Alles falsch gemacht

25.09.09 14:31 #1
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chandsen
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Hallo Chandsen,

hast Du schon mal Glycin beim Neurostressprofil überprüfen lassen ? Das ist irgendwie eine Aminosäure, die sedierende Wirkung auf das NS hat. So wie auch Serotonin. Nimmst Du 5-HTP oder sowas ? Das wäre vielleicht etwas zur Beruhigung...

Darmfehlbesiedelung durch die u.a. antibiotische Wirkung Wirkung des Amalgams, usw. führt natürlich zu UVs, zu Übersäuerung, usw. und damit auch zu Unruhe. Ich "gehe auch immer regelrecht hoch", wenn mein Körper plötzlich mit irgendeinem Gift im Übermaß konfrontiert wird.

Glycin, Glutamin oder GABA führen bei mir zu starkem Kopfkino, so dass an Schlafen nicht mehr zu denken ist. Ich überlege aber Glycin und Glutamin gering dosiert zu nehmen um die Umwandlung von Cystein zu Glutathion zu fördern und so indirekt etwas Cystein abzubauen und somit meine Thiolunverträglichkeit etwas zu mindern. Weiß aber nicht ob das Sinn macht. Vielleicht können dazu die Cutlerexperten was sagen.

5-HTP vertrage ich seit der Amalgamentfernung auch nimmer. Habe da aber komischerweise einen starken Mangel und dementsprechend Depressionen mit Weinerlichkeit.

Geändert von chandsen (05.10.09 um 23:53 Uhr)

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Binnie
Thiolunverträglichkeit entsteht, lt. Boyd Haley, aufgrund von Hemmung des Enzyms Sulfit-Oxidase, welches zu Sulfit oxidierte Thiole im Normalfall in unschädliches und nützliches Sulfat umwandelt. Sulfit wirkt ziemlich toxisch, besonders auch im NS. Dort hemmt es irgendwie den Myelinaufbau. Hatte das schon mal hier irgendwo genauer beschrieben...Bei Autisten hat man bspw. festgestellt, dass sie eine verringerte Ausscheidung von Sulfat aufweisen als Vergleichsgruppen. Sulfit-Oxidase ist ein Molybdän-abhängiges Enzym, sodass Dr. Mutter und Boyd Haley zu OSR und anderen Ausleitungsmitteln besonders auch die zusätzliche Einnahme von Molybdän empfehlen. Ich litt zeitweise, nachdem ich so ca 2 Jahre mit DMPS und Chlorella ausgeleitet hatte, auch unter verstärkter Thiolunverträglichkeit, zum Schluss bin ich nach Zwiebeln regelrecht hoch gegangen (Schlaflosigkeit, usw.). Mit der Einnahme von Spurenelementen und ab und an 1 mg Molybdän verschwanden diese Erscheinungen jedoch. Sulfit-Oxidase wird auch durch die Anwesenheit von Schwermetallen gehemmt. Es scheint also auch eine Art Konkurrenzkampf zwischen Molybdän und Schwermetallen zu bestehen, sodass man als "Vergifteter" evt. noch mehr Molybdän benötigt.

Hast Du schon mal probiert ein anderes 5-HTP-Produkt zu verwenden ? Evt. sind in Deinem irgendwelche Zusatzstoffe drin, die Du nicht verträgst ? Hm... Meins ist aus Griffonia. Gibt es da nicht noch etwas anderes ? Und sonst halt auf die Zusatzstoffe achten... Ich vertrage derzeit Magnaspart überhaupt nicht mehr, weil da Sorbitol drin ist. Bis vor kurzem hatte ich damit noch keine Probleme. Aber ich habe mir irgendwie einen üblen Darmpilz zugezogen, und seitdem vertrage ich überhaupt keine Fruchtsüße mehr...

