Eigentlich ...

07.02.15 19:05 #1
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Eigentlich ...

Juliette ist offline
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Ich habe mir die Frage so beantwortet.

Ein Mann ist der äußere Spiegel, von dem, was man im eigenen Innern trägt. Wer sich im Mann erkennt, als ein Ausdruck vom Ganzen, was man selbst auch ist, dann hört das Begehren auf und die Freude am Anderssein des anderen fängt an. Es ist ein Selbsterkennen und ein Wissen, dass es bereits zu einem gehört. Man wird dann etwas begehren, wenn man es im Innern nicht besitzt. Es so zu sehen funktioniert meiner Ansicht nach am besten, wenn man alles, was ist, über den schöpferischen Aspekt betrachtet als über die Materie. Und an der Stelle heißt es für mich auch, was man sich selbst geben kann im Geiste und damit auch als Gefühl, dass kann man auch anderen geben. Was man sich selbst nicht geben kann, da hat man einen Bedarf und den hat man zu Recht.

Denken und Fühlen sollen zum Beispiel laut Spaldings Buch eins sein, wenn man das Denken auf die geistige Ebene verschiebt und man hier selbstständig wird. Allerdings ist es wichtig, sich das auch alles zu beweisen, was man als Gedanken empfängt. So ähnlich sehen das auch die mystische Kabbala und ein gechanneltes Buch von Ramtha. Ramtha soll angeblich der erste Hindu gewesen sein, der seinen Körper vergeistigt und mitgenommen hat. Diese Lehre geht über das, was jetzt noch im Osten gelehrt wird, dann angeblich hinaus. Ich bin allerdings immer vorsichtig, mit den gechannelten Sachen, aber vom Inhalt deckt es sich mit den anderen Büchern. Die Rahmengeschichte ist da eher nebensächlich. Ob sie glaubwürdig ist und inwieweit derjenige mithineindenkt, der als Medium agiert, ist immer schwer zu sagen. Es gibt zwei Ramtha-Lehren, das eine ist eine deutsche, mittlerweile aufgelöste Sekte und das andere ist ein Medium. Natürlich meine ich nicht die Sekte.

Mehr will ich auch gar nicht dazusagen.

Deshalb zitiere ich diese Sätze einmal aus Spaldings Buch. Ich sehe das nur als Hinweis, nicht als der Weisheit letzter Schluss, wenn man die Worte dahinter sich nicht selbst erklären kann mit eigenem Fühlen und Verstehen:

Wer durch den Tod gegangen ist, muß sich aufs neue Wiederverkörpern, um mit einem Körper auf die Welt zu kommen. Diejenigen, die ihren Körper verlassen haben und im Geistigen weiter vorangegangen sind, erkennen später, daß sie aufs neue einen Körper annehmen und in diesem weitergehen und ihn vervollkommnen müssen.
Das Mönchsleben der Weltabgeschlossenheit und der Askese sowohl in buddhistischen als in christlichen Klöstern ist weder eine Notwendigkeit noch die wahre Methode, die dem Menschen geistige Erleuchtung sichert, so wenig als es die Verwirklichung des vollkommenen Lebens richtiger Weisheit und Macht ist.
Ich will hier niemanden in eine Krise stürzen, aber vielleicht kann eine neue Sichtweise helfen mehr über sich selbst zu erfahren, wo man sonst stecken bleibt und unglücklich wird. Es kann aber auch sein, dass es gar nicht passt. Dann einfach abhaken und vergessen.

Grüsse von Juliette

Geändert von Juliette (09.02.15 um 12:37 Uhr)

Eigentlich ...

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Vielen Dank, Juliette, stürzt mich nicht in eine Krise (falls du mich meintest).

Im Gegenteil. Vor allem mit dem Anfang kann ich sehr viel anfangen, vielen Dank!

Dann auch das letzte Zitat ... ist ja tatsächlich so, dass ich ein bisschen vor der Frage stehe: Nonnen-Leben führen???

