Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

07.01.05 13:21 #1
Neues Thema erstellen

himmelsengel ist offline
Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
O.k ich gehöre wohl eindeutig zu den Personen, die es immer wieder runterzieht und die sich selber kaum positiv beeinflussen können.
Nach kurzen Glücksgefühlen zieht es einen immer wieder runter, wenn es dann doch nicht so läuft, wie man es sich vorstellt.
Ist aber auch sehr schwer, wenn es einem täglich schwer gemacht wird!
Ich merke ja nun selber beim schreiben, dass alles nur negativ ist und meine Haltung auch immer wieder diese Position einnimmt...
Aber wie geht man damit um...? Ich habe noch nicht die Lösung gefunden. Ich kann mir tausend Mal sagen, es wird alles gut... Mein Körper reagiert doch anders. Und wenn dann alle Methoden zur Besserung des Befindens nicht helfen, hilft das auch nicht... man hat keinen Lichtblick. Und wenn selbst ein Lichtblick in der Nähe ist, wird man wieder zurückgeworfen.

Von den noch privaten weitern Problemen mal ganz zu schweigen. Würde ich das Leben nicht so lieben und wäre nicht so lebenshungrig, ich wäre der perfekte Kandidat alles so depremierend zu finden, mit dem Leben Schluss zu machen....
Aber ich will Leben, denn es gibt nur dieses eine Leben. Wird Zeit für mich, dass ich es nach 13 Jahren mal wieder genießen kann... ohne Wenn und Aber...

Hätte mir mal einer als ich noch Kind war gesagt, wie meine Zukunft aussieht... ich hätte es nicht geglaubt...!

Ich hoffe, dass ich auch mal was positives hier schreiben kann und das ich es dann geschafft habe und alles gut geworden ist.
Wenn ihr mich dann noch "lesen" könnt ;-)

yours
*vielleichtauchzuehrlichistundzuvielvonsichundsein emseelenlebenschreibt* :?

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

Elfe ist offline
Beiträge: 719
Seit: 08.10.04
hey Engelchen!

Es gibt soviel Schlimmes auf der Welt, eigentlich müsste man den ganzen Tag weinen.
Glaub mir, ich kenne das, wenn einem nichts mehr zu gelingen scheint, die Gesundheit brach liegt, privat alles daneben läuft und man alles nur noch schwarz sieht.
Aber häufig liegts wohl genau an Letzterem: man sieht eben alles schwarz und zieht alles Negative auch an. Ist zwar nicht immer so, aber häufig kommt von aussen zurück was man selbst ausstrahlt.

Kopf hoch!
Ich stecke zwar selbst in einer Depression, aber ich habe heute gerade einen guten Tag und genug Kraft, Dir die Hand entgegenzustrecken... ich stell mir gerade vor, ich zieh Dich an der Hand aus dem Sumpf raus... ja genau, vielleicht sollte man mehr mit positiven Bildern arbeiten, eine Art Meditation!

Die Gesundheit: ich sage mir, es könnte ja alles noch viel schlimmer sein! Halleluja, ich kann noch gehen, ich hab genug zu essen und zu trinken, ich bin ein freier Mensch (relativ), wir haben hier keinen Krieg und auch keine Sintflut (...), ich hab ein Dach über dem Kopf, einen lieben Partner, einen süssen Sohn, eine liebe Freundin, etc. Es gibt plötzlich ganz viele Dinge, worüber ich dankbar sein kann. Das hilft mir ungemein. Dankbarkeit rettet mein Leben. An ihr halte ich mich fest.

Ich hab nur EIN Leben! Und meine Zeit steht in Gottes Händen.

Wofür will ich mein Leben nutzen? Ich will wieder zu Kräften kommen, will mit diesen Kräften Gutes tun, anderen Menschen helfen. Ich will wieder glücklich und fröhlich sein, ich will raus in die Natur, ich will die Sonne im Gesicht spüren, ich will die Vögel zwitschern hören, mich freuen, mit den Kindern lachen und rennen, ich will neue Dinge ausprobieren, offen sein für Neues, ich will wieder etwas Sport machen, ich will wieder mal auf einem Pferd sitzen und darauf dem Wind entgegengaloppieren...