Geändert von Binnie (06.10.09 um 00:58 Uhr)

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chandsen
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Thiolunverträglichkeit entsteht, lt. Boyd Haley, aufgrund von Hemmung des Enzyms Sulfit-Oxidase, welches zu Sulfit oxidierte Thiole im Normalfall in unschädliches und nützliches Sulfat umwandelt. Sulfit wirkt ziemlich toxisch, besonders auch im NS. Dort hemmt es irgendwie den Myelinaufbau. Hatte das schon mal hier irgendwo genauer beschrieben...Bei Autisten hat man bspw. festgestellt, dass sie eine verringerte Ausscheidung von Sulfat aufweisen als Vergleichsgruppen. Sulfit-Oxidase ist ein Molybdän-abhängiges Enzym, sodass Dr. Mutter und Boyd Haley zu OSR und anderen Ausleitungsmitteln besonders auch die zusätzliche Einnahme von Molybdän empfehlen. Ich litt zeitweise, nachdem ich so ca 2 Jahre mit DMPS und Chlorella ausgeleitet hatte, auch unter verstärkter Thiolunverträglichkeit, zum Schluss bin ich nach Zwiebeln regelrecht hoch gegangen (Schlaflosigkeit, usw.). Mit der Einnahme von Spurenelementen und ab und an 1 mg Molybdän verschwanden diese Erscheinungen jedoch. Sulfit-Oxidase wird auch durch die Anwesenheit von Schwermetallen gehemmt. Es scheint also auch eine Art Konkurrenzkampf zwischen Molybdän und Schwermetallen zu bestehen, sodass man als "Vergifteter" evt. noch mehr Molybdän benötigt.
Nahm vorher schon 1mg Molybdän und habe jetzt auf 2mg/Tag erhöht. Ohne spürbaren Effekt, leider.

Hast Du schon mal probiert ein anderes 5-HTP-Produkt zu verwenden ? Evt. sind in Deinem irgendwelche Zusatzstoffe drin, die Du nicht verträgst ? Hm... Meins ist aus Griffonia. Gibt es da nicht noch etwas anderes ? Und sonst halt auf die Zusatzstoffe achten... Ich vertrage derzeit Magnaspart überhaupt nicht mehr, weil da Sorbitol drin ist. Bis vor kurzem hatte ich damit noch keine Probleme. Aber ich habe mir irgendwie einen üblen Darmpilz zugezogen, und seitdem vertrage ich überhaupt keine Fruchtsüße mehr...
Es ist nicht direkt das 5-HTP, sondern Serotonin allgemein und alles was damit zu tun hat. Melatonin, Inositol, ja sogar mehrere Bananen und ich gehe durch die Decke. Dabei habe ich vorher alles wunderbar vertragen.
Es fühlt sich ständig so an, als würde Eis durch meine Venen laufen und ich Terpentin inahlieren. Leider ist das alles sehr unspezifisch und die Ärzte wissen damit wenig anzufangen.

Denke auch, dass bestimmte Nahrungsmittel meine Symptome verschlimmern. Aber so recht steig' ich noch nicht dahinter was alles schuld ist. Esse ja eh schon wenig abwechslungsreich und würze nur noch mit Salz und Pfeffer.

VG
chandsen

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voster ist offline
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Zitat von chandsen Beitrag anzeigen
Ihr habt Probleme, ich vertrage nicht mal den Alkoholgehalt in normalen Hustentropfen. (Unruhe, Angst, Herzrasen)

War aber früher auch (wegen sozialer Unsicherheit) gut dabei, wobei ich zunehmend immer öfter Filmrisse schon bei kleineren Mengen Alkohol bekam.

Ich glaube meine Leber ist zur Zeit sowas von unfähig den ganzen Müll abzutransportieren. Irgendwelche Vorschläge als erste Hilfe? Versuche gerade Kieselgel und Lactulose. Fühle mich dadurch auf der einen Seite etwas vitaler, klarer im Kopf, auf der anderen Seite aber irgendwie unwohl hibbelig. Leberwickel ging einmal gut, beim zweiten Mal dann Grippesymptome für mehrere Tage. Weiß nicht ob Rizinusöl gut oder eher belastend für mich ist? Hab mir jetzt aus den USA ne Mischung Colon Cleanser bestellt....
Kaliumphosphat als wichtigster Mineralstoff für den Leberkreislauf.