Also einfach immer nur alleine zu Hause und stundenlang meditieren und sonst "nur" mit meinem Partner ... wobei wir führen eine Art von Partnerschaft, wo ich einen Grossteil gar nicht teilen kann und er auch nicht. Und wir wollen (und/oder können) das beide auch gar nicht. Also diese Beziehung ist in sich stimmig, wo wir einander sehr viel Freiraum geben. Wir beide sind uns das von Kind auf auch gewohnt.

ODER: Offen bleiben, mich dem stellen, was auf mich zu kommt ... weil da SIND sehr offen sichtliche "Baustellen" bei mir!!! Und meine Fähigkeiten und Qualitäten gehen nun mal sehr über den gefühlvollen und sinnlichen Bereich! (Hab früher sehr viel getanzt, Discos, Afro, Arabic (Bauchtanz), aber nun ziehts mich halt - wenn schon - direkter zu den Menschen.)

Und was ich aus diesem Zitat rauslese respektive für mich so verstehe:

Das Mönchsleben der Weltabgeschlossenheit und der Askese sowohl in buddhistischen als in christlichen Klöstern ist weder eine Notwendigkeit noch die wahre Methode, die dem Menschen geistige Erleuchtung sichert, so wenig als es die Verwirklichung des vollkommenen Lebens richtiger Weisheit und Macht ist.
Es gibt einfach NICHT, NIIIEMALS diiiie "wahre und einzige Methode" für jeden!!!

Eben. Also in dem Sinne seh ich auch "Polyamorie" als EINE Möglichkeit von vielen, wie man ... schlussendlich SICH SELBST näher kommen kann, "ganz(er)" werden kann. Ja, letztendlich als "Weg zur Erleuchtung".

Eigentlich ...

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo Ymoja,

Vielen Dank, Juliette, stürzt mich nicht in eine Krise (falls du mich meintest).
Genau, damit habe ich dich gemeint.

Also in dem Sinne seh ich auch "Polyamorie" als EINE Möglichkeit von vielen, wie man ... schlussendlich SICH SELBST näher kommen kann
Das ist sicher eine Möglichkeit, der dann über die Erfahrung führt. Ich betrachte die meisten Handlungen gerne über den Blickwinkel der Bedürfnisse. Wenn jemand anderes Eigenschaften hat, die einem seelisch fehlen, dann ist das wie ein Ausgleich, den derjenige einem kurzfristig geben kann. Und wenn derjenige dann noch ein Mann ist, dann kann man über den normalen Austausch hinausgehen und noch ein bisschen mehr von dem bekommen, was einem selbst fehlt.
Hat eine Frau, die gleichen Eigenschaften, wie der Mann, dann wäre da vielleicht nur eine gewisse Bewunderung oder aber sogar Neid, weil man es selbst in sich noch nicht gefunden hat. Solche Sachen können alles mögliche sein von Schönheit bis hin zu geistigen Stärken oder aber auch Schwächen. Wenn jemand die gleiche Schwäche hat fühlt man sich ja meist verstanden. Gefühle haben immer einen Grund, warum sie da sind.
Ich kenne zum Beispiel eine Frau, die sich ständig in den gleichen Typ Mann verliebt hat. Da hätte sie trotz Partnerschaft nicht nein gesagt. Als sie dann herausgefunden hat, was sie zu diesen Männern hingezogen hat und was sie sich anstatt dessen selbst geben kann, war die Anziehung weg. Sie hat ihren Mann zwar nie verlassen, aber doch die ein andere Beziehung daneben mal gehabt.

Das wäre das, was mir dazu einfallen würde. Aber ich kann damit natürlich auch daneben liegen, denn der Mensch ist doch sehr komplex in seinem Fühlen und Denken.

Grüsse von Juliette

Eigentlich ...

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Liebe Juliette

Vielen Dank nochmals!

Ja, mit Teilen von deinen beiden Texten kann ich sehr viel anfangen - und die andern sind ja so sehr unaufdringlich, dass es auch okay ist für mich, dass du das schreibst.

Ging mir einiges durch den Kopf, auch noch zu deinem andern Text, muss dann noch gucken, ob und wenn ja was ich hier dazu reinsetze.