Ich will mich verabschieden von der Vergangenheit, von alten Mustern, von Schmerzen und Trauer und will mich der Gegenwart zuwenden.

Elfe

__________________
Seid lieb gegrüsst von Elfe

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.285
Seit: 01.01.04
Hallo Ihr Zwei

In diesem Thread haben bisher alle Flügel ... darf ich mich trotzdem dazu gesellen? ;)

O.k ich gehöre wohl eindeutig zu den Personen, die es immer wieder runterzieht
Deine Flügel sind somit wohl im übertragenen Sinne dazu da, Dir zu helfen, dass es Dich nicht runterzieht.
Ich würde Dir raten, ab heute ständig zu Dir zu sagen "Es IST alles gut", und nicht "es WIRD alles gut". Denn das setzt Dich sofort an den Anfang von dem besseren Leben, das Du Dir wünschst und nicht in eine passive Erwartungshaltung gegenüber der Zukunft, wie sie irgendwann mal aus heiterem Himmel eintreten könnte.
Eine gute Zukunft tritt nicht einfach ein ... sie wird gemacht!

Gruss, Marcel

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

inga ist offline
in memoriam
Beiträge: 135
Seit: 28.07.04
Guten Abend!

Lieber Marcel... wenn man gerade in einer Depression steckt oder in ein "Loch" fällt, ist es verdammt schwierig zu sagen: "Es IST alles gut!". Denn, gerade die aktuelle Situation macht uns zu schaffen! Man kann beim besten Willen nichts Positives daraus entnehmen.

Mit etwas Übung, kann man sich aber nach einer gewissen Zeit selber mit solchen Gedanken helfen. Hab ich auch schon versucht. So hab ich plötzlich feststellen müssen, dass trotz der vergangenen negativen Erlebnisse, einige schöne Situationen entstanden sind. Beispiel: Ich hab sehr stark leiden müssen, dadurch bin ich zu diesem Forum gekommen und somit sehr viele liebe Menschen kennen gelernt. Das IST gut!

Oder: Es ist gut, dass ich diese Erfahrungen gemacht habe, weil ich dadurch ein Stück gewachsen bin und einiges dazugelernt habe.

In diesem Sinne wünsche ich Elfe und Himmelsengel viele positive Gedanken!
Liebe Grüsse

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Hallo Elfe,
im Grunde hast du ja vollkommen Recht. Sicher kann man froh darüber sein, wie "gut" es doch einem noch geht. Sicher, ich hab ein Dach über den Kopf, hab genügend zu essen, kann laufen (zwar wie auf Eiern, aber immerhin *g*), habe eine liebe Familie. Ich lebe!
Aber man kann dies alles gar nicht richtig wertschätzen, weil man so mit sich und seinen Beschwerden beschäftigt ist.
Eine Freundin von mir, die an Krebs erkrankt ist, sagte mal zu mir: "Mensch mit dir möchte ich nicht tauschen, ich habe zwar Krebs, aber merke davon nicht und kann alles tun, wozu ich Lust und Laune habe. Dir dagegen gehts hundsmiserabel und bist nicht in der Lage zu leben."
Als sie mir das sagte, war ich erst beschämt, denn das fand ich schon sehr hart, was sie da sagte... man sie hat doch Krebs! Ich möchte um nichts in der Welt mit ihr tauschen.
Aber so sieht sie das, aus ihrer Sichtweise. Ich muss dazu sagen, sie hat mom. keine Chemo und es geht ihr gut. Der Krebs ist zum stillstand gekommen, Blutwerte etc. sind soweit i.O., das nichts gemacht werden muss.
Doch was ist, wenn es bei ihr wieder schlechter wird... da würde sie bestimmt gerne mit mir tauschen wollen....

Es ist eben immer ein Ist-Zustand... wie man sich gerade fühlt.
Ich würde gern mein Leben nutzen... aber kann es nicht, denn mein Ist-Zustand ist seit 2,5 Jahren ein Dauerkrankseinzustand. Geschweige denn die 13 Jahre, dich ich mit Angst- und Panikattacken lebe.

