Hilfe!Seit fast 2 Jahren körperl.u. psych.Probleme!!!

03.11.06 21:37 #1
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Hilfe!Seit fast 2 Jahren körperl.u. psych.Probleme!!!

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Zitat:
"- geschwollene Lymphknoten in den Achseln, Leiste und in den Bronchien (sind auch durch Lymphdiaral nicht kleiner geworden!)"

Wegen der geschwollenen Lymphknoten evtl. auch die Möglichkeit einer chronischen Infektion in Betracht ziehen. z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber (EBV)
http://www.medizinfo.de/immunsystem/...ymphsystem.htm
oder bei Borreliose:
http://www.medizinfo.de/waldundwiese...se/stadien.htm
oder bei Syphilis:
http://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis
oder bei HIV:
www.lhiving.com/hiv/15.shtml

Gibt sicher noch ganz viele weitere Möglichkeiten. Lass das mal vom Arzt abklären. Da die Lymphknoten in mehreren Regionen betroffen sind, kann das ein wenig eingegrenzt werden.

Kann natürlich sein, dass dein Immunsystem durch Amalgam, E-smog etc. beeinträchtigt wird.

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michi2 ist offline
Beiträge: 115
Seit: 09.11.06
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Du solltest das Buch von Dr. Mutter "Amalgam - Risiko für die Menschheit" lesen. Darin befindet sich auch eine Liste mit möglichen Symptomen bei einer Quecksilberbelastung...
Und es steht alles drin, was man wissen muss, bevor man an die Entfernung der Amalgamfüllungen geht.
Bücher von Amazon
ISBN: 3898815226

Grüsse,
Uta

Dieses Buch kann ich wärmstens empfehlen. Es hat mir die Augen geöffnet, was wirklich los ist mit mir. Woher meine Pollenallergie, meine Schilddrüsenprobleme, meine Atemlosigkeit (hat nix mit mangelnder Kondition zu tun) und andere Dinge kommen.
Methylquecksilber in meinem Körper, verursacht durch lange Jahre tragende Amalgamplomben und die Entfernung selbiger vor etlichen Jahren ohne irgendeine Ausleitung.

Gruß Michaela

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michi2 ist offline
Beiträge: 115
Seit: 09.11.06
Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
Meditonsin enthält Quecksilber. Mir hat es sehr geschadet...

Gruß
Lukas
Echt, das wußte ich gar nicht. Hab ich früher auch oft genommen. Jetzt behandel ich homöopathisch und fühl mich besser damit. Und da denk man, man tut sich was gutes mit Meditonsin. Weit gefehlt.

Gruß Michaela

Methylquecksilber

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.681
Seit: 10.01.04
Monomethylquecksilber, im Folgenden der Einfachheit halber Methylquecksilber genannt, kann sich dagegen vor allem in Fischen und anderen Meerestieren anreichern. Dies liegt daran, dass die im Meer lebenden Mikroorganismen und Algen in der Lage sind, anorganisch gebundenes Quecksilber in Methylquecksilber umzuwandeln, wie u.a. unsere Gruppe bereits vor einigen Jahren anhand von Modellversuchen zeigen konnte. Obwohl diese natürliche Konzentration im Meer extrem gering - und damit ungefährlich - ist, reichert sich diese Quecksilberspezies in Fischen und anderen Meerestieren an. Während die von uns weltweit gemessenen Konzentrationen in Meerwasser selten einen Wert von 0,1 Nanogramm (ng) pro Liter Meerwasser überschreiten (0,1 ng sind 10-10 g oder 0,0000000001 Gramm), liegen die bisher bekannten Konzentrationen dieser Verbindung in Fischen teilweise um viele Größenordnungen höher und können bis in den Mikrogramm pro Gramm Bereich (µg/g) hinein gehen. Dass der dauerhafte Verzehr von Fisch mit Methylquecksilberkonzentrationen im µg/g Bereich schwerste Gesundheitsschädigungen bis hin zum Tod bewirken kann, mussten die Menschen des Küstenortes Minamata auf der japanischen Insel Kyushu in den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts leidvoll erfahren, als eine entsprechende Anreicherung dieser Hg-Spezies in Fisch - damals allerdings durch eine industrielle Einleitung - zu spät erkannt und verhindert wurde. Die Bevölkerung dieser Gegend hatte sich im Wesentlichen von Fisch ernährt, der eine Methylquecksilberkonzentration von 6-25 µg pro Gramm Fischfleisch enthielt
http://www.aktuelle-wochenschau.de/2...4/woche34.html