Nur mal das rausgepickt:
Zitat von Juliette Beitrag anzeigen
Ich kenne zum Beispiel eine Frau, die sich ständig in den gleichen Typ Mann verliebt hat. Da hätte sie trotz Partnerschaft nicht nein gesagt. Als sie dann herausgefunden hat, was sie zu diesen Männern hingezogen hat und was sie sich anstatt dessen selbst geben kann, war die Anziehung weg. Sie hat ihren Mann zwar nie verlassen, aber doch die ein andere Beziehung daneben mal gehabt.
Ja. Und bei "Mann 2" (also der, wo eine grosse Anziehung ist, ich es aber beim Kollegialen lassen möchte, er vermutlich auch, aber das momentan sehr schwierig ist, weil die Gefühle so hochpoppen, also bei mir zumindest ist es so, kann ja nicht für ihn reden, aber irgendwas ist bei ihm jedenfalls auch stärker als er möchte ) ... also das dünkt mich genau typisch:

Jemand, der "SEINEN MANN STEHEN" kann. Also zu SICH steht. So diese "männliche Qualität" von "für sich selbst einstehen". Egal wie "schräg" es vielleicht manchmal ist. Sich damit nicht anzweifeln! (Wie ich es doch mit mir ständig tue!)

Dann noch dieses starke IM KöRPER PRÄSENT SEIN! Das beeindruckt mich auch sehr! So sehr ... also dass ich z.B. nach der allerersten Begegnung so sehr mich gestärkt fühlte, wie seit über 1 Jahr nicht mehr! Und ich die - wegen grosser Schwäche erst - im Frühling geplante OP sogleich jetzt und auf der Stelle machen konnte! Und alles lief tipptopp! Also ich kam total in MEINE Kraft durch diese Begegnung! Das hatte mich schon stark beeindruckt!

Und ja, es ist das, was ICH mir selbst "geben" sollte! Sagte er mir auch immer wieder! Und so gesehen wärs eh kontroproduktiv, mich beziehungsmässig auf so jemanden einzulassen! Weil ich würde genau das, genau diese Kraft ja "delegieren"! Anstatt für mich selbst leben!

Habs auch in der Live-Begegnung gemerkt. Also wie ich mich automatisch "klein" machte! Das ist so ein Reflex bei mir, da kann ich nichts machen!

Und doch fände ich schön, wenn wir kollegial Kontakt behalten könnten! Allerdings ist er grad wieder abgetaucht. Aber vielleicht taucht er dann wieder mal auf. War bis jetzt ein ständiges Hin und Her. Ich stell mich bei ihm eh auf mehrere Jahre langsames Kennenlernen ein.

Ja. Also er ists auch, worauf das bei deinem vorvorherigen post am Anfang total passend ist. Und ... ich vermute, umgekehrt sinds meine Gefühle und meine Art, mich schriftlich auszudrücken, was ihn berührt. Und ich fühl mich von ihm total verstanden. So sehr, das gibts selten.

Allerdings nicht im spirituellen Bereich.

Nur: was ist das? Das wäre dann "Nr. 3"! Aber ... eigentlich ist das doch "Pseudo-Spiritualiät"! Ist "wahre Spiritualität" nicht einfach "gelebtes Leben"? (Was für mich "Nr. 2" ausdrückt. Und ich selbst seh mich auch so.)

Ja, wenn aber die Bewusstheit fehlt, dieses relaxte Hier-und-Jetzt-Sein in jedem Augenblick, und wirklich entspannt, und nicht irgendwie in einem konstanten "Flucht-Modus" (wie ichs bei Nr. 2 erlebe und irgendwie auch bei Nr. 1, dem Partner, der ist eigentlich sehr oft einfach "weggebeamt", dünkts mich, ähnlich wie ich und doch auch wieder anders, ausser eben, wir habens grad schön zusammen, das eigentlich immer, innerhalb unserer "Rituale")

... hm ... ich arte schon wieder aus, sorry, bin sehr müde.

Wollte nur sagen: Diesen Thread hab ich eröffnet wegen "Nr. 3". Ich weiss immer noch nicht, ob ich den überhaupt sehen möchte oder nicht. Heute Morgen dachte ich, ich wisse es jetzt. Nämlich in klar ritualisiertem Rahmen. Das könnte man dann miteinander besprechen.

