Kontakt mit Toxcenter bzw Daunderer

06.12.07 22:17 #1
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Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Hatte jemand hier schonmal persönlichen Kontakt mit dem Toxcenter bzw. Daunderer? Hätte einige Fragen die mir wichtig wären, vor allem erstmal zum richtigen Vorgehen. Habe aber den Eindruck dass man da sehr unfreundlich behandelt wird bzw. gar keine Antwort bekommt. Oder liege ich falsch?

Kontakt mit Toxcenter bzw Daunderer
Männlich Bodo
Erst einlesen. Dann Fragen stellen. Nicht über Telefon, betrifft nur akute Notfälle.

Nach dem Lesen und Verstehen der zu stellenden Fragen diese kurz (Stichworte) ans TC über Email schicken.

Antwort kommt. Wenn die Frage richtig gestellt wurde.

Das ist sehr viel. Das ist mehr, als man erwarten darf.

Dr. Daunderer ist selbst sehr krank, arbeitet unendgeldlich als Fachmann für "seine Patienten" weiter.

Einlesen - Ärzte konsultieren - Befunde einholen - handeln

Dieser Mann ist der beste Toxikologe, den die Neuzeit kennt.

Wenn er Dir dann kurz und prägnant auf sinnvoll (weil recherchierte Fragen antwortet), ist das sehr Viel.

LG, Bodo

Kontakt mit Toxcenter bzw Daunderer

Markus83 ist offline
Themenstarter Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Dr. Daunderer ist selbst sehr krank
Woher weißt du das? Auch Amalgam?

Ich habe mich eingelesen, hatte aber eben noch ein paar Fragen. Erwarte aber ehrlich gesagt nicht viel.

Kontakt mit Toxcenter bzw Daunderer
Männlich Bodo
Lieber Markus.

Das ist nicht nur ein ein Arzt, sondern der beste und aufrechteste Toxikologe,
den wir in Deutschland (und weit darüber hinaus) unser Eigen nennen dürfen.

Deine Fragen werden durch die Webpage beantwortet. Einlesen !!

Diese hat auch ein alphabetisch geordnetes Register.

Da dieser verdienstvolle Mann (fast) Alles in Eigenregie organisiert, bleibt wenig Zeit für Privates.

Dazu gehören ellenlange, unvorbereitete Vorträge der eigenen Anamnese, selbst zu beantwortende
Fragen aus TC und der dort angegebenen weiterführenden Literatur.

Ich selbst habe mir seit März 06 offline ein sehr umfangreiches Archiv vom TC zusammengestellt.

Es ist ratsam, die Überschriften der Artikel speziell in eigene Ordner, wenn nötig
umbenannt, einzuordnen.

AG, Bodo

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Markus83 ist offline
Themenstarter Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Also ich lese zur Zeit relativ viel im Toxcenter - schon weil mich die Thematik sehr interessiert. Trotzdem habe ich Fragen, da ich eben nicht der Standardfall bin. Ich bin nämlich "erblich" vorbelastet duch mütterliches Amalgam, hatte aber selbst nie Füllungen. Alles was ich wissen will, ob für mich das gleiche Vorgehen gilt wie für jeden anderen Amalgami sei es in punkto Diagnose oder Behandlung. Und zu dem Thema konnte ich eben noch nix finden - nur eben dass man diese erbliche Vorbelastung haben kann und dass man möglichst früh nach der Geburt entgiften soll. Was ist aber wenn man erst 25Jahre danach anfängt, macht es dann immer noch Sinn?

Ich werde mich natürlich weiter duchs Toxcenter lesen, obwohl ich nicht sicher bin ob ich auf diese spezifische Fragen auch eine Antwort bekomme. Bodo, vielleicht hast du schonmal was gelesen?