Wenn Du die Ammoinakbelastung von zu viel unverdauten Eiweißen schon im Griff hast, kann die Gallenflüssigkeit mit Hilfe von Rizinusöl mal auswechseln eine Menge bringen. Einfach ausprobieren. Ölkuren sind uralte Heilmittel, die man in allen Ländern und Kulturkreisen kennt. Sofern Du keine ernsten diagnostizierten Leberschäden hast kannst Du das wagen. Gegenanzeigen steht alles relativ am Anfang von Rizinus-Thread (Link siehe oben).

Innere Unruhe ist meist Kennzeichen von einem gestörten Kreislauf der Bauchspeicheldrüsenhormone. Die werden auch in der Leber abgebaut.
Sollte nach eine paar Tagen bzw. mit geeigneter Nahrung(keine komplexen Kohlehydrate) abklingen.
Fällt einem erst auf, wenn die Dumpfheit durch eine überlastete Leber abklingt.

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von daria80 Beitrag anzeigen
Voster,merke,dass du ein eindeutiger Weißwein-Fan bist
Mit Weißwein hab ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht in Bezug auf die Entgiftung.
Rotwein in Maßen war sehr gut zu vertragen.Weißwein überhaupt nicht.
Wie gesagt,selbst austesten.

Was natürlich geht,wenn man nicht auf den Biergeschmack verzichten will:
alkoholfreies Bier.Es gibt da einige Sorten,will mich jetzt nicht festlegen auf die Marken,bei denen man gar keinen Unterschied zum alkoholhaltigen Bier schmeckt.
Alkoholfreies Hefeweizen ist geschmacklich von einem Hefe mit Alkohol so gut wie nicht zu unterscheiden. Allerdings ist die Hefe bei Candida oder anderen Pilzen ein absolutes No-Go. Insofern scheidet jede Form von Bier für Amalgamis schlicht aus. Wäre ja auch zu einfach

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von chandsen Beitrag anzeigen
Es fühlt sich ständig so an, als würde Eis durch meine Venen laufen und ich Terpentin inahlieren.
Das sind sehr typische Symptome für irgendetwas das ich schon mal gelesen habe im Zusammenhang mit Quecksilber-Entgiftung oder bestimmten Enzymen/Mineralstoffen. Vermute es war bei den Cutler-Posts, bin da aber auch nicht sehr sicher. Das ist schon mal medizinisch beschrieben worden und es kann sich für dich lohnen genau danach im Internet selbst zu recherchieren.

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von janni81 Beitrag anzeigen
Ja die von dir beschrieben Symptome passen wie die Faust aufs Auge bei mir Voster.

Menschenscheue,Schüchternheit,Scham und Schludgefühle... Ich fühl mich unter Menschen so unwohl weshalb auch jedes WE zum Alk gegriffen wird. Das ging alles mit 12 Jahren los... Davor war ich ein anderer Mensch... bin aber auch Amalgambelastet zur Welt gekommen,meine Mutter hatte damals schon 8-10 Amalgamfüllungen wie sie mir verriet...

Sicher kommt das evtl. nicht alles durchs Amalgam... Aber oft stehe ich da und verstehe mich und meine Ängste einfach nicht... Energiearbeit konnte mir ein wenig helfen. EFT und TAT haben mich doch sehr verändert... Früher konnte ich nichteinmal mit meinem besten Freunden richtig reden...

Aber es ist immernoch etwas da... Etwas in mir das ich nicht verstehe warum es da ist... Hab schon viel Selbstanalyse betrieben und einige Glaubenssätze durchleuchtet aber trotzdem muss der eine der alles verursacht irgendwo tief vergraben liegen...

Aber das alles ist jetzt ein anderes Thema...
Emotionale Grenzen ist ein Ding.
Tatsächliche physische Einschränkung durch eine noch andauernde oder gar weiter fortschreitende Vergiftung eine andere. Die Entgiftung wird da sicher Fortschritte bringen. Sicher nur wenige in den ersten Stufen, jedoch recht viel bei der Entgiftung des Gehirns.

Jede Sicht auf unsere Welt wird immer falsch sein, ohne die Bioakkumulation von Quecksilber in Lebewesen und ihre Folgen für uns alle zu verstehen.
Man wählt ein anderes Leben, wenn man sich diesen Dingen öffnet.