Aber dann gings mir wieder schlecht (körperliche Erschöpfung, wegen diversen v.a. körperlichen Leiden, aber auch psychisch muss ich mich noch von einem schweren Ereignis erholen) und es ist einfach so:

Nr. 1 (Partner) und Nr. 2 (der, der mich irgendwo tief berührt, aber mit ihm möchte ich nur kollegial, dafür langfristig): die beiden wissen von meinen Tiefs immer wieder und das stört die nicht! Die wissen einfach, dass dies Teil meiner Persönlichkeitsstruktur ist! Was für mich heisst: Ich kann mit denen entspannen! Ich fühle NIE Stress!!!

Während Nr. 3, der hat mich (nur virtuell) kennen gelernt, wo ich zwar auch sehr ehrlich war. Aber irgendwie dünkts mich, hat er ein gewisses Bild von mir. Und das stresst mich nun, diesem Bild entsprechen zu müssen! Ausserdem dünkts mich, der will allgemein nur die Sonnenseite von mir. Ja, sagte er auch klar. Nennt es aber "spirituell"! Und für mich ist das nicht wirklich stimmig!

Ach. Ich sollte ihm schreiben! Möchte es aber erst noch für mich genauer klären. Ist irgendwie komisch, dass mir eine Absage so sehr schwer fällt! 90% gefällt mir eigentlich gar nicht! Aber diese 10% "jucken" einfach noch! Als ob ich vielleicht "was verpassen" könnte, wenn wir uns nicht zumindest einmal begegnen!

Aber nur schon das An-ihn-denken löst bei mir immer leiser Stress aus! Das ist eigentlich überhaupt nicht ideal!

Nochmals anderseits: Ich finde "Realitätsabgleichung" immer gut! Auch wenn gut sein kann, dass diese unterschiedlichen Gefühle auch dann bestehen bleiben. Also bei ihm kann ich weder Ja noch Nein sagen. Auch wenn eigentlich fast alles in mir schon längst "nein" gesagt hat. Und ... ich vermute sehr: bei ihm auch! Ist also vielleicht mehr eine gegenseitige Neugierde: Wer steckt live dahinter?

Nur: ICH weiss, dass mich Viele "interessant" finden. ICH hab aber eigentlich gar keinen Bock mehr auf diese Art von Begegnung!

Hm. Ich sollte absagen. Oder noch besser: gar nix und warten, ob er nochmals auftaucht.

Na. Ich lass es noch ein bisschen wirken.

Liebe Grüsse, speziell an Juliette

Ymoja

Eigentlich ...

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Gerne möchte ich einfach ein bisschen weiter hier plaudern. In der Rubrik "Gefühlswelt".

Das Blaue in den ersten beiden posts dünkt mich das Wesentlichste.

Es ist so, dass ichs ganz konkret wirklich sehr schön in der Beziehung habe.
Es ist relativ wenig, was wir zusammen teilen.
Aber dieses Wenige ist unglaublich wertvoll.

Ja, es ist so: es gibt weder einen Mann Nr. 2 noch einen Nr. 3.

Eigentlich ... vielleicht ... ... nicht mal eine "Nr.1".

Weil eigentlich ... ist er eher "meine Frau".

Mein Besitz!

Er hat zum Glück genügend Selbstbewusstsein und auch Humor, um sogar das zu geniessen. Was will ich mehr?

Die männlichen Eigenschaften SELBST leben! Ja! Um DAS gehts bei mir! Ganz klar. Weiss ich ja auch schon seit mehreren Jahrzehnten, gell.

Anderseits ... meine weiblichen Eigenschaften zelebrieren ... ja ... sehr wichtig!!! Diese unbedingt schätzen!

Es ist übrigens mein Partner, der mich überhaupt zur Göttin Yemaja brachte. Der steht auf Göttinnen!
Ja, ich glaube, für ihn gibts gar keine Frauen, sondern NUR Göttinnen!
Was will man äh frau äh ich mehr?


