Cutler-Ausleitung nur mit ALA?

16.04.10 00:31 #1
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Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

Zitrone ist offline
Beiträge: 1.030
Seit: 12.10.09
Hallo, du verschiebst so oder so IMMER bei einer Ausleitung ein wenig was. Das mit den Zeitabstaenden ist fragwuerdig. Vor allem ist es sehr anstrengend fuer den Koerper, der keinerlei Pause bekommt von einem staendig hochgehaltenen Spiegel. Es gibt auch fuer ALA eine Dosierungsempfehlung (ausserhalb Cutlers). LG
PS: eine Verschiebung ist dann problematisch, wenn die Ausleitung zu frueh abgebrochen wurde.

Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
@Zitrone

Das mit den Zeitabstaenden ist fragwuerdig
Dieser Meinung bin ich nicht. Man hat schon vor 50 Jahren in Tierstudien herausgefunden hat dass ein nicht konstanter Blutpegel von ALA die Vergiftung verstärken kann.

Es gibt auch fuer ALA eine Dosierungsempfehlung (ausserhalb Cutlers). LG
Ja aber die ist für ALA als Antioxidans gedacht nicht für Vergiftete als Chelator. Das sind 2 grundverschiedene Dinge.

@daniel1505

1. Man soll sich strickt an die Zeitangaben halten (warum?)
Weil ein nicht konstanter Blutpegel Quecksilber langsam ins Gehirn wandern lassen kann.

und wenn man nach 3-4 Tagen ununterbrochener Einnahme fertig ist (mit einer Runde) muss man es ja eh absetzten passiert da dann nichts?
Es passiert was nur hast du vorher viel mehr Quecksilber entfernt als du verschiebst. Du verschiebst immer ein wenig ins Gehirn das lässt sich nicht ganz vermeiden. Das wichtige ist das Verhältnis entferntes Quecksilber : verschobenes Quecksilber.

Du möchtest das so weit als möglich auseinanderhalten deshalb die 3 Stunden Einnahme über mehrere Tage.

2. Warum braucht man für ne Ausleitung so lange? Wenn man 3 Tage bis meinetwegen ne Woche (laut Cutler) entgiftet und dann ein paar Tagen Pause macht und 10 -30 Runden müsste man ja ziemlich schnell fertig sein! warum brauchen manche so lange?
Weil sich Quecksilber nur sehr langsam entgiften lässt.

Vorgabe von Cutler um vollständig zu entgiften sind folgende:

leichte Vergiftung 30 Runden.
mittelschwere 50-80
schwere 80-150

Grüsse

Geändert von dmps123 (21.04.10 um 08:57 Uhr)

Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

Zitrone ist offline
Beiträge: 1.030
Seit: 12.10.09
Studie bitte reinstellen. Die, die ich bisher zu dem Thema gefunden habe, sind unzureichend und es fehlen jede Menge Informationen. Z.B. ALA Menge, DMSA Menge, genauer Zeitraum, wann aufgehoert, Art und Ausmass der Vergiftung. Wie und wo hat sich genau gezeigt, dass 3 Stunden Abstaende in der Einnahme sinnvoller sind? Wie wurde das genau gemessen? Wie hat der Koerper auf 3 Stunden Abstaende reagiert (Leber, Nieren), wie auf grosse Abstaende etc? Im Grunde fehlen dazu alle moeglichen STudien. Das hier als in Beton gemeisselt darzustellen finde ich ... wie so vieles bei Cutlers Theorien fragwuerdig!

Ansonsten ist im Grunde jeder mehr oder weniger vergiftet. Jeder hat Schwermetallwerte in welcher Form auch immer. D.H. dann waere ALA nur als Antiox mit entsprechender Dosierung immer problematisch. Denn es verschiebt immer was ins Hirn (Menge ist ja eh wieder fraglich, denn dazu fehlen wieder genaue Studien - vor allem am Menschen!).

Daniel, du kannst eh nicht permanent den Spiegel aufrecht erhalten, denn dann klappen dir Leber und Niere zusammen. Sinnvoller ist es dem Koerper eine Pause zu geben (meine Meinung). In den Zwischenzeitraeumen des Cutlers verschiebt sich eh immer was.

Stimmt auch nicht, dass du mit dem Cutlern so viel entfernst pro Runde, dass du danach mit Verschiebung keine Probleme hast. Man hat immer mit Verschiebung zu tun. Richte dich bei DMSA Einnahme nach der Dosierungsempfehlung deines Arztes und lass es kontrollieren (wenn finanzierbar).