Alle Analyse der Psyche kann nicht gelingen, wenn die grundsätzliche tägliche Wahrnehmung deiner Gesellschaft und Kultur auf medialer Täuschung beruht.

Unsere "zivilisierte" Welt selbst macht krank, nicht nur durch Gifte, sondern auch durch Stimmungen und Einflüsse, die Dauerstress bedeuten.

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tropicalrain
meine leber ist zur zeit auch total überlastet. geht mir voll auf die birne.
arginin, ornithin sollen noch gut sein für die leber, lecithin ebenfalls.

verzweigtkettige aminosäuren(leucin, isoleucin, valin) auch. gibts günstige bei ebay uk als bcaa.


Patienten mit und ohne hepatische Encephalopathie weisen in der Regel reduzierte Plasma-Konzentrationen an verzweigtkettigen Aminosäuren und erhöhte Plasma-Spiegel an den aromatischen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin auf. Zudem zeigt die Konzentration an freiem Tryptophan einen leichten Anstieg [42]. Die Ursache für diese Aminosäuren-Disbalance könnte neben dem beschleunigten Eiweißabbau auch das hormonelle Ungleichgewicht zwischen Insulin und Glukagon sein, das bei Patienten mit Leberzirrhose häufig auftritt [3, 42].

Insulin wird aufgrund der Unterfunktion der Leber in überschüssigen Mengen produziert. Das führt zu einer deutlich erhöhten Insulinkonzentration im Serum, die für einen verstärkten Transport von Aminosäuren, darunter auch Valin, in die Muskulatur sorgt. Im Blut ist die Valinkonzentration demzufolge erniedrigt. Da die BCAAs und die essentielle Aminosäure Tryptophan im Blut dasselbe Transportsystem, das heißt die gleichen Carrierproteine verwenden, kann Tryptophan aufgrund des geringen Serum-Valinspiegels viele freie Carrier besetzen und in Richtung Blut-Hirn-Schranke transportiert werden.

L-Tryptophan konkurriert mit 5 anderen Aminosäuren an der Blut-Hirn-Schranke um das Eindringen in die Nährflüssigkeit des Gehirns – und zwar mit den BCAAs und aromatischen Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin. Aufgrund des Tryptophanüberschusses im Gehirn wird neben Tyrosin und den BCAAs auch Phenylalanin verdrängt, die Vorstufe der Katecholamine, wie zum Beispiel die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Schließlich kann Tryptophan die Blut-Hirn-Schranke ungehindert überwinden. Wegen der Phenylalanin-Verdrängung bleibt die Sympathicus-Aktivierung im Gehirn aus, wodurch die Katecholaminsynthese im Nebennierenmark eingeschränkt wird.

Im Zentralnervensystem wird Tryptophan in Serotonin umgebaut, das als Gewebshormon beziehungsweise inhibitorischer – hemmender – Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut fungiert. Die erhöhten Tryptophanspiegel ziehen schließlich eine gesteigerte Serotoninproduktion nach sich. Bei Leberfunktionsstörungen können übermäßige Mengen an Serotonin nicht abgebaut werden, was wiederum zu starker Ermüdung bis hin zur Bewusstlosigkeit – Coma hepaticum – führt [1].

Andere Autoren hingegen sehen neben der erhöhten Serotoninausschüttung noch einen weiteren Grund für die Entwicklung der hepatischen Encephalopathie beziehungsweise des Coma hepaticums [3, 12, 14, 28, 42]. Aufgrund der geringen Serumkonzentration der BCAAs bei Leberzirrhose-Patienten können die aromatischen Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan ohne große Konkurrenz die Blut-Hirn-Schranke überwinden und ins Zentralnervensystem gelangen. Dort werden Phenylalanin und Tyrosin anstatt zu Katecholaminen zu "falschen" Neurotransmittern, wie Phenyläthanolamin und Octopamin umgebaut. Diese stellen im Gegensatz zu den Katecholaminen keine Sympathomimetika dar, dass heißt, sie können an den sympathischen Alpha- und Beta-Rezeptoren des Herz-Kreislauf-Systems keine oder nur eine sehr geringfügig anregende Wirkung entfalten. Tryptophan wird im Zentralnervensystem verstärkt zur Serotonin-Synthese herangezogen. Schließlich werden beide Faktoren, sowohl die Bildung falscher Neurotransmitter als auch die gesteigerte Serotonin-Produktion für das Auftreten der hepatischen Encephalopathie beziehungsweise des Coma hepaticums verantwortlich gemacht [3, 12, 14, 28, 42].