Und wenn ich (wie so oft) von ihm schwärme, von seiner unglaublichen Liebe und Zärtlichkeit zum Beispiel, dann kommt von ihm immer sogleich postwendend:
Aber du doch auch!!!

Okay, Zärtlichkeit ist nicht grad meine Stärke. Ich bin eher "lieblich". So wie in meinem realen Namen, so ist auch in diesem Nick stark das Mütterliche enthalten. "Mütterlich" nicht beschränkt auf das, was man sich landläufig drunter vorstellt. Also in dem Sinne durchaus auch eine Herausforderung an mich selbst, gell! (Wobei die typisch "mütterlichen Eigenschaften" drücken sich bei mir nicht durch Kochen, Kinder (kriegen) ... und was ist das 3. K? aus.)

Ja, ich finds superschön, sich einen Göttinnen-Namen zu geben und das dann für sich zu vertiefen.

Yemayá – Wikipedia

Oder hier: artedea.net - Yemaja - Mutter Ozean
Die Energie und die Kraft des Meeres und jene einer Mutter werden oft als ähnliche Qualität angesehen, kommt doch schließlich alles aus dem Meer und von den Müttern. Yemaja ist der Mutterarchetyp, die Urmutter, das Wesen des Meeres als Ursprung allen Lebens. Im französischen ist z. B. phonetisch die Mutter mit dem Meer gleich: la mère, la mer. Wie das Meer sind auch Mütter vielschichtig. Der mütterliche Aspekt der Yemaja hat zumindest zwei Seiten, den nährend-beschützenden-wiegenden, sowie den vereinnahmend-gefährlichen, jene Kraft, der ein Mensch, ein Kind völlig ausgeliefert sein kann. Daher wird diese Göttin auch oft sowohl als Göttin der Reinheit und der Liebe, wie auch gleichzeitig als Königin der Hexen angesehen - zwei große und gar nicht so gegensätzliche Ausprägungen weiblicher Macht.
Sie ist erhaben in ihrer Ausstrahlung, doch gleichzeitig scheu und unnahbar.
Ich bin krass scheu. Auch wenn mir das nicht alle glauben.

Und eine gewisse "Erhabenheit" ist auch da bei mir. Hat mir grad kürzlich die Handleserin bestätigt.

Also Vieles passt ganz gut zu mir, finde ich. ( Okay, vielleicht zu jeder Frau, würde sie sich in ihre eigenen Tiefen begeben, gell. )

Zu Hexen hab ich jetzt nicht so einen Draht. Und Macht ... bei mir ists ja so, dass ich mich eher in der Ohn-Macht "zu Hause" fühle. Ja, ich vermute, da ist grosse Angst vor der eigenen Macht. Weil Missbrauchen möchte ich die Macht keinesfalls! Es geht also darum:

Wie mit meiner eigenen Macht konstruktiv umgehen?

Wie so in MEINE Macht kommen, dass ich es durch und durch für mich verantworten kann?

Ja. Es ist die Angst vor der eigenen Stärke. Ist schon so!!! Aber das Wissen drum allein ... ist zwar mal ein Anfang. Aber da gehts dann auch lang, gell.

Ymoja in andern Sprachen:
Yemaya, Yemanja. Yemoja, Yemayah, Ymoja, Yemalla, Lemanjá, Iemanjá, Iemoja, Iamanja, Imanja, Imanje, Jemaya, Jemaja
Yemanjá ~Carioca Freitas

Eigentlich ...

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Korrigenda!

Sehr wichtig, das muss ich unbedingt dringendst schnell erwähnen! Auch wenn vermutlich genauso "unausgegoren" wie voriges! Aber man merke:

!!! Ich schreibe erforschend und nicht behauptend !!!


Zitat von Ymoja Beitrag anzeigen
Wie so in MEINE Macht kommen, dass ich es durch und durch für mich verantworten kann?
Da kann ich "MEINE" noch so gross schreiben!
Es nützt NIX, rein gar NIX, wenn ich nicht "verstanden" habe!!!

Und DAS seh ich als wesentlichen Unterschied von Mann und Frau.

