Diskussion zur Stellungnahme von Dr.Mutter

26.08.09 14:56 #1
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Diskussion zur Stellungnahme von Dr.Mutter

Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Hallo Max,
hier dominiert keine Meinung, daran versuchen wir ja zu arbeiten. Wir möchten in diesem Forum alle Möglichkeiten aufzeigen und auch offen bleiben für neue Ansätze. Die Diskussionen der letzten Zeit sollten Dich nicht davon abhalten, Deine Informationen zu posten. Nur so kann man ja Vergleiche ziehen.
__________________
Liebe Grüße Carrie

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Max54 ist offline
Beiträge: 81
Seit: 29.08.09
dmps123,

nein, darum handelt es sich nicht.

Max09

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hallo Max,

Du verstehst es meisterlich, neugierig zu machen .
Ich fände es weiter sehr interessant zu hören, um was es sich handelt.
Auch wenn es um noch nicht veröffentlichte Studien handelt, könntest Du doch beschreiben, um was es geht, wie es funktioniert usw.
Es gibt sicher eine Menge "alter Damen", denen geholfen werden könnte und die sehr froh darüber wären.

Gruss,
Uta

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Max54 ist offline
Beiträge: 81
Seit: 29.08.09
Oh Uta, diese alten Damen können derweil in die Klösterl Apotheke in München gehen und
DMSA schnüffeln. Das hat auch vielen Damen geholfen, so wie ich vom Apotheker weiß.
Es kam ihnen mit einem Mal die Erinnerung an ihr früheres Leben, so dass sie vor Freude geweint haben. Das ist doch sehr schön. Max

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Aha - ich wußte gar nicht, daß es in der Klösterl-Apotheke auch eine DMSA-Schnüffel-Abteilung gibt. Da muß ich doch glatt mal den Herrn Apotheker fragen.

Aber nicht jeder wohnt in Oberbayern und kann so mal kurz dort vorbeigehen.

Gruss,
Uta

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Max54 ist offline
Beiträge: 81
Seit: 29.08.09
Siehst Du so ist das Uta, da sagt man etwas und meint es gut und es wird "falsch"
verstanden. Eine Schnüffelabteilung gibt es nicht, aber den wohlwollenden Rat eines Apothekers, der es gut meint, mit einigen Patienten, die verzweifelt waren. Zynismus
bei so einem Thema ist nicht angebracht. Im Übrigen empfiehlt Daunderer das auch.
Max

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Biene67
Vor allem, wenn du das einigen per PN weitergibst, können die das doch auch ausplaudern/weitergeben, Max?!

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voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Zitat von Max54 Beitrag anzeigen
Siehst Du so ist das Uta, da sagt man etwas und meint es gut und es wird "falsch"
verstanden. Eine Schnüffelabteilung gibt es nicht, aber den wohlwollenden Rat eines Apothekers, der es gut meint, mit einigen Patienten, die verzweifelt waren. Zynismus
bei so einem Thema ist nicht angebracht. Im Übrigen empfiehlt Daunderer das auch.
Max
Auch eine Art in die Debatte um die fachliche Eignung der heiligen Kuh einzugreifen. Fakes und ihre Beiträge sind allerdings sehr niveaulos.
Da wäre mal ein IP-check der Moderatoren angebracht.

Nur ein weiterer Grund für mich, das ich mich hier nur noch wenig beteilige.

Aus meiner Sicht überfällig, das die heilige Kuh Cutler mal geschlachtet wird.
Danke Dr. Mutter.

Chemie und Biochemie hat jeder Mediziner.
Theoretische Chemie oder Chemie des Dr. aus Princeton, der ohne das wir es wissen auch über "Tenside und Füllstoffe in Waschmitteln" promoviert haben kann, haben mit Biochemie den Verwandschaftsgrad von Erbeeren und Kartoffeln.

Demgegenüber kann Dr. Mutter in der Bibliothek seiner Fakultät regalmeterweise Fachbücher über Chemie einsehen.

Die Fachmanndebatte ist unfug, ich weiß heute selbst mehr über Entgiftung und Amalgam als 95% aller Chemiker und Mediziner.

Dank Dr. Mutter kann ich weiter studieren, alls IT-Consultant mit dem Hirn arbeiten und habe gerade mehrere eigene Patente angemeldet. Danke, Danke, Danke. Die Praxiserfahrung hinter seinen Büchern reicht aus um gesund zu werden.

Wer die Warnungen und Gefahren solcher Therapien nicht beachten will bei Eigentherapie, dem kann keiner helfen. Rauchen blockiert die Entgiftung völlig.
Nur mal so als Anmerkung, warum manches nicht klappt bei einigen.
Das selbe gilt auch für bestimmte oft ignorierte Hinweise zur Ernährung oder NEMs.

Was an Cutler elementar falsch ist, das ist die Annahme das auch nach Auflösung des Chelators das Hg nicht ausgeschieden wird. Alle verbrauchten Enzyme wandern in die Leber und werden dort bei ausreichend Kapazität und Mineralstoffen über den Stuhl ausgeschieden. Selbst wenn da mal ein Ion in einer Zelle landet, sind da Millarden Atome drin, die das nicht mal juckt.
Dieser Ansatz theoretischer Chemie greift in der Biochemie so vorbehaltlos angesichts der Zahlen nicht.

Die chronische Amalgamvergiftung ist eine ernährungs- und stressbegünstigte toxikologische Enzymvergiftung. Das heißt der Enzymhaushalt ist auf Grund mehrerer Faktoren gestört.