Eine verstärkte Zufuhr von Valin verhindert über den Mechanismus der Verdrängung von Tryptophan, Phenylalanin und Tyrosin an der Blut-Hirn-Schranke und der Hemmung der Aufnahme dieser Aminosäuren in das Zentralnervensystem eine gesteigerte Bildung von Serotonin sowie falschen Neurotransmittern. Auf diese Weise wirkt Valin einem Auftreten des Coma hepaticums entgegen [1, 42].

Des Weiteren trägt Valin dazu bei, den Ammoniakgehalt im Körper auf einem geringen Niveau zu halten. Dies ist ein bedeutsamer Vorteil für Patienten mit Leberzirrhose, denn diese sind nicht in der Lage, NH3 ausreichend zu entgiften. Ammoniak sammelt sich an und fördert in hohen Konzentrationen die Entwicklung der hepatischen Encephalopathie. Indem Valin im muskulären Gewebe die Proteinbiosynthese anregt und den Eiweißabbau hemmt, wird mehr Ammoniak eingebaut und weniger Ammoniak freigesetzt. Zudem kann Valin sowohl in der Muskulatur als auch im Gehirn zu Glutamat umgewandelt werden, einer wichtigen Aminosäure im Stickstoff (N)-Stoffwechsel, die unter Bildung von Glutamin überschüssigen Ammoniak bindet und somit vorläufig entgiftet. Zur endgültigen Entgiftung wird NH3 in den Hepatozyten (Leberzellen) in Harnstoff umgebaut, der als untoxische Substanz über die Nieren eliminiert wird. Die BCAAs stimulieren den Harnstoffzyklus und fördern damit die NH3-Ausscheidung [3, 12, 14, 27, 28, 42].

Die Wirksamkeit von Valin, Isoleucin und Leucin in Hinblick auf die hepatische Encephalopathie konnte in einer randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblindstudie bestätigt werden. Über einen Zeitraum von 3 Monaten sollten 64 Patienten täglich 0,24 g/kg Körpergewicht verzweigtkettige Aminosäuren aufnehmen. Das Resultat war eine signifikante Verbesserung der chronischen hepatischen Encephalopathie im Vergleich zu Plazebo [3, 12, 14, 28, 42].

In einer plazebokontrollierten Doppelblind-Cross-over-Studie bekamen Patienten im Stadium der latenten hepatischen Encephalopathie täglich 1 g Protein/kg Körpergewicht und 0,25 g verzweigtkettige Aminosäuren/kg Körpergewicht. Bereits nach einer 7-tägigen Behandlungsdauer wurde neben einer verminderten Ammoniak-Konzentration eine eindeutige Verbesserung psychomotorischer Funktionen, der Aufmerksamkeit und der praktischen Intelligenz festgestellt [27]. ....
zitat aus Aminosäuren | ***Valin | www.vitalstoff-lexikon.de | Ihr Vitalstoff-Führer von A-Z | Funktionen, Interaktionen, Wechselwirkungen, Lebensmittel-Listen, Zufuhrempfehlungen, Mangelsymptome, Prävention, Therapie, Vitalstoffmehrbedarf

Geändert von tropicalrain (06.10.09 um 03:08 Uhr)