Zumindest bei mir ists so.

Bleiben wir bei mir, okay.

(Ich bin zwar überzeugt, dass dies "der weibliche Weg" ist/wäre.
Aber darf man ja nicht laut sagen. Okay.)

Es geht um das Wissen der Verbundenheit.

"Die Frau als soziales Wesen", das stimmt schon, richtungsweise.

...

Und genau da liegt bei mir ja der Hund begraben!
Ich fühl mich da irgendwie blockiert!
Drum seh ich mich gezwungen, so sehr in der Tiefe zu graben!
Und wenn ich sage, es ist wegen Traumata und deshalb sei "meine Persönlichkeit zerstört",
dann mag das vielleicht psychologisch gesehen richtig sein.
Aber das ist einfach viel zu wenig weit, zu wenig tief,
viel zu einseitig begriffen!!!
So eine Sichtweise kommt nicht aus der GANZEIT heraus!
Versteht diese GANZHEIT nicht!!!

Ganzheit. Verbundenheit. Tiefe.

Um das gehts doch!

Wenn ich sage:

"In MEINE (weibliche!) Macht kommen"

(was, wenn voll und ganz gelebt, doch gleichzeitig auch die "männliche" ist,
also diese Power, die ich so sehr suche, wo der Kontakt irgendwie "gekappt" ist, vermeintlich zumindest ...
weil "tief innen" weiss ich einfach, dass sie da ist, dass ALLES DA ist)

Also wenn ich dieses "MEINE" einfach so dahin sage:

Fehlanzeige!!!

Total Fehlanzeige!!!

Nicht, weil ich halt eben "voller Komplexe" bin/wäre, "alles falsch mache" oder was weiss ich,
wie ich es schon von klein auf über mich mitgekriegt habe und innerlich bis heute irgendwie nachplappere
(und entsprechend schnell mich verletzt fühle, wenn jemand von "aussen" das bei mir antippt) ...

... "aussen" in Anführungs-/Schlusszeichen, eben wegen dem:

Da ist nicht wirklich eine Trennung! Erst wenn ich DAS erkenne:

Dann kann ich "ich" sagen und gleichzeitig in meiner Power sein!

Weil diese Power, diese Macht ist dann innerhalb dieser gefühlten Verbundenheit.

Jep. So irgendwie.

Geht aber noch viel tiefer.

Und ich finde toll, wie ich entdecke, wie ich dabei auch (unter anderem)

auf meinem Nick hier "reiten" kann.

Befass mich zwar schon länger immer wieder mal mit dieser Göttin.
Kann aber nie lange dran bleiben (wie bei allem).
So läufts im Turnus.
Hab aber schon ganz viel gesammelt und vielleicht lass ich das ein bisschen hier einfliessen.

Mit Yemayá ist Ymoja gemeint, gell. Es gibt viele Abwandlungen des Namens dieser Meeresgöttin.

Hier mal eine traditionelle Version. Eher fremd für unsere Ohren.
Aber ab Minute 1.15 kommt die auch bei uns (von z.B. Deva Premal) bekannte Melodie.

Yemayá

Have a nice day.

AW: Eigentlich ...

schulz frank ist offline
Beiträge: 348
Seit: 07.12.14
Der goldene Käfig , Ymola !
Bzw. das Bedürfnis danach !

https://www.youtube.com/watch?v=7RsBIhdGOCU

Gruß !

Eigentlich ...

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Vielen Dank, Frank!

Zu deinen Worten ist mir zwar viel in den Sinn gekommen,
aber die Buchstaben habens nicht hierhin geschafft.
Evtl. später.
Das Video brachte mich zum Lachen.

* * * * *
Der Frühling kommt.

1! 2! 3!

Ich brauch rote Schuhe!

Sind das Albatross-Farben?

Shaban & Käptn Peng - Sie mögen sich

Eigentlich ...

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Mann Mann Mann!!!

Ich hoffe mal, dass „Nr. 1“ und „Nr. 2“ damit klar kommen (falls sie hier mitlesen, ich hab mal einen Link gegeben vom Forum von einem andern Thread von mir), wenn ich nun sage:

das Date mit „Nr. 3“ steht bevor!