MfG Markus

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Tito ist offline
Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
Zitat von Markus83 Beitrag anzeigen
Habe aber den Eindruck dass man da sehr unfreundlich behandelt wird
den eindruck hatten schon viele hier. und den eindruck hast du auch nicht zu unrecht. darüber wurde schon oft diskutiert. er antwortet eigentlich immer, jedoch sehr kurz. dazu kann es vorkommen das er recht patzig antwortet. wieso das sein muss weis ich leider nicht !

ich gebe dir nur den tip, frage nicht zu viel auf einmal. am besten nur eine frage stellen so das mit ja oder nein geantwortet werden kann ! und natürlich vorher lieber 10 mal hier im forum fragen und sich informieren.

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Männlich Bodo
Zitat von Markus83 Beitrag anzeigen
Und zu dem Thema konnte ich eben noch nix finden - nur eben dass man diese erbliche Vorbelastung haben kann und dass man möglichst früh nach der Geburt entgiften soll. Was ist aber wenn man erst 25Jahre danach anfängt, macht es dann immer noch Sinn?
Lieber Markus.

Sinn macht es immer, erst Recht für einen wissenden und einsichtsfähigen Menschen wie Dich.

Daunderer beschreibt bei durch die Mutter amalgambedingt hg-belasteten Kindern das Feersyndrom.

Hier wird das Schnüffeln (leichtes Einatmen, nicht heftiges Inhalieren) von gelöstem DMSA empfohlen,
um Hypophyse und andere Hirnareale vom Gift zu entlasten. Dies bei den Kleinen mit Erfolg.

Das kann Dir (Allergiepotential beachten) auch jetzt noch helfen, es wird Dich nicht heilen.

Zum Zahnarzt, besser Kieferchiraugen. Gutes OPT anfertigen lassen. Dieses zum TC schicken.

Befundete Zähne (Eiter, Vergifter) ziehen lassen, Wunde säubern lassen, Kiefer fräsen lassen,
Wunde nicht zunähen lassen, diese mit Tamponade mit getränktem Tetracyclin möglichst lange versorgen.

Es ist der einzig gangbare Weg für Menschen, die selbst erkrankt sind und Amalgamplomben hatten oder haben.

Max Daunderer schreibt zurecht, dass DMPS/DMSA allein nicht heilt.

Nach Rausbohren von 16 vorher des öfteren gewechselten A-Füllungen rettete
mir 1997 DMPS allerdings das Leben - was mein Vater, der eine 90%-Leiche damals
zum Arzt fuhr, gerne bestätigt.

Vorsicht:

Ich war ergänzt zu meiner chronischen Vergiftung durch das unsachgemäße Ausbohren
akut vergiftet. Hier half DMPS.

Lasse Deinen Kiefer durch Experten beurteilen, handele oder lasse es bleiben.

Das Gift, das Deine Mutter über Nabelschnur in Dein Hirn schickte, wirst Du nur
sehr langsam (wenn überhaupt) wieder los. Da gilt das Selbe, wie bei durch hg-Dämpfe
bewirkte Schädigungen:

Viel frische Luft, kein Alkohol, kein Nikotin, positives Denken, alle 6 Wochen DMSA-Schnüffeln.

Liebe Grüße, Bodo

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Tito ist offline
Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
Befundete Zähne (Eiter, Vergifter) ziehen lassen, Wunde säubern lassen, Kiefer fräsen lassen,
Wunde nicht zunähen lassen, diese mit Tamponage mit getränktem Tetracyclin möglichst lange versorgen.