"Es ist eines der biologisch aktivsten und gefährlichsten Gifte für den Menschen. Dazu kommt, dass Methylquecksilber ein 'Trojanisches Pferd' ist das mühelos jede Schutzbarriere des menschlichen Organismus passieren kann, was anderen Giften meist nicht gelingt.", sagt Dr. Hermann Kruse, Toxikologe an der der Universität Kiel. Es vermag sowohl die Blut-Hirn-Schranke als auch die diaplazentare Schranke zwischen einer werdenden Mutter und ihrem ungeborenen Kind zu überwinden und nach der Überwindung dieser Trennmechanismen massive, anhaltende Schäden zu verursachen.

Er erinnerte an Miamata, eine Bucht in Japan, die einer Krankheit verursacht durch Mehylquecksilber-Vergiftung (Minamata-Krankheit) ihren Namen gab, deren erschütternde Bilder allgegenwärtig in das Bewußtsein der Menschen eingebrannt sind und die immer nach als anhaltende Warnung allenthalben im Internet zu finden sind.

Bestürzend ist vor allem, daß in vielen Supermärkten Haisteaks und andere Haiprodukte verkauft werden, zum Teil sogar unter falschem Namen; Schillerlocken, Seeaal und andere "Produktnamen" verschleiern die Herkunft Hai. So wurden die untersuchten Proben ganz normal im deutschen Einzelhandel erworben. Ein erschreckender Mangel in der Lebensmittelkontrolle wurde somit offengelegt und das in Zusammenhang mit der schamlosen Ausbeutung und Vermarktung bedrohter Tierarten. Weit mehr als hundert Haiarten stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten.
www.sharkproject.org/phpBB2/viewtopic.php?t=3790&start=0&postdays=0&postorder= asc&highlight=methylquecksilber+krankheit

Uta

Methylquecksilber

michi2 ist offline
Beiträge: 115
Seit: 09.11.06
Danke Uta, das ist sehr aufschlußreich. Das meiste wußte ich jetzt zwar zwischenzeitlich schon, aber es sind auch noch Dinge dabei, die ich nicht kannte. Super.

Gruß Michaela

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margie ist offline
Beiträge: 4.779
Seit: 02.01.05
Hallo Alex,

Schmerzen in den Fingergelenken kenne ich von früher. Damals rannte ich von einem Rheuma-Arzt zum nächsten.
Wurden den mal Antikörper auf folgende Bakterien bestimmt (die alle rheumatischen Beschwerden, wie Du sie schilderst, machen können):
Chlamydien (pneumoniae und trachomatis und psitacki)
Salmonellen
Yersinien
Mycoplasmen
Es gibt sicher noch weitere.
Ich hatte bei Chlamydien pneum. und bei Yersinien erhöhte Werte und es könnte sein, dass die Ursache bei mir an einer solchen Infektion lag.
Vielleicht hast Du eine chronische Infektion mit solchen Bakterien ??