Also mein Partner (Nr. 1) weiss es ja eh, gell. Ich informiere ihn schon. Ich bin jemand, die sehr mit offenen Karten spielt.

Aber hier schreib ich in der Abteilung „Gefühlswelt“ und das mit den Gefühlen reib ich ihm ja nicht so unter die Nase. Ausserdem … ist er genug weise und kennt mich genug und weiss drum auch, dass es bei mir ziemlich extrem ist jeweils:

Die Gefühle kommen und gehen!!! Das ist ja nichts Beständiges!

Will sagen: es wechselt von: Freude, einfach nur Freude! Und ich fühl mich kribbelnd und lebendig und – hach! – das tut einfach soooooooo guuuuuuut!!! Nach einem so sehr harten Winter!!!

Dann wieder – und das kann von einer Minute zur nächsten kippen bei mir:

„Das schaff ich nicht! Ich überfordere mich ja masslos!!! Ist mir nicht nur schon „Nr. 1“ immer wieder zu viel und ich muss GANZ alleine sein?“

Jep. Und das alles beobachte ich einfach. Wie gesagt: kommt und geht alles.

Und mein Partner hat mich schon gewarnt: das wird nicht nur auf die schöne Art intensiver, sondern alles multipliziert sich dann.

Ja. Gell. Ausgerechnet ich, die doch „mehr in die Ruhe kommen“ wollte. Was doch eigentlich mein Lebensthema ist. Mein ganzes Leben schon.

Anderseits … so sehr ich es auch anstrebe immer wieder … nur auf Nonne machen … immer alleine zu Hause meditieren … OHNE Inputs von aussen … da bin ich irgendwie einfach nur „tot“. Sorry. Ist so.

Ich glaube, wenn ich auch mein Frau-Sein richtig zelebrieren möchte, dann muss sogar in der Meditation der Körper voll und ganz einbezogen werden.

Konkret!!!

Eben.

Muss noch raus finden, ob er („Nr. 3) auch meditiert. Oder ob er „Tantra“ (ja, jetzt ist das Wort draussen) nur benutzt, um leichter an die Frau zu kommen.

Ist schon ein Unterschied, ob Mann oder Frau, gell! Also ein Mann, der sich supergut jederzeit in die Ratio zurückziehen kann, in der er sich eh grösstenteils des Tages, ja, sogar des Lebens vielleicht, aufhält … hm … hats vielleicht schon leichter …

… während ich … die alles immer zutiefst durchlebt und durchfühlt … hm … also das macht schon sehr verletzlich!

Anderseits: ich bin ja auch nicht ohne! Braucht schon ein bisschen Mut, nur schon, sich überhaupt auf mich einzulassen!

Okay. Wird ja nur mal eine erste Begegnung. Zu verlieren hab ich nicht! Wenn der meint, er sei ja „ach sooo toll“:

Hey! Ich bins auch! Und ICH hab sogar das Glück und das Privileg, 24/7 mit mir zu sein!

Eben.

Um DAS geht’s. Nur um das: Mit MIR sein.

Und so gesehen: Kann ich niemals „fremd gehen“!!!

Oder anders gesagt: ich geh immer „fremd“, sobald ich MIR SELBST nicht treu bin! Sobald ich jemand „da draussen“ wichtiger nehme als mich selbst. Oder?

Und bei einer Frau … das verkörpert für mich unter anderem ja auch die Göttin Ymoja … Göttin des Wassers, die Urmutter des Lebens: wo ist sie nicht, wenn sie bei sich ist, wenn sie sich ihres eigenen Ursprungs und ihrer eigenen Macht (positiv besetzt hier) bewusst ist???

Und nein. Ich bin nicht da. Nicht bewusst, nicht dauernd. Höchstens so „glimpses“- mässig. Das ist aber die für mich angezeigte Richtung.

Love.

Eigentlich ...

Lady Ymoja ist offline
Themenstarter Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Okay, besingen wir "sie" nochmals.

Ymoja = Yemaya

VINCENZO - YEMAYA ASSESSU


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