Farben meiner Seele

24.08.12 22:04 #1
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Farben meiner Seele

flower4O ist offline
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Einfach wahrnehmen, wie es ist und sich selber sanft begegnen.
Immer wieder zu sich selber zurückkommen und nicht in den Gedanken versinken.

Liebe ist einfach da. Alles wird gut werden.

Wünsch einen liebevollen, achtsamen und dankbaren Farbenseelentag gefüllt mit kostbaren mamaya-momenten.

alles Liebe
flower4O

Wenn dein Herz wandert oder leidet, bring es behutsam an seinen Platz zurück und versetze es sanft in die Gegenwart deines Gottes. Und selbst, wenn du nichts getan hast in deinem ganzen Leben außer dein Herz zurückzubringen und wieder in die Gegenwart unseres Gottes zu versetzen, obwohl es jedes Mal wieder fortlief, nachdem du es zurückgeholt hattest, dann hast du dein Leben wohl erfüllt. (Franz von Sales)

Farben meiner Seele

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Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen "Bitte, einen Augenblick noch!"
Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde.

Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hütte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer - keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer - kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war.

"Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?" sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zur alten Dame um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto.

Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft.
"Es sei nicht Rede wert" antwortete ich ihr, "Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!"
"Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann." erwiderte sie.

Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten.
"Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg."gab ich zu bedenken.
"Oh, ich habe nichts dagegen ", sagte sie. "Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz."
"Ein Hospiz?" schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.

"Ich hinterlasse keine Familie" fuhr sie mit sanfter Stimme fort. "Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange."
Ich schaltete das Taxameter aus. "Welchen Weg soll ich nehmen?" fragte ich.
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch "ein junges, wildes Paar" waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, dass früher "ein angesagter Schuppen" zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen.

An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren?
"Ich bin müde" sagte die alte Dame plötzlich. "Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren"

Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt.
Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.

Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz.
"Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?" fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte.
"Nichts", sagte ich,
"Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen«, antwortete sie.
"Es gibt noch andere Passagiere" erwiderte ich mit einem Lächeln.
Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.
"Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke" sagte sie mit glasigen Augen zu mir.
Ich drückte ihre Hand, und ging ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens.

Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen - völlig versunken in meinen Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?

Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe.
In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter.
Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen.
Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben - und nicht sofort hupen - dann sehen wir sie auch.
(Dies erzählte ein New Yorker Taxifahrer)

alles Liebe
flower4O

Geändert von flower4O (06.12.15 um 04:01 Uhr) Grund: Ergänzung

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Wünsch einen liebevollen, achtsamen und dankbaren Farbenseelenvertrauenstag gefüllt mit kostbaren mamaya-momenten.

https://www.youtube.com/watch?v=hHno...HnolKOR-XI#t=9
Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er, was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.
(Novalis)

alles Liebe
flower4O

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Man muss sich immerfort verändern, erneuern, verjüngen, um nicht zu verstocken.
(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

Wünsch einen liebevollen, achtsamen und dankbaren Farbenseelentag gefüllt mit kostbaren mamaya-momenten.

alles Liebe
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Wieder und wieder aus den Gedankenabläufen, die manchmal recht unterhaltsam sein können, herauskommen und mit meiner Aufmerksamkeit
im Moment bleiben. Das ist die Lebensform, derer gibt es etliche, für die ich mich entschied und die mir innere Stille-Balance ganz von alleine schenkt.

Es wird schon werden, ganz bestimmt und alles wird gut.

alles Liebe
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Wird es von dem weniger, wie es ist, wird es von dem mehr, wie es ist.
Ob das so ist, weiß ich nicht. Weitermachen und in Ruhe, Frieden und mit
Geduld abwarten.