Du schilderst aber noch andere Symptome, die mich an eine andere Krankheit, die ich habe, denken lassen:
Deine psychischen Symptome (schnelles Weinen, innere Unruhe, Kopfschmerzen),aber auch die Verspannungen etc. können auch auf andere Krankheiten passen. Ich habe diese Probleme auch und bei mir ist es die Kupferspeicherkrankheit (= Morbus Wilson), die diese Symptome verursachen kann.
Doch will ich jetzt nicht sagen, dass Du diese Krankheit auch haben musst, denn dazu bräuchte man noch einige andere Angaben von Dir.
Z. B. ist die Leber bei Dir schon mal auffällig gewesen? Vergrößert oder evtl. mal leicht erhöhte Leberwerte gehabt ?
Denn diese Krankheit geht von einem Defekt der Leber aus. Die Leber kann das Kupfer der Nahrung nicht ausscheiden, dieses bleibt im Körper und führt zu einer Schwermetallvergiftung mit Kupfer, also den gleichen Symptomen, die auch eine Amalgamvergiftung macht.

Da ich hier im Forum schon viel dazu geschrieben habe, will ich nur auf meine übrigen Beiträge verweisen. Wenn Du unter Suchen ein paar Begriffe eingibst, findest Du dazu schnell etwas.

Gruß
margie

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Alex76 ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 31.10.06
Kleines Blutbild ist völlig in Ordnung. Leberwerte sind da mit enthalten. Rheumawerte wurden bei mir ebenfalls schon getestet-nichts!

LG
Alex 76

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margie ist offline
Beiträge: 4.779
Seit: 02.01.05
Hallo Alex,

in einem "kleinen Blutbild" sind keine Leberwerte enthalten. Da geht es nur um die Zusammensetzung des Blutes (Zahl der roten und weißen Blutkörperchen, Hb-Wert, MCV, Hämatokrit, etc.) und bei einem "kleinen Blutbild", sind auch da weniger Werte enthalten als bei einem "großen Blutbild".
Allerdings muss ich auch davor warnen, bei normalen oder noch normalen Leberwerten davor auszugehen, dass die Leber auf jeden Fall gesund sein muss. Mein Fall hätte sich nicht über rd. 10 Jahre hingezogen, wenn meine Leberwerte nicht öfters normal gewesen wären, d. h. ich hatte ab und zu erhöhte Leberwerte und dann waren sie oft mehrmals hintereinander normal. Wenn man nun die Werte selten bestimmt, kann es sein, dass man bei der Bestimmung gerade (mal wieder) normale Werte hat.
Ja, ich weiß sogar von Fällen, da haben Patienten eine Leberzirrhose und die Leberwerte liegen bei ihnen dennoch im Normbereich.
Leider macht sich eine kranke Leber erst im fortgeschrittenen Stadium einer chronischen Leberkrankheit richtig bemerkbar. Das sollte man wissen.


Mit den "Rheumawerten" versteht man in der Regel den Rheumafaktor, die ANA, evtl. noch weitere unspezifische Antikörper, auf keinen Fall aber wird ein Arzt, wenn er nur von Rheumawerten spricht, die Antikörper auf Bakterien wie Yersinien, Chlamydien, etc. untersuchen, denn es gibt da mehrere Bakterienarten, die rheumaähnliche Beschwerden verursachen und die Untersuchung kann ganz schön teuer werden, wenn man alle in Frage kommenden Antikörper auf Bakterien untersucht. Wenn man positive Antikörper auf ein bestimmtes Bakterium hat und die Akutwerte (ich meine IgM und/oder IgA) sind erhöht, dann könnte man allerdings einen Versuch mit einem Antibiotikum machen, damit die Beschwerden dann evtl. besser werden.
Man kann aber durchaus normale Rheumawerte (wie Rheumafaktor, CRP, ANA, etc.) haben und dennoch erhöhte Antikörperwerte bei z. B. Yersinien (war bei mir jedenfalls so).

Gruß
margie

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Alex

Vermute auch eine candidabelastung infolgfe des Hg und/oder anderer Sachen. Im Sinne des zwiebelprinzipesd würde ich wenn zutreffend den zuerst mal behandlen.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso


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