Ich stehe jeden Morgen mit dem Gedanken auf... "Und heute wird ein guter Tag"
Ich gehe jeden Abend ins Bett mit dem Gedanken... "Ich danke für den Tag, auch wenn er nicht so gut war"

Doch mein Körper ist der Meinung: Mag sein, dass du das denkst... aber es ist nicht so... und belehrt mich wieder auf ein Neues.

Und da soll noch mal einer positiv ständig denken ;-)

@Admin
ich wünsche mir seit Ewigkeiten ein besseres Leben... das lässt aber anscheinend auf sich warten ;-)

@inga
Sicher kann ich sagen, ich hab die und die Leute kennengelernt... ich hab die und die Erfahrung gemacht etc.
ABER was nützt es mir, wenn ich aber körperlich nicht fit bin?
Sorry, ist jetzt nicht bös gemeint...
Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und auch Menschen, die mich verstehen und wissen, um was es geht.
ABER wenn ich gesund wäre, hätte ich vielleicht andere Leute kennengelernt... im realen Leben, weil ich rausgehen kann... weil ich arbeiten gehen kann... hätte andere Erfahrungen gemacht.

Man kann die Medaille immer von zwei Seiten sehen ;-)

Es grüßt euch ganz lieb
himmelsengel

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

inga ist offline
in memoriam
Beiträge: 135
Seit: 28.07.04
Einen wunderschönen guten Tag Himmelsengel!

Ich kann deine Gedanken verstehen! Sind es aber vielleicht nicht gerade deine Gedanken, die dich daran hindern, eine körperliche Besserung zu erzielen?

Es tut mir echt leid, dass es dir nicht so gut geht. Sorry, wenn ich negative Emotionen bei dir ausgelöst habe. Es war echt nur ein spontaner Versuch, dir etwas zur Seite zu stehen.

Ich wünsche dir trotz Allem ein erholsames Wochenende!

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.784
Seit: 26.04.04
Hallo himmelsengel,

vielleicht tröstet Dich ein wenig die Erfahrung, die ich gemacht habe, bezugnehmend auf Deine Zeilen: "ABER wenn ich gesund wäre, hätte ich vielleicht andere Leute kennengelernt... im realen Leben, weil ich rausgehen kann... weil ich arbeiten gehen kann... hätte andere Erfahrungen gemacht."
Ich habe meine besten Freundinnen/Freunde durch gesundheitliche Probleme kennengelernt - auf der Suche nach Heilungsmethoden, auf Seminaren und durch ein Forum. Und ich habe festgestellt, daß ich mit diesen eine viel intensivere und "tiefere" freundschaftliche Beziehung habe als das jemals vorher mit Personen "des täglichen Lebens" der Fall gewesen ist.

Liebe Grüße,

uma

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

Elfe ist offline
Beiträge: 719
Seit: 08.10.04
hallo Engelchen!

Ich stehe jeden Morgen mit dem Gedanken auf... "Und heute wird ein guter Tag" Ich gehe jeden Abend ins Bett mit dem Gedanken... "Ich danke für den Tag, auch wenn er nicht so gut war"
Der Anfang am Morgen ist doch schon ganz gut! Und dann, am Abend: vielleicht müssen wir ganz klein anfangen... Schritt für Schritt, also auch die ganz kleinen positiven Dinge im Alltag erkennen...

Jeden Abend spreche ich mit meinem kleinen Sohn ein Gutenachtgebet. Ich danke Gott für alles was wir erlebt haben, zähle es auf, dann bitte ich um Vergebung für das was ich nicht gut gemacht habe und dann kommt die Fürbitte für die Nacht und für den nächsten Tag. Es zaubert zwar bei mir keine Depressionen weg, aber es hilft mir, immer wieder den Blick auf das Gute zu richten, dankbar zu sein und mein Leben Gott anzuvertrauen, und es jeden Tag neu aus Seinen Händen zu nehmen.

Ich habe auch schon festgestellt, an meinen ganz schlechten Tagen habe ich mich meistens zu viel um mich selbst gedreht, hatte keine Ablenkung, war nicht draussen, hatte keine frische Luft, keine Bewegung oder zuwenig/zuviel Schlaf. Ausserdem: die dauernde Beschäftigung mit Symptomen, Giftstoffen, Krankheiten führt bei mir zeitweise auch zu Überforderungsgefühlen und Gereiztheit, was die Genesung ja auch nicht fördert. Zwischendurch muss ich mich einfach mal wieder von allem befreien und mich mit anderen Dingen befassen... oder mit anderen Menschen sprechen. Meistens hör ich dann denen nur zu und befass mich eingehend mit meinem Gegenüber. Darüber vergess ich mich selber und meine Probleme für eine Weile.