Der Verstand möchte, daß was passiert. Schwierig wird es, wenn nichts passiert. Es könnte langweilig werden. In dieser Erfahrung des Nichts-geschieht wird es ruhiger und entspannter und ruckzuck sind sie wieder da die lieben Gedanken. Der Verstand mag das gar nicht. In diesem Ruhigerwerden
und Entspanntersein gelangen die Gedanken/gelangt der Verstand nicht,
es sei denn es werden/wird ihnen/ihm Aufmerksamkeit geschenkt. Und üben, üben, üben .... und manchmal macht man lieber was anderes, um sich von all dem abzulenken. Und das ist ja auch in Ordnung so.
Sich selber sanft und gütig zu begegnen und das vom Aufstehen bis zum Ins-Bett-gehen ist manchmal eine recht lange Zeit. Es ist halt ungewohnt, sich selber nicht aus den Augen zu verlieren - vor allem dann, wenn dieses viele, viele Lebensjahre ungewohnt war. Und auch das mit Sanftmut akzeptieren, was von sich selber im Alltag wegführt und zu mehr Präsenz im Außen führt.
Sich selber in sovielen täglichen Momenten des Alltags sich wieder und wieder
liebevolle Aufmerksamkeit schenken ...... das kann man nicht immer "aushalten".
Und auch dieses Sich-selber-damit-nicht-aushalten-können akzeptieren und irgendwann annehmen. Es ist so, wie es ist und ein Nichtakzeptieren dessen
würde das nicht mit einer gewissen eigenen Ablehnung dessen was da ist in den alltäglichen Lebensmomenten verbunden sein. Und dieses Verbundensein könnte ein Bund mit sich selber sein - ein Band, das das Nichtakzeptieren und die
gewisse eigene Ablehnung miteinander verbindet und das gilt es, mit Liebe,
Vertrauen, Zuversicht, Güte loszulassen und wieder ist es da, dieses Zauberwort des Loslassens.

Wenn dir etwas nicht gefällt, verändere es. Wenn du es nicht verändern kannst, ändere deine Einstellung. Beschwer dich nicht. ( Maya Angelou)

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Ein Regenbogen in den eigenen grauen Wolken zu sein - so könnte man es auch
betrachten.

Wünsch einen liebevollen, achtsamen und dankbaren Farbenseelenregenbogentag gefüllt mit kostbaren mamaya-momenten.

alles Liebe
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Wenn dein Herz wandert oder leidet, bring es behutsam an seinen Platz zurück und versetze es sanft in die Gegenwart deines Gottes. Und selbst, wenn du nichts getan hast in deinem ganzen Leben außer dein Herz zurückzubringen und wieder in die Gegenwart unseres Gottes zu versetzen, obwohl es jedes Mal wieder fortlief, nachdem du es zurückgeholt hattest, dann hast du dein Leben wohl erfüllt. (Franz von Sales)

Geändert von flower4O (08.12.15 um 01:35 Uhr) Grund: doppeltes gelöscht

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So ist das mit dem Herzen, dem Frieden, der Ruhe.
Und alles wird gut werden.

alles Liebe
flower4O

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Nicht die innere Seelenwelt vergessen und dabei sich sanftmütig begegnen.
Alles wird gut werden.

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Wünsch einen liebevollen, achtsamen und dankbaren Farbenseelenglückstag
gefüllt mit kostbaren mamaya-momenten.

alles Liebe
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Liebe ist unsere wahre Natur (Krishna Das) (Gedankeninfos 1637)
Wie oft aber sind wir selbst hart zu uns, ohne es zu merken. Geh sanftmütig mit Dir selber um. (Edwin Ehrlich)

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http://www.pachizefalos.de/bilder/sprueche/Prater.JPG

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Über das eigene Denken hinauswachsen...... und dabei nicht einschlafen.

Wünsch einen liebevollen, achtsamen und dankbaren Farbenseelenregenbogentag gefüllt mit kostbaren mamaya-momenten.

alles Liebe
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Liebe ist unsere wahre Natur (Krishna Das) (Gedankeninfos 1637)
Wie oft aber sind wir selbst hart zu uns, ohne es zu merken. Geh sanftmütig mit Dir selber um. (Edwin Ehrlich)

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Mit sich im Einklang sein lüftet die Schleier.

Sich selbst erkennen in der Vereinigung der Gegensätze..... oder ist es genug,
die Gegensätze wahrzunehmen, so, wie sind ohne zu bewerten.

Die innere Balance: Frieden, Ruhe, Stille, die eigene Mitte - was immer damit gemeint sein mag - finden.

Wünsch einen liebevollen, achtsamen und dankbaren Farbenseelenvertrauenstag gefüllt mit kostbaren mamaya-momenten.

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flower4O

Liebe ist unsere wahre Natur (Krishna Das) (Gedankeninfos 1637)
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