Bevor du dich an was ranwagst, lies dir wenigstens mal die Meinung von Daunderer und Mutter durch (haette ich auch machen sollen, statt einfach drauf los zu cutlern). LG

Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
@ Zitrone

Quelle:

http://72.148.194.153/research/roone...ls_mercury.pdf

ALA hat eine protektive Wirkung gegen die Auswirkungen einer akuten Quecksilbervergiftung bei verschiedenen Säugetieren gezeigt wenn es gleichzeitig oder kurz nach der Quecksilberexposition verabreicht wurde.(Donatelli, 1955; Grunert, 1960),Sofern eine korrekte Dosierung verwendet wurde. Unpassende Dosen zeigten eine Verstärkung der Vergiftung. Grunert (1960) legte nahe dass eine Behandlung mit kleineren Dosen ALA auch effektiv sein könnte indem man die Blutspiegel von ALA konstanter hält und das konnte bei Meerschweinchen beobachtet werden.(verabreicht alle 4Stunden)(Donatelli, 1955
Da steht dass ein falsches ALA Dosierungschema eine Vergiftung verstärkt und das kostante Blutpegel zu halten die Vergiftung verringern kann.

Nur wenn man ALA korrekt anwendet hilft es, ansonsten kann es die Vergiftung noch mehr verstärken.

Grüsse

Geändert von dmps123 (21.04.10 um 13:13 Uhr)

Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

daniel1505 ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 23.08.09
Naja langsam bin ich schon enttäuscht,
habs vorher mit dem Klinghardt Protokoll probiert das ist mir aber als angehender Chemiker unlogisch deshalb wollte ich mit Cutler ausleiten, habe mir schon das ganze Zeug bestellt. Aber es erscheint mir trotzdem unlogisch weil ein Mittel wie Dmsa und Ala ein echter Chelatbinder sein soll (aufgrund seiner SH gruppen), und es dann zu einer Rückvergiftung bei unregelmäßiger Einnahme führt obwohl das Quecksilber chemisch gebunden ist (kann nicht mehr frei werden) und somit eine Rückvergiftung bewirkt? für mich unlogisch!

Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von daniel1505 Beitrag anzeigen
Naja langsam bin ich schon enttäuscht,
habs vorher mit dem Klinghardt Protokoll probiert das ist mir aber als angehender Chemiker unlogisch deshalb wollte ich mit Cutler ausleiten, habe mir schon das ganze Zeug bestellt. Aber es erscheint mir trotzdem unlogisch weil ein Mittel wie Dmsa und Ala ein echter Chelatbinder sein soll (aufgrund seiner SH gruppen), und es dann zu einer Rückvergiftung bei unregelmäßiger Einnahme führt obwohl das Quecksilber chemisch gebunden ist (kann nicht mehr frei werden) und somit eine Rückvergiftung bewirkt? für mich unlogisch!
Du gehst davon aus,dass Quecksilber konstant bis zur Ausscheidung gebunden bleibt. Das ist leider ein Trugschluß und dies kann weder DMSA,noch ALA,weswegen erst ein Cutler Theorem erdacht wurde. Ansonsten wäre dies in der Tat obskur. Die SH Gruppen binden die Quecksilberionen nicht begleitend bis zur Ausleitung.Im Gegenteil findet sogar ein häufiger Wechsel der Ionen statt. Hier kommt dann der konstante Blutspiegel ins Spiel,der fallengelassene Ionen auffangen und die Bindungsinstabilität (und damit die Rückvergiftung) abpuffern soll.
__________________
Der Mann der Wissenschaft muss ständig bemüht sein,an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln

Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

Zitrone ist offline
Beiträge: 1.030
Seit: 12.10.09
Zum Zitat der STudie: dort steht NICHT, was die korrekte Dosierung von ALA ist. Fuer mich klingt es so, als sei eher eine ausreichend hohe Dosierung wichtig. Bitte korrigier mich, wenn das in der Studie aufgeklaert ist.
Ausserdem wird hier von einer akuten Vergiftung ausgegangen. Die durchschlagende Wirkung von ALA Bei akuter Vergiftung (sprich: viel im Blutkreislauf etc.) kann ich nur bestaetigen, da ich eine akute Vergiftung hatte und ALA sofort gewirkt hat (spuerbar).
Wie sieht das bei chronischer Vergiftung aus? Ich versuche mit ALA meiner chronischen Vergiftung beizukommen und merke... nichts (DMSA ist da schon weit wirksamer) ausser Nebenwirkungen, wenn ich es per Cutler einnehme.

In einer perfekten Welt wuerde 50 mg nachgeschobenes DMSA (wovon im Darm mit viel Glueck 20% resorbiert wird) die fallen gelassenen Quecksilberteile an gegenenem Ort und Stelle binden und sicher durch die AUsscheidungsorgane leiten. Diese perfekte Welt existiert so meiner Meinung nach nicht (nicht zuletzt, weil die Menge DMSA zu niedrig ist!). Soweit ich weiss ist auch Mutter der Ansicht, dass das Cutlermodell in der Theorie schoen und gut ist, aber sich leider nicht in der Realitaet nicht in der Wirksamkeit bestaetigt.