Mir fällt in dem Zusammenhang eine Frau ein, sie heisst Joni Eareckson - Tada, Autorin von zBsp. dem Andachtsbuch "Zeichen des Himmels". Sie ist gelähmt und im Rollstuhl. Für sie ist alles enorm schwierig, das tägliche Leben ist eine riesige Herausforderung für sie. Für alles braucht sie Hilfe von ihrem Mann: sich anziehen, sich in den Rollstuhl setzen, essen, trinken, duschen, aufs Klo gehen, jemanden besuchen etc. Aber die Frau lässt sich nicht kleinkriegen, sie kämpft sich mutig durchs Leben und schreibt sogar noch aufmunternde Bücher und Andachten... und soviel ich weiss, malt sie Bilder mit dem Mund.

"Gott führt uns manchmal einen ziemlich rauhen, steinigen Weg, aber wir machen immer wieder einmal Rast, bücken uns, und finden ein paar Diamanten am Strassenrand.
Diamanten im Staub. Kostbarkeiten, die man beinahe übersieht. Wir brauchen nur offene Augen, um darin die Zeichen des Himmels zu erkennen."

In dem Sinne, liebes Himmelsengelchen, wünsche ich uns (Dir, mir und allen, die es gebrauchen können) offene Augen, um die Diamanten am Strassenrand zu sehen, und viel Kraft und Vertrauen in Gott.

Elfe

__________________
Seid lieb gegrüsst von Elfe

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

Oregano ist offline
Beiträge: 63.724
Seit: 10.01.04
Ich bin richtig beeindruckt von diesem Thread :) und finde es sehr schön, wie hier geschrieben wird.
Mir hat in den schlimmsten Zeiten sehr geholfen, daß ich mir für jede Woche mindestens eine Sache vorgenommen habe, die mir gut getan hat. Meistens waren es sanfte Körper-Therapien wie Cranio-Sacral-Behandlungen oder sanfte Massagen. Davon wurden zwar meine Beschwerden nicht wirklich besser, aber in dieser halben oder dreiviertel Stunde konnte ich entspannen und genießen.
Was mir auch fast immer geholfen hat: mich an einen ruhigen Ort hinsetzen (zu Hause, in Kirchen [so habe ich sämtliche Kirchen in meiner Umgebung kennengelernt] und beim Einatmen in mich hineinsagen "ich atme die Kraft des Universums ein"; beim Ausatmen: ich gebe alles, was mich beschwert, was mich traurig macht, was mich schwächt an Mutter ERde ab, damit sie es transformiert und zum Guten wendet". Zunächst war das mehr eine mechanische Übung, aber ganz, ganz langsam kamen positive Bilder dazu und eine Welt, in der ich mich gut fühlte.

Allerdings hatte ich nie eine wirkliche Depression. Wenn man in so einer drinsteckt, ist es vielleicht wirklich für eine Weile "vernünftig", um aus ihr herauszukommen. Ich denke, einen Versuch ist es wert, falls nicht schon geschehen.

Was mir auch geholfen hat: Ablenkung von mir. Gespräche (oft am Telefon) mit Freundinnen über deren Probleme, bei denen ich ganz bewußt nicht von mir sprach. Da kam schon manchmal Neid auf, wenn ich sah, was die so bewegte; auf der anderen Seite lernte ich so auch, mich auf andere einzustellen und nicht nur um mich zu drehen.

Es ist verflixt schwierig, die Flügel in so einer chronischen Krankheits-Situation nicht hängen zu lassen. Aber es gibt immer wieder kleine Möglichkeiten, das Fliegen trotzdem zu üben, auch wenn man keine großen Weitflüge machen kann. :)

An Himmelsengel:
Wenn Du abends für den Tag dankst, dann würde ich Deinen Zusatz weglassen und nur sagen
Ich danke für diesen Tag.
Daß er vielleicht nicht so gut war, ist vorbei. Und jeder Gedanke, mit dem ich das noch einmal bestätige, holt das Nichtgutsein zurück ins Bewußtsein, wo es sich wieder ausbreitet.

