Gedanken und ihr Wert

10.11.08 12:12 #1
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Gedanken und ihr Wert

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo keyc,

wenn das so ist wie du schreibst, dann wäre es sicher besser du machst eine Therapie.
Dieser Schmerz kommt von unverarbeiteten Themen, die du dir immer wieder ins Gedächtnis holst. Man bekommt Wut, Hass, Angst gegen sich selbst und gegen andere und das kann sehr schmerzhaft sein.
Suche dir einen guten Therapeuten und lass dir helfen. Deine Gesundheit und deine Psyche sind wichtig. Nach und nach kannst du durch eine Therapie wieder diejenige werden die du in Wirklichkeit bist, ohne Parasit.

Grüsse von Juliette

Gedanken und ihr Wert

keyc ist offline
Themenstarter Beiträge: 56
Seit: 05.11.08
Schatten jagen über das Land
Sie suchen ihre opfer diese packen können
Um sie mit in ihre welt zu reißen
Sie verstecken dich in Dunkelheit
Wenn du dann das Licht erblickst
Bist du auch nur noch ein Schatten wie sie
Einfach frei kannst du nicht mehr sein.

Ich bin schon bei einem Therapeuten nur sind wir noch lange nicht soweit bis zu dem gefühl vorzudringen einmal die woche 1 stunde das ist eben echt wenig.
War jetzt ca 9 mal bei ihm.
Das problem ist aber auch das ich, ich selbst sein kann... aber irgendwie fehlt mir das feuer dafür die motivation die man braucht um genug kraft zu entwickeln sich von all dem zum befreien. Ich bräuchte etwas wo mein herz aufgeht... aber selbst wenn ich es finden würde, bin noch immer ich selbst mir im weg..... es kommt einfach nicht vorran so sehr man sich auch bemüht. Innerlicher Stillstand lässt die eigene Welt ziemlich schrumpfen.

Gedanken und ihr Wert

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Ich bräuchte etwas wo mein herz aufgeht... aber selbst wenn ich es finden würde, bin noch immer ich selbst mir im weg..... es kommt einfach nicht vorran so sehr man sich auch bemüht. Innerlicher Stillstand lässt die eigene Welt ziemlich schrumpfen.
Das verstehe ich sehr gut was du da sagst. Das Problem ist, wenn man in den eigenen Gedanken und Gefühlen gefangen ist, dann kann man nur schwer offen sein für das was einem das Herz weitet.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das man nur selbst dem Leben einen Inhalt geben kann. Am Besten fängt man mit irgendeiner Kleinigkeit an, mit etwas das einem früher einmal Freude gemacht hat und man macht das dann einfach, auch wenn am Anfang das gute Gefühl fehlt. Mit der Zeit werden dann hin und wieder Momente kommen, wo man zumindest für eine Zeit loslassen kann und dann kommt auch das gute Gefühl. Man denkt halt, wenn man irgendetwas anfängt, es müsste gleich von anfang an das Feuer der Begeisterung in einem lodern, aber das ist nur in den wenigsten Fällen der Fall. Eine kleines Glühen oder nur ein Glimmen ist auch schon etwas. Das große Feuer kommt irgendwann von ganz alleine, wenn man beharrlich ist.
Wenn du erst neun mal bei einem Therapeuten warst, dann ist das noch nicht viel. Du hast doch sicher 20 oder 40 Sitzungen genehmigt bekommen.

Was ganz wichtig ist, das man sich lernt so anzunehmen wie man ist, mit all dem was man ist, Schwächen, Fehler und dem was das Leben aus einem gemacht hat.
Wer sich annehmen kann, der kann auch das was ihn quält leichter loslassen. Da wurden ganze Bücher drüber geschrieben.
Eine Bekannte von mir hat fünf Jahre gebraucht um dahin zu kommen, das sie wieder ein erfülltes Leben führen kann. Das ist ganz normal. Kleine Schritte und wenn es nur Millimeter Schritte sind, sind auch Schritte.

Grüsse von Juliette

Geändert von Juliette (11.11.08 um 11:43 Uhr)

Gedanken und ihr Wert
Miss Marple
Hallo keyc,

ein interessante Ergänzung zur Psychotherapie findet sich ggf. im
nachfolgendem Beitrag zur Nebennierenschwäche/"Übersensibilität":

Das Einfühlungsvermögen ist eine interessante Eigenschaft der Nebennierenschwäche
in frühen Lebensjahren. Je später sich im Leben eine Nebennierenschwäche
entwickelt, umso unwahrscheinlicher ist es, dass jemand spontan intuitiv
mitfühlende Fähigkeiten entwickelt. Menschen, die in den frühen Lebensjahren
eine Nebennieren-Schwäche entwickeln, werden oft als Empathen bezeichnet
und werden ihren Freunden (aber nicht ihrem Arzt) erzählen, wie sie die Gefühle
Anderer aufnehmen können.
Sie leiden oft unter ihrer hohen Sensibilität und suchen immer neue Möglichkeiten
„sich zu erden“. Das Problem behebt sich oft ganz einfach durch
Unterstützung der Nebennieren und Wiederherstellung ihrer Funktion. Eine
schlechte Nebennierenfunktion ist für die weitere Entwicklung dieser Fähigkeit
nicht erforderlich. Sobald es einmal vorhanden ist, wird das Einfühlungsvermögen
nicht durch ein Stärken der Nebennieren geschwächt. Personen, die eine
Nebennieren-Schwäche erst im späteren Leben entwickeln (durch zuviel Stress,
Virusinfektionen etc.) neigen nicht mehr zu dieser Fähigkeit.
Auch eine spirituelle Orientierung trifft man häufiger bei Menschen mit früher
Nebennierenschwäche an. Sie kommt seltener bei Menschen mit spät auftretender
Nebennierenschwäche oder Personen mit kräftigen, gesunden Nebennieren
vor. Es scheint also einen Unterschied in der Persönlichkeit (Archetyp) zwischen
Menschen mit kräftigen und Menschen mit schwachen Nebennieren zu geben.
http://www.kit-online.org/acc/KITInf...D-Symptome.pdf

Gruss
Miss Marple

Geändert von Miss Marple (11.11.08 um 13:02 Uhr)


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