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Saloma ist offline
Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Guten morgen janni 81
Du liegst mit deinen Vermutungen richtig, du musst unbedingt eine Ausleitung machen.
Amalgam ist hoch schädlich, ich selber habe eine Palladiumchlorid Vergiftung durch meine Zahmbehandlung bekommen, das ist auch nicht besser.
Deine Symtome sind auch ähnlich wie meine, bei mir ist das Immunsystem schon kaputt.
Habe die Autoimmunerkrankung Lupus bekommen.
Dein Zahnarzt meint mit dem Warten der Weiterbehandlung:
Du sollst erst zwischen durch mal entgiften.
Dir geht es deswegen nicht gut, weil dein Körper gerade dabei bist, zu Entgiften.
Das wird aber nicht reichen, also würde ich nach deiner Behandlung dringend eine Ausleitung machen lassen.
Ich empfehle dir :
Die Spezialklinik Neukirchen H. B. Umweltklinik
Vergiftungs- Forum: CSN Deutschland
Lieben Gruß und gute Besserung Gruß Saloma

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Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
O doch ich bin schon dieser Meinung, zumindest ist das meine persönliche Erfahrung. Ich war schon mein ganz Leben belastet weil meine Mutter schon ihr ganzes Leben amalgamkrank ist.

Aber so wirklich krank wurde ich erst als die Vergiftung zugenommen hat. Dann haben auch alle negative Charakterzüge, Verhaltensmuster, div. emotionale Symptome so richtig zugenommen.

Die Symptome die du beschreibst sind alle VERGIFTUNGSZEICHEN, dein Gehirn ist vergiftet deshalb fühlst und handelst du so wie du es eben tust.

Genauso wie jemand der betrunken ist und unter Alkoholeinfluss steht bestimmete Verhaltsweisen und emotionale Veränderungen hat, hat der Quecksilbervergiftete (auch ein Nervengift, und Psychodroge) bestimmte Emotionen und Verhaltensänderungen die typisch sind.

Genauso wie man im Vollrausch sich nicht vollkommen "nüchtern" denken und geben kann, kann der Amalgamvergiftete sich seine Vergiftung nicht wegdenken, nicht "wegarbeiten" nicht "wegpsychotherapieren" nicht "weghoffen". Auch wenn die Psychologen darauf bestehen dass das der sinnvollste Weg sei.

Ich kenne übrigens niemanden der gesund ist und sich normal fühlt der sich jemals Gedanken über solche Dinge macht, viel Selbstanalyse betreibt und versucht an seinem Verhalten zu "arbeiten". Wenn du gesund bist musst du das nicht es geht von alleine.


Kommt darauf an. Ängstliche Unruhe kann durch eine Nebennierenschwäche verursacht werden, Nahrungsmittelintolleranzen können diese verursachen, Schildrüsenüberfunktion könnte das verursachen. Aber letztendlich glaube ich vor allem Quecksilber im Nervensystem verursacht das!
Zitat von voster
Emotionale Grenzen ist ein Ding.
Tatsächliche physische Einschränkung durch eine noch andauernde oder gar weiter fortschreitende Vergiftung eine andere. Die Entgiftung wird da sicher Fortschritte bringen. Sicher nur wenige in den ersten Stufen, jedoch recht viel bei der Entgiftung des Gehirns.

Jede Sicht auf unsere Welt wird immer falsch sein, ohne die Bioakkumulation von Quecksilber in Lebewesen und ihre Folgen für uns alle zu verstehen.
Man wählt ein anderes Leben, wenn man sich diesen Dingen öffnet.

Alle Analyse der Psyche kann nicht gelingen, wenn die grundsätzliche tägliche Wahrnehmung deiner Gesellschaft und Kultur auf medialer Täuschung beruht.

Unsere "zivilisierte" Welt selbst macht krank, nicht nur durch Gifte, sondern auch durch Stimmungen und Einflüsse, die Dauerstress bedeuten.
Das habt ihr Beiden sehr gut beschrieben!

Genauso sieht es aus!
Die Umweltgifte lähmen uns, machen uns krank und hindern uns daran ein beschwerdefreies Leben zu führen.
Allem voran die Schwermetalle mit dem Quecksilber (hauptsächlich aus Amalgamfüllungen)!

Die Medizin der Zukunft kann nur eine "Entgiftungs-Medizin" sein, bzw. sollte jeder schauen, wie er sich dieser Belastungen (ständig/regelmäßig) entledigt um ein lebenswertes Leben führen zu können.

Gruß
Rübe
__________________
Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke/Vergiftete nur einen!


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