Liebe Grüße,
Uta

Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Erst einmal... Danke... ich freue mich und es tut gut, von euch zu lesen... :)
Dies ist ein Austausch... wie ich ihn aus meinen Meditationswochenenden kenne... Gedanken fließen lassen.

@inga
ich weiss deinen Versuch sehr zu schätzen. Nur manchmal, bin ich trotz aller lieben und gutgemeinten Tipps anderer Meinung und sehe das aus einer anderen Sicht. ;)

@uma
sicher... das freut mich für dich. Leider ist dies bei mir (noch) nicht der Fall.
In den letzten Jahren sind einige Freundschaften eingeschlafen... ich war wohl zu anstrengend, man konnte ja mit mir nix mehr unternehmen... habe Verabredungen absagen müssen etc. pp.... auch selbst wenn ich mich bemüht habe, die Freundschaften aufrecht zu erhalten... irgendwann erkennt man, dass es nicht immer geht.
Vor einem Jahr habe ich mich mit meiner damals "angeblich" besten Freundin sehr zerstritten und seitdem herrscht Schweigen zwischen uns. Ich hatte schon vorher erkannt, dass sie keine Freundin für mich war. Sie hat mir nicht gut getan. Dann kam dieser Streit... er musste wohl kommen. Trotzdem tut es weh.
Durch Seminare und Meditationen usw. habe ich viele neue Menschen kennengelernt... und jedesmal wenn ich dachte, es ist eine "neue" Freundin dabei, hat es sich dann doch zerlaufen...
Ich bin schon recht traurig, dass ich keine "richtige" mehr Freundin habe.
Sicher ich habe ne Menge Freunde... aber alles oberflächlich... ich denke dann einfach, wenn ich mehr rauskommen könnte und nicht ständig auf Sachen verzichten müsste, die ich doch gerne machen würde... ja dann säh das alles anders aus... ich kann mich nirgends wirklich reinhängen, weil es ja wegen meinem Schwindel etc. nicht geht.

@Elfe
Genauso ähnlich wie du mache ich es auch... ich danke abends Gott und bitte ihn am nächsten Morgen... der Glaube gibt mir viel Kraft...
Und genauso wie dir ist es mir auch schon aufgefallen, bin ich abgelenkt gehts meistens besser... aber und jetzt kommt das ABER mir ist auch aufgefallen, dass ich nur abgelenkt bin, wenn die körperl. Symptome nicht so stark sind. Das heisst, wenn mir arg Schwindelig ist... dann kann ich mich durch nichts ablenken... wie denn auch?
Oder wenn ich starke Kopfschmerzen habe etc., womit soll man sich ablenken?
Wenn ich dann so Schicksale höre/lese, wie auch du sie beschreibst... ja dann bin ich dankbar, danbar, dass es mir nicht so ergeht... aber trotzdem macht mich das nicht gesünder, leider.
Einen schönen Satz hast du da geschrieben... gefällt mir, danke :)

@Uta
Ich habe auch keine wirkliche Depression. Es ist vielmehr so, dass ich von einer Sekunde auf die andere total schlecht drauf bin, weil sich gesundheiltich nichts tut und es mir wieder ganz bewusst wird oder gemacht wird, wenn ich dann wieder so einen megaschlechten Tag habe. Ich kann genauso gut, dann ein Lied im Radio hören, was ich total gut finde und dann anfange zu tanzen und gute Laune zu haben.
Ich bin eher verzweifelt in dem Sinne... das es nicht bergauf geht... bzw. es mich immer wieder ins Tal zurückwirft und ich nicht verstehe warum und mich dann zweifeln lässt.
Ich würde auch gerne Sachen machen, die mich mal abschalten lassen... aber das ist wegen dem Schwindel nicht möglich... kann ja nirgends dran teilnehmen... es ist ja nicht das wollen... es ist das nicht können %)

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag, viel Liebe und Glück.
Bis dahin
LG
himmelsengel


Optionen Suchen


Themenübersicht