügltig beendet.
Seitdem lässt sie mich nicht mehr an sie ran. Ich hab so viele Fragen, keine kann ich ihr stellen. :(


Bin ich verrückt? Ich mein, ich bin sogar vom Dienst freigestellt. War eingeplant als SaZ12 beim Bund und nun? Muss ich morgen in eine Klinik, bin seit Tagen zu Haus, weil der Arzt Depressionen festgetellt hat.
Ich werde nun ausgemustert.

Und dann? Mein Ehrgeiziger Vater. welchen ich seit 6 Jahren übrigens höchsten 1 Woche im Jahr sehe, macht mich zusätzlich fertig, beschimpft mich und beleidgt. Er hat den Kontakt zu mir abgebrochen und ist ohne sich zu verabschieden nach Afrika gezogen, seit einer Woche nun weg.

Ich verlier einfach alles.
Ich flüchte mich Wochenende für Wochenende in Alkohol.
Schlägerein
Ich bin so agressiv geworden. Slebst den Freund meiner Mutter, mit dem ich seot 8 Jahren unter einen Dach lebe undihm viel verdanke, selbst den habe ich letztens im betrunkenen zustand zusammengeschlagen :(
als ich wieder klar denken konnte, konnte ich meine tränen nicht mehr zurückhalten. Was hab ich getan.

Ich verliere alles weil ich depressiv bin, und weil ich alles verliere, vertienen sich die depressionen noch mehr.
Ich komm aus diesem Kreis nicht mehr raus.

Ich möchte wirklich einfach nicht mehr sein.
Ich träume sogar davon, wie ich da liege, meinen letzen Briefe schreibe, mich verabschiede, es einnehme, einschlafe und dann nicht mehr aufwache.

warum ich? :(

Geändert von MindFlay (05.09.10 um 16:14 Uhr) Grund: hm

Das Licht am Ende des Tunnels

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.678
Seit: 10.01.04


Hallo MindFlay,

die Frage nach dem "Warum" kann Dir wohl niemand beantworten. Und sie zieht Dich nur noch weiter nach unten, weil sie wahrscheinlich überhaupt nicht zu beantworten ist.

Du machst wirklich schwere Zeiten durch: der Vater weg, die Freundin auch, und das in einer Zeit, die sowieso schon schlimm genug ist durch eine Depression. Ich denke, es ist gut, daß Du in eine Klinik gehst und wünsche Dir,d aß Du dort einen Weg in die bessere Richtung findest.
Alkohol und Aggression sind meiner Meinung nach nicht die richtigen Mittel, um wieder in die eigene Mitte zu kommen. Im Gegenteil: dadurch kommst Du immer mehr aus der Mitte und verlierst wahrscheinlich endgültig den Zugang zu Deinen Gefühlen und zu Dir selbst. Und ich glaube, daß Du da eigentlich sehr reich bist und empfindsam - vielleicht manchmal fast zu empfindsam.

Grüsse,
Oregano


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