Es ist der einzig gangbare Weg für Menschen, die selbst erkrankt sind und Amalgamplomben hatten oder haben.
das stimmt wenn man dem glaubt was daunderer sagt. ich denke man sollte sich argumente dafür und dagegen anschauen und dann seine eigene entscheidung treffen. es ist nicht korrekt dies als die einzigste wirksame methode abzustempeln. es muss auch erwähnt werden das eine begutachtung durch daunderer sehr radikal ist, nach meinungen von anderen experten oftmals auch zu radikal. Da ich kein experte bin kann ich das nicht genau beurteilen.

es ist nur merkwürdig: es wird oft erwähnt vergiftete haben psychische probleme, sind wenig zurechnungsfähig, haben neigungen zur gespaltenen persönlichkeit etc. werden im großen und ganzen nicht immer ernst genommen weil man nicht weiss wer oder was hinter dieser person steckt.
ich sage nicht das du so denkst bodo, aber einige hier im forum schon.
daunderer selbst ist nach deinen worten selbst vergiftet trotzdem wird im vollstens vertraut und seine art toleriert. irgendwie passt das doch aber nicht zusammen oder ?
böse zungen behaupten er wäre nicht mehr ernst zu nehmen, nicht mehr zurechnungsfähig was sich in seiner verbissenheit und radikalen vorgehensweise äussert. das was ich eben geschrieben habe ist nicht meine meinung sondern gedankengänge anderer die sich mit dem thema noch mehr beschäftigen als ich. ich selbst habe ihm ja vertraut. das ich nun nicht mehr voll nach seinem plan gehe liegt nicht daran das ich ihm unterstellen würde psychisch krank zu sein, sondern das mir fakten anderer auch sehr einleuchtend sind.

er ist radikal, das stimmt, ob zu recht oder nicht. ich denke man sollte alles skeptisch hinterfragen. viele erfolge sprechen für ihn, sicherlich sprechen aber auch viele beispiele gegen ihn.

ich möchte daunderer nicht schlecht machen. ich bin froh das es ihn gibt. amalgam belastete haben ihm sehr viel zu verdanken, sogar der fachbereich der toxikologie wäre ohne ihn mit sicherheit nicht so weit wie er jetzt ist.

ich stehe irgendwie zwischen den fronten, ich bewundere die arbeit von daunderer, für mich ist jedoch auch die meinung anderer einleuchtend.
ich habe sehr viel von daunderer gelernt, und mir wurde auch viel von daunderer anhängern geholfen, deswegen käme ich nie auf den gedanken ihn schlecht zu reden.

es ist sicherlich ratsam sich vieles auf toxcenter.de durch zu lesen. auch die diagnostischen methoden die von daunderer empfohlen werden halte ich für äusserst sinnvoll und gut durchdacht. das einzigste was offen bleibt ist die nie endende diskussion um das austamponieren bzw. zunähen der wunden.


PS: falls irgendetwas falsch rüberkommen sollte, oder ich etwas falsches geschrieben habe, dann weisst mich bitte drauf hin.

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Männlich Bodo
Ja, lieber Tito.

Alles von Dir Geschriebene ist wahr, gültig.

Ich, Bodo, bin erst durch Daunderer (und damals Ellen Carl) auf die Idee gebracht
wurden, dass hinter meinen Beschwerden Amalgam (50% Quecksilber) stecken könnte.

Wer behauptet denn, dass ich nicht mehr zurechnungsfähig sei, Tito?

Diejenige, Derjenige soll mir bitte schreiben.


Da ich keine Angst (wie andere Wichtigtuer im Forum) vor Öffentlichkeit habe,
sollen mir die Erwähnten doch gerne öffentlich ihre werte Meinung mitteilen.

Kontakt mit Toxcenter bzw Daunderer

Markus83 ist offline
Themenstarter Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Hallo Bodo,

Es ist der einzig gangbare Weg für Menschen, die selbst erkrankt sind und Amalgamplomben hatten oder haben.
Ich habe bzw. hatte keine Amalgamfüllungen. Macht es trotzdem Sinn ein OPG zu machen? Es wurde vor ca einem halben Jahr eines gemacht auf meinen Wunsch, da eine HP meinte ich hätte einen Herd. Der Doc sah darauf jedoch nix. Meinst du ich sollte das Ganze mal ans Toxcenter schicken?

MfG Markus


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