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Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von Zitrone Beitrag anzeigen
Zum Zitat der STudie: dort steht NICHT, was die korrekte Dosierung von ALA ist. Fuer mich klingt es so, als sei eher eine ausreichend hohe Dosierung wichtig. Bitte korrigier mich, wenn das in der Studie aufgeklaert ist.
Ausserdem wird hier von einer akuten Vergiftung ausgegangen. Die durchschlagende Wirkung von ALA Bei akuter Vergiftung (sprich: viel im Blutkreislauf etc.) kann ich nur bestaetigen, da ich eine akute Vergiftung hatte und ALA sofort gewirkt hat (spuerbar).
Wie sieht das bei chronischer Vergiftung aus? Ich versuche mit ALA meiner chronischen Vergiftung beizukommen und merke... nichts (DMSA ist da schon weit wirksamer) ausser Nebenwirkungen, wenn ich es per Cutler einnehme.

In einer perfekten Welt wuerde 50 mg nachgeschobenes DMSA (wovon im Darm mit viel Glueck 20% resorbiert wird) die fallen gelassenen Quecksilberteile an gegenenem Ort und Stelle binden und sicher durch die AUsscheidungsorgane leiten. Diese perfekte Welt existiert so meiner Meinung nach nicht (nicht zuletzt, weil die Menge DMSA zu niedrig ist!). Soweit ich weiss ist auch Mutter der Ansicht, dass das Cutlermodell in der Theorie schoen und gut ist, aber sich leider nicht in der Realitaet nicht in der Wirksamkeit bestaetigt.
Ähm,so sehr ich deine kritische Art und Weise schätze,so muss ich dich doch fragen,warum du hier mit zweierlei Maß misst und Dr. Mutters Standpunkt derart verkaufst. Er sagt,die Theorie sei herrvoragend,dies habe sich jedoch,aus seiner Sicht in der Praxis,nicht bestätigt. Er geht allerdings nicht näher auf diese Behauptung ein,was aber nun mal notwendig ist,um hier eine Beurteilung vorzunehmen.
Nun,was kann man aus dem Statement herausziehen.
1.) Die Theorie ist herrvoragend und anerkannt.
2.) Praktisch konnte er die theoretische Brillianz nicht bestätigen,liefert aber keinerlei Daten,noch Fakten. Es darf daher nicht angenommen werden,dass die Ausleitung gescheitert ist,noch als unzureichend anzusehen wäre. Also so ganz toll ist dieses Statement nicht bezüglich einer qualitativen Einordnung,denn es eignet sich in keinsterweise dazu,eine objektive Beurteilung vornehmen zu können. Alles andere wäre subjektives Gewettere und Stänkerei bzw. Schönrednerei,basierend auf Spekulation und subjektiver Interpretation.
3.) Er findet das Protokoll selbst "nicht schlecht" und berichtet auch von manchen guten Reaktionen seiner Patienten (wenn nicht mehr so viel Hg Last im Körper vorhanden ist)
Hast du dich überhaupt mal mit dem Thread "Diskussion zum Statement" auseinandergesetzt? Auch hier ist Hinterfragen notwendig und angebracht. Bei einer Beurteilung ist es desweiteren wichtig,die Problematiken und Besonderheiten des jeweiligen Protokolls mit einzubeziehen. Die Cutlerausleitung ist genausowenig eine Hochgeschwindigkeitsausleitung,wie es das Klinghardt Protokoll sein mag. Auch Verschlechterung sind gängig und beschrieben,sagen jedoch erst einmal nichts über das endgültige Ergebnis aus,was hier möglicherweise vorweg genommen wurde. ALA ist und bleibt kein quantitativ hochwertiger Chelatbildner,wie es DMPS sein mag. Wenn ich mich auf das Cutlerprotokoll einlasse,habe ich aber auch ganz andere Prioritäten,als eine schnelle,womöglich ungründliche und gefährlichere Ausleitung anzustreben. Ebenso,wie Klinghardtpatienten sich bewusst für diesen natürlichen Weg entscheiden und die temporär ausgedehnte Komponente in kauf nehmen. Anhand welcher Kriterien bewerte ich also einen Vergleich bzw. wäre dieser objektiv und fair?


Lieben Gruß:
Phil
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Geändert von Phil2k (23.04.10 um 13:32 Uhr)

Cutler-Ausleitung nur mit ALA???

ChriB ist offline
Beiträge: 455
Seit: 17.01.09
Laut Dr. Mutter muß der Körper basisch sein, damit DMPS oder DMSA gut wirken kann.

Wie ist es bei ALA (wenn ohne DMSA eingenommen) ? Macht Cutler irgendwelche Aussagen darüber ?

Gruß, ChriB
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Laserdrucker und damit bedrucktes Papier können toxische, metallhaltige Stäube freisetzen.

Cutler-Ausleitung nur mit ALA?

ohleclaire ist offline
Beiträge: 282
Seit: 17.01.05
ich denke, es ist so oder so immer vom Vorteil für den Körper, möglichst basisch zu sein und dadurch unterstützend für die eigene Entgiftung zu sein. Ich halte aber nichst von irgend welchen sogenannten Basenpulvern, sondern habe lieber meine Ernährung weitestgehend umgestellt.

Gruß
ohleclaire


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