Meines Wissens wird der zustand erst durch schlechte Eiweißverdauung akut, da dies die Leber überlastet. Damit kommen viele psychische und Ernährungsbedingte Faktoren zur Enntgiiftungsleistung des Körpers hinzu.

Bei Rauchen oder Genuß von pasteuriserten Milchprodukten kann man die Entgiftungsleistung der Leber sowieso meist gründlicher vergessen als nach 3 Schweinekoteletts vom Grill.

Danke Bodo für die kostengünstigen Tips.
Danke Dr. Mutter für den sehr wertvollen Hinweis zu Molybdän.

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Phil2k ist offline
Themenstarter Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Hi Voster,
Ich habe so meine Probleme mit deiner Antwort,denn hier kann es,meines Erachtens nach, nicht um die Schlachtung einer heiligen Kuh gehen.
Ich sehe Herrn Dr. Mutter nach wie vor nicht in der Position, jemanden zu schlachten,zumal dann nicht,wenn diese Person gar nicht an der Debatte teilnehmen kann.
Hier ging es viel mehr,um eine persönliche Einschätzung und ein Statement. Dafür bin ich dankbar und ich greife die Ansätze gerne auf,stelle aber auch in Frage.
Diese dürfen auf sachlicher Ebene kritisiert und diskutiert werden,so dass sich ein Austausch entwickeln kann. Der E-Mail Verkehr ist dabei zwar nicht optimal,aber zweckdienlich,denn auch die fehlende Zeit sollte berücksichtigt werden.
Dass das Schlachtmesser noch unscharf wirkt, sofern es denn überhaupt gezückt werden soll,was ich nicht annehme,darauf haben verschiedene Problematiken und differente Ansichten hingewiesen.
Ich finde eine derartig personenbezogene Kritik,wie du diese hier fortführst, auch unsachlich und wenig zweckdienlich. Das war schon bei DMPS der Fall.

Natürlich kann Dr. Cutler über Tenside in Seifenresten refferiert und über die Gefährlichkeit von Backhefe promoviert haben. Das wäre dann aber eine Annahme und tut auch nichts zur Sache. Ich denke,dass auch Herr Cutler Sachbücher in Biochemie einsehen und diese bewerten wird können... Nun drehen wir uns munter im Kreis. Wer hat den längsten Buchstapel auf dem Schreibtisch liegen. Und auch hier hantieren wir dann spätestens im nächsten Beitrag mit Annahmen und Spekulationen,die uns so gar nicht weiter bringen werden.
Ich sehe hier Herrn Dr. Mutter also in keiner Pole Position.
Ich gehe diese ständigen, personenbezogenen Vergleiche auch nicht länger mit,da ich diese als unsinnig empfinde.

Deine These kann ich in sofern nicht teilen,da Studienergebnisse einwandfrei aussagen ,dass es zu Umverteilungen kommen kann,wenn der Chelatorlevel abnimmt,gänzlich unabhängig davon,ob diese nun reversibel sind oder nicht. Selbst,wenn ich Dr. Mutter's Standpunkt annehme,wäre dies so,denn dieser sagt klar aus,dass die gemessene Umverteilung,erst mit weiteren Einnahmen des Chelators wieder verschwinden würden.
Umverteilung ist aber nicht mit einem Stillstand der Hg Ausscheidung gleichzusetzen.
Dass diese Umverteilungen irgendwann in der Leber landen werden,steht doch ausser Zweifel. Das steht auch bei Cutler ausser Zweifel.
Allerdings wird bei deiner These der Zeitrahmen gänzlich ausgespart. Eine hohe Umverteilungsfrequenz gilt es,beim Cutler Protokoll möglichst zu vermeiden. Er sagt keinesfalls,dass Hg nach Abfall nicht ausgeschieden wird. Das ist Schmarn.

Im Übrigen,wer gibt dir die Gewissheit,dass es nur ein bis zwei,maximal drei Ione sein können und wer sagt dir,dass nicht genau die Ione für Partytime in der jeweiligen Zelle sorgen können? War Queckislber nicht das Toxin,welches eher durch Qualität,denn Quantität in der Beeinträchtigung besticht?
Im Grunde finde ich diese spekulative Abgrenzung von theoretischer Chemie und praktischer Biochemie hochspannend, vor allem,wenn diese die Ebene der Spekulation nicht verlassen wird können.
Auch deine andere These kann ich nicht vollkommen teilen,denn ich behaupte,dass die chronische Quecksilbervergiftung auch unabhängig der Stufen Ernährung und Stress existieren können. Hier müssen m.M.n. nicht erst mehrere Faktoren zusammen kommen bzw mache ich eine mögliche Regulation nicht unbedingt und in jedem Fall von diesen Stufen abhängig.
Ich freue mich sehr für dich,dass die Mutter'sche Ausleitung dir wieder auf die Beine geholfen hat.
Gruß
Phil
__________________
Der Mann der Wissenschaft muss ständig bemüht sein,an seinen eigenen Wahrheiten zu zweifeln

Geändert von Phil2k (16.09.09 um 03:54 Uhr)

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macpilzi
Zitat von voster Beitrag anzeigen
Meines Wissens wird der zustand erst durch schlechte Eiweißverdauung akut, da dies die Leber überlastet. Damit kommen viele psychische und Ernährungsbedingte Faktoren zur Enntgiiftungsleistung des Körpers hinzu.
verstehe ich das richtig, dass du dich eher an die Ratschläge von Dr. Mutter hinsichtlich einer vegetarischen Ernährung hälst? wollte eh mal einen Thread aufmachen, indem es darum geht, was für einen Schwermetallbelasteten die geeignete Ernährungsweise ist